@docemmettbrown Für ein BKW reicht eine "Moderne Messeinrichtung", also ein digitaler Zähler mit Zweiwegezähler und LCD-Display und IR-Schnittstelle aber ohne Übertragung irgendwohin.
Nach meiner beruflichen Erfahrung, zumindest das was in unserer Firma hergestellt wurde, gab es nur für den US Markt (das sind die Runden Zähler, die jeder schonmal gesehen hat) eine Version ( von etwa 12 verschiedenen), die ein Abschaltrelais drin hatte. Die angefragte Stückzahl war winzig, das Ding war nicht für den Masseneinsatz, sondern nur für ausgewählte Kunden, die etwa regelmässig das bezahlen vergessen. Zwar hängen die Dinger immer im Freien. ausserhalb des Hauses, sodass man nur den Zähler zu ziehen brauchte, und es war essig mit Strom. Allerdings sind dort auch die Entfernungen größer, und andauernd ne halbe Stunde zu dem Kunden hinzufahren und den Zähler rauszunehmen oder Wiederzubringen war lästig.
Ich habe aber nicht erlebt, dass das Ding nach der validierung irgendwann mal in Stückzahlen bestellt wurde.
In unsere hiesigen Hutschinenzähler passt das garnicht herein, das relais alleine würde mindestens die Hälfte des Bauraumes brauchen, und elektronische Schalte haben zuviel Verlustleistung, die kann man nicht abführen.
Ich bin mir da bezüglich Smartmeter ziemlich sicher, auch wenn meine Informationen etwa 4 Jahre alt sind. Und ne Abschaltung auf der Niederspannungsebene betrifft ja immer mehrere haushalte.
Ich wiedrhole, im raum eines Hutschinenzählers ist das nicht unterzubringen.
Erstmal unterscheide bitte zwische Saldieren und Rücklaufen. Saldieren ist die Summe der drei Einzeleistungen der drei Phasen, und zwar Vorzeichenrichtig. Rücklaufen ist das Rückwärtsdrehen, wenn die Summe der drei Energien negativ (also einpeisend) ist. Die Sperre ist eine Sperrklinke, die tatsächlich die Drehung in eine Richtung verhindert. Das nenn man Pech gehabt.
Gute Arbeit. Die kannte ich noch nicht. Allerdings sehe ich im ersten Bild nicht die Größe. Und im dritten sehr ihr die runden Nicht-Europa Zähler, die ich beschrieben habe. Die sind etwa so gross wie ein Ferraris Dreiphasenzähler, da ist mindestens ein Liter Volumen drin.
Dass es im Prinzip Meter mit schaltenden Relais geben muss liegt an den Tarifen, wo man früher verschiedene Stromtarife im Zähler geschaltet hat, das geht ja nicht ohne schalten.
Aber trotzdem, mir ist kein Zähler untergekommen, der die einfach Ein-Aus Funktion als Fernsteuerung hat.
Zum einen von der Technik. Die Relais sind gross. Eine fehlerquelle. Halbleiterrelais haben Wärmeverluste.
Schnell integriert? Die Enetwicklung von Prototypen dauert mindestens ein Jahr, bis der Kunde was in der hand hat, was ihm gefällt und theoretisch serienreif ist. Die Fertigungsvorbereitung dauert Monate, bis die erste seriennahe Nullserie gefertigt ist, mit den der Kunde Das ding validiert. Dann kommen oft änderungen, das geht von vorne los. Wenn nicht, werden Fertigungsmittel , für die Serienfertigung gebaut, darauf wieder Muster gemacht, mehrere Monate. Wens gut läuft. Dann wiedr validiert, wenn der Kunde will. 6 Monate. und dann kommen die ersten Massenbestellungen, für die Material in Massen besorgt werden muss - Fertigungsanlauf.
Zähle selber mal zusammen, "schnell gemacht" ist das nicht.
