Defekte und Brände bei Pedelekakkus und Powerblocks

Letzte Nacht sind in Tirol 2 ebikes in Flammen aufgegangen. Zum Glück haben sich die Brände nicht weit ausgebreitet, weils schnell jemand bemerkt hat. Reutte: Keine Verletzten: Explosion in Reutte – E-Bike-Akku setzt Fahrradabstellplatz in Brand - Reutte

diese beiden mitten in der Nacht, draussen abgestellt. Das kommt immer häufiger vor, letzte Woche gabs auch schon mehrere Fahrradbrände in der Umgebung. “Nur” ein Haus komplett abgebrannt. Viele von den Dingern sind vergossen und man hat keine Diagnosemöglichkeit. Wie kann man das sicherer machen? Braucht es eine Regulierung/Norm?

Ein Behörde, mit Kontrolleuren, Betretungsrecht, jährlichen Kontrollen!

Ihr möchtet eine Regulierung?
Das bedeutet gleichzeitig das Ende von DIY Speicher, soviel sollte euch klar sein.

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z.B. unreparierbar (vergossen) unzulässig. Oder zwingend irgendeine Diagnose möglich.

BMS das "End of Life" sagt.
Und abschaltet.

Gegen Wasser hilft auch kein abschalten .

AkkuPfand?

(Damit es zurückgegeben wird.)

Die Industrie schwört eh auf Leasing.

Wäre hier vielleicht sogar sinnvoll.

Damit bist bei den “beliebten” Boschakkus, unreparierbar wg software lock

Ich denke es braucht verpflichtend eine Diagnosemeldung. Entweder LCD oder LED oder app via ble oder ähnlich

Mir fällt auf, daß die Batterien irgendwann mitten in der Nacht durchgehn. Bei 3 Fällen überdachter Fahrradstelplatz z.B. Nähe Haus oder ggüber Hotel, also wahrscheinlich kein Ladegerät und trocken. Bei dem abgebrannten Haus am Lader.

Gibt es nicht. Ist ein Märchen.

Die haben ein Problem mit einer Schottkydiode am Spannungswandler. Hab ich schon welche repariert.

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Kommt man da mittlerweile drumrum? - Bei Makita und Hilti ist das mWn auch so, jedenfalls werden 1x tiefentladene nie wieder vn irgendeinem Gerät erkannt

Komisch. Mir fällt auf, dass sie entweder beim Laden durchgehen oder durch eingedrungene Feuchtigkeit.
Und ich habe knapp hundert Akkus aufgemacht, dabei rund 20 ausgelaufene Einzelzellen gesehen, die ansonsten kein Problem sind.

Ich erwarte Probleme bei den heutigen Powerakkus, immer weniger haben ein BMS.

Ich hatte ein Gerät, wo eine tiefentladene Zelle einfach mal so geladen wurde, im gesamten Akku.

Kein Beifall!

Können die Schäden, auch nach Stunden, von der Mittagshitze beeinflusst sein? Es waren meist (glaub sogar immer) heiße Tage davor

also Ablauf: überhitzt → abkühlen → fataler Schaden?

Ob die nachts sicher vom Ladegerät getrennt waren?

Aufgeblähte Plastiksackerl haben jedoch ein fast zeitloses Problem, denke ich.

Bei mir hat ebenfalls ein Bosch BMS wegen Tiefentladung für immer verriegelt. Lange her

Es hat natürlich den tiefentladenen Akku gesperrt. Machst du das BMS ab und an einen neuen Akku dran, läuft es wieder. Wenn du in der richtigen Reihenfolge anschliesst.
Kann auch der gleiche Akku sein.
Beispiel : Differenz größer als 300 mV. BMS sperrt.
Differenz durch nachladen verkleinert: BMS gibt wieder frei auch ohne neuanschluss.

Eigentlich nein. Aber es können Langzeit schäden durch laden bei Untertemperatur sein.

Ist ja bis auf 1x im Urlaubergebiet passiert. Ich könnt mir noch vorstellen

heiß ggf. leergefahren → aufladen → abkühlen → Schaden

Auffallend dass alle brände mitten in der Nacht passiert sind, der früheste kurz nach 23 Uhr

Das könnte oft Laden sein.

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Wenn man die Fälle genau recherchieren könnte, würde man sicher oft feststellen:

  • mit falschem Ladegerät geladen
  • Akku falsch behandelt (bei zu tiefen Temp. geladen, in der heißen Sonne stehen gelassen oder geladen - was noch nicht allzu schlimm ist)
  • Am Akku herumgepfuscht (häufiger als man denkt)
  • DIY-Akkus
  • ….

Akkus, die bei korrekter Behandlung dennoch ‘durchgehen’ gibt es sicherlich auch, aber ich denke, dass sind weniger als 5% aller Fälle. Wer hierzu genauere Zahlen hat, gerne melden :wink: