Daikin Perfera FTXM35A – Große Temperaturabweichungen / Hysterese – Ist die Regelung einstellbar?

Hallo zusammen,

ich hatte vor einiger Zeit bereits einen Thread zur Auswahl einer Klimaanlage für meine ca. 60 m² große Partygarage eröffnet.

Auf Empfehlung hier aus dem Forum habe ich mich damals gegen die ursprünglich geplante Gree und für eine Daikin Perfera FTXM35A5V1B entschieden.

Nach mittlerweile mehreren Monaten Betrieb kann ich sagen, dass ich mit der Heiz- und Kühlleistung sowie insbesondere der Effizienz wirklich zufrieden bin. Die Entscheidung für das kleinere Gerät war definitiv richtig.

Was mich allerdings zunehmend stört, ist die Temperaturregelung.

Das Problem

Die Daikin hält die eingestellte Solltemperatur aus meiner Sicht nur sehr ungenau. Je nach Betriebsart (AUTO, Heizen oder Kühlen) weicht die tatsächliche Temperatur teilweise um 2–3 °C vom Sollwert ab.

Besonders auffällig ist, dass die Abweichungen je nach Betriebsart unterschiedlich ausfallen:

  • Kühlen: Die gemeldete Raumtemperatur liegt teilweise über längere Zeit 2–3 °C unterhalb der eingestellten Solltemperatur.
  • Heizen: Hier zeigt sich das umgekehrte Verhalten. Die Daikin meldet teilweise Temperaturen von 23–24 °C, obwohl nur 21 °C eingestellt sind.
  • AUTO: Hier scheint eine besonders große Umschalthysterese zwischen Heizen und Kühlen hinterlegt zu sein. Mein Eindruck ist, dass die Anlage erst bei Abweichungen von ungefähr 3 °C die Betriebsart wechselt.

Ich zeichne über Home Assistant sowohl die Soll- und Isttemperatur als auch die elektrische Leistungsaufnahme auf. Dadurch lässt sich das Verhalten recht gut nachvollziehen. Die Diagramme habe ich angehängt.

Natürlich ist mir bewusst, dass eine Inverter-Klimaanlage nicht auf 0,1 °C genau regeln muss. Aber Abweichungen von teilweise 3 °C finde ich für ein modernes Klimagerät schon ziemlich heftig, insbesondere wenn man damit dauerhaft heizen möchte.

Versuch mit einer Kabelfernbedienung

Da ich zunächst den Temperatursensor im Innengerät als Ursache vermutet hatte, habe ich bereits eine Daikin-Kabelfernbedienung mit integriertem Temperatursensor nachgerüstet.

Meine Hoffnung war, dass die Anlage dann die Raumtemperatur an der Fernbedienung zur Regelung verwendet, statt den Sensor im Innengerät.

Leider scheint das bei der FTXM-Serie nicht zu funktionieren. Die Anlage orientiert sich offenbar weiterhin am internen Temperatursensor.

Meine Fragen an euch

Kennt jemand dieses Verhalten von den Daikin-Perfera-Geräten? Ist eine derart große Regelabweichung tatsächlich normal?

Mich würde insbesondere interessieren:

  • Gibt es eine Möglichkeit, die Hysterese bzw. die Schaltschwellen für Heizen und Kühlen anzupassen, eventuell über versteckte Serviceparameter?
  • Lässt sich die große Umschaltdifferenz im AUTO-Modus reduzieren?
  • Gibt es doch eine Möglichkeit, den Temperatursensor der Kabelfernbedienung für die Regelung zu verwenden?

Grundsätzlich würde ich die Regelung gerne der Daikin selbst überlassen und nicht über Home Assistant mit externen Automatisierungen eingreifen müssen.

Mein Wunsch wäre, dass die Anlage eine eingestellte Temperatur von beispielsweise 21 °C einigermaßen zuverlässig innerhalb von ±1 °C hält.

Da ich noch vier weitere Innengeräte für unsere Dachgeschosswohnung benötige, beschäftigt mich das Thema besonders. Mit der Effizienz bin ich absolut zufrieden, aber die Temperaturregelung lässt mich aktuell daran zweifeln, ob ich erneut Daikin kaufen sollte.