[/quote] Du machst es dir ja einfach. In Wiki steht nichts von Abweichungen. Außerdem lese ich gern, was du schreibst. {green}:sweaty:
Was hat den "genauer" mit Prüfintervall zu tun? Ich habe noch keine Erklärung gefunden, warum die Prüfintervalle für elektrische Stromzähler kürzer sind. (Auch in Wiki nicht) So eine Prüfung kostet gern um die 100 Euro.
Stimmt. Vielleicht. Ich habe nur überprüft, ob die gesamtfunktionaliät dort richtig beschrieben ist.
Aber ich überlasse es deinem technischen Sachverstand zu erkennen, dass ein Motor bezüglich linearität etwas ganz anders ist als ein Motor der in eine Drehzahlproportionale Brense läuft.
Das freut mich ehrlich. Aber es koste auch meine Zeit, die ich ja nicht nur für dich verwende, sondern eine menge anderer Leute.
Schau mal mein Eintritsdatum ins Board an. Die Anzahl meiner Posts. Mache einen komplexen drisatz für die Anzahl der beiträge pro Tag - und du wirst sehen, warum ich meiner zeit knausrig bin. Ist garnicht gegen dich gemeint.
Aber, wenn ichHilfestellung geben und technisches Wissen weitergebe, dann verlange ich vom Wissbegierigen auch etwas Eigeninteresse, und Eigeninitiative, .... dass er keine fertige Sosse von mir verlangt, sondern einem klaren Hinweis im Internet auch mal nachgehen kann. Du hast doch Internet ?
Da hast du recht, das das war ungenau und schlampig von mir. Die Prüfintervalle beim elektrischen ist kürzer, weil die Stabilität der Messgenauigkeit kürzer ist als beim mechnaischen. Sagt dir Kalibrieren und Kalibrierzyklus was ?
Die mechanischen sind halt nach 30 Jahren noch genau, die elektrischen kriegen in Einzelfällen früher kleine oder grosse Wehwehchen, die die Genauigkeit beeinträchtigen können - nicht alle, aber ein signifikant grösserer Prozentsatz. Und Ausfälle gibt es auch, im Rahmen der normalen Erstausfälle von Elektronik.
Warum nun die Bürokraten und Kostenrechner das nicht auf die reihe kriegen - ein billigerer Zähler der häufige gewechselt werden muss - weiss ich nicht. Vielleicht haben sie es gerechnet, vielleicht isses ihnen egal. Werden den die elektrischen häufiger gewechselt ?
Eins ist sicher - 20 Jahre halten die bezüglich nicht aus. Nicht mit bleifrei gelöteten Platinen. 10 Jahre, wenn man mutig ist. Die übrige elektronik.... auch zusammengespart. Auch nicht besser.
Mein Ferraris hier war 2002 schon drin. Genau der, der 1988 beim Hausbau eingebaut wurde. Bis heute nicht gewechselt. Und kein Wechsel - äh - nötig. Warum auch ?
Ich hab ein Baustromzähler im Zählerkasten, unverplombt.
Darf ich die braunen und schwarzen kabeln vertauschen, solange ich sicher bin <= 600Watt zu verbrauchen?
Ja, da bin ich mir ganz sicher. Wie schon erwähnt wurde, wenn auf der Niederspannungsebene abgeschaltet werden soll dann beträfe das immer gleich mehrere Haushalte oder ganze Straßenzüge - kommt also nicht in Frage.
Halbleiterrelais, selbst mit hochmodernen MOSFETS oder SICs haben Verluste. Zumindest der Rdson wirkt immer wenn das Halbleiterrelais eingeschaltet ist. Gehen wir mal von einem Rdson von 50mOhm und einem Stromfluss von 35A aus (z.B. E-Auto laden, oder 21kW Durchlauferhitzer oder oder oder) dann müssen an dem Halbleiterrelais für nur eine Phase gute 60Watt weg gekühlt werden. Halbleiterrelais kommen also nicht in Frage.
