Genau dies bietet dir z.Bsp MHI mit Smart M-Air.
Wozu einen Proxy in die Cloud? VPN ins Heimnetz sollte mittlerweile doch jeder hinbekommen. Oft ist doch eh eine FritzBox Zuhaus, die bringt Wireguard mit und auf dem Handy muss nur noch ein QR-Code gescannt werden, fertig. Oder man nimmt gleich MyFritz.
Ich wüsste jetzt nicht was daran nicht Massentauglich sein sollte.
Nein, das kriegt nicht jeder hin.
Hinzu kommt, daß es vom jeweiligen Router und auch Smartphone abhängt, wie es genau geht. Es ist also unendlich schwer für einen Klimaanlagenhersteller eine einfach verständliche Anleitung zu erstellen, wie man das genau einrichtet. Klar, man kann in die Anleitung schreiben "wenden Sie sich an den Smartphone- und den Router-Hersteller", aber das hilft nicht wirklich. Am Ende wird der Support es ausbaden müssen. Oder, wie bei Daikin, man hat einfach keinen Support, und lässt den Kunden sich an seinen Klimatechniker wenden, der den Support dann gegen viel Geld macht.
Eine Cloud-Lösung ist schon richtig, und ist auch das, was heutzutage gewünscht wird. Und das hat dann auch unkompliziert zu funktionieren. Leider bedeutet das nun einmal eine Proxy-Lösung. Aber das ist einfach genug gemacht, einfacher jedenfalls Synchronisation zwischen drei Geräten und aufwendigen Webinterfaces und APIs, usw.
Sei mir nicht böse, aber treibst du dich in so einer Techbubble rum und hast keinen Kontakt mehr zu “normalen” Leuten oder gehst du wirklich davon aus, dass das “jeder” hinbekommt?
Alleine die Anleitung hier überfordert 90% der Leute
Alleine das hier:
Beide Enden einer VPN-Verbindung müssen IP-Adressen aus unterschiedlichen IP-Netzwerken verwenden. Sobald sich das Mobilgerät mit einem Router (z.B. einer anderen FRITZ!Box) verbunden hat, der dasselbe IP-Netzwerk wie Ihre FRITZ!Box verwendet, ist keine VPN-Kommunikation mehr möglich.
Nein, nicht “jeder”, aber jeder der ein wenig Interesse dran zeigt. Ich kenne auch viele Leute die an der Programmierung einer Senderliste am TV scheitern. Aber da müssen sie dann mit dem Komfortverlust leben, oder mal einen Mitmenschen fragen.
Eine Gesellschaft in der jeder alles kann ist utopisch.
Und um im obigen Beispiel zu bleiben, das ist wirklich nicht DAU freundlich formuliert. Hätten sie besser geschrieben, “VPN funktioniert außerhalb ihres Heimnetz nur zuverlässig mit Mobilfunkverbindung”. ![]()
Für den Normalo ist die Lösung per App & Cloud doch funktional, warum sollen sie da irgendeinen Hampeltanz mit VPN & Co machen?
Ohne fundierte Details zu kennen, vermute ich auch dass Daikin allgemein dazu im Stand sein sollte, für alle eine akzeptabel funktionierende Lösung anzubieten. Vermutungsweise wird hier aber an Serverleistung und Traffic gespart für eine Remoteanbindung der Kunden, die bis auf den Kaufpreis aktuell keinen weiteren Gelder in Richtung Daikin bewegt. Insofern überrascht mich das 0,0 dass hier eine möglichst minimale Lösung wohl aktiv ist. Ein paar Prozent des Kundenkreises, die das betrifft, geht im Rauschen unter.
Auf Besserung oder zB eine lokale API darf man gerne hoffen. Da Daikin dbzgl. gerade mit der FW v2.0 verändert oder sogar abgeschaltet hat, ist meine Hoffnung dort begrenzt.
