Datenverbindung BMS zu WR : Funktionen, Algorithmen, Risiken, Probleme,Vorteile

Viele machen mittels esp32 eine Verbindung zum jk BMS . Daran dachte ich, als ich das gelsen habe. Die daten vom jk bms raus zu holen ist einfach und günstig. Gibt viele Anleitungen hier. Da geht es nicht um die kommunikation BMS zu Wechselrichter.

Mich stört, dass diese Datenverbindungen uU parallel zu einer hohen Strom führenden Verbindung sind. In meiner Welt wäre die ideale Batterie allpolig abschaltbar, NH-Trenner oder Anderson.

Das bedeutet für mich, die Kommnikation müsste standardisiert drahtlos sein.

Gibt es denn keine App dafür? Bluetooth?

Ja klar. Hab ich ja auch. Aber der Akkupack steht im keller.
Wenn ich was ändern will, kann ich das per App direkt vor Ort machen.
Der vorteil von esp32 ist die verbindung, bluetooth zum BMS und durchreichen ins wlan. So kann man von überall Daten ansehen. Das muss nicht unbedingt home Assistant sein. Wenn man im esp32 ne webseite hinterlegt zum beispiel.
Das hat aber alles nix mit dem thema Datenverbindung BMS zu WR zu tun.
Eine teure Hardware wie Cerbo ist nicht nötig, um Daten zu sehen. Ich dachte es ging bei euch darum.

Das macht nichts interessant ist das auch. Man kann ja einer Datenverindung zwischen BMS und WR zuhören.... Hab ich noch nichts von gelesen, hätte zur Wartung aber schon Chancen.

Ich guck mir im Augenblick viel grafiken in home assistant an, man sieht einiges interesanntes. Ich hab jetzt den wert absorption im wechselrichter etwas reduziert, auch den wert im BMS, ab wann balancing gestartet wird. Nur um zu sehen, was das für auswirkungen hat.

Warum ist sowas sinnvoll:

  • Das BMS sagt dem WR den maximalen Ladestrom.
    • Das spielt gegen Ladeende eine Rolle und kommt in den Beispielen hier nur nicht zum tragen weil man ber 3.45V nicht bis zum Ladeende läd.
    • Bei niedrigen Zelltemps muss der Strom runter. Mein Akku steht in der Garage und da spielt das im Winter eine Rolle
  • Akkualarme werden in der Energieübersicht angezeigt

Da ist was dran, wenn man den Akku immer ziemlich maximal-optimal nutzen will, muss man auf alles achten, auch viel im zusammenspiel laufen lassen.
Mein Akku steht im keller, es gibt dort keine minusgrade. Ich nutze die 16 Zellen auch nicht maximal. So lange ich mir das öffentliche Stromnetz leiste, stelle ich den Akku nicht auf maximale belastung ein.
Ich habe home Assistant zuerst nur zum visualisieren gemacht, mittlerweile steuere und regle ich einiges. Falls ich was für nötig halte, kann ich jederzeit über home Assistant alle einzelnen Geräte regeln. Der vorteil dabei ist, dass ich selbst fest legen kann, was wann wie geändert wird. Nicht was irgend ein hersteller fest legt.

Grundsätzlich ist die Hardware nicht zwingend nötig das stimmt wohl. Aber wenn eine PV angenommene 20k€ kostet, dann fällt das GX Device, ob jetzt Cerbo oder als Raspi, wie in unserem Fall, mit um die 0,75% der Kosten nicht wirklich ins Gewicht.

Wer Funk kennt, nimmt Kabel. Und bezüglich Datenleitungen liegen parallel zu den Lastleitungen, dafür gibt es ja die isolierten Schnittstellen. Da sehe ich also kein Problem. Ich bin eher ein Fan von stabiler, drahtgebundener Kommunikation. Wobei man sich durchaus darüber unterhalten kann ob es um eine sicherheitsrelevante Kommunikation geht oder ob nur zweitrangige Werte auszulesen sind.

Genau, das läuft bei uns auch so, allerdings auf dem Iobroker.

Jap, ging uns bis dato mit dem 5,5kWh Akku draußen im Gartenhaus auch so. Und da muss ich sagen hat der dbus.serialbattery Treiber absolut die Nase vorn. Die Möglichkeiten die Ladekurve / Entladekurve temperaturabhängig und/oder Zellspannungsabhägig gestalten zu können ist absolute Spitze und würde ich mir an der Stelle auch auf Seiten des BMS wünschen.

Ich guck mir jetzt paar Tage genau die Absorptionszeit des victron wechselrichters an. Die gesamtspannung steht auf 90 Prozent Akkukapazität. Eine längere absorptionszeit sollte die Akku maximal füllen, auf 90 Prozent Niveau. Danach schaltet der wechselrichter auf float. Dabei wird erst mal die gesamte Panelleistung abgeschaltet, eine kleine Last wird erst mal durch den Akku versorgt. Iwann setzt dann wieder Panelleistung ein, aber nur so viel, wie an Last benötigt wird. Der wechselrichter bleibt auf float, in den Akku geht nix mehr. Die Last wird aber, so lange Panelleistung verfügbar ist, von den Solarpanel bedient. Erst nach Sonnenuntergang kommt der Akku ins spiel. Gut, dass ich victron gekauft habe. Das funktioniert wirklich sehr gut. Der wechselrichter macht das auch alleine, ich lade auf 90 prozent, entladen bis maximal 20 Prozent (so weit ging es bis jetzt noch nicht runter) . Das macht 70 Prozent nutzbar. 10 kwh pro Tag. Weil tagsüber die Last direkt vom Wechselrichter bedient wird, sollte mein 15 kw Akku ausreichen.

