Altherma M HW 200, Luft-Wasser-Wärmepumpe mit integriertem 200L Speicher
die Wärme kommt im Moment aus dem ungeheizten Untergeschoss und Keller (Tür offen), die Abluft geht durch ein ausgehängtes Fenster ins freie
ohne letztere Massnahme war das Untergeschoss zu kalt geworden (einstellig; Tendenz fallend)
das Kondenswasser wird ins freie durch eine Bohrung abgeleitet
dieses Jahr wird auch die Zuluft noch umgebaut auf Aussenansaugung;
Bisher ist alles Rückbaubar ohne grosse Eingriffe in die Gebäudesubstanz, der Umbau der ZU und ABluft wird aber zwei grosse Löcher in die Aussenwand reissen, welche ich ebenberst bei ERFOLG tätigen wollte, dann kann auch das Fenster wieder eingehängtwerden, welches temporär durch eine Plexiglasscheibe und Schaumstoffplatten aus den Batteriekisten verschlossen ist
nein, natürlich nicht, bei dieser geringen Leistung (geschätzt 1.8-2.2kW Wärmeleistung) ist ein Inverter wohl ziemlicher Overkill
die BWWP hat 2 Auszeiten einmal nachts, wenn die Thermostate auf 2°K unter normal schalten und wenn Fensteröffnen angeordnet wird (8Uhr werden alle Thermostate auf "AUS" geschaltet)
der nächste Schritt währe evtl. ein stärkerer Verdichter, aber so wie es nun läuft gefällt mir das ganze schon ganz gut (aus technischer Sicht) blöd das ich meine kleine Werkstatt zu 50% opfern musste, ein weiteres Klimaaussengerät war nicht möglich (dies realisiere ich demnächst bei einem Bekannten),
Bei mir hätte sich das mit diesen Werten absolut nicht gerechnet. Mit meinen Gas- und Strompreisen hätte ich da erheblich draufgelegt anstatt etwas zu sparen?
Ist bei Dir das Gas so teuer oder der Strom sehr günstig?
Elektrisch 370kWh oder 470kWh Strom? (Ein Wert stimmt in deiner Rechnung nicht)
Grüße
Mathias
Danke @matsches, du hast völlig recht, ich habe teils die Zählerstände direkt abgeschrieben ohne Subtraktion aus dem Folgemonat, "Asche auf mein Haupt" Korrektur erfolgte
Strom kostet im Zukauf 40cent (25 ab 01.01.24) ; Gas 21cent (10 ab01.02.24)
letztlich bestimmt hier nicht nur der StromBezugspreis, durchaus spielt hier die PV mit rein, tagsüber beziehe ich die Energie in Teilen vom Dach.
UND der UmweltAspekt, das ich das Gas nicht hier verbrenne sondern meinet wegen Kohle in Jäntschwalde oder Gas in Düsseldorf oder was weiss ich wo. ok das war mein Neujahrskracher...
Das geht dann aber vermutlich nur bei Plusgraden, oder? Aber wäre ja schon eine große Entlastung. Wenn die BWWP auch dafür konstruiert ist, dauerhaft durchzulaufen, wäre das durchaus eine interessante Alternative für viele Haushalte. Gerade auch, weil bei niedriger Heizleistung die Gasthermen sehr ineffizient sind.
Kannst du die Gegebenheiten des Kellers und EG wo das Gerät die Wärme holt noch etwas erläutern? Um wieviel senkt sich die Temperatur ab in welcher Zeit und wieviel Fläche haben die Räume Ober- und unterirdisch?
das Problem ist, das die durch die Abluft nach aussen geführte Luft ja wieder ins Haus reinmuss, und damit ziehst du bei entsprechenden Temperaturen das Untergeschoss runter
im Moment ist es bei 4-10° Aussentemp. ziemlich konstant bei 15°,
mit der Abluft nach innen ging es deutlich unter 10°C, und damit war die ganze Treppe im Aufgang kalt wie Hund (Steintreppe), was auch Auswirkungen auf die beheizten Räume nach sich zieht.
wer dies ebenso machen möchte sollte zwingend Zu- und Abluft nach außen legen, Die BWWP arbeitet bis ca. -7°C im Ansaugtrakt, aber hier dreht ja wegen Heizkurve der Gastherme diese bereits selbständig auf.
