Anfang der Woche habe ich die Installation unserer Daikin Anlage (ATXC35D / ARXC35D) im Schlafzimmer abgeschlossen.
Leitungslänge sind ca. 5 Meter, also alles im Rahmen.
Nachdem ich das Kältemittel eingelassen habe, habe ich die Anlage wenige Minuten später getestet - die dünne Leitung friert direkt zu. Das kuriose ist dass sich nach 10-15 Minuten Betrieb die Temperaturen der beiden Leitungen wieder etwas angleichen, der Frost verschwindet. Grundsätzlich kühlt die Anlage auch wie zu erwarten.
Ist es möglich das im Gerät selber zu wenig Kältemittel eingefüllt war? Ich konnte seit Montag keine Verschlechterung festellen. Die Anlage kühlt nach wie vor einwandfrei. Spülitest am Außengerät war ohne sichtbares Ergebnis, am Innengerät konnte ich das leider nicht testen. Ein Schnüffler habe ich bereits bestellt, sollte morgen hier eintreffen.
Wenn bereits nach 5 Minuten so viel Kältemittel fehlt muss die Undichtigkeit doch eigentlich so groß sein dass mittlerweile alles entwichen sein sollte, oder? Öl konnte ich auch an keinem Bördel finden
Zusätzlich macht der Lüfter des IGs leider ein sehr unangenehmes Geräusch, welches sich auch je nach Lüfterdrehzahl verändert. Das Video wurde im Lüftungsmodus aufgenommen, das Geräusch kommt also nicht vom Verdichter oder ähnliches.
Würde später mal das IG auseinanderschrauben, in der Hoffnung irgendwas sehen zu können.
Gibt es hier Erfahrung mit der Garantieabwicklung bei dagimarket? Oder lässt sich das Problem am IG vielleicht selber lösen?
Naja, primär ist es ersteinmal die eigene Unsicherheit. Wenn man google oder Youtube bemüht sollte es ja normalerweise so sein dass die Flüssigleitung eher 10-15 Grad haben soll, und nicht 3-5
Die beiden Inbus-Ventile sind komplett aufgedreht?
Zu wenig Kältemittel bei Produktion ist extrem unwahrscheinlich.
So wie auf dem Bild sieht die Leitung jetzt immer aus, wenn du kühlst? Das sollte so nicht sein.
Vielleicht irgendwo die Leitungen abgeknickt?
Geräusch IG: Kann schnell passieren, wenn das IG verzogen angschraubt wird, also krumme Wand. Versuch mal, die Ecke unten rechts oder links etwas abzuheben von der Wand, ob das Geräusch sich ändert. Die Walze mag es überhaupt nicht, wenn der Rest vom IG irgendwie verzogen ist.
Die Leitung sieht so aus wenn das AG angeht - für ca. 20 Minuten, danach ist es normal und die Temperaturen sind meiner Meinung nach auch ok. Geknickte Leitung habe ich schon kontrolliert, es sind aber auch nur 2 90 Grad Winkel in der Leitung. Die habe ich mit einer Biegezange gefertigt, das sieht auch alles gut aus.
Bezüglich IG: Das Geräusch tritt auch auf wenn das IG nur oben an der Platte eingehangen ist. Kann mir eigentlich nicht vorstellen dass da dann schon so viel Spannung drauf ist, aber ich teste später mal etwas rum. Das Video ist auch nur mit eingehangenem IG entstanden, unten war noch nichts festgeklippst
Würde die Walze mal im ausgeschalteten Zustand von Hand langsam drehen und schauen, ob die irgendwo schleift.
Wenn die Leitung die ersten 20min immer einfriert, ist das schon verdächtig und nicht normal. Schau dir auch mal das IG aufgeklappt an, ob der Wärmtauscher irgendwo einfriert in den ersten 20min.
Kurze Ergänzung: Das Gehäuse des IGs habe ich ohne weiteres abbekommen, mir ist aber nicht ganz klar wie ich an die Walze gelangen soll. Mir scheint es als müsste das IG dafür mehr oder weniger komplett zerlegt werden?
