@indie
Kannst Du denn mal prüfen, ob meine Beobachtung mit den gemessenen Innentemperaturen bei Stylish und Perfera bei Dir auch zutrifft? Dass bei einer 3-fach Anlage ein einzelnes Innengerät nicht hocheffizient betrieben werden kann, und noch weniger bei einer 4-fach oder 5-fach Anlage, liegt in der Natur der Sache. Bei einer 2-fach Anlage fände ich es auch sehr enttäuschend, wenn es an der Außeneinheit liegt. Sollte es allerdings am Modell der Inneneinheit liegen, hat Daikin da ein Designproblem.
Den Weg habe ich für mich abgeschlossen und festgestellt, dass die Möglichkeiten der Fernbedienung und der App nicht ausreichen, um die räumlichen Gegebenheiten und die lokalen Witterungsbedingungen immer zufriedenstellend zu lösen. Deshalb habe ich mich von Anfang an für einen zusätzlichen Eingriff in die Regelung per openHAB entschieden. Die Software war sowieso schon für die Steuerung und Harmonisierung aller vorhandenen Smarthome-Komponenten im Einsatz und in die Programmierung von Regeln hatte ich mich auch schon eingearbeitet.
Ich will den Monteuren und Beratern nicht zu Nahe treten, aber ich vermute, die haben nicht die Zeit, sich intensiv mit den örtlichen Gegebenheiten auseinander zu setzen und einen funktionierenden Plan zu erarbeiten und auch nicht die Fähigkeiten, über Fernbedienung und App hinaus Zusatzregelungen zu implementieren, die auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt sind.
5x höher sollte sich aber mit den Bordmitteln der App reduzieren lassen. Ganz so schlecht ist die dann auch nicht.
Nichts gegen @eclipse und die ganze Arbeit, die er in die Optimierung seiner Anlage steckt und den Aufwand, den er betreibt, um seine Erkenntnisse mit anderen zu teilen, aber...
Wenn ich lese, dass elektrische Geräte mit bestimmten Tastenkombinationen und/oder Ein- und Ausschaltvorgängen zu einem anderen Verhalten bewegt werden, dann hat jemand tatsächlich durch Zufall einen "Entwicklermodus" aktiviert, der es den Entwicklern der Anlagensteuerung ermöglicht, bestimmte Dinge zu testen oder anzupassen, der aber bestimmt nicht für Endanwender geeignet ist.
Oder der durch den mehr oder weniger komplizierten Vorgang beschriebene Effekt lässt sich auch durch das direkte Einstellen der Werte erreichen.
Oder bestimmte Rahmenbedingungen waren beim ermitteln des Einstellungsvorgangs bis zum Finden des endgültigen Weges anders und wurden nicht entdeckt/berücksichtigt.
Wenn es am Ende funktioniert, ist das Ziel erreicht. Aber eine Erklärung für ein bestimmtes Verhalten ist es nicht. Und das würde mich als jemanden, der bemüht ist, Zusammenhänge zu verstehen, niemals zufrieden stellen. Jeder Jeck ist anders...