Gasabrechnung heute gekommen
die Monate November und Dezember (halbe Heizperiode) haben den Gaskonsum von ca 11.000kWh auf 6.500kWh gedrückt, viel Spass beim nachbauen.,
elektrisch bin ich, OHNE PV mit einzubeziehen, von 4.000 Verbrauch auf 5.500kWh hinaufgeklettert, dies beinhaltet aber auch die an den warmen Tagen sehr häufig genutzte Monobloc-Klimaanlage
Update 2025: System arbeit absolut zufriedenstellend.
Gasverbrauch
2022: 10.100 kWh
2023: 6.231 kWh
2024: 4.842 kWh (hier war im Januar der Strom (0,25€) im Verhältnis zum Gas (0,21€) (Anbieter gewechselt) günstiger) , also lief die BWWP permanent durch.
2025: 4080kWh (Gas-Therme am 11.04. abgeschaltet)
PV-Anlage 11kWp + 41kWh Speicher
BWWP Verbrauch
2023: 578 kWh (Einsatzstart Oktober, Energiequelle bis einschließlich Januar 2024 Netz und PV)
2024: 1.191 kWh (ab Februar ausschliesslich PV-Energie genutzt + Speichernutzung > 40%)
2025: 234 kWh (Ausschließlich PV-Energie genutzt + Speichernutzung > 40%, bei weniger als 40% wird die Heizungspumpe der BWWP abgeschaltet)
Ah, jetzt verstehe ich: Du hast nicht die Daten einer jeden Heizsaison, sondern Kalenderjahr. Das macht die Bewertung etwas schwierig. Da kann man lediglich das Jahr 2024 nehmen. Du hast da ungefähr 5200 kWh Gas gespart und dafür 1200 kWh Strom verbraucht. Rechnet man 15 % Verluste bei der Gasheizung ab, sind es 4420 kWh Wärme, macht dann eine JAZ von etwa 3,7. Das ist ein recht guter Wert. Hätte etwas weniger erwartet.
Welche Vorlauftemperatur hast du denn so gefahren?
im Moment steht die BWWP auf 48°C, bei 46°C startet der Verdichter wieder. Dies hab ich über die Kaltperiode als "bestCase" befunden, in der Übergangszeit könnte man da sicher noch tiefer stellen, aber wenns vom Dach kommt mach ich mir da keine Gedanken mehr drüber.
jo sry, meine Energiewerte werden als Jahres-Sheet in einer Tabellenkalkulation verwahrt, das war gestern einfach auf die schnelle zusammengesucht.
Mein springender Punkt: fossiler Energieverbrauch geht runter, erneuerbarer geht hoch.
Der Ansatz: alles muss eine Ersparniss unter dem Strich bringen ist aus meiner Sicht nicht der richtige Weg.
Hier muss aber jeder für sich selber seine Prioritäten einsortieren.
Grob über den Daumen hab ich durch die Maßnahme BWWP den fossilen Verbrauch um 25% abgesenkt.
Die Kosten dabei beliefen sich auf überschaubare ~3.000 € plus einfach mal machen und nicht immer nur darüber nachdenken.
Ok, bei solchen Temperaturen wird mein vermutlich nur noch mit JAZ von 2,5 rechnen können. Vielleicht auch noch eine 3,0.
Brauchst du die hohen Temperaturen im Heizsystem?
Und die 46-48 Grad gelten durchweg, also keine Heizkurve? Auch schon in der Übergangszeit?
