Das neue Netzpaket von Kati Reiche Die Rückkehr der Altmeier Delle

Der günstige Strom ist doch auf dem Markt bei vielen Anbietern erhältlich. Flattert also solch eine Erhöhung ins Haus, stellt es doch kein Problem mehr dar den Anbieter zu wechseln.

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Ich habe die bekannten Vergleichsportale schon durch :wink: Und dann ist die Frage was als günstig definiert wird. Mit einer so hochgelobten Technologie erwarte ich Preise unterhalb des Niveaus vor dem bösen C. Ja, das vernachlässigt die “normalen” Preissteigerungen, ist aber nunmal meine Erwartungshaltung - bei so viel Werbung für grünen Strom der laut Propaganda ja zum Nulltarif erzeugt wird - ich kann mir die Polemik da leider nicht verkneifen - müsste der Strom heute günstiger sein als vor 2020. Und wenn das so wäre, dann könnte ich mir vorstellen das sich WP und BEV von ganz allein viel mehr durchsetzen würden.

Wir haben allerdings mit unserem EFH, drei Personen und einem BEV auch nur noch um die 1000kWh Bezug aus dem Netz pro Jahr und das wird sich mit weiterem PV Ausbau auch noch weiter reduzieren.

Mir tuts aber um Jene leid, die sich keine PV und auch keine massiv überdimensionierte PV auf das Dach schrauben können und der Preistreiberei ausgeliefert sind.

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Ohne C ist halt nur der Strom günstig, so im Bereich 5-8Cent. Was den Preis treibt sind die ganzen Nebenkosten.
Und diese kennen ganz klar bei jeglicher Art Infrastruktur nur eine Richtung. Was auch kein Wunder ist, unser hochgelobtes Wirtschaftssystem lebt von Inflation.

Da lädt jemand Powerstations auf der Arbeit (da darf er wohl PV Paneele einfach an eine unverschattete Wand stellen) und nimmt dann den Strom mit nach Hause. Im Prinzip geht so was also schon heute.

Mit noch billigeren Batterien und noch einfacherem Transport als bei der Runhood Powerstation wird es deutlich attraktiver.

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das Argument wird schön widerlegt.

man schaue sich das in Ruhe an ( Video startet beim signifikanten Teil, der Rest lohnt sich aber auch. Patrick Sauter ist vom Fach)

da wird haarklein erklärt, warum es nicht die Erneuerbaren sind sondern die Regiulatorik mitsamt der unflexiblen fossilen Stromer, die eben nicht für 15 min wegregeln können? wollen?, auch wenn sie dabei Geld verdienen könnten.

Flexibilität fehlt

Speicher fehlt

Und mit dem neuen Netzpaket sehe ich nur weítere Restriktionen für zum Beispiel Speicher, weil das Thema “Überbauung “ an bestehenden Verknüpfungspunkten vertrauensvoll zur Entscheidung in die Hände begeisterter lokaler VNB´s gelegt wird…die die 3% Keule schwingen werden….

10 jahre Ruhe für die…..

Na , dann…… toi toi toi Energiewende

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Der Haken in D sind die langen Strecken, die brauchen zu lange bis sie da sind (in Ö werden diese langen Strecken eh nur für den EU-Handel zugebaut, es zahlen aber alle für die zukünftigen Gewinne der Übertragungsnetzbetreiber mit). Letztes Jahr wurden häufiger teure Gaskraftwerke in Süddeutschland hochgefahren, obwohl es mehr als genug Windstrom gab. Deutschland hat nur 1 Strompreiszone, Norwegen hat glaub 8. Deswegen zahlen in D alle den Gas-Strom in Bayern und BaWü mit. Speicher würden das entzerren bei Verbrauchsspitzen, deshalb werden diesen Projekten Steine in den Weg gelegt.

Hypothese: Aktuelle staatliche Beteiligungen an Fernnetzen werden dafür sorgen, daß diese Gaskraftwerke in D weiterhin notwendig bleiben. Bei der letzten Wahl hat sich die Mehrheit daür entschieden, daß man in D wie in Ö lieber in fast allen Belangen rückwärts geht, ganz egal wie die Welt um uns herum aussieht.

Habeck und Gewessler kann man in dieser Hinsicht als “gelernte Politiker” Unwissenheit anlasten. Den aktuellen Verantwortungslosen aber eher Absicht, als Abgesandte von RWE, EON, Verbund, Energie AG.