Ist nicht ganz so einfach. Für den Ausbau muss man in der Regel auf der rechten Seite eine Klemmschraube zur Motorwelle lösen und auf der linken Seite das Lager ausbauen, den Wärmtauscher irgendwie etwas hochdrücken, Wanne evtl auch noch irgendwie zur Seite und dan kann man die Walze links rausziehen. Ist aber alles Fummelei, wenn man das das erste Mal macht, wo man auch einiges falsch machen kann oder keine Idee hat, was zu tun ist.
Ist auf dem Video vielleicht etwas schlecht zu erkennen, aber man sieht die Walze schon mit bloßem Auge eiern.
Habe testweise mal die Klammer versetzt, hatte mir schon gedacht dass die zum Auswuchten da ist. Egal wo ich die hinsetze, das macht meiner Meinung nach alles keinen Unterschied.
Das nervige ist dass es Grad bei niedriger Drehzahl am meisten eiert, bei höherer Drehzahl gleicht sich das alles etwas aus.
Garantiefall? Oder kann ich hier selber noch was machen?
Im Trockenmodus höre ich übrigens auch ein Rauschen in den Leitungen
Geht auch noch bedeutend schlimmer.
Ich hab nicht deine Klima sondern nur Perferas/Nepura/Sarara.
Und von der neuen Generation Perfera würde ich sagen eiert jedes Innengerät bei mir mindestens gleich oder schlimmer als deins. Also alle 7
Machts wie ich finde auch nicht besser… aber it is what it is.
Kannst du reklamieren. Dem Verkäufer war es bei mir egal, hat den nicht gejuckt.
Wenn die Toleranzen aber so sind wird aber jedes Ersatzteil vermutlich…. nicht besser laufen.
Hab am Ende dann Innengeräte nochmal quergetauscht damit das leiseste im Schlafzimmer ist.
Das passt mal wieder in die böse Vorahnung, daß Daikin seine Qualität nicht mehr im Griff hat. Bei Kältemittelmangel findet das Verdampfen in der Kältemittelleitung und zum Beginn des Verdampfers ab. Nur dort verdampft Kältemittel . Nach kurzer Strecke im Verdampfer ist alles verdampft. Dadurch hast du auch nur noch eine geringe Kälteleistung. Die Temperaturverteilung über den Verdampfer zu betrachten, ist optimal. Am Anfang ist er oft gefroren, ein Stückchen weiter dafür viel zu warm.
Was sinnvoll ist zu messen, ist die Ausblastemperatur der Luft am IG und auch die Stromaufnahme. Wenn das IG bei höheren Lüfterdrehzahlen nicht mehr tiefe Ausblastemperaturen hin bekommt, dann spricht das ebenfalls für Kältemittelmangel. Ebenso ist die Stromaufnahme gering, weil der Kompressor nur noch Gas befördert und nicht mehr viel komprimiert.
Weil bei einem einzelnen (dem billigsten was Daikin herstellt) Gerät was nicht stimmt? Und wir nicht mal wissen, wo diese scheinbaren Defekte entstanden sind?
Im Regelfall ist das ja kein Problem, da sagt man dem Verkäufer Bescheid und hat Anspruch auf Gewährleistung.
Die ATXC (anscheinend in China produziert, statt der ATXF in der Türkei) ist hier schon mal negativ aufgefallen mit dem sehr unglücklich designten Gehäuse des AG, wo man am Serviceport kein Absperrventil anschliessen kann.
Bei dem Bild mit der frostigen Leitung hätte ich auch erst mal ein nicht (ganz) geöffnetes Ventil am AG vermutet, oder eine geknickte/verengte Leitung. Wurde mit Seele gebogen? Aber @Spaddel sagt ja dass er das bereits geprüft hat...
Wurde das zwischenzeitlich nachgeholt? Drucktest wurde nicht gemacht? Zumindest Lecksuchspray und/oder Leckagesensor würde ich unbedingt noch machen, insbesondere am IG
Unwucht und Exzentrität sind unterschiedliche Dinge. Metallklammern welche die Auswuchtgewichte darstellen zu entfernen und umzusetzen ohne Sachverstand sind eher hinderlich für einen ruhigen Lauf.
Weshalb sieht die untere Kupferleitung am AG so abgeranzt aus bei einer Neuinstallation? Welches Material wurde für die Kälteleitungen verwendet?