Daikin Perfera mit Fastpipe oder Alternative mobil verbinden

Also Mutlisplit vermeiden, finde ich erstmal technisch sehr attraktiv. Man weiß doch auch, dass die Dinger nicht sonderlich effizient laufen, besonders wenn nur in IG läuft. Auch ist eine Multisplit deutlich teurer, kostet fast das Doppelte. Und das dann im Falle, dass man das Teil vielleicht wieder rausreißen muss, weil sich irgendwer beschwert.

Desweiteren hat Daikin bei den Multisplits noch das alte AG. Das neue AG der Single-Splits scheint nochmal besser zu sein, also größerer Wärmetauscher auf die Leistung bezogen.

Wenn man es sauber umsetzt, sehe ich da keine Probleme und den Vergleich mit dem Wagenheber sehe ich auch nicht. Die Wagenhebersache ist ja wohl gefährlicher Pfusch. Eine Anlage, die man durch die Wand von einem Zimmer ins andere verschieben kann, da kann ich nicht perse Pfusch drin erkennen.

Und was die Alternative mit Lüfter angeht: Lüfter sind da sehr begrenzt in der Kühlwirkung. Eine Anlage, die direkt in den anderen Raum bläst, ist sehr viel wirksamer.

Daraus kann man aber nicht schlussfolgern, dass es eine gute Idee wäre, eine für feste Montage vorgesehene Split Klima “halbmobil” auf einem “Schlitten” zwischen 2 Räumen zu bewegen?

Sehe ich auch so - weshalb ich selber ja auch 4 Einzelanlagen gekauft habe, anstatt Multisplitt.

Das ist wohl Ansichtssache. In beiden Fällen werden Geräte / Anlagen nicht so verwendet - wie vom Hersteller vorgesehen.

In beiden Fällen ist das aus technischer Sicht nicht sinnvoll (weil es bessere Alternativen gibt).

Und in beiden Fällen können - müssen aber nicht Probleme hierdurch entstehen.

Eventuell wird so eine “Schiebeklima” Jahre oder Jahrzehnte problemlos funktionieren, aber eben seltsam aussehen.

Ebenso könnte aber schon nach kurzer Zeit eine Undichtigkeit oder gar ein Bruch an den Kältemittelanschlüssen entstehen, die sind dafür eben nicht vorgesehen.

Beim Transporter im Beispiel wäre der vermutlich immer noch so unterwegs - wäre er nicht aus dem Verkehr gezogen worden…

Aber wozu?

Die Lüfter sollen ja (natürlich…) nicht kühlen, sondern für Luftumwälzung sorgen.

Da ich ja eine meiner Anlagen im Flur habe und die reinbläst in die Räume, kann ich bestätigen: Das funktioniert überraschend gut. Sowohl bei kühlen, als auch heizen…

Das könnte ggfs. auch noch eine Möglichkeit sein, dann wäre gar nichts zusätzlich nötig. Aber dafür wäre ein Grundriss hilfreich…

Man darf ja nicht vergessen: Wenn die Anlage durch die Wand zwischen den Räumen “hin und herfährt” - dann würde erst Recht ein Raum ungekühlt bleiben. Da wäre es wohl sinnvoller bei Bedarf beide gleichzeitig “versorgen” zu können… Also entweder durch die Tür, oder mit Lüftern oder gar einer 2. Anlage.

Schon mal überlegt, wie das dann in der Praxis wirklich aussehen würde?

So ein Perfera Innengerät ist 81cm breit. Also mindestens so weit würde das dann abstehen von der Wand, wenn das Ding dann “komplett ausgefahren” ist, damit es nur diesen Raum kühlt.

Lt. Daikin sollte das IG in min. 1,8m Höhe hängen.

@extremecarver Was schwebt dir denn vor? Echt so hoch aufhängen, oder eher am Boden? Besser wäre bei Kühlung ja hohe Montage, aber so ein “Schiebegestell” mit 1,8m Höhe?

Vielleicht kannst du ja mal Bilder einstellen von den Räumen, wo du dieses “Konstrukt” errichten möchtest? Ideal wäre auch ein Grundriss und Bilder der Terasse.

