Ich möchte an dieser Stelle keine neue Diskussion diesbezüglich beginnen. Wenn du deine Anlage gemäß Schema 2 (3.10) aus der Bedienungsanleitung installiert hast, kannst du gerne das "Signal Island Mode” deaktivieren und die Anlage auf „OffGrid” umschalten. Am besten schaltest du noch den Wasserkocher ein oder lädst das Auto einphasig. Danach kannst du, wenn du magst, gerne berichten, wie der Test gelaufen ist.
Es gab schon etliche Leute, die es unfreiwillig getestet haben.
Ich möchte es nachvollziehen können, bin mir aber nicht siche welches Schema du meinst.
Dieses Dokument vermute ich: https://www.deyeinverter.com/deyeinverter/2024/10/08/%E5%82%A8%E8%83%BD%E4%B8%89%E7%9B%B8-sun-14-20k-sg05lp3-eu-sm2.pdf
Unter Punkt 3.10 (Seite 23) finde ich aber nur ein Schema.
Oder meinst du das auf der nächsten Seite unter 3.11?
Es ist etwas verwirrend: In den älteren Bedienungsanleitungen waren die Abschnitte 3.9 „Wiring System for Inverter (Scheme 1)” und 3.10 „Wiring Diagram (Scheme 2)”. In den aktuellen Bedienungsanleitungen gibt es 3.10 „Wiring System for Inverter" (Schema 1) und 3.11 „Wiring Diagram" (Schema 2)
Vielen Dank euch allen für die Unterstützung! ![]()
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Hast du tatsächlich keine Verbindung vom HAK zur Potentialausgleichsschiene? Welche Netzform hast du?
Genau, im HAK ist bei mir keine Verbindung zwischen N und PE vorhanden. Ich bin im TT-Netz, der PE hängt an der lokalen Erdung und ist nicht mit dem N verbunden. Soweit ich das bisher verstanden habe, bekommt der N erst beim Netzbetreiber den Erdbezug.
Wozu brauchst du ein FI vor dem Wechselrichter? FI ist mehr oder weniger ein Personenschutz. Der WR ist aber keine Person.
Ich hab gelesen, dass man im TT-Netz generell nicht auf einen FI verzichten darf, also wohl auch nicht für den DEYE. Im Handbuch steht, dass man einen FI Typ A mit 300 mA verwenden soll – also eher Geräte-/Brandschutz, nicht Personenschutz.
Das soll wohl Probleme im Betrieb vermeiden.
Am Backupload habe ich bisher nur einen 32A LS, dann kommt der Sontheimer, und später folgen FI und LS für die einzelnen Geräte/Stromkreise.
Island Mode aktivieren? Gefahren durch Sternpunktverschiebung?
Ich habe mir dafür einen Sontheimer 2×4-polig mit vorauseilendem N (63 A) besorgt. Danke nochmal für den Hinweis und auch für den Link zum anderen Thread – ich werde da auf jeden Fall noch weiterlesen und mein Elektriker darf es am Ende entscheiden.
Die Stromwandler (CT) vor dem Zähler zu platzieren erscheint mir "unpraktisch".
Ja, das sehe ich inzwischen auch so. Ich plane jetzt, die CTs direkt hinter dem Zähler und vor dem Sontheimer Umschalter zu platzieren – Vor dem Zähler darf ich nichts machen.
Die bunte Skizze einmal als Handskizze, reduziert auf das Wesentliche ist bestimmt hilfreicher.
Stimmt absolut – das will ich morgen mal in Angriff nehmen und dann hier posten. Danke für den Hinweis.
Im Zählerschrank ist eher kein Platz für so viele Komponenten. Der AAR ist definiert, auch was da installiert werden darf.
Ja, Platz ist echt knapp. Ich habe deshalb überlegt, zwei zusätzliche Unterverteilungen zu machen - siehe "Skizze"
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- eine für den Deye selbst
- eine für weitere FI-Kreise und Verbraucher
Nach aktuellem Stand würde ich dafür eine zusätzliche HLK auf der obersten komplett freien Schiene im Verteilfeld des Zählerschranks einsetzen. Außerdem würde ich FI und LS vom bisherigen WR in die zweite UV verschieben, damit passt der Sontheimer sehr gut anstelle derer rein passt.
Die Deye-Komponenten kommen in eine kleine UV direkt neben dem Wechselrichter, in einem anderen Raum – die Leitungslänge vom Zählerschrank wäre da etwa 1 m, direkt durch die Wand.
Es gibt auch FILS in einem Gehäuse, in Automatenbreite. Ich verwende nichts Anderes mehr...
Du meinst sicher RCBOs – ja, die kenne ich auch schon und finde die Idee echt gut. Wahrscheinlich kam aus meiner bisherigen Skizze nicht richtig raus, dass ich zwei UVs einplane. Ich werde das nochmal etwas klarer zeichnen und vereinfachen.
Vielen Dank euch nochmal – bin echt dankbar für die ganzen Rückmeldungen. Falls euch was auffällt, was so nicht normgerecht oder einfach ungeschickt gelöst ist, gerne sagen. Ich bin für jeden Hinweis offen! Bzgl. der vereinfachten besseren Zeichnung melde ich mich zeitnah.
Neim TT Netz wird nur am Erzeuger der N mit PE verbunden und geerdet.....
Da der Deye im Ersatzstromfall zum Erzeuger wird, folgt daraus eine gewisse "Konsequenz" ![]()
Nicht ganz richtig, beim TT-Netz wird der N am Generator Geerdet, aber nicht "mit dem PE verbunden" kommt zwar fast aufs gleiche raus, ist es aber nicht das selbe! (Betriebserde - Schutzerde)
In diesem Fall wegen der Nähe zum Generator ist es dann wie beschrieben. Das erinnert dann zugegeben mehr an ein TN - System ![]()
Alternativ muss sonst ein weiterer Erder gesetzt werden ![]()
Da hinterfrage ich mich allerdings die Sinnhaftigkeit......
Spräche was gegen ein TN - System ??????
Darum geht es mir hier nicht. Durch die Verwendung falscher Begriffe kommen Laien oft auf die kuriosesten Varianten. Das Betriebserde und Schutzerde auf den selben Erder gehen ist das eine, die Betriebserde einfach irgendwo auf dem PE zu legen ist der Fehler. Dadurch könnte die Funktion der Schutzerde beeinträchtigt werden.
In diesem Fall, ist es dann doch vermehrt üblich wie beschrieben. Betriebserde und Schutzerde werden zusammengechlossen und treffen sich im PE - aus TT wird wegen der "Generatornähe" ein TN System......
Beim TT unterscheidet man zwischen Betriebs- und Schutzerde.
Der Deye schaltet dann die Netzform um .....
eben das ist der Denkfehler!
Betriebserde und Schutzerde (PE) treffen sich am Erder! Nicht irgendwo an der Leitungsstrecke!
Danke, Verstanden!
Verstehe ich richtig, dass im Fall "Netz-> Hütte", der Deye normal im Netzparallelbetrieb arbeitet?
ja das ist richtig und für den Fall muss der Deye aber eine Messtechnik an der Gridleitung haben, also seine CT-Klemmen oder ein Smartmeter.
Dann läuft der Deye Gridparallel und macht alles, ausser Ersatzstrom liefern wenn es sein muss
Hallo liebe Deye Anschließer, am WE ist es soweit und ich werde meinen Deye in Betrieb nehmen. Weil es gerade passt, werde ich auch den kompletten Zählerschrank aufräumen. Anbei mein Anschlussschema mit Sontheimer. Idee dabei ist noch, dass alles was an "Garage" hängt, VOR den CT-Klemmen des Dey ist um nicht den Akku zum Auto-Laden zu nutzen. Die Nulleinspeisung Auto-Laden wird dann über den Shelly und EVCC geregelt. Könnt ihr mal drüber schauen, ob euch etwas auffällt was evtl. nicht gut oder richtig ist? Danke im Voraus
Hallo zusammen,
ich bin neu hier und finde diesen Thread hier sehr informativ. Da ich gerade unsere PV Anlage mit einem Deye SUN-20K-SG05LP3-EU-SM2 plane, habe ich den Hinweis, einen Sontheimer Umschalter für den Fall eines WR Defektes einzuplanen, sofort in meine Planung übernommen. ![]()
Hierzu eine Frage:
Passt der Sontheimer Umschalter 63A 4-polig 22 kW Netz-0-Not von der Einbautiefe (also Überstand Drehschalter) auch in einen Spelsberg Kleinverteiler AK 42 Plus?
Danke für eure Unterstützung.
Hallo….läuft deine Anlage, wie im Diagramm dargestellt,oder hast du etwas verändert? So habe ich das auch vor und teilweise umgesetzt. Gruß, Hardy
Hallo…ich habe den Hager Umschalter.Funktioniert sogar unter normaler Last.
