Dem Kostenwahnsinn entkommen... folgt mir :)

Klar. Ich werde ja auch nur deswegen aktiv weil ich ab dem 1.1. die Erhöhung haben werde...

Ich denke die Zeiten des billgen Stroms sind erstmal vorbei.... leider.

Die Zeitreihen kann man an der Börse herunterladen - leider gegen Entgeld :frowning:

Ein Freund von mir lädt via Tibber sein eAuto/Haus... hier die letzten 3 Monate von Ihm:

Strompreisvergleich in Cent/kWh zwischen OctopusEnergy (meinem vorheriger Anbieter nach Erhöhung) und Tibber:
Octopus -> Tibber Ø -> Tibber mit Pulse
Okt.:40,40 -> 33,21 -> 25,78
Nov.:40,40 -> 35,71 -> 29,19
Dez.:40,40 -> 52,83 -> 49,19

Der Dezember hat es echt in sich --- bisher ---

So gesehen wäre mein derzeitiger Anbieter ebenso viel viel besser als Tibber gewesen .....

Liegt vermutlich in diesem Jahr auch am Krieg in der Ukraine.

Danke für den Link. Solche Statistiken habe ich gesucht. Beim Durchscrollen der letzten Jahre war immer mal wieder ein anderer Monat der teuerste. Bestätigt somit nicht meine Theorie.

Die genannten Preise von @maba Lassen Böses erwarten. Aktuell will mein Grundversorger trotz zwei Erhöhungen in diesem Jahr noch ~33 Cent/ kWh zzgl. Grundgebühr. Da bleibe ich erstmal bis zur nächsten Erhöhung


@maba Die Marktwerte bekommst Du auch ohne zahlen zu müssen. Monatsdurchschnitte:

https://www.netztransparenz.de/EEG/Marktpraemie/Marktwerte

Der Spotmarktpreis im Februar 2022 war z.B. 12,88 Cent und im August 2022 46,52 Cent.

Bei Awattar kannst Du Werte für einzelne Stunden nachsehen, bequem ist es leider nicht, da man durchclicken muss.

https://www.awattar.de/

Am 23.8. um 19 Uhr war der Preis z.B. bei 94,6 Cent / kWh, am 21.8. um 14 Uhr waren es 9,22 Cent (früher Sonntag nachmittag, im Sommer in den meisten Wochen die Stunden mit den niedrigsten Preisen).

Bei Awattar kannst Du auswählen, ob die Preise mit oder ohne Mehrwertsteuer angezeigt werden. Die Monatsdurchschnitte bei Netztransparenz sind ohne Mehrwertsteuer. Für den Endkundenpreis muss man dann noch Netzentgelte, Abgaben und so dazu tun (bei mir ab 1.1.2023 etwa 14 Cent).

auf dieser Plattform kann man die Preisentwicklung gut analysieren

Börsenstrompreise | Energy-Charts

@kimi Hübsch, war mir noch gar nicht aufgefallen, dass es da auch Preise gibt. Für den August sieht man die Spikes nach unten am frühen Sonntag Nachmittag gut in der Graphik.

Na ja, Akku laden kann mir keiner verbieten, ist einfach ein Verbraucher... aus dem Akku ins Netz einzuspeisen, da sieht es anders aus, aber wer will das schon, da will man ja nur seinen Bedarf abdecken, mehr nicht. Wäre für die Netzbetreiber fast gar nicht vor zu planen das gäbe das Chaos pur.

Aber noch mal, die Werte die ich mir mal so angeschaut hatte bei awattar war der Preis immer höher als mein fix Preis bisher. Wenn der Preisdeckel kommt, glaube ich auch nicht, das diese Tarife darunter fallen werden, wie sollen die das denn machen. Müsste mal einer die Daten ziehen und über ein Jahr mitteln, dies dann mit einem Fixpreisvertrag vergleichen. Der Themenstarter kann ja mal seine Daten mitloggen und Monatsweise auswerten.

Wie ist das eigentlich, wird Tibber dann VNB? Oder nur Händler? Also Grundgebühr vom VNB und oben drauf Tibber Gebühren?