Vielleicht hat sich ja schon jemand intensiver mit der Regelung der FTXM-A-Serie beschäftigt oder kennt entsprechende Einstellmöglichkeiten.

Bin gespannt auf eure Erfahrungen!

Wichtig ist die tatsächliche Raumtemperatur.

Nach den internen Sensoren regeln die vereinfacht nach der Logik wenn du z.b 21°C einstellst:

Bis 22.5°C wird die Leistung hochgefahren.

Bei 23°C wird Leistung gehaltenen

Über 23°C wird Leistung reduziert

Ab 25°C kommt ne Taktpause

Relevant ist am Ende die Raumtemperatur die du wirklich erreichst. Das Klimagerät misst halt die Temperatur nahe Deckenhöhe im Gehäuse.

Das ist aber nicht die Stelle wo man Raumtemperaturen misst.

Es kommt sehr stark dann noch auf das Raumdesign an. Kleine Räume werden sicherlich eher überheizt.

Aber dass Räume an Positionen wo man Raumtemperatur misst 2-3°C überheizt werden wäre unüblich.

Die Anlagen zeigen als Raumtemperatur halt die Temperatur am Innengerät selbst.

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Hi,

ich hab ja etwas ähnliches vor 2 Tagen geschrieben.

Ist bei mir eine 2MXM mit 2ig´s. Auto benutze ich nicht. Ist imho nur zum Energie verbrennen wenn ich mit 3°C Hysterese von morgens heizen auf mittags wieder kühle. Die 3h überlebt man meistens wohl so oder man investiert besser mal in die Dämmung der Hütte.

teste mal was die Daikin als Raumtemperatur anzeigt wenn die ein paar stunden nicht lief. Das ist bei mir deutlich höher wie andere Thermometer auf gleicher Raumhöhe... Wenn ich das richtig gesehen habe ist direkt neben der Elektronik am IG der Fühler eingeclipt und ich vermute das da auch die paar Watt Verlustleistung den Bereich aufheizen wodurch der Fühler garnicht richtig mitbekommt wie Warm oder Kalt der Raum ist und entsprechend im Blindflug unterwegs ist.

Ich hab die daher auch dauerhaft auf ~25°C Raumtemperatur laufen damits von der gefühlten Temperatur passt.

Dazu kommt dann das die Leistungsreglung total für die tonne ist. Wenn der Raum 2°C unter SOLL ist (also normale Einschalttemperatur) fährt die die Leistung auf deutlich über 1kw--> Raumtemperatur in IG nähe schießt extrem nach oben ohne wirklich Energie in den Raum zu schieben--> Temperatur zu hoch-->Takt pause--> Raum kühlt schnell wieder ab--> goto anfang

Stell mal die bedarfssteuerung auf Manuell und ganz runter. Damit habe ich das Pendeln komplett weg bekommen

aber im Regelfall verursacht eine kleinere hysterese mehr verschleiß & mehr verbrauch. Man muss halt zusehen das der Karren nicht anfängt zu takten dann merkt mans auch nicht. Und das problem liegt meiner Meinung nach nicht an der Temperaturreglung sondern an der Leistungsreglung die nur vollgas&aus kennt

Er hat ne Single-Split. Die regeln out of the box im Gegensatz zur 2MXM gut.
Die interne Leistungsregelung ist wie in meinem Beitrag beschrieben und entsprechend auch so gewollt, das machen alle Daikin-Anlagen nach der Logik und das funktioniert auch bei allen Single-Split-Anlagen.
Die Multis (vor allem wie es mir scheint die 2er) sind aber einfach zu Träge die Leistung wieder runterzufahren sondern die Rennen je nach Raumsituation mit zu viel Last in die Taktpause und geraten dann einfach permanent in eine unnötige Endlosschleife mit zu viel Leistung. Das trifft auf die Single-Split nicht zu.
Lässt sich bei den Multis aber über Home-Assistant-Automationen lösen wenn man das mag. Ist in diesem Thread aber OT.

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Lass den Modus einfach sein. Du weißt ja, ob es Sommer oder Winter ist, und ob Du Kühlen oder Heizen musst. Der Modus ist sicher nett für Geschäftsräume wo es niemanden gibt der zweimal im Jahr die Fernbedienung suchen müsste um umzuschalten.

Wurde hier im Forum mehrfach besprochen, ein Sensor in der Kabelfernbedienung wird nicht zum Regeln benutzt. Wird glaube ich von Daikin auch nicht versprochen.

Hysterese nicht. Aber Du kannst in irgendwelchen Service-Parametern, die man per Fernbedienung sendet, einen Offset setzten. Der gilt dann aber nur für die Fernbedienung.

Bisher hast Du nichts wirklich schlimmes beschrieben. Lass den Auto-Modus sein, und leb damit daß das Gerät die Temperatur unter der Decke misst und versucht das durch einen fest eingestellten Offset zu kompensieren, was je nach Ort nur mehr oder weniger gut funktioniert. Das machen alle Geräte so.

Es gibt aber Hersteller, die erlauben, einen externen Sensor zu verwenden. Die Kabelfernbedienung bei Mitsubishi Heavy kann das z.B., und mit etwas gebastel kann man den auch selber durch Home Assistant senden (wenn man ein eigenes Raumthermostat hat). Manche Chinesische Marken erlauben daß die Infrarotfernbedienung die Temperatur sendet, was ich aber für eine unzuverlässige Lösung halte.

Das es so läuft, wie es läuft, ist ganz bewusst so designt und geht aus physikalischen Gründen auch nicht anders. Das die Kabelfernbedienung keinen nutzbaren Sensor hat, ist blöd, wurde aber auch hier im Forum von @redhot schon bestätigt.

Wenn ich es richtig in Erinerung habe, kannst du über Faikin/Faikout einen externen Sensor einbinden.

Eigentlich ist es doch aber egal, die Regelung funktioniert doch vermutlich gut und es geht nur darum, sich zu merken, welche Soll man einstellen muss, um eine gewünschte Ist-Temperatur zu erreichen.

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Wow, wie viele gute Antworten hier innerhalb der kurzen Zeit schon geschrieben wurden.

Tatsächlich ist denke ich das größte Problem der Betrieb im Auto-Modus. Wenn da zwischen Heizen/Kühlen gewechselt wird ist die Schwankung am schlimmsten.
Ich versuche es mal zu beobachten was passiert wenn ich nun dauerhaft in Heizen bleibe.

Diese Werte kann ich bestätigen.

Ich habe ein externes Thermometer (natürlich nicht geeicht). Im Kühlbetrieb sind die Werte sehr gleich.
Im Heiz- sowie Autobetrieb weichen die Stark ab.

Das wäre für mich auch eine Option. Klappt dies aber nur bei den Multis? Bei den Single nicht möglich?

Bin generell mit den FVXM zufrieden. Das Regelverhalten ist aber extrem schlecht. Die eingestellten Temperaturen beim Heizen sind Schall und Rauch. Man stellt 20 Grad ein, es wird auf 24 Grad hochgeheizt und in der App erkennt er auch 24 Grad. Trotzdem hört er nicht auf.

Werde jetzt mal FAIKOUT austesten

Gehen tut alles. Wenn du Home-Assistant nutzt kannst du im Idealfall auch Faikout-Module in die Anlage einbauen.

Man kann dann selbst via Automation die Anlage mit Hysterese so regeln lassen, dass am Aufstellort eines zusätzlichen Thermometers die Temperatur erreicht und gehalten wird.

Sowas geht alles, ist aber ein bisschen Arbeit.

Ich wollte dringend auch mal irgendwo noch n paar Infos dazu schreiben im Wiki mit Automationsvorlagen.... aber wie immer... die Zeit.

Ich denke da liegt nur ein Stück weit ein "Verständnisproblem" vor - lies dir bitte alle Beiträge in diesem Thema noch mal sorgfältig durch.

Das ist eben ein Verständnisproblem.

Die Anlage misst die Raumtemperatur IM Innengerät, was sich ja auch gewöhnlich relativ nah unter der Decke befindet. Nun ist es unter der Decke - insbesondere IM Innengerät bei Heizbetrieb etwas wärmer - als im restlichen Raum.