Danke für die Zahlen. Wie kommt es zu so großen Unterschieden der beiden Heizsaisons? Warum ist die BWWP in der letzten Heizsaison so selten gelaufen?
In welchem Temperaturbereich lässt du die mitlaufen? Oben schriebst du, dass Gas erst bei -7 Grad mitmacht. Darüber läuft ausschließlich die BWWP? Habt ihr in der letzten Heizperiode so viele Tage mit unter -7 Grad gehabt?
Irrelevant, siehe meine Intention, warum das so läuft wie es läuft.
schwierig zu erklären, der Vorrat wird bei 46-48°C gehalten, sobald der Hausakku 40% plus hat.
in dem Moment wo dann ein HKT öffnet schaltet die Förderpumpe zu und nutzt den erwärmten Vorrat, ist die Wärmeenergie nicht mehr aussreichend, schiebt Onkel Viessman den Rest dazu.
Das System pendelt sich dann auf der Heizkurve vom Viessman ein, wird nichts mehr angefordert wird solange Energie in den Tank geheizt bis die Abschalttemp erreicht ist.
der Verdichter leistet bei 48°C zwischen heute 450W und Febr. 420W elektrisch (bei CoP 3 also 1.5kW thermisch), das genügt im Winter bei weitem nicht um ein Haus alleine zu heizen aber eben um meine vorhandene PV-Energie sinnvoll ins System zu streuen und fossil um eben diesen Wert abzusenken.
Je kleiner die Tempvorgabe (Heizkurve) der Viessmann-Therme ist um so besser der CoP der BWWP.
Im Dauerbetrieb habe ich dann um die 38-40°C auf der Anzeige des BWWP-Tanks stehen. und da läuft das Ding dann 20h durch bis 8:00h (Lüftzeit, hier werden alle Heizkörper abgestellt), nach dem Fenster schliessen setzen sich die jeweiligen Räume dann zurück und die Thermostaten arbeiten wieder automatisch, ist alles sehr komplex (HomeAssistant hilft)
ich schalte das System auch im Sommer nicht aus, das nachheizen sind "MINUS" 3cent Einspeisevergütung täglich, aber ich hoffe das Insekten die Kaltluft in den Belüftungsleitungen so meiden
die Förderpumpe wird zum anderen auch bei Plustemperaturen nicht gestartet (HomeAssistant)
Gerne, das lag an den Preisen der jeweiligen Energieträger
Ich hab Feb.23 den Gasanbieter gewechselt 21c / 10 cent, und bis Ende Februar hatte ich 25c Strompreis FIX, also lief die BWWP die komplette Heizsaison 22/23 durch, und dann war schon März und genug vom PV Energie da
23/24 habe ich NUR PV-Energie durch die BWWP geschickt mit einer maximalen Speichernutzung bis <40% SoC ,
Seit Mai 25 hab ich nun einen Dynamischen Stromtarif und dann schaun wir mal wie sich das mit Nachts aufladen im Winter verhalten wird, aber bis dahin geht noch viel Wasser den Neckar runter
das ist die theoretische Arbeitsgrenze der BWWP, in der Praxis läuft die 24/7 das ganze Jahr durch, ausser in den oben genannten Situationen:
sobald die Förderpumpe nicht mehr arbeitet und die Leistung des Verdichters < 50W ist wird auch die BWWP bei kleinen SoC (40%) komplett vom Netz genommen, so schaffe ich es, das morgens der SoC wieder hochkommt zuerst die BWWP wieder auf maximum heizt und eh sie abschaltet das "lüften" vorrüber ist und ohne einen Takt das genze weiterläuft.
nachstellen an den Vorgaben habe ich öfters gemacht bis ich auf die jetzigen Einstellungen gekommen bin.
Danke für deine Erklärungen. Jetzt verstehe ich deine Zielrichtung etwas besser, also vor allem eigene PV-Überschüsse nutzen und ansonsten den Energieträger zukaufen, der gerade am günstigsten ist fürs Heizen.