Hat jemand einen Verlauf von dem letzten Jahr? Was waren die Tiefst- und Höchstpreise bei Tibber?

Würde mich interessieren, wie das unter "normalen" Bedingungen preistechnisch aussieht.

Wenn in Zukunft deutlich mehr Wind- und Solarkraft ausgebaut wird, werden die Preise vermutlich zyklisch noch weiter auseinandergehen. Dann macht es natürlich Sinn, (zumindest im Winter) Die Akku-Speicher bei günstigen Wetterlagen aus dem Netz zu laden.

Grüße

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Bin momentan am demselben Projekt. Unser Anbieter hat uns auf 60ct hochgestellt und da wäre ich selbst mit der Mischkalkulation günstiger dran.

Ich programmiere momentan eine node Red / mqtt Anbindung für meinen mpi 5k. Die tibber API gibt's ja bereits für node Red. Damit sollte es eigentlich einfach möglich sein. Ich würde im Winter einfach vom 3-6 den Akku laden und dann für mittags / Abends bereitstellen. Da sind die Preisunterschiede meistens größer 40% und damit lukrativ.

Im Sommer ist es dann ja sowieso egal. Besser wäre natürlich eine Lastregelung, da ginge bei mir eigentlich nur die bwwp die ich nachts auf höhere Temperatur bringe. Ein Eauto wäre hier echt optimal.

Neue Erkenntnis:

Die Kosten teilen sich INDIVIDUELL auf. D.h. es gibt den Börsenpreis zzgl. diverse andere Preisbestandteile. U.a. der größte Preisbestandteil ist hier das Netzentgeld welches für jeden INDIVIDUELL ist (laut Dein Stromvertrag für das digitale Zeitalter ⚡️ Tibber und dort per PLZ-Suche) bekommt man das Netzentgeld angezeigt.

Bei einem Freund von mir sind dort 15 ct und bei mir 11 ct angegeben!

Unabhängig davon - die letzten 2 Wochen waren sehr hohe Preise an der Börse ....

Stehe ich gerade auf dem Schlauch oder ist der Spareffekt tatsächlich stark begrenzt?

Der günstigste day ahead Preis für den morgigen 11.12 liegt bei 28,5 Cent je kWh. Rechne ich die 9,3 Cent Netzentgelt noch dazu, lande ich auch nur 2,2 Cent unter den 40 Cent, die demnächst im Rahmen des Energiepreisdeckels gelten sollen. Nehme ich die 2,2 Cent zum Maßstab und rechne das auf die 1.000 kWh Strombedarf im Winter (im Sommer regelt die PV), lande ich bei gerade einmal 22 EUR Ersparnis pro Jahr. Allein bis der Zähler raus ist, vergehen 5 Jahre ...

Das kommt darauf an. Zum einen sind Börsenpreise schlecht voraussagbar. Die letzten 2 wochen waren brutal hoch .... davor ging es und ich hoffe das wird wieder anders.

Bei meinem Thema - Zwischenpufferung habe ich leider auch Lade/Entladeverluste - d.h. ich habe noch zusätzlich das Thema, dass mein effektiver Preis um 12% höher liegen wird, da mein Verbrauch 12% höher sein wird.

PS: Meine Verlustrate sind knapp 10% in und 10% aus dem Akku. Jedoch lade ich mit 4,6 kw den Akku und habe - alleine durch die Wärmepumpe mind. 2,5 kw verbauch zu jeder Stunde. Während ich also mit 4,6 kw mit in Summe 20% verluste lade beziehe ich zusätzlich 2,5 kw ohne diese verluste. Deswegen sinkt die Verlustrate ggü. dem Preis nicht um 20% sondern nur um 12%, da der Anteil der 2,5 kw während des ladens nicht aus dem Akku kommt zum Zeitpunkt des besten Preises der jeweiligen Stunde die ich ja beziehe - da ich ja nur die Stunden des besten Börsenpreises als 'Durchschnitt' für mich als Endpreis betrachte.