So verrückt wie ich die Idee finde, wäre (wenn schon…) ja sogar noch eine “Drehanlage” vernünftiger. Also ein Teil in der Trockenbauwand ist drehend gelagert, so dass man ihn um 180° um die eigene Achse drehen kann. Also wechselt der Teil (die Seite) den Raum. Das würde dann optisch vergleichsweise “normal” aussehen auf beiden Seiten. Extrem problematisch wäre dann aber wohl die Kältemittelverbindung (also noch problematischer als ohnehin schon)

Aber alleine die Führung der Kältemittelleitungen sehe ich hier sowieso als extrem schwierig an, wenn das “beweglich” sein soll… Egal ob Fastpipe oder Kupfer.

Ich kann das nachfühlen. Eine gesunde Schlaftemperatur liegt unter 20°C, man liest immer wieder von 15-19°C. Das ist in vielen Stadtwohnungen nicht machbar. Auch in Hotels sind in Deutschland Klimaanlagen eher eine Seltenheit, selbst im Winter sind die Zimmer immer auf 22-24°C geheizt. Für ein Büro oder Wohnzimmer ist das ja auch ok, aber für ein Schlafzimmer einfach zu warm.

Der wahre Albtraum sind aber wirklich unsere Krankenhäuser. Da schmoren Patienten und Personal vor sich hin, nahezu unzumutbar. Und wie sich die Hitze auf die Leistungsfähigkeit der Ärzte auswirkt, kann man sich auch denken.

Die Idee mit der mobilen Perfera finde ich spannend. Ich mag auch solche unkonventionellen Projekte. Kann man ja ordentlich machen. Viel Erfolg, bitte gerne weiter berichten.

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Wie :thinking:

In den Beiträgen zur Installation von Klimaanlagen wird ja immer wieder mal angemerkt, dass man die Anschlüsse bzw. Leitungen nach der Installation möglichst “in Ruhe lassen” soll und nicht mehr bewegen wenn es sich vermeiden lässt.

Ist ja auch nachvollziehbar.

Wie macht man das dann aber “ordentlich”?

Ordentlich würde ja erstmal (denke ich?) bedeuten, das es auch “halbwegs aufgeräumt” aussieht. Bei einer fest verbauten Anlage kein Problem. Aber wenn die “mobil” sein soll, dann sollten Kältemittelleitungen ja möglichst viel “Freiraum” haben, um sich dann entsprechend auf einer größeren Länge an die “neue Position” anpassen zu können. Macht man das nicht, wird wohl der Druck / Spannung auf die Anschlüsse zu hoch bzw. droht ev. gar Ermüdung bei den Leitungen.

Das bedeutet: Die wären dann optisch nicht sehr ansprechend “verlegt”?

Aber eventuell kann man auch spezielle Schläuche, zb. aus dem Kfz Bereich nutzen…

“Einfache” wie bei zb. den Monteureinheiten werden dafür wohl nicht dicht genug sein auf Dauer…

Aber ich sehe schon: Ich interpretiere da offenbar viel zu viel Praxisbezug rein.

Besser ist es wohl, es einfach “toll” zu finden.

@extremecarver Tolle Idee :wink:

Ich bin schon sehr gespannt auf deine Umsetzung und wünsche dir gute Gelingen :+1: :+1: :+1:

Sehe ich persönlich bei normaler Installation mit Kupferleistungen auch so, ja. Bei Flexpipe kenne ich mich nicht wirklich aus, aber wie bereits verlinkt werden diese Leitungen wohl "offiziell" für "mobile Anwendungen" eingesetzt.

Bei der Argo Ulisse DCI 13 war das auch so ähnlich gelöst. Die darf man dann wohl einige (wenige) Male auch trennen und wieder verbinden.

Erstens ist es nur 1m der verschiebbar sein wird, evtl 110cm. Das sollte easy gehen indem die fastpipe auf 1m Strecke dann einfach 50cm Durchhang hat. Ganz rechts ist die dann straff.

Dazu werde ich sie einfach noch etwas, aber nicht zu viel versteifen mit außen PVC Band drum. Im Vergleich zu der Belastung die bei der portasplit etwa Auftritt ist das viel viel weniger. Erst Recht die Torsion die da oft passiert.

Ich muss dann Mal schauen ob ich das AG im Winter 2-3 Monate reinhole. Dann wird halt noch einmal verstaut..Sollte die Fastpipe schon abkönnen.

Und nochmals, Fenster austauschen sieht jeder Nachbar sofort. Daher werde ich das vorerst definitiv nicht machen.. ich werde aber das Kabel im Fenster fixieren, Dann kann der Fenster Motor einfach fix auf 90% geschlossen kalibriert werden. Und dazu erhöhe ich seitlich noch damit Rollo bündig unten abschließt.

Dazu, für mich zählt function only, nicht function first… die Fenster Motoren usw sind alle auch nicht gerade schön. Ist mir echt ziemlich egal. Nur Funktion zählt.

Und normalerweise wird nur ein Raum gekühlt werden, ganz selten beide, dann kann sie mittig stehen. Aber wo wird sie halt in beiden Räumen stehen können. In die Öffnung kann ich ja eine Schiebetür montieren zum Schließen wenn offen.

Und im Gegensatz zur portasplit wird das viel aufgeräumter sein, und umso mehr vs 1/2 Schlauch monoblock. Aber die portasplit muss aktuell ja sogar ein Zimmer heizen weil viel viel zu laut. Das ist aktuell echt hässlich und unpraktisch.

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Viel Erfolg :+1:

Weil ich die Idee einfach so witzig finde, mal aus Spaß die KI befragt:

Na wenigstens gibt die KI zu, dass sie es noch nie ausprobiert hat…

Leider scheint die KI da überhaupt nicht experimentierfreudig und total negativ eingestellt zu sein…

Ich war dann nicht ganz ehrlich:

Jedenfalls solltest du bei deiner Konstruktion besonders die Kältmittelleitungen im Auge behalten.

@extremecarver

Wann wirst du es umsetzen?

Funktionieren wird das garantiert, die Frage ist nur wie und wie lange.

KI = KeineIntelligenz…

Unglaublich, dass diese “Ratetechnologie” schon jetzt zur Zielerfassung eingesetzt wurde und über Leben und Tod entscheidet :pensive_face:

Skynet lässt grüßen;)

In 2-3 Wochen….aber erstmal eben ohne wanddurchbruch

Achso.

Ich weiß, davon willst du ja nichts wissen, aber weshalb nicht so montieren, dass der 2. Raum bei offener Tür mitgekühlt werden kann? Ist doch ungleich einfacher und funktioniert problemlos…

Das ist unmöglich, da ist ein Gang dazwischen. Und bis zum Gang will ich die nicht verlegen.

Mit Fastpipe sehe ich da kein Problem. Wichtig ist, dass man den Strang ordentlich festsetzt, wo er aus der Anlage rauskommt. Der darf sich also innerhalb des IGs nicht mehr bewegen dürfen. Und dann braucht es genügend großen Biegeradius, ich würde mal so mit 30cm Radius arbeiten.

Wie man sowas machen kann, kennt man aus dem Maschinenbau, wo ganz oft Druckluft und Strom beweglich gelagert werden müssen, z.B. Stichwort Kabel-Schleppkette.

Dennoch ist das Rohr letztlich dafür gemacht, einfacher verlegt werden zu können. Meines Wissens nach aber nicht dafür, als “flexible Leitung” immer wieder bewegt zu werden.

Hast du Info´s diesbezüglich? Ev. ist es dafür ja wirklich “freigegeben”???

Ja, aber hochflexible, feindrähtige Kabel und “einfache” Pneumatikschläuche sind da denke ich nicht vergleichbar mit der Mehrschicht Kältemittelleitung.

Die letzten Erfahrungen in deinem Beitrag dazu waren ja eher negativ. Einige haben wohl auch zurück auf Kupfer gewechselt.

Die Frage ist eben auch, ob man dann - gerade wenn das “beweglich” sein soll - ständig Spannung auf der Leitung haben möchte.

Grundsätzlich finde ich die Leitungen interessant, die negativen Meldungen dazu hatten mich aber dann vom Kaufabgehalten und ich habe Kuper verlegt (leider mit miesen Überwurfmuttern…)

Ich sag mal so: Ist einen Versuch wert. So wie die aufgebaut sind, traue ich denen eine häufige Bewegung zu. Praxiserfahrung damit hab ich aber nicht.

