Ca. 25-29kWp mit 14-29 kWh Akku und Wallbox mit 442 Förderung

Danke für den Hinweis. Bei meinem Setup würde ein Lynx aber reichen, oder?

Hab mich jetzt nochmal bei Fronius eingelesen. Die haben seit dem Gen24 ja auch eine Notstromfunktion. Nachteil soll wohl sein, dass die Umschaltzeit ca 90 Sekunden dauert. Und wenn WR und Batterie im Standby sind, muss man wohl einen Schwarzstart machen.
Hat jemand Erfahrung mit dem Notstrom von Fronius? Immerhin hätte ich dann nur einen WR und eine Batterie (wenn auch teure Hochvolt), anstatt 2 WR, 3 MP3, einen Mppt, , einen Cerbo GX, Lynx, viel mehr Kabel, viel mehr Setup, viel mehr was kaputt gehen kann und viel weniger Elektriker, die sich damit auskennen :wink:
P.S.: Was ich mich gerade Frage. Wenn ich das System mit den Victrons fahre, woran schließe ich denn den WR an, der vom AC-IN kommt? Der versorgt ja im Prinzip andere Loads als die 3-Phasen-MP2s oder kann man die irgendwie auf die gleichen Verbraucher legen?

Wie ich das sehe besteht Dein geplantes Setup aus 3x MPIi, Cerbo FX und einem MPPT sowie 1-2 Racks Pylontech Akkus.

Ja, es ginge mit einem Lynx Powerin wenn mal alle sechs Anschlüsse nutzen möchte.

Aber

Wegen der 100 Eur?

Ich habe schon bei viel kleineren Anlagen zwei verbaut, dazwischen dann einen SmartShunt und einen Trennschalter.

Da bei den MP2 derzeit eh "kauf drei, Zahl zwei" gilt würde ich da nicht sparen.

Danke für die Info. Ich will da nicht an der falschen Stelle sparen.

Ich habe halt nicht viel Ahnung von der Elektrik. Ich lese und höre mich gerade in die Thematik ein, aber es gibt da halt so viele Sachen, die ich überhaupt nicht einschätzen kann. In Videos habe ich auch oft gesehen, dass die unter jeden der 3 MP2s jeweils ein Lynx haben. Ich weiß aber auch nicht ab wie viel Ampere das wichtig wird.
Im Endeffekt kann so ein Setup ja auch nicht jeder Elektriker/Solar-Installateur installieren. Das war zumindest meine bisherige Erfahrung bei zwei Sollateuren. Ich hoffe, dass ich noch einen Fachmann aus der Gegend finde, mit dem ich das dann genauer besprechen kann.

Noch einmal zum Setup als solches. Kann ich dafür sorgen, dass ich einen AC-IN-WR habe und dennoch alle Loads hinter den MP2s habe? Dass der AC-IN WR und die MP2s die gleichen Loads versorgen? Das ich also im Falle eines Netzausfalls das Haus auf allen 3 Phasen versorgen kann? Bräuchte ich dann im Falle des Ausfalls eines der MP2s einen Bypass oder lässt sich das auch eleganter und automatisch regeln?

In der Regel ist es das Beste, wenn alle Lasten und alle AC-WR am AC-out1 hängen.

Bei Ausfall eines MPII stellen alle den Dienst ein, dafür ist eine Überbrückung zu empfehlen.

Wieviele Lynx gebraucht werden hängt nur davon ab wieviele Geräte angeschlossen werden sollen.

Manche hängen ihre MPII/Quadro statt mit 1x +/- mit zwei Leitungen an den Lynx um dünnere Kabel nutzen zu können, dann wird das schnell mehr.

Es empfiehlt sich den Vicron Wireing Unlimitted Guide durchzuarbeiten, da wird vieles drin gut erklärt.

Der Elektriker bekommt dann ein klar umrissen Auftrag von Dir was er wo anschliessen soll. Da muss er nicht alles verstehen.

Ansonsten schau Dir mal den YT Kanal von "Meine Energiewende" an, da ist ein Aufbau mit 3x MPII gut erklärt (sogar zweimal).

Trennschalter in der DC Leitung unbedingt weg lassen. Der wird warm verbraucht Energie und ist überflüssig weil die Pylons einen Trennschalter haben.

Einen Smart Shunt braucht man auch nicht, das Pylontech übermittelt alle relevanten Daten in den Cerbo.