Wird das uber eine "Zielspannung" oder über einen SOC bestimmt.
Wenn spannung: wie ist die spannung?

Ich wäre mal an der genauen Definition von Absortion und Float interessiert... So wie beim bleiladeverfahren?

Ich habe auch erst mal die Parameter von Andy verwendet. Im internet gelesen, dass absorption und float eigentlich zu bleiakku gehört, dass das bei lifepo4 nicht wirklich benötigt wird.
Nun kann man aber bei meinem victron wechselrichter ein lifepo4 Profil einstellen, da werden diese Parameter gesetzt und der Wechselrichter arbeitet danach.
Nach meinen Verständnis ist es so: der Wechselrichter lädt mit "Bulk" was von den Solarpanel zur verfügung steht. Wenn die eingestellte absorptionsspannung erreicht ist, wird die Ladespannung fest getackert. In folge sinkt der Ladestrom immer weiter ab. Nach der eingestellten absorptionszeit schaltet der wechselrichter auf "float", auf eine geringere spannung. Deshalb wird dann auch kein strom mehr in den Akku geschickt. Zum glück iwann wieder die Last von den Solarpanel bedient.
Es gibt noch den parameter schweifstrom. Über diesen Parameter wird die Anzeige "Akku voll" auf 100 Prozent gesetzt.
Die Strommessung ist nicht genau, also ist die kapazitätsanzeige auch immer nur ne hausnummer.
Ich hab jetzt auch 1 stunde absorptionszeit (Andys vorgabe) eingestellt, bis gestern stand das auf "automatik" da wurde absorption nach 15 minuten beendet. Die Automatik entscheidet die zeit, wie weit der Akku entladen ist/war.


90 prozent = 3,35 V , also eigentlich 53,6 V. Ich habe 54, 8 (Andys Vorgabe) eingestellt. Die Spannung im wechselrichter ist aber auch 0,2 V höher als real und was das BMS anzeigt.

Danke dir für die detaillierte Beschreibung.

Was mich mehr oder weniger ärgert ist, dass man nirgends nen SOH angezeigt bekommt. Das würde mich schon interessieren. Ob nun durch den WR oder vom BMS oder ner Software.

und diese SOH Information wird mit welchen Messgerät nach welcher SI-Einheit gemessen?

oder willst Du nur das geschwurbel sehen dass irgend jemand aus irgend welchen Daten zusammengerechnet hat

SOC ist ohne Maßeinheit :rofl:

Mein(e) WR zeigen den aktuellen Wert aus dem Summe der einzelenen Akkus gemittelt an. Ist mir eingiermaßen egal wie genau der ist.....

Das ist eigentlich nicht richtig. Einheit ist die Kapazität in Ah, dargestellt in Prozent.

Warum nicht?

Ist der Wert gemittelt über alle angeschlossenen Packs, derzeit 3Stck bei uns, ab ca. Juni dann 6 Stck.

Ging um SOH - der auch in % angegeben wird.

Ich rechne in home assistant aus dc strom und dc spannung die leistung aus. Hab danach integralfunktionen. Unterscheide minus und plus, also in Akku und aus Akku. Das wird im energie dashboard angezeigt. Das ist ne hausnummer was der Akku macht. Mir reicht das erst mal. Wenn der wechselrichter auf float geht, also Akku voll meldet und der SOC vom BMS 99 Prozenz sagt, ist das für mich ok.
Der Akku kommt von abends um 18.00 bis morgens 9.00 ins spiel. Morgens hab ich noch 60 bis 70 Prozent SOC , laut anzeige. Gut, das wird ab oktober schlechter, aber dann werde ich last auf netz legen. Ich werde den Akku nicht max belasten, das sind mir die paar gesparten kwh nicht wert.

BMS sagt gerade 37,2 A , wechselrichter 38 und die Stromzange 38,3 A.

Über den esp8266 kommt die akkukapazität d3s wechselrichters nicht in home assistant, ich hab nur den SOC vom BMS.
Ich bin begeistert, wie gut das alles läuft, was ist schon perfekt. Für mich reicht das aber auch.

Rechnest du den selber aus? Anhand der bisher über den Akku gelaufenen kWh geteilt durch die kWh die man aufgrund der Zyklenzahl (6000 oder vielleicht rechnet man anders) hätte?
Bei E-Autos etc. gibts ansich doch auch Counter wieviel insgesamt über den Akku lief und könnte automatisch angezeigt werden, wenn der Hersteller WOLLTE.

Werde es bei mir dann auch pi mal Daumen rechnen lassen, aber geht natürlich nicht so einfach, weil der nicht nur mit den kWh korrelliert sondern auch mit den KW der Lade/Entladeleistung sowie der Temperatur, +Parameter, +Parameter etc. pp.