@byteripper Die 40ct würde ich jetzt nicht als Vergleich nehmen. Das wird ja nur begrenzt sein. Zudem gelten die nur bis 80%. Aber daran kann man sich nicht messen. Denke das muss man einfach austesten und letztlich hängt es davon ab, wie gut man seine Lasten/Akku geregelt bekommt. Wenn man hier eine starke Verschiebung hinbekommt, dann kann es sich lohnen.

Wenn viel Wind da ist, geht der Preis auf -6-0 runter. Der kann halt auch negativ werden. Morgens liegt der praktisch immer bei 30-40 Cent (brutto). Das ist schon ziemlich gut.

Für den nächsten Tag kennt man die Preise aber ganz gut.

Letztlich bleibt es aber ein Experiment und das kann auch schiefgehen.

@robert1982

Bei Awattar kannst Du durchklicken.

Der höchste Preis müsste 103,65 Cent pro kWh am 29.8. gewesen sein.

Über Monate gemittelte Marktwerte gibt es hier:

https://www.netztransparenz.de/EEG/Marktpraemie/Marktwerte

August war übrigens der Monat mit der niedrigsten Erzeugung aus PV und Wind dieses Jahr und der Monat mit den höchsten Preisen.

Das mag sich komisch anhören, weil doch im Sommer der Verbrauch niedriger ist und die PV Erzeugung hoch.

Dafür war Wind super flautig und bei den Preisen wichtig, viele Kraftwerke wurden gewartet oder hatten Probleme wegen niedriger Wasserstände. Die AKW Produktion in Frankreich war im August katastrophal niedrig zum Beispiel.

Bei Fraunhofer kannst Du auch Graphiken für die Börsenpreise finden.

@byteripper Die Details der Strompreisbremse sind noch nicht definitiv beschlossen. Wenn ich den jetzigen Stand richtig verstehe wird monatlich abgerechnet und der Preis wird nicht direkt gedeckelt.

Man bekommt unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch und den tatsächlichen Kosten einen Betrag, der sich wie folgt errechnet:

Verbrauch 2021/12 Mal 80% gibt ein monatliches Kontingent also bei Verbrauch 2021 von z.B. 12000 kWh ist das Kontingent 800 kWh.

Bei flexiblen Tarifen wird nicht der durchschnittliche von dir im Monat gezahlte Preis genommen, sondern das Standardlastprofil.

Kostet das im Januar 80 Cent, bekommst Du als Entlastung 800 kWh multipliziert mit (80-40) Cent= 240 Euro und zwar unabhängig von Deinem tatsächlichen Rechnungsbetrag im Januar. Wenn Du es schaffst 800 kWh zu 40 Cent zu verbrauchen, weil Du gezielt dann lädst, wenn der Strom billig ist, und Deinen Verbrauch um 20% senkst, hieße das, dass die Entlastung so hoch wäre wie Deine Rechnung.

Oder in anderen Worten du würdest dann gar nichts zahlen.

Wie gesagt, das Gesetz ist noch nicht final beschlossen und es kommt wirklich sehr auf die Details an.

Ich sehe es mal so. Wenn es gut läuft und zum Beispiel viel Wind weht, zahle ich sehr wenig mit Awattar im Januar und Februar und vermutlich wird die Preisbremse, wenn es schlecht läuft nach oben irgendwie deckeln.

Viel schlechter als die 62 Cent pro kWh, die ich im fixen Tarif zahle wird es schon nicht werden und auch da kann mich irgendein noch nicht beschlossenes oder erkanntes Feature der Preisbremse unerwartet treffen.

Davon abgesehen finde ich variable Preise sowieso essentiell für die Energiewende und fühle mich daher wohl bei Awattar.

@drbacke, Hi Andreas, du hast erwähnt du schreibst ein Skript für die API, hast da schon was veröffentlicht? Bevor ich da mitmachen würde, würde ich mal die Daten mitschreiben und auswerten, wie es gelaufen wäre.. klar gibt das keine Garantie wie es kommen wird, aber wenn das schon zeigt, viel ist nicht zu sparen, ist der Aufwand und das Risiko einfach zu groß. Noch dazu wo doch alle ihre Heizungen gerade voll aufdrehen... ist im Februar der Speicher alle.