Mit 2 dünnen Kabeln pro Multi kannst du ihn nicht mehr richtig absichern, oder willst du dann 2 Sicherungen pro Multi verbauen.

Oder du sparst dir das Youtube Video und schaust ins Handbuch

https://www.victronenergy.com/media/pg/MultiPlus-II_GX/de/appendix.html

Danke für die Antworten. Ich komme jeden Tag ein Stück weiter ...

Ja. Den Fall mit den WR am AC-OUT habe ich verstanden. Das hat halt echt den Nachteil, wenn es mal Probleme mit den MP2s gibt, dass ich dann erstmal gar keinen Strom habe.
Gibt es auch die Möglichkeit, dass der AC-IN-WR am Netz die gleichen Loads bedient wie die Loads am AC-OUT der MP2s oder geht das physikalisch/rechtlich nicht? So hätte man, im Falle eines MP2 Ausfalls das Haus weiter durch das öffentliche Netz abgedeckt.

Bei der Variante mit dem Symo Gen24 und Hochvolt-Akkus hätte man zwar keine USV, aber man hätte eine 3-Phasen-Notstrom-Lösung. Falls der WR mal kaputt wäre, würde aber das Haus einfach automatisch weiter vom Netz versorgt.
Oder hab ich da irgendwas falsch verstanden?

Davon habe ich schon viele Videos geschaut und auch viel durch gelernt. Echt toll, dass die Leute ihr Wissen für die Allgemeinheit bereitstellen. Leider klären sich damit nicht alle Fragen.

Das werde ich mir auch mal anschauen.

Ich habe gerne einen Schalter zum Abstellen statt acht an den einzelnen Akkus.

Mit dem Smartshunt sehe ich such die DC Lasten, das können die BMS der Akkus nicht.

Wie in dem entsprechenden Thema geschrieben machen einige Schalter Probleme, ja. Dort sind aber auch Trennschalter verlinkt die Problemlos sind.

Ja, bei zwei Kabeln pro Pol zum MPII dann such zwei Sicherungen, deswegen auch entsprechenden mehr Lynx. Einfach die empfohlenen Vedeos schauen, da ist das beschriebenen und erklärt.

Victron zeigt z.B. nicht wie man Mega-Sicherungen im Powerin nutzen kann. Oder alle sechs (sieben) Anschlüsse.

Ich dachte eigentlich dass alle trennen, wenn man den Master abschaltet.

Was meinst du denn mit DC Lasten?

Die Anzeige vom Akku? Wird doch angezeigt.

Ich bin mir nicht sicher ob die Absicherung mit parallelen Sicherungen korrekt funktioniert.

Der Power in war auch nicht für Sicherungen gedacht, dafür gibt es den Distributor.

Der Power in hat nur das gleiche Gehäuse und wird deshalb von vielen auf Sicherungen umgebaut.

Ich sehe hier was DC-seitig so verbraucht wird, das nicht durch den Multiplus geht.

Die Sicherungen sollen die Leitungen sichern, das machen die auch bei parallelem Anschluss.

Aus diesem Grund haben die grossen Geräte auch zwei Stehbolzen je Pol.

Sorry aber das kommt doch nicht vom Smartshunt.

DC System kann man einblenden, wenn man im Cerbo DC System aktiviert. Der Sinn darin ist, dass die Differenz angezeigt wird zwichen dem was der Multi u. der Batteriemonitor misst. Egal ob SmartShunt oder BMS.

Wenn du also DC Verbraucher angeschlossen hast, dann siehst du da die Differenz, oder ein fremder Laderegler usw.

Und deine spezielle Ansicht kommt ja von Gui Mods Packet.

Deinem Tipp folgend mal ins Handbuch schauen:

4. Gleichstromverkabelung (victronenergy.com)

Was "man" braucht kann durchaus unterschiedlich gesehen werden.

Andi z.B. zeigt mehrfach auf, wie ein einzelner Smart Shunt hinter den BMS bessere Messwerte liefert:

(246) The undervalued component in your solar and battery system - The Victron Smart Shunt. - YouTube

Aber zum Schluss muss jeder selbst wissen was er bereit ist zu investieren.

Ich bevorzuge da einen grobmotorischen "Not-Aus", gerade wenn es anfängt zu qualmen oder jemand drittes (Feuerwehr?) das Ganze spannungsfrei schalten muss.

Ein Smartshunt liefert nur bessere Werte, wenn man ein schlechtes BMS hat.