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Ja,

:wink:

Ich denke/hoffe auch das die kritischen Punkte die Verbindungspositionen sind - dort darf nicht zu viel Kraft/Torsion auftreten. Sprich da muss ich am Innen wie Außengerät schauen das noch irgendwie zusätzlich zu sichern. Am Innengerät dürfte es dafür eine Vorrichtung halbwegs geben - am AG kann ich wahrscheinlich einfach noch eine Art Kabelhalterung montieren mit einfachen kurzen Blechschrauben - Da sollte man ja einfach eine Position finden wo bis auf den Wärmetauscher nichts hinter der Verkleidung steckt.

Mehr Sorgen macht mir das Drehmoment - hier jatte jemand ja ein Bild wo innen der Stecker zerbröselt war - sprich ich würde lieber 20-25% weniger als das normale Drehmoment draufgegeben - sollte das trotzdem dicht sein? Oder schlechte Idee und die normalen Drehmomente draufgeben?

Die Leitung besteht ja aus Alufolie zum dichten - das sollte wenn es nicht scharf knickt - relativ problemlos sein. Und vom Eigengewicht dürfte es ja nicht kaputtknicken. Aber ich muss das einfach mal in der Hand halten um zu sehen wie steif es ist um zu wissen ob ich es noch versteifen muss, oder nicht. Steifer ist ja nicht unbedingt besser - je steifer umso eher bekommt die Verschraubung etwas ab.

Generell - es gibt Ulisse, Portasplit und andere mobile Splits die funktionieren - eben trotz mobil und viel bewegen. Und ja da gab/gibt es schon so einige Ausfälle - aber die User haben da normalerweise Null Ahnung und gehen mit viel Kraft auf den Schlauch drauf, vewinden den 1-2mal, usw. Nun weiß ich nicht wie deren Verbindung aufgebaut ist. Ich kann nur hoffen das Fastpipe nach doch schon vielen Jahren inzwischen halbwegs ausgereift ist - und das zu Beginn einfach noch nicht war.

Ich glaube nicht, dass es da Probleme geben wird. Die Dinger werden passend dimensioniert sein. Beim Drehmoment hast du auch etwas Spielraum. Beim 1/4 Zoll wird z.B. bei normalen Bördeln 14-18 Nm angegeben. Auf jeden Fall hat man nicht viel Spielraum, niedriger mit dem Drehmoment zu bleiben, dann wirds nicht dicht.

Nein, da wirst du dir auch eine Fixierung bauen müssen. Im einfachsten Fall eine Art Schelle, die um den abgebundenen Strang greift und diesen fixiert.

Okay, ich hatte Angst wegen dem Bild in dem Fastpipe Thread mit der zerstörten Mutter. Aber wenn das schon nötig ist - bleibt mir wohl nichts anderes übrig als hoffen das es ein Einzelfall war.

Okay - also auch innen eine Schelle bauen. Das ganze ist ja eh klar - je steifer desto wichtiger die Schelle - je weniger steif umso mehr Vorsicht bezüglich den 28mm minimalem Biegeradius. Das aus der Ferne beurteilen welcher Faktor da eher das Problem ist - ist ohne Praxis mit Fastpipe unmöglich.

Schau dir auch mal dieses System vom italienischen Hersteller Gomax an. Das sind richtig flexible Leitungen für Kältemittel.

QUADRA assemblies utilize Nylon liner and copper alloy fittings chemically compatible with HFO/HFC blends refrigerants such as R454B, R454C, R455A, R32, R134a, R404A, R407A, R407B, R407C, R410A, R507, R32, R448A, R449A, R450A, R513A, R1234yf, R1234ze, HCFC (R22).
Moreover, the compatibility can be extended to other refrigerants such as HCFC (R22), CO2 (subcritical), HC and propane (R290).

Was aber eigenartig ist:

Flexible thermoplastische Kapillarschläuche dienen dem Anschluss von Manometern, Druckschaltern und Druckmesspunkten in Klimaanlagen und Kälteanlagen . Im Gegensatz zu starren Kupferrohren, die gelötet oder gebogen werden müssen, erfordert die Installation und der Anschluss von QUADRA-Flexschläuchen keine besonderen Fachkenntnisse und ist somit für jedermann durchführbar.

Die schreiben überall nur, zum Anschluss von Druckschalter, Monometer, Druckmesspunkt.

Aber eventuell wohl nur deshalb, weil normalerweise bei den “Hauptverbindungen” sowas nicht benötigt - weil man das i.d.R. eben einfach nicht macht :thinking: