Daikin Perfera vs Mitsubishi SRK vs ...?

Der Preis ist da aber nicht der entscheidende Faktor. Es gibt so wohl teure negativ Beispiele (Panasonic Topmodelle), sowie günstige Modelle die ein gutes Regelverhalten haben (italienische Daikin, würde auch meine SCM41 mit 3 IG für 2300€ hinzuzählen)

Grundvoraussetzung ist natürlich eine niedrige minimale Leistungsaufnahme, die man ja auch eurovent nachschauen kann. Dann muss aber auch die Software stimmen, und da ist der Preis relativ egal, leider, was sie Erfahrungen hier im Forum zeigen.

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@runwithin

So bald es eine preisgünstige Klima (um die 1000€ rum) mit einem SCOP über 5 gibt, die auf 80 Watt rum runtermodellieren kann, bin ich sofort dabei.

Existiert so ein Gerät?

80 Watt nicht, das macht irgendwann keinen Sinn mehr. Wenn die beiden Lüfter und die Steuerung schon 20-30 Watt ziehen, kann das nicht mehr effizient sein. Dann ist es doch besser, die Anlage takten zu lassen.

Aber eine Daikin ATXD für um die 800 Euro kommt schon so um 100-120 Watt runter.

@win

bei einem SCOP von 5 und mehr macht es durchaus Sinn. Eine SCOP4 Analage die bei 120 Watt taktet kann nicht effizienter arbeiten.

Sodann, ich bestelle nun:

2x Kinderzimmer:

max. Heizbedarf (Innen: 22°C, außen: -12°C): 800 W (16qm|35m³) + 800 W (16qm|35m³)

-> Daikin 2mxm40a+ftxa20cw+ftxa20cw, quasi kleinste Modell für 2155 €

SCOP 4,64

Niedrigste Modulation laut Eurovent CondD = Ph / COP: 102 W

Niedrigste Stromaufnahme laut Datenblatt: 220 W


1x Wohnzimmer: 3500 W (35qm|90m³)

1x Garage: 1800 W (20qm|44m³)

-> Daikin 2mxm50a+ftxa25cw+ftxa35cw = 2320 €

SCOP 4,6

Niedrigste Modulation laut Eurovent CondD = Ph / COP: 185 W

Niedrigste Stromaufnahme laut Datenblatt: 230 W

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Ich bin inzwischen bei der Variante hängen geblieben, das Haus mit Perfera Cold Region Modellen zu beheizen. Also das EG mit einer FTXTM40s und einer FTXTM30s und das OG mit einer FTXTM40s.

Nun habe ich beim Installateur, der ein Angebot für die Installationsarbeiten erstellt hat, mal nachgefragt, wie lange und mit wie welcher Art Stickstoff er denn die Druckprüfung macht.

Antwort: Druckprüfung nur auf besonderen Wunsch, grobe Undichtigkeiten werden dadurch ermittelt, wenn der Unterdruck nicht gehalten wird, der Rest per Gas - Schnüffler.

Nun bin ich verunsichert, ob das nun Pfusch ist oder einfach die gängige Praxis und falls es gängige Praxis ist, sollte der Installateur wohl eine ziemlich gute Quote an dichten Anlagen haben - ansonsten zieht das doch im Falle einer erkannten Undichtigkeit erheblich viel Arbeit nach sich?!

Für mich war der Drucktest bisher immer der Knackpunkt an der ganzen Installation, weil ich mich da aufgrund des nicht ganz unerheblichen Sicherheitsrisikos da nicht heranwagen möchte und es andererseits unwahrscheinlich ist, dass sich ein Installateur so viel Zeit nimmt, den Test ordentlich durchzuführen.