Da aber eine Klimaanlage bei Weitem nicht die einzige Funktion ist, auf die ich gerne Remote vollen Zugriff habe, ist eine ordentliche VPN-Verbindung die resultierende Lösung meiner Wahl. Ja, bekommt auf der FritzBox selbst mit Anleitung nicht jeder hin. Auf nem aktuellen Android-Gerät ist die eingerichtete VPN-Verbindung nicht schwieriger zu (De-)Aktivieren als mit einem ShortCut/Button in der Schnelleinstellungsleiste. Alles kein RocketScience, nur wer keinen Bock drauf hat und lieber als Opfer die Schuld woanders sucht, soll es bitte tun. Es gibt dbzgl. extrem viel kostenfreie Wissensquellen und auch z.B. Foren mit hilfsbereiten Mitmenschen die helfen den einen oder anderen Stein aus dem Weg zu räumen. Wer aber selbst keinen Bock hat, dürfte auch hier deplatziert sein. Ich gebe aber recht, dass Daikin aktuell für Menschen die keinen Bock auf so etwas haben, aber bereit sind 5€ auszugeben, auch keine Premium/Bezahlversion anbietet, die dann funktioniert.
Genauso bzw. sehr ähnlich sieht es bei unserer ARXM25A + ATXM25A auch aus. Es ist zum Verzweifeln. Ich habe jetzt schon die Bedarfssteuerung auf 40% gesetzt, kontrolliere diese Einstellung regelmäßig, aber sie geht immer wieder ins Takten. Nur dass bei uns die Leistungsaufnahme kurz ansteigt bevor sie dann für ein paar minuten ganz abschaltet.
Die Aufzeichnung hatte ich an anderer Stelle schon mal gepostet:
Da gab es dann den Tipp die Bedarfssteuerung zu aktivieren, dann war es auch eine Weile gut, man sieht hier den Wechsel von Takten auf gleichmäßigen Lauf:
Aber die kleinste Änderung am Sollwert z.B. IG Soll von 22,5°C auf 22,0°C bringt sofort wieder das Takten. Es ist mir einfach auch unerklärlich warum sie die Leistung erhöht um dann ganz aus zu gehen.
Dabei steht der Sollwert IG auf 22,5°C der Istwert meist bei 24°C. Lüfter auf Auto. Die reale Temperatur im Raum, gemessen mit einem Thermometer in gut 4,5m Entfernung liegt dann bei ca. 22°C
Den Luftstrom habe ich jetzt schon 45° nach unten und ca. 35° nach links gelenkt (ist ein Raum mit Durchbruch, ich leite den Luftstrom jetzt in den entfernteren Teil des großen Raumes um Luftstromkurzschluss zu vermeiden.
Zum Thema “Takten" habe ich nur eine Empfehlung: steuert die Anlage nicht über die Solltemperatur, sondern über Bedarfssteuerung und Lüfterstufe und setzt die Solltemperatur unerreichbar weit hoch (bei mir zB 25°). Dann geht dir Anlage nie aus, überheizt das Zimmer aber auch nicht. Bei einer Multisplit (3mxm52 bei mir) macht ihr das mit dem “führenden Raum" so, was der mit dem höchsten Leistungsbedarf sein sollte. Voraussetzung ist, dass man zB per HA die Bedarfssteuerung automatisch abhängig der Außentemperatur (oder anderen Faktoren, wie Tageszeit etc) setzen kann. Wenn man das so macht, betreibt man die Klima im Prinzip wie jede andere außentemperaturgeführte Heizung (und minimiert die “Vorlauftemperatur” zugunsten der Laufzeit bzw Taktlänge). Mein AG geht morgens an und abends aus (und wenn es kälter wird, morgens früher an und abends früher aus), hat also einen takt pro Tag.
Hab dazu die letzten 2 Jahre in den Heizperioden immer mal wieder was geschrieben. Schaut in meinen verfassten bzw verlinkten Beiträgen.
So gut die diversen und teilweise widersprüchlichen Empfehlungen für jeden einzelnen individuell gut funktionieren, so wenig tauglich sind sie doch leider für eine allgemeine Empfehlung. Am Ende steht und fällt alles mit dem Wärmebedarf für den konkreten Raum und mit der Temperatur der Luft am Einlass des IGs.