Die gibt's als nodered Plugin. Da gibt's nicht viel zu schreiben, nur die Regelung.

Die mpi Anbindung allerdings nicht, das wollte ich angehen und würde mich über Hilfe natürlich freuen

Ich könnte mir dafür schon einige Bedingungen vorstellen.

So nach dem Motto; Wenn am Folgetag Sonnenstunden kleiner 2Std. und prognostizierter Strompreis kleiner 40Cent, lade Speicher bis Speicher voll oder Strompreis größer 50Cent.

Abhängig von der Sonnenscheindauer könnte man auch die Ladezeit etwas optimieren.

Mit E-Auto und bidirektionalem Laden wäre das natürlich nochmal ne Nummer interessanter...

Wenn das so sein bzw. kommen sollte, wäre das tatsächlich eine Option.
Abseits dessen sollte man jedoch immer noch im Hinterkopf haben, dass sich die Gesamtkostenbetrachtung nicht nur aus den Strombörsenpreisen zusammensetzt.

Für mich gehören die folgenden Kostenpositionen mit in die Betrachtung:

  • Netzentgeld (bei mir 9,5 Cent / kWh)
  • Ladeverluste (~20%)
  • Akkuabnutzung (~ 3 Cent / kWh - ausgehend von 6000 Zyklen und 3000 EUR Anschaffungspreis für 14 kWh)

Wer keinen Akku hat oder den Strom direkt z.B. für ein E-Auto direkt verbrauchen kann, für den sind die letzten beiden Punkte natürlich irrelevant.

Als kleiner Pessimist sehe ich bei den Marktpreisen auch ein gewisses upside risk, nämlich dann, wenn die Temperaturen europaweit noch etwas absinken und bspw. die Franzosen ihre AKWs nicht ans Laufen bringen.

Insgesamt ein interessantes Thema. Werde das mal näher betrachten, wenn mein Stromvertrag samt Preisgarantie für 24,5 Cent / kWh in 6 Monaten ausläuft.

Negative Preise sind nicht so wichtig für die Attraktivität der Anbieter mit flexiblen Preisen. Das ist auch gut so, denn wir hatten die letzten vier Monate keine einzige Stunde mit negativen Preisen mehr* und davor ist die Nullmarke schon nur noch marginalst unterschritten worden. Das hat auch gute Gründe, die Anzahl der AKW und fossilen Mustrun Kratwerke, die bei deutlich unter Null Cent weiter betrieben werden, ist stark gesunken. Neben den AKW Abschaltungen ist es so, dass bei fossilen Kraftwerken die CO2 Preise jetzt richtig weh tun und die Brennstoffpreise gestiegen sind.

Als ich mit Awattar angefangen habe, war die Zusammensetzung der Preise etwa so: 21 Cent fix für Netzentgelte, EEG Umlage etc., und 4 Cent variabel für den Börsenpreis. Mit viel Mühe konnte man 2 Cent sparen, wenn man nur in günstigen Stunden Strom verbraucht hat.

Jetzt ist die EEG Umlage weg und die Börsenpreise haben sich etwa verzehnfacht. Bei 14 Cent fix und 48 Cent für den Börsenstrompreis (entspricht einschließlich Mehrwertsteuer etwa dem, was die Futurespreise für 2023 gerade implizieren und auf der Basis hat sich dein Versorger wahrscheinlich abgesichert und kommt daher auf den Endpreis von etwa 60 Cent), ist das Potential mit dem flexiblen Tarif deutlich zu sparen inzwischen sehr gut.

Die Strompreisbremse und günstige Tarife für Stammkunden bei einigen Versorgern verkomplizieren das noch etwas, wobei gerade die Strompreisbremse noch sehr unklar ausgestaltet ist, z.B. wird das Kontingent für neue PV Anlagenbesitzer abgesenkt oder nicht?

*https://www.netztransparenz.de/EEG/Marktpraemie/Marktwerte

(Zeile Negative Stunden 1H, ab August steht da nein)

@byteripper Ja, die Akkukosten und Verluste muss man natürlich berücksichtigen und natürlich auch, dass die Verluste nicht nur für den Börsenstrompreisanteil gelten.