Wenn der Test nicht zwingend notwendig ist, könnte ich alles selbst mit Armacell Flare Fittings zusammenbauen, die per se wohl schon kaum Risiko für Undichtigkeiten haben. Dann bestmöglich Vakkum ziehen und halten. Dann müsste der Installateur nur noch einmal Vakkum ziehen, Ventile öffnen, abschnüffeln, absegnen. Wäre das ein gangbarer Weg? (Sofern er da mitspielt)

Offiziell muss eine Prüfung mit Stickstoff sein, ist so eine rechtliche Forderung, damit kein Kältemittel in die Atmosphäre geht. Aber es ist gängige Praxis, das Kältebetriebe das nicht machen. Denn: Grobe Undichtheiten erkennt man beim Evakuieren der Anlage. Und bei erfahrenen Installateuren ist eine Undichtheit recht selten und wenn doch, reicht es oft, einfach nochmal 1/4 Umdrehung anzuziehen.

Welches Sicherheitsrisiko meinst du?

Ja, so kannst du das machen, wenn der Installateur mitspielt.

Ich hatte hier bezüglich der Einbindung eines Stickstoffanschlusses einiges gelesen und vielleicht auch fehlinterpretiert.

Hängen geblieben sind bei mir Bastellösungen mit Fahrradventilen, Manometer und Monteurhilfen, die den Druck aushalten, wenn man die Flasche vorsichtig aufdreht und immer wieder die Aussage, dass einem das Ganze im blödesten Fall um die Ohren fliegen kann.

Klingt für mich nach einer Rechnung mit zu vielen unbekannten, von der ich als Laie vielleicht besser Abstand nehmen sollte.

Ich würde die Installation ohne Stickstoff auch komplett selbst machen. Aber abgesehen von der rechtlichen Situation bin ich unsicher, ob die Armacell flare fittings nun wirklich idiotensicher sind und somit eine nicht perfekte Bördelung als Fehlerquelle wegfällt.

Denn wenn die Verbindungen sicher dicht sind und ich die Radien unter Zuhilfenahme einer Innenbiegeseele erstelle, was könnte dann noch ein Problem darstellen?

Andererseits hat man, wenn sich dann gegen alle Wahrscheinlichkeit doch eine Undichtigkeit ergibt, ziemlich die Brille auf...

Ich glaub, da ist was falsch angekommen. Wenn man mit Stickstoff arbeitet, sollte man einen Druckminderer verwenden. Mit dem kann man den Druck genau einstellen, der auf die Anlage geht. Es kann also nicht passieren, dass zu viel Druck auf die Anlage kommt, insofern man den Druckminderer nicht falsch einstellt. Wenn du einen 20 oder 40 bar Druckminderer nimmst, kann nicht mal durch Fehleinstellungen was passieren, weil die ja nur 20 bzw. 40 bar maximal am Ausgang regulieren.

Die Sache mit dem Fahrradventil war was anderes, da gehts um ein Abdrücken mit Luft und manueller Pumpe (Gabelpumpe). Damit erreicht man auch Drücke von mindestens 20 bar. Das ist eine einfache Lösung, wenn man sich Stickstoff + Druckminderer sparen will.

Stickstoff oder CO2 ohne Druckminderer anzuschließen kann in der Tat gefährlich werden, davon würde ich dringend abraten.

Ein gewisses Restrisiko, was bleibt: In der Regel hantieren alle mit Schläuchen und Monteureinheiten aus chinesischer Produktion, deren Qualität sich schwer einschätzen lässt. Der meiste Kram ist völlig unauffällig, aber wenn man Pech hat, hat man Material, was den Drücken nicht Stand hält. Hier sollte man nicht den billigsten Kram kaufen und auch aus verlässlichen Quellen. Und dann würde ich besser nur bis 20 bar testen, da bleibt viel Sicherheit zur spezifizierten Druckbeständigkeit. Wenn man dann noch Schutzbrille trägt und etwas Abstand zur Monteureinheit hält, ist man nach meiner Einschätzung schon in einem sehr sicheren Bereich.

bestellt waren ftxa20cw+ftxa20cw, geliefert wurden ftxa25cw+ftxa25cw.

Ist das ein Problem, dass ich reklamieren sollte? Oder behalten und verbauen, zumal sie aus Italien kamen.