Ihr habt es so gewählt. Und beim nächsten mal hoffe ich nur, keinen “Volkskanzler” zu haben, der gleich alles einreißt. Dann kannst nur noch schauen deine eigenen Schäfchen ins trockene zu bringen, endlich wieder Linz, Buschhaus, Harbke statt iwie netzdienlich zu agieren (was volkswirtschaftlich das sinnvollste wäre)

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gute Diskussion wie und was gemacht werden könnte. Es wird spannend...

Wer noch überlegt, schnell PV aufs Dach...

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Na ja, mein Strom ist günstiger als vor dem Preisanstieg. Nicht nur weil ich PV auf dem Dach habe, aber das macht es noch mal günstiger. bei 25ct p.kWh, was die Amortisation erst mal scheinbar nach hinten verschiebt. Rechnet man aber mal nach, was mit Umstellung auf Strom alles weg fällt, fahren im Sommer dank PV für 10ct p.kWh, sihet man schnell, 10 Jahre und danach bringt es auch noch Geld zurück. Wenn man das zu Rentenzeiten schafft, kommt man mit der wenigen Rente besser über die Runden als andere.

Da würde ja dann der günstig eingespeiste Strom den du und ich nicht brauchen helfen den Preis zu senken. Denn müsste der aus Gas kommen, wäre das für den Rest wesentlich teurer. Wenn man den Netzbetreibern auch mal auf die Finger schauen würde, damit diese nicht nur die Gewinne einsacken sondern das Netz ausbauen, was sie schon alles kassiert haben, würde es auch günstigeren Strom geben. Wenn so ein Netz 50 jahre hält, warum legt man die Investitionen live um und erhöht damit die Netzkosten extrem. Da liegt der Fehler im System, nicht in der EE Erzeugung. Aber die Großen Betreiber von Netz und Energie, dies Trennung war doch nur auf dem Papier, haben doch kein Interesse daran Leitungen von Nord nach Süd zu bauen, dann können sie keine Milliarden mit dem Redispatch verdienen. Ich verstehe nicht warum das mal nicht klar benannt wird. Netze müssen aus den Erzeugern losgelöst werden, am besten Staatlich, nur da kommen dann wieder korrupte Politiker ins Spiel... na ja, dann eine Genossenschaft, wo die Anteilseigner auch etwas mitzureden haben. Ich weiß, bei diesem Korrupten System wird das nix werden.

So zum Beispiel, jetzt muss es nur noch Produkte geben, die für Batterie-Transport optimiert sind.

Ich wüßte da noch was aus Kupfer, womit man den Strom von unten nach oben bringen kann :wink:

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Dann erklär mal. 48V, 300A. Ergeschoss zur nächsten Möglichkeit: 5m.

Wenn Du als Mieter bei den Eltern, auf der Arbeit etc. Strom einsammeln willst, kannst Du kaum das Kabel aus dem Fenster baumeln haben zur Batterie, die auf dem Bürgersteig steht.

Außerdem ist es bis zum 4. Stock mehr als 5 Meter.

Habt Recht, wenn man die Kellerräume nicht per Lift oder ebenerdig erreichen kann, um dort an einen WR für den eigenen Stromkreis anschließen zu können, ist es auch wieder Essig. Man darf ja auch nicht zum E-Auto Aufladen ein Kabel über den Gehweg legen (mit Blick auf Rollatoren und sehbehinderte Menschen ja auch nachvollziehbar). Das Einsammeln sehe ich jetzt weniger als das Problem an, da wäre an so einem Windrad oder Solarpark ja was passendes machbar.

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Für diejenigen, denen das Anschließen an eine Steckdose/Wallbox schon zu lästig erscheint, sind neue oder auch bewährte Konzepte Perlen vor die Säue.

Es braucht auch innerstädtisch da eigentlich keine neue "Erfindung"! Denkt mal drüber nach, wie früher, in manchen Kommunen auch heute noch, in Kerngebieten der Müll im Haus untergebracht und zur Abholung dann auf Straßenniveau transportiert wurde.

Ursprünglich von Müllwerkern über eine Klappe im Bürgersteig per dickem Strick aus dem Kellerschacht hochgezogen, später dann oft (wegen Rückenschäden und Zumutbarkeit) auch mit einem Mülltonnenlift. Das Konzept ein wenig weitergedacht und im Keller einen Raum - ehemaligen Kohlenkeller, alten Standort der/des Öltanks ... - VDE-gerecht für die Lagerung der Akkus ausrüsten und schon passt das auch im Geschosswohnungsbau.