Nehmen wir gestern Abend zwischen 18:00 und 22:00 Uhr. AT lag bei nahezu konstanten 10,5°C. Trotz Bedarfssteuerung 40% benötigt unser Wohnzimmer weniger Wärmeeintrag, als die Anlage minimal liefert. Selbst bei einem Temperaturfenster von +/- 0,5°C um die Solltemperatur ist ein Durchlaufen der Anlage nicht möglich, weil die Raumtemperatur langsam aber stetig immer höher steigt.
Der Wärmeverlust bei ausgeschalteter Anlage ist dabei auch so gering, dass das von mir für den Raum definierte Temperaturfenster allein dafür verantwortlich ist, dass die Anlage vor dem zu Bett gehen nicht wieder einschaltet.
Wenn natürlich die 40% Bedarfssteuerung noch zu viel sind einen Raum (oder, wenn man die Zimmertür aufmachen kann, noch den Flur oder das Nachbarzimmer) zu heizen, funktioniert das tatsächlich nicht. Wenn also die minimale Heizleistung des Geräts bei gegebener Außentemperatur über dem Wärmebedarf der zu beheizenden Fläche liegt, taktet jede Heizung (und dazu gehört die LLWP hier natürlich auch). Wenn man das bei der Auslegung, Auswahl und Positionierung des Geräts nicht vermeiden konnte, muss man tatsächlich mit dem Takten leben. Das betrifft aber vermutlich nicht den größten Teil der Nutzer, daher ist das von mir beschriebene Vorgehen sicherlich für eine große Zielgruppe passend.
Nun, die Auslegung erfolgt ja nicht passend zur Übergangszeit sondern, wenn man vollständig mit Split heizen möchte, über die NAT und die Heizlastberechnung. Das die Heizlast bei NAT natürlich viel höher ist als in der Übergangszeit ist klar. Und auch klar ist, dass wenn nicht weit genug herunter moduliert werden kann, es dann zum Takten kommt.
Was mir in meinem Beispiel nicht klar ist, warum die Leistungsaufnahme vor dem Ausschalten noch ansteigt. Werte der Verdichterdrehzahl hab ich nicht zur Verfügung.
Meinst du den Anstieg um 10-20W vorm Abschalten?
Schau dir mal die Kühlmitteltemperatur und die Lüfterdrehzahl des Innengerätes an!
Meine Perferas begrenzen die Lüfterdrehzahl, wenn die Kühlmitteltemperatur unter 30°C liegt. Könnte sein, dass der Leistungsanstieg durch den Lüfter zu erklären ist, weil das Kühlmittel erst gegen Ende eines Zyklus die Schwelle zu Aufhebung der Begrenzung erreicht.
An diese Werte komme ich nicht heran ![]()
Du müsstest aber mit kriegen, ob sich Lüfterdrehzahl ändert, wenn die Leistung rauf geht.
Das stimmt, das müsste ich mal aktiv beobachten. Muss ich mich mal mit offenem Grafana heute Abend aufs Sofa legen und die Familie zum Schweigen anhalten ![]()
Das kann ganz simpel in der Regelung absichtlich eingebaut sein. So nach dem Motto: “Bevor wir abschalten, geben wir dem Raum nochmal eine kleine extra Dosis Wärme, damit wir die Taktpause etwas verlängern.” Da steckt in der Regelung mitunter etwas mehr Intelligenz, als man erwartet.
Bei dir scheint mir die Situation einfach so zu sein, dass die eben takten muss, weil dein Raum noch nicht so viel Wärme braucht, wie man auf unterster Modulation erzeugt. Ist bei ganz vielen so in der Übergangszeit und völlig normal.
Oder Ursache und Wirkung werden verwechselt.
Nach jeder zweiten Lasterhöhung erfolgt auch keine! Abschaltung.
Nicht:
Weil sie abschalten will, erhöht sie die Last.
Sondern:
Weil sie die Last (warum auch immer) erhöht, schaltet sie ab (weil irgendeine Temperaturgrenze? Überschritten wurde.
Es muss also eine andere Ursache geben.
Die regelmässige Erhöhung könnte der Oelrückführung geschuldet sein. Zwar keine Daikin bei mir, aber auf niedrigster Modulation macht sie das auch sehr regelmässig.