Ja natürlich besteht die Möglichkeit heute schon. Nicht einer Komplettabschaltung, aber einer Teilabschaltung moderner, vernetzter Geräte die über das Gateway (was dann in aktuellen Zählerschrank schon vorgeschriebenen Platz hat) per "Fernsteuerung" abgeschaltet werden können. So müssen m.E. Wärmepumpen, Splitklimas und Wallboxen bereits heute die Fähigkeit besitzen, nach draußen "funken" zu können. Das nimmt alles ganz üble Züge an! Die Technologie die uns gerade dollstens ans Herz gelegt wird (WP, E-Auto usw.) ist die Erste, die im Notfall/Engpass abgeschaltet werden wird. Das kann spannend werden wenn im Winter dann die Bude kalt ist oder das Auto morgens vor Fahrtantritt zur Arbeit nicht geladen/voll geladen wurde.
Von daher bleibe ich aber dabei, eine Vollabschaltung wird sicher nicht durchgeführt werden (können).
@hf_spsler in Großbritannien scheint die Fernabschaltung möglich. Wie sie dort technisch umgesetzt ist keine Ahnung.
Noch zu erwähnen ist, dass Häuser dort meist 1 phasig mit 230V (100A) angebunden sind. Welches Bauteil sollte denn da viel Platz verbrauchen?
Eine Wifi Steckdose kann ich ja auch ganz einfach an und ausschalten. Verwenden tun die z.B. einen Elster As300p
Als Beispiel sei hier UK (wie in meinem Beitrag gesagt) genannt:
If you have a smart energy meter in your home, your supplier could potentially disconnect your supply remotely without needing access to your meter. However, before they do this, they must have:
contacted you to discuss options for repaying your debt, eg through a repayment plan
visited your home to assess your personal situation and whether this would affect you being disconnected, eg if you’re disabled or elderly
If they don’t do this and they try and disconnect you,make a complaint to your supplier.
https://www.citizensadvice.org.uk/consumer/energy/energy-supply/problems-with-your-energy-supply/if-youve-been-told-your-energy-supply-will-be-disconnected/#:~:text=If%20you%20have%20a%20'smart,eg%20through%20a%20repayment%20plan
Kann sein, d[quote data-userid="8464" data-postid="138131"]
Noch zu erwähnen ist, dass Häuser dort meist 1 phasig mit 230V (100A) angebunden sind. Welches Bauteil sollte denn da viel Platz verbrauchen?
[/quote]
Naja, ein Relais welches 100 A Dauerstrom gut aushält und die im Zweifelsfall auch abschalten kann, nicht nur einmal, sondern zuverlässig, und ggf auch eine 500;A Stossstrom.
Das ist kein Streichholzschachtelrelais mehr.
Kann ja auch sein, dass UK auch die runden Meter hat, da war das ja Mal angedacht..
Nee, kannst du nicht wen die Windsteckdose dein Netz trennt, geht sie nur aus.
Es macht gar keinen Sinn, einzelne Häuser eines Straßenzuges zu trennen, das würde nur dazu führen, dass jeder ein Kabel zum rechten Nachbar verlegt.
Wenn das Netz erst mal liegt wird im Sommer auch PV Strom damit verteilt.
ja ich hatte einen schwarzen, bis ich nach Feldversuchen mein BKW angemeldet habe, da kam schnell ein Rücklaufgesperrter Zähler rein... nur gut, der hat keine 2.8.0 Zählung... so kann der Pilotbetrieb ungestört erprobt werden bis der Endausbau fertig ist.
Wenn wir in Zukunft ein stabiles und möglichst gleichmäßig zur Produktion ausgelastetes Netz haben wollen, dann brauchen wir Smarte Zähler.
Die Smart Meter mögen ja ein bis 6 Relais verbaut zu haben, wie heute schon die Rundsteuergeräte, aber die müssen immer noch Leistungsschütze ansteuern um etwas abschalten zu können.
Aber gerade die so eine Angst vor SM haben, haben denke doch keinen Zähler mehