Hier sind die WR der limitierende Faktor. Ich kann nicht einfach noch ein gleichgroßes Modul anhängen, weil die zulässigen Ströme nicht ausreichten. Der Hoymiles verträgt nur 13 A, wenn ich es recht weiß, mein CN no name verträgt pro Anschluß max 600 Wp. Das ist der Wissenstand.
Tatsächlich hatte ich überlegt, im Spätherbst noch etwas anzustecken über den Winter. Auch wenn das wohl nicht viel bringt.
Deshalb meinte ich, ein 4 x 2,5 einzugraben, String mit 6 Panels und der kleinen Sicherheitsbox, Laderegler + Batterie ins/ans Haus. Die Panels bringen zeitweise mehr als die WR einspeisen (sollen). Wenigstens das muss aufgefangen werden. - Fast alle Balkon-WR kommen gut mit einer 51V Batterie zurecht. - Mein Fehler war, meine SW-Panels nicht gleich als String zu bauen. Daher musste ich das zum Glück fast kostenlose 4x10 (ausm Abriss) einbuddeln. Als ich anfing wurden 250V Laderegler noch mit Goldstaub aufgewogen
Vollständige Autarkie kannst du eh nicht haben, weil du ja auf 800 VA Erzeugerleistung beschränkt bist.
Und was die Akkugröße angeht. Man muss 2 Dinge unterscheiden:
täglich die Zeit überbrücken, wo definitiv keine Sonne scheint
Tage überbrücken, wo nicht genug Sonne da ist.
Im Sommer reicht für das erste Ziel ein Speicher, der gerade so groß ist, wie dein Verbrauch in der Zeitspanne ist, wo es dunkel ist, also irgendwas um die 12-16 Stunden, bis wieder die Sonne genug direkt unterstützen kann. Das lässt sich ja recht leicht errechnen. Auch daran denken, dass man Nachts ja deutlich weniger Strom verbraucht (in der Regel).
Um auch die wenigen Tage überbrücken zu können, wo keine Sonne scheint, muss man sich wirklich fragen, ob die Mehrkosten für größeren Speicher sich dafür lohnen. In der Regel macht das kein Sinn. Wenn man aber selbst Speicher baut, baut man meist deutlich größer, weil die Mehrkosten eher gering sind. Wenn man fertige Speicher kauft, zahlt man für doppelte Speicherkapazität in der Regel auch das Doppelte.
Das Argument mit der Überbelegung habe ich in widersprüchlicher Weise diskutiert gefunden.
Weil ich derart wenig weiß, hatte ich die vorsichtige Lesart vorgezogen, aber natürlich die Quelle verschlagen. Es scheint da um den DC-Strom zu gehen, kann das sein?
Die Überlegung ging hier so:
Wegen fehlenden Typenschilds an den Modulen die Annahme, an den 400 Wp Modulen käme es zu max. 10 A Stromfluß - in einem Beispiel ermittelt durch Kurzschließen am besonnten Modul. Machte mit 2 Modulen je MPTT dann 20 A max.
Ich weiß nicht, ob ich einen Denkfehler gemacht habe. Ich klaube mir alles zusammen und versuche, die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Genau so. Aber es kommt ja im Normalfall nie zu einem Kurzschluss, der WR zieht max. den Strom, den er auch kann, also in deinem Fall die 13A.
Das ist ungefähr so, wie an einer Musikanlage: Wenn der Verstärker nur 10 W kann, kannst du 1000 W Boxen anschließen, die werden trotzdem nur mit 10 W maximal versorgt.
Nur im Fehlerfall, wenn der WR defekt ist, könnte ein Kurzschlussstrom fließen. Da wäre dann die Frage, was dann passiert. Bei 2 Modulen parallel und 20A gibts da noch keine kritische Situation. Ob da dann im Kurzschlussfall 10 oder 20A fließen, ist ziemlich egal. Kabel und Steckverbinder sind bis mindestens 30 A Dauerstrom spezifiziert.
Dann will ich das zur Kenntnis nehmen und einfach glauben:)
Danke für die Einschätzung.
Die Frage nach dem Sinn muß dann noch beantwortet werden: theoretisch müßte man an eine Sommer- und eine Winterbelegung denken, falls man auf das Netz Rücksicht nehmen möchte.
Es werden doch eh nur 800 VA eingespeist. Wenn du also deutlich mehr Module als diese 800 Wp hast, dann hast du auch an wolkigen Tagen immer noch deine 800 VA. Du verlängerst also grundsätzlich die Zeiten, wo du dich selbst mit Strom versorgen kann. Hängt noch ein Akku dran, profitiert der auch von zusätzlichen Modulen.
Keinesfalls, unbedenkt selber drüber nachdenken und eigene Schlüsse ziehen.
NYM ist ein Feuchteaum Kabel, zur Verlegung im Erdreich, am besten frostsicher, nimmt man NYY-J, es sollte ein 3 x 2,5 qmm Kabel ausreichend sein für ein BKW mit 800W Leistung. ( Bei sehr langen Kabeln sollte der Spannungsabfall berücksichtigt werden)