Daher lieber gleich die Kosten vom Smartshunt in ein gutes BMS investieren.

Wenn man den Smart Shunt als Batteriemonitor auswählt, werden die ganzen Funktionen wie CCL, CVL, DCL nicht mehr genutzt.

Aber das machen die billgen China BMS ja auch icht wirklich gut.

Ich schätze die Funktionen sehr, weil mein BMS den Multi beim Laden runterregelt und somit keine Zelle oben raus rennt.

Was die Verkabelung angeht, der Multiplus2 5000 hat jeweils nur einen Anschluss für Plus und Minus. Und 70qmm sind eine gängige Größe und auch völlig ausreichend.

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Die hier üblicherweise verkauften Pylontechs haben keine mechanische Trennschalter, nur elektronischen im BMS. Da sollte man auf einen mechanischen Trennschalter mit ausreichender Dimensionierung nicht verzichten. Und weil dazu jeder eine andere Meinung hat, gibt es hier im Forum zu diesen Schaltern unzählige Beiträge und Lösungen.

Bei mir übernimmt der NH00-Sicherungshalter die Funktion des Trennschalters. Eine Sicherung braucht man da ja sowieso.

Oliver

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Mir ist die eine Sache noch immer nicht klar.
Wenn ich ein System mit Fronius Symo Gen24 WR mit Notstromfähigkeit habe, wird der ja ans Netz angeschlossen. Fällt das Netz aus, baut der Fronius ein 3-Phasen-System auf und versorgt damit das ganze Haus. Fällt der Fronius WR aus, wird das Haus durch das Netz versorgt und man hat weiter Strom.
Wenn ich mir ein Victron 3-Phasen-System baue wie ich in dieser Grafik, habe ich ja einen WR am Netz und der andere ist hinter den 3 MP2s. Wenn ich mein ganzes Haus als 3-Phasen-Notstrom-System haben will, müsste ich ja alle Loads hinter die AC-OUTs 1 der MP2 packen.

Fällt jetzt der Strom aus, würde Victron in 20ms (USV?) ein Netz aufbauen und das ganze Haus mit Strom versorgen. Fällt einer der MP2s aus, würde erstmal gar kein Strom ins Haus gehen und ich müsste meinen Bypass manuell umschalten, oder?

Was macht mein WR der am AC-IN steckt, wenn alle Loads notstromfähig sein sollen? Lässt der sich noch irgendwie integrieren? Also hat man, falls mal ein MP2 ausfallen sollte, trotzdem Strom vom Netz auf allen Loads oder ist das nichit möglich?

Hier wäre das System von Fronius ja eigentlich im Vorteil, weil man sich ja keine Sorgen um den Ausfall eines WR machen müsste.

Wenn du die Pylons ausschaltest, dann sind die Spannungsfrei, wofür soll ein weiterer Trenner gut sein?

Ja, da bin ich ganz bei Dir. Deshalb auch meine Aussage, daß für diese Anlage ein Lynx Powerin im Prinzip ausreicht.

Es kam jedoch die Frage, warum in machen Anlagen so viele Lynx verbaut sind, sogar einer unter jedem MPII. Dazu meine Aussage, daß es möglich ist dort zwei statt ein Kabel pro Pol zu nutzen.

Ich lese gerade Wiring Unlimited. Den Punkt mit den zwei Kabeln hab ich glaub ich verstanden. Damit lässt sich der Leitungsquerschnitt erhöhen. Zwei 50er Querschnitt sind dann zu rechnen wie ein 100er und es lässt sich mehr Strom ohne Wärmeabgabe durch die Kabel bringen. Ein Lynx kann man dann wie eine bessere Bussbar benutzen. Je nach System und zu erwartenden Strömen, muss man über mehrere Lynx nachdenken.

Ich würde gerne noch einmal auf meinen obigen Beitrag zurückkommen. Ich will mich auch nicht immer wiederholen, würde gerne nur noch einmal nachfragen, ob jemand von euch etwas zu meiner Anmerkung sagen kann. Falls nicht ist das auch nicht schlimm, dann muss ich mich nochmal irgendwo anders informieren. Der Gedankenganag war folgender:

Die Pylontech-BMSe überwachen auch den Strom und schalten bei Überlastung ab, wie viele andere Batterie-BMSe auch. Wofür braucht es dann noch eine Sicherung in der Leitung?

Du siehst, Fragen über Fragen :wink:

Oliver