Ich habe noch keinen Akku, denke aber daran, mir einen zu kaufen. Wir haben allerdings zwei Elektroautos und neben der Klimaanlage eine Brauchwasserwärmepumpe. Unsere PV ist am 16.8. in Betrieb gegangen, wir haben seitdem 348 kWh eingespeist und 1574 kwh erzeugt => Eigenverbrauchsquote bisher 78% ohne Batteriespeicher

Awattar hat drei Tarifoptionen. Der Yearly ist ein normaler Stromtarif, den haben die drin für die Zeit, bis das Smartmeter installiert ist. Da gibt es einen fixen Arbeitspreis von 60,51 Cent pro kWh und eine Grundgebühr von 13,11 Euro pro Monat. Dann gibt den hourly, da gibt es flexible Preise. Die Grundgebühr liegt bei 17,26 Euro pro Monat und der Arbeitspreis bei 14,83 Cent + Börsenpreis. Und dann gibt es noch eine dritte Option mit Grundgebühr 17,26 Euro und einem Arbeitspreis von 60,51 Cent pro kWh minus einem Bonus.

Den Tarif habe ich im Moment, allerdings noch mit einem Deckel von 27 Cent. Der Bonus hat es in sich, der errechnet sich ziemlich aus der Differenz zwischen dem Standardlastprofil und Deinem tatsächlichen Profil. Dieses Jahr was das superattraktiv. Da konnte man in einzelnen Stunden Bonis >27 Cent rausholen, z.B. am 28.8., da gab es um 14 Uhr einen Börsenpreis von 1,58 Cent und das Standardlastprofil lag bei etwa 50 Cent (um 21 Uhr lag der Strompreis bei 83,39 Cent). Hätte man da nur in der günstigsten Stunde von 14 bis 15 Uhr Strom verbraucht, lag der Bonus als bei fast 50 Cent die kWh und der Endkundenpreis damit bei weniger als minus 20 Cent die kWh.

Ich fremdel mit diesem Effekt aber. Das ist so wie bei der Strompreisbremse, es wirkt befremdlich, wenn besonders hohe Marktpreise die eigene Rechnung nicht erhöhen, sondern sogar senken.

Vor der PV Anlage habe ich dieses Jahr meist 5 Cent rausgeholt, also 22 Cent statt 27 Cent Endkundenpreis gezahlt. Da ich nur wirklich gut mit dem Elektroauto laden tiefe Preise treffen konnte und mich auf Eigenverbrauch konzentriert habe, war der Effekt in den letzten Monaten etwas kleiner, um die 2 Cent. Jetzt im Dezember könnte wieder deutlich mehr rauskommen, weil zum einen kaum mehr PV da ist und ich deswegen wieder in der günstigsten Stunde lade und zum anderen, verrückt/befremdlich wie es ist, die Preise gestiegen sind und damit auch die Preisdifferenzen und damit der Bonus, den ich so erreichen kann.

Ab Januar bin ich aber im nicht gedeckelten flexiblen Tarif und habe damit die Besonderheit nicht mehr, bzw. sie wandert von einem Feature meines Stromvertrags vielleicht zur Strompreisbremse.


Ergänzung: Wie können die den Bonus übehaupt anbieten? Das liegt meiner Einsicht nach in der Absicherung über Futures begründet. Da sichert man sich den Preis für das Standardlastprofil. Hat man das zu 48 Cent z.B. abgesichert und der tatsächliche Preis liegt bei 150 Cent, kriegen sie 102 Cent aus dem Absicherungsgeschäft. Wenn der Kunde es schafft, die 150 Cent auf 50 Cent durch besonders günstige Stunden zu drücken, kann Awattar die Differenz zwischen den 102 Cent Gewinn aus dem Absicherungsgeschäft und den 50 Cent tatsächlichen Kosten auszahlen, und obwohl der Marktpreis absolut explodiert ist, wird der Endkundenpreis stark negativ, in dem Beispiel wären es minus 52 Cent.