Hast Du Dir mal ausgerechnet, was Dich das mit Gas erzeugte Warmwasser am Tag kostet?
Bei uns ist das weniger als ein Euro, und wir brauchen extrem viel Warmwasser...
Was ich mich bei den BWWP immer frage, ist bei denen denn garantiert, dass die benötigten 60° wegen der Legionellengefahr dauerhaft gehalten werden?
Genug Umsatz haben wir definitiv, ich trau mich aber trotzdem nicht unter 60° zu gehen.
Wie gesagt, bei einem Euro am Tag mache ich mir da auch keinen Kopf, selbst wenn ich 50% sparen könnte.
Aber sehe ich es richtig, dass wenn die BWWP das regelmässige Aufheizen nicht garantieren kann, manche erreichen ja eh nur 55°, das dann mit einem zusätzlichen Heizstab sichergestellt werden muss?
Dadurch ist die Wirtschaftlichkeit dann doch wieder komplett beim Teufel.
Im Winter läuft meine Heizung eh, ich könnte also vielleicht 175.- Euro im Jahr sparen.
Da dauert die Amortisation einer zusätzlichen BWWP recht lange, es darf in der Zeit nichts kaputt gehen und ich habe noch mehr Geraffels im Keller stehen.
Definitiv nicht mein Weg
Du musst für eine Sterilisation 70°C in JEDER Abnahmestelle haben. Das wird also sowieso nur gehen mit Heizstab und du musst bei JEDER Abnahmestelle ne Minute laufen lassen. Das geben noch nichtmals alle Waschbecken her....
@puppy ich habe sowas in der Art gemacht/geplant. Wichtig ist, dass du kein stehendes Wasser über längere Zeit im nicht benutzten Speicher hast, sonst entwickelt sich da ein Eigenleben ;-). Außerdem musst du gedanklich aufpassen, dass nicht ein vollständig abgesperrten Speicher erhitzt wird, weil so der Druck nicht über ein Sicherheitsventil oder so abgebaut werden kann.
Denkbar wäre doch zB, dass du die BWWP hinter den aktuellen Speicher hängst und die BWWP dann nur nachheizt, wenn nicht durch die Gasheizung das Wasser schon erwärmt wurde. Würde aber bedeuten, dass das warme Wasser aus der Gastherme dann im BWWP Speicher mit der Zeit abkühlt. Aber das ist (je nach Verbrauch) nicht so extrem relevant...
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann als Reihenschaltung.
Also im Sommerbetrieb, wenn der vorhandene Speicher nicht beheizt wird, läuft das kalte Wasser über den Kaltwasserzulauf in den alten Speicher und über den Warmwasserablauf in die BWWP und wird erst dort erwärmt.
Im Winter wird das Wasser dann im vorhandenen Speicher mit der Gastherme erwärmt und über den nichtbeheizten Speicher der BWWP zu den Zapfstellen geführt.
@puppy genau, als Reihenschaltung. Wenn du bei der Parallelschaltung die 2 Punkte oben (stehendes Wasser und Überdruck) verhindern kannst, geht das aber grundsätzlich natürlich auch und hat nicht den abkühl Nachtteil im Winter durch den zweiten, unbeheizten, nachgeschalteten Speicher der BWWP.
@puppy Sollte gehen. Aber in der Stillstandszeit kühlt Dir natürlich das Wasser im vorhandenen Speicher ab. Vermutlich nicht viel, aber das hängt von der Isolierung und Anbindung des Speichers ab. Wenn Du eh neu kaufst, kannst Du nicht eine BWWP nehmen, die ein separates Heizregister hat? Die gibt es meines Wissens nach ab 200L und für 2x00€ viel günstiger ist die Lösung mit der wandhängenden 100L BWWP (1200€?) ja auch nicht. Ausfallsicherheit hättest Du immer noch, weil Du die Gasbüchse ja direkt an den Speicher klemmen könntest.
Ja, das würde ich natürlich am liebsten machen, aber leider wird es nicht gehen. Die kleinsten Geräte haben 200L und sind einfach zu hoch für meinen Spitzboden. Aber diese 100L BWWP würde gerade noch so in die Mitte an der Giebelwand passen.
Eben auch wegen dem Gewicht ( Dachboden Holzbalkendecke ) brauche ich eine andere, hängende, Lösung.
@puppy Kann die WP nicht über Ventile an den gleichen Kreislauf angeklemmt werden, wie die Gasbüchse? Dazu eine Steuerung a´la:
Solange die AT>x°C liegt übernimmt die WP und die entsprechenden Ventile leiten die Flüssigkeitsströme entsprechend um, unterhalb von dieser Temperatur wird das Heizregister auf die Gasbüchse umgeleitet.