Spielt bei den meisten Anlagen keine Rolle, kannst du so einbauen. Kannst dir nochmal die Datenblätter anschauen, aber in aller Regel sind die baugleich und modulieren auch genauso weit runter.

Das sind übrigens so typische Kulturunterschiede zwischen Italien und Deutschland. Hier würde kein Händler drauf kommen, ungefragt was anderes rauszuschicken. Dort scheint es eher üblich zu sein, in der Regel aber in Richtung besseres Gerät. Wäre ja in deinem Fall auch so, die 25er ist ja teurer.

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Hallo ihr alle!

Ich würde für mein Bauwagen (18m², ca. 50m³, halbwegs gedämmt mit U-Werten von 0,39/0,32/0,35) gerne eine Split-Klima einbauen. Bin mittlerweile bei

  • Mitsubishi MHI SRK-20ZSX-WF / SRC-20ZSX-W

oder einer

  • Daikin Perfera FTXM 20A / RXM 20A

angelangt. Eigentlich tendiere ich zur MHI. Bei dem was @Win hier aber über die Regelung berichtet, bin ich mir nicht mehr ganz sicher. Interessant finde ich die Min-Max-Werte zur Heizleistung. Die MHI hat da 0,80 bis 5,50kW, die Daikin 1,30 bis 3,50kW. Gerade der Min-Wert ist für meinen doch recht kleinen Wagen sehr interessant. Sind das halbwegs verlässliche Angaben die die Hersteller da machen oder ist es wie so oft mit Herstellerangaben.....kann mir ja kaum vorstellen, dass die MHI da einen so viel größeren Bereich abdecken kann als die Daikin.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!

Grüße aus Brandenburg,

Theo

Ich glaub, dass ist eine eher unzuverlässige Angabe. Zumindest widerstpricht es der praktischen Erfahrung. Meine 2kW und 2,5kW MHI kommt beim Heizen typisch nur bis 180 Watt Aufnahmeleistung runter. Eine Daikin Perfera kommt so bis etwa 90 Watt runter. Die hat zwar einen besseren COP, aber trotzdem scheint es real eher so zu sein, dass die Perfera deutlich tiefer von der Heizleistung kommt.

Ich hab allerdings nicht die ZSX, sondern die ZS. Schau dir mal die Eurovent-Daten bei Heating Cond D an, wie weit die Anlagen runter kommen.

Für einen Bauwagen hast du super Dämmwerte. Bin gespannt, wie da deine Erfahrungen im Winter sein werden. Die Situation ist ja etwas speziell, man hat bei einem Bauwagen kaum thermischen Speicher, also keine Mauern, die viel Wärme speichern. Wenn die Anlage aus ist, wird es sehr schnell abkühlen. Da muss die vermutlich auch in der Nacht durchlaufen, um zumindest eine gewisse Mindesttemperatur zu halten. Aber dafür ist so ein Raum auch wieder sehr schnell aufgeheizt, es gibt keine kalten Mauern, die viel Wärme ziehen.

@win Danke für deine Antwort! Also wenn ich das richtig verstehe, geht die Daikin auf 0,97 und die MHI auf 0,96kW runter. Quasi Gleichstand. Ich hab den CSV-Export mal angehangen...bin da leicht überfordert ob ich das auch richtig verstehe.

Ist es bei den Eurovent-Daten so, dass Cond A die maximale und Cond D die geringste Leistung angibt? Und B und C Bereiche dazwischen? Wenn ja bin ich etwas irritiert, dass die Daikin bei Cond C mit 0,87 einen niedrigeren Wert hat als bei Cond D.

Und ja, wie du schon geschrieben hast ist so ein Bauwagen ohne Speicher etwas speziell. Da fände ich eine möglichst hohe Bandbreite in der die Anlage laufen kann schon sehr angenehm.

PS: ZS vs ZSX macht hierbei einen Unterschied. Die ZS kommt nur auf 1,1kw bei Cond D...bei einem SCOP von 4,6 zu 5,2