Automatisiert gibt es diese Lifte schon, da jetzt noch eine gewisse Vereinheitlichung von Akkuformat und zugehörigem "Hackenporsche" und ein Stellplatz 300m vom Haus weg verliert seinen Schrecken.

Wenn jetzt noch jemand kommt und diesen Akku als Wechselakku sowohl für die mobile, wie auch häusliche Energieversorgung konzipiert und so ein System als verpflichtenden Standard bei Autoherstellern und in der Gebäudetechnik durchsetzt, kann sich nicht nur der Norddeutsche bei Bedarf mal ein paar Kilo Watt ins Haus holen.

Ich höre schon die diversen "Verhinderungs-Vereine" und "Wir lassen uns doch nicht ins Konzept reden-Hersteller" laut heulen! Einheitlicher Standard klappt ja trotz EU-Vorgaben mit so was simplem wie Handy-Ladekabeln bis heute nicht so wirklich.

Energie mit Akku transportieren:

Zum Glück wohne ich im EG, könnte 15kWh mit 2 Personen durch den Garten schleppen und mir vors Fenster stellen. Auto zum transportieren wär auch da. Das sind aber Voraussetzungen, die die allerwenigsten in der Stadt haben. Die ich in Innsbruck kenne, wohnen meist in irgendeinem Altbau ohne Lift, z.T. 5 Stockwerke Holztreppe hoch, und haben nur manche noch Auto.

Daher halte ich es für zwingend notwendig, daß es einen leichten Zugang zu variablen Tarifen incl netzkosten gibt. Das muss Stecker - Steckdose - Wlan einrichten - fertig funktionieren. Da braucht man den Trumm nur 1x die Treppe hochschleppen. DAZU muss es genauso leicht einen Zugang zur Stromabgabe in Engpasszeiten geben.

Biogas:

Vor gut 20 Jahren gab es eine breit angelegte Förderung, die im Prinzip jeden Bauern zum Gaserzeuger machen sollte. Dazu genossenschaftliche und einzelwirtschaftliche Kraftwerke. Das allermeiste davon wurde unter Kurz / Kickl plattgemacht zugunsten Gasimport. Der größere Teil davon ist bereits weggerostet, abgebaut. In D steht das alles wenigstens noch

Als Besitzer eines 10kwh Speichers kann ich dem Vorhaben jeder Wohnung einen Speicher zu verordnen nichts abgewinnen. Das ist am Ende pure Verschwendung, da die Verluste durch Bereitschaft und Wandlung wirtschaftlich nicht tragbar darstellbar sind. Schon mit PV ist es ärgerlich welche Kilowattstunden da jeden Tag in Abwärme umgesetzt werden.
Man stelle sich vor 80% der Hausbewohner in D sollten dies dann per Netz mit dynamischen Tarifen machen. Einfach untragbar. Sie werden vielleicht den ein oder anderen Cent beim kWh-Preis sparen, aber dafür übers Jahr einen deutlichen Mehrverbrauch am Zähler feststellen und am Ende sogar “Miese” machen.
An einem Wechselstromnetz bringen Kleinspeicher uns nicht weiter.

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Aber dass das in einem riesigen großen Netz eine Glättung bewirkt und damit eine immense Einsparung beim Netz und Netzkapazitäten einspart ist dir schon bewusst?

Kann ich mir nicht vorstellen. Nur per Preis gesteuerte Kleinspeicher verschieben sicher nur die Verbrauchszeiten und der Verbrauch selbst würde zudem um Minimum 20% steigen.
Wenn schon so eine Akkulösung, dann auf Quartiersebene und vom Netzbetreiber und seiner Software gesteuert. Das mindert die Verluste dank höherer und auf das Quartier abgestimmter Lade-/Entladeleistung und die Glättung kann der Netzbetreiber viel feiner und an seine Netzsituation angepasst steuern.

Nur haben Netzbetreiber kein Interesse das System günstiger zu machen, deren Geschäftsmodell ist max. Profite zu erlösen. Darum kann man hier oder da tolle technische Lösungen vorschlagen, die werden nicht Umgesetzt werden in dem System wie es gerade ist. Das System muss an der Stelle geändert werden oder von der Politik so viel Druck kommen, damit das Ziel ein anderes ist.

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Jein. Natürlich soll sowas kein Heizofen sein. Reche gegen: Leitungsverluste, geringerer Netzausbau, geringere Grundkosten des Anschlusses