Wenn du also ein Infrarotthermometer oder gar eine Wärmebildkamera besitzt, dann kannst du ja mal messen in den Räumen. Dann wirst du sehen, dass das tw. relativ hohe Unterschiede sind zwischen untern an der Wand in Bodennähe und oben.

Die Anlage muss halt irgendeinen Wert nehmen, hätten die als "Richtwert" dann weniger angenommen, würde sich ggfs. jemand stören - weil es an der Anlage gemessen ja viel wärmer ist und würde es deshalb als:

...bezeichnen...

Am Ende ist es aber auch egal: Wenn du ja eh weißt, dass die Anlage (wie hier im Thema beschrieben) um ca. 3° von der "Temperatur auf mittlerem Raumniveau" abweichen kann, dann richtest du dich einfach danach und stellst entsprechend 2-3° weniger ein.

Die Anlagen regeln sehr gut, bei Heizbetrieb (vermutlich!) wenn man die Erfahrungberichte so verfolgt am Besten von Allen.

Was aber klar sein sollte:

Die Anlage selber ist nur ein Teil vom Gesamtergebnis, maßgeblich ist in der Praxis dann die Montage, der Raum, die Bedienung. Wenn das Gerät seine Wärme "nicht los wird" und immer sehr schnell vom Raum die "Rückmeldung" bekommt, dass es zu warm ist, dann wirkt sich das sehr negativ aus. Ebenfalls wenn der Luftauswurf ungünstig eingestellt ist, oder wenn "hektisch" an den Einstellungen gedreht wird.

Deshalb einfach mal zur Probe 2° tiefer gehen und dann nicht mehr anfassen und die Anlage arbeiten lassen. Immer längere Zeit warten, vor der nächsten Änderung von Werten, damit sich die Anlage einregeln kann. Insbesondere am Anfang, wenn man noch nicht damit vertraut ist, wie das Ding reagiert.

Wie in meinem Posting dargestellt, habe ich von einer FVXM gesprochen. Also das Truhengerät. Nicht von einer FTXM.

Und warum berücksichtigt die Anlage nicht die eigene Messung der Temperatur, die gar nicht so schlecht ist?

Wenn ich 20 Grad einstelle, heizt er. Auch wenn er in der App anzeigt, dass der Innenraum auf 23 Grad ist.

Warum macht er das?

Ah sorry, Truhe hatte ich übersehen - sollte aber aM Ende die selbe Regelung sein​:+1:

Weil es sich der Softwareentwickler so ausgedacht hat :upside_down_face:

Das Problem an der Software von Daikin ist, dass sie nicht so einfach zu bedienen ist wie die vieler anderer Hersteller.

Leider legt sie nicht in erster Linie Wert auf die Raumtemperatur, sondern zielt darauf ab, nicht zu kalte Luft auszublasen. Wenn dies die oberste Priorität ist, führt dies letztendlich zu einer schlechten Temperaturregelung oder gar keiner Regelung.

Wenn also jemand sich gut mit Programmierung auskennt und vielleicht einen Code schreiben könnte, der das Innengerät aktiviert und ihm gefälschte Thermistor-Daten des Wärmetauschers zuführt, um zu verhindern, dass die Kaltluftverhinderung aktiviert wird, wäre das großartig.:upside_down_face:

Ok. Habe bereits zwei FaikIn-Boards hier und baue die ein, sobald ich die bestellten entsprechenden externen Temperatursensoren habe. Könnte ich schon jetzt über Homeassistant machen, möchte aber gerne die Failsafe-Version mit direkter Anbindung an die Temperatursensoren per BLE.

Bin relativ zuversichtlich, dass das dann besser geregelt wird. Ansonsten hat man ja Zugriff auf die Sources :wink:

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Eine gewisses Überheizen kann auch der Versuch der Regelung sein, das Takten zu vermeiden.

Eine Truhe, die permanent 2-3 Grad zu warm heizt, fände ich aber komisch. Bei den Wandgeräten ist es ja nachvollziehbar, dass die absichtlich 2 Grad höhere heizen, damit es in Tischhöhe dann wirklich Zieltemperatur hat.

Ich denke es kommt immer auf den Raum an.
Ist der Raum klein wird der Raum bei gleicher Zieltemperatur immer wärmer sein als ein großer Raum. Genauso wie Räume in der Übergangszeit immer mehr überheizt sein werden als bei kalten Außentemperaturen und mehr Wärmeabfluss.

Zum einen weil die Regler ja Spielraum zwischen Temperatur halten, runterregeln und Taktpause brauchen (und da schon 0.5-1.5°C verloren gehen) und zum anderen weil es physikalisch halt auch einfach so ist, dass sich Räume je nach Größe und Temperaturdifferenz nach Außen anders verhalten.

Darum gibt es ja auch Geräte wie die Nepura wo es für kalte Temperaturen extra Kompensationen gibt die man hinterlegen kann.

Ich denke das Problem wird man immer haben, bei manchen Anlagen natürlich deutlicher als bei anderen, auf jeden Fall.

Aber dass die Raumtemperatur bei gleichen Anlagen 2-3°C abweichen kann wenn der Raum anders ist und die Jahreszeit anders ist passiert tatsächlich schnell wenn die Raum-Parameter und Bedingungen sehr auseinander laufen.

Ich habs im sehr großen Büro gerade z.b umgekehrt.
Weil die Sarara noch das Kältemittelleck gefixt werden muss befeuert die 2KW Perfera gerade die 60m2 alleine. Bei 21°C im Raum im Durchschnitt steht das Innengerät aber tatsächlich auf 24-25°C Solltemperatur damit der Raum die Temperatur hat.

Schalte ich die Anlage im 8m2-Badezimmer ein, dann ist es umgekehrt. Dann wird das Badezimmer 24°C obwohl die Anlage auf 21 steht.
(Also würde man halt den Raum wirklich so regeln, ich habs halt mit Home-Assistant so gebaut, dass die Anlage sich selbst die Temperatur so einstellt, dass der Raum die Temperatur hat die ich am Sensor möchte)

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Da hattest Du wohl wirklich recht. Die KI meines Vertrauens hat mir verraten, dass Daikin wie folgt vorgeht (Achtung KI):

Dahinter verbirgt sich die Daikin-Werkseinstellung, bei der intern standardmäßig Sollwert + 2,5 °C als Zieltemperatur für den Heizbetrieb hinterlegt ist (Target Temperature = Setpoint + 2,5 °C)

Die KI hat mir auch verraten, dass sich diese Einstellung in den Service-Unit/Field-Settings ändern lässt. Wenn man weiß wie (das wird normalerweise nur dem Installateur verraten), kann man den Offset auf -2 Grad ändern. Das ist die größt mögliche Abweichung nach unten. -1 geht auch einzustellen.
Das wären dann bei mir Sollwert + 0,5 °C

Habe ich jetzt gemacht. Erster Test war gut. In dem Raum mit 23 Grad hat er bei Einstellung 22 Grad nicht mehr geheizt. Schaue mal wie sich die Geräte dann verhalten.

Warum Daikin das in einem Service-Menü versteckt, verstehe ich nicht........

Klar, es kommt ganz auf dem Raum an und wie schnell er auskühlt. Aber dann sollte das der Endnutzer auch einstellen können. Soll ich wegen so etwas den Installateur rufen? Und das evtl. mehrfach?

Freue mich auf Faikin. Denke meine Funk-Thermometer kommen nächste Woche. Dann kann ich das besser regeln lassen.

Ja, habe ich mir nicht ausgedacht :wink:

Deshalb auch der Hinweis, das (kurze) Thema hier noch mal komplett lesen:

Aber am Ende zählt nur was erreicht wird im Raum, egal was eingestellt und angezeigt wird :+1:

Jo, bekannt. Ist auch im Service-Manual beschrieben, wo die KI das wohl her hat.

https://www.manualslib.com/manual/2970985/Daikin-Rxta30b2v1b.html?page=258#manual

Ich glaube das ändert aber lediglich eine Einstellung in der Fernbedienung, und ändert nichts an der Steuerung über WLAN.

Warum Daikin, dass nicht einfach für den Endkunden konfigurierbar macht, erschließt sich mir nicht. Gib ansonsten nur unzufriedene Kunden bei der Default-Einstellung, die man den Kunden nicht ändern lassen will.