DER VDE bewegt sich

https://www.heise.de/news/Paukenschlag-VDE-fordert-vereinfachte-Regeln-fuer-Balkonkraftwerke-7455398.html

Der Hammer bald 800W als BKW und Ferrariszähler...

Gruß

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Angeblich auch mit Schuko in Zukunft erlaubt?

Da werden ja jetzt reihenweise die Häuser in Flammen aufgehen bzw. gibt es Massen an Stromtoten wegen der Schukostecker an den BKWs :wink:

Ich dachte schon, heute ist der 1. April. Kanns gar nicht glauben. ?

Alter Hut. KLICK

Antwortet eure Gedanken/Meinungen mal in dem anderen Thread, da hat die YT Kommunity dann auch etwas von :wink:

Da hat’s wohl Druck aus der Politik gegeben - der VDE behindere mit seiner Kleinlichkeit die Energiewende.

Ob allerdings die Stromverkäufer rückwärts laufende Ferraris Zähler akzeptieren werden muss sich erst noch zeigen.
Wenn sie es den tun dann wird’s wohl um so schneller gehen mit den digitalen Zählern und Rücklaufsperre.

Macht doch für den Stromanbieter kein Unterschied, den Strom den ich ins Netz drücke muss ich weniger zahlen, dafür zahlt den die Nacbarschaft.

ah der alte filz wird so langsam nervös

sehr gut

jetzt muss ma nur noch vermieter und hausverwaltungen ordentlich unter druck setzen

ich würde mal 100bar vorschlagen ?

Hab's auch gerade gelesen. Was ist denn da bloß beim VDE los? Jetzt haben wir uns gerade daran gewöhnt, die Gurkentruppe nicht mehr für voll zu nehmen und dann: das! Totale Vernunft! ?

Da muss es wohl Hirn vom Himmel geregnet haben...

es gab wohl eher nen einlauf von irgend nem hohen tier

oder die drohung irgendwelche unterstützungs bzw fördergelder zu streichen

Ich kann noch nicht so ganz glauben, was ich da lese. Träume ich gerade? Ich glaube, ich gehe jetzt ins Bett und lese morgen nochmal nach...

Bislang galt in Deutschland bezüglich der Energiewende doch immer folgende Erfahrungsregel:

  • Man kann keine neuen Windkraftanlagen bauen, wegen dem Rotmilan.

  • Man kann keine neuen Stromtrassen bauen, wegen der 1000 Bürgerinitiativen, die dagegen klagen.

  • Man kann keine Balkonkraftwerke installieren, wegen dem VDE.

Sollte die letztgenannte Binsenweisheit nun etwa weggefallen sein...?

Ich frage mich gerade, was da die Netzbetreiber ggf. machen werden. Arbeiten die jetzt mit Hochdruck an einer nachrüstbaren Rücklaufsperre für Ferraris-Zähler? So á la Freilaufnabe beim Fahrrad...? Weil Ihr wisst ja - Stromzähler schnell tauschen geht auch nicht in Deutschland, weil nicht lieferbar.

Kein Problem. Ich stelle gerne mein Dach zur Verfügung. Dann steigt die Miete eben nochmal um 30%.

Daß ich wegen der CO2 Abgabe die WW Erzeugung vom billigen Gas auf teuren Strom umgestellt habe, haben sie ja schon erreicht.

Das kostet die Mieter zwar im Schnitt 100-150€ pro Jahr mehr als bisher, aber so zahle ich nicht drauf, weil die Mieter lieber das Fenster öffnen als die Heizung runter zu drehn.

Sie kriegen ja die Heizkosten in unbegrenzter Höhe vom Amt bezahlt.

Und komm mir keiner mit "du Sau,du musst auch besser isolieren". Ich habe identisch gebaute Wohnungen deren Mieter bei 65m² mit 1400kWh Heizug im Jahr auskommen, aber auch welche mit 6800kWh Verbrauch.

es geht nicht darum die vermieter zu zwingen pv aufs dach zu montieren sondern sie dazu zu zwingen balkonsolar zu erlauben

wenn nötig mit fetten strafen ab 5t eur damit manche bornierten wichtigtuer verstehen wo es langgeht.

lustig ist das nicht mehr was da für idiotische antworten kommen

oh aber da haben wir brandschutz bedenken oder das siet doch nicht gut aus oder es entsteht ja elektromagnetische strahlung oder weil ist halt so...

Mein Problem ist noch nicht mal der VDE, sondern der Endgegner Netzbetreiber.

Konkret meine Situation. Ich haben den digitalen Drehstromzähler 3.HZ MS2020 Typ MT176 Zähler vor wenigen Jahren installiert bekommen.

Dieser misst saldierend über die 3 Phasen und erfasst den Gesamtverbrauch mit Rücklaufsperre. Die separate Momentanverbrauchanzeige ist ohne Rücklaufsperre. Das heisst, es wird ein negativer Wert angezeigt, wenn das BKW mehr produziert als momentan im Haus verbraucht wird.

Eigentlich ein idealer Zähler für ein BKW, wenn man keine Vergütung der eingespeisten Energie erwartet.

Die Netzgesellschaft Düsseldorf besteht aber auf einen Tausch auf einen Zweirichtungszähler, bevor ich das BKW betreiben darf.

"Ihr installierter Zähler ist lediglich eine moderne Messeinrichtung, aber kein Zweirichtungszähler. Deshalb muss vor Inbetriebnahme Ihrer Stecker-PV-Anlage der Zähler gewechselt werden."

Der Tausch des Zählers ist zwar kostenlos, aber der Stromversorger darf eine höhere jährliche Gebühr bis zur Deckelung für den Zähler verlangen. Daran habe ich natürlich kein Interesse.

In dem VDE Papier wäre mir also bis einer Grenze von 800W noch ein weiterer Passus lieb, der regelt, dass der Netzbetreiber nicht einen Zweirichtungszähler (der Mehrkosten im Betrieb verursachen kann) zwangsweise installieren darf, wenn schon eine moderne Messeinrichtung mit Rücklaufsperre vorhanden ist.

@tompvd Hast du schon angemeldet? Wenn nein. Lass es. Wenn ja. Du wirst sehen was passiert. Auf jeden Fall lass die Anlage laufen.

Krass!!!! Für deutsche Verhältnisse ist das eine Jahrhunderrevolution

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Wenn man sich mal das ganze Positionspapier durchliest, ist das alles Augenwischerei. Es wird vielleicht sogar schwieriger - in jedem Fall aber wohl teurer ein BKW zu betreiben.

War aber irgendwie auch klar, dass der VDE nicht ohne Not etwas für den Endkunden tut, sondern für seine Mitglieder.

Naja, wenn ich mir da aber auch manche Konstruktionen anseh... :slight_smile:

Balkonmodule würde ich natürlich erlauben. Allerdings gehen alle meine Balkone gegen Nordost und haben ziemlich schlechte Lichtbedingungen.

Vor allem würde ich mir aber die jederzeitige Selbstnutzung vorbehalten, wenn ich mal Geld genug für eine FassadenPV hab. Dann ist das Geschrei groß, wenn sie wieder abbauen sollen...

Ja, ich sehe da auch ein Verbot von Selbstbauten, oder Zusammenstellungen.

Es wird darauf hinauslaufen, dass man nurnoch Komplettanlagen betreiben darf, die ein Zertifikat haben, woran wieder nur der Solarfuzzi verdient.

[quote data-userid="2860" data-postid="90894"]Ja, ich sehe da auch ein Verbot von Selbstbauten, oder Zusammenstellungen.[/quote]Zumindest bei Einspeiseanlagen wäre das tatsächlich möglich. Ausgesprochen unmöglich wär's bei Nulleinspeiseanlagen mit zwar nicht, aber deutlich erschwert, weil der Staat dann in ein technologisch (!) autarkes System eingreifen müßte, und da droht dann juristisches Glatteis.

Daniel

ich glaube Ihr diskutiert zu viel. Habt Ihr Euch mal die Installationen von Fachbetrieben angeschaut. Erst kürzlich gesehen: Erdnungsleitung blitzschutzfähig, zwar 16mm 2, aber feindrahtig. DC-Kabel nicht mit Kabelbinder fixiert und liegen lose auf den Pfannen. Die Installation war insg. jetzt kein Reinfall, aber im kleinen wird viel gespart / geschludert. ASP wurde vergessen, hat den EVU auch nicht interessiert etc etc.

Ich würde einfach Fakten schaffen und die VDE möglichst positiv interpretieren, d.h. WR mit 800W Wirkleistung und mit max. Überprovisionierung der PV Module (je nach WR Hersteller 1KWP und mehr). Dann anmelden im MArkst und fertig...Mein EVU schafft es nicht mal meinen umgebauten HAK zu verplomben seit einem 3/4 Jahr. Ich könnte quasi für lau Strom beziehen. Die haben ganz andere Probleme als sich um die Prüfung eines BKW gedanken zu machen.

Ich habe testweise ein fiktive 600er Anlage vor 2 Jahre im Marktstm angemeldet, teilsweise mit Fehler, die selbst jedem Laien ins Gesicht springen. Im Portal steht immer noch "Prüfung durch EVU". Habs wieder löschen lassen und neu angemeldet, um die Besteuerung hust....es interessiert keine S

Solange ihr techn. wisst, was Ihr tut, wäre meine Haltung, ab HAK = My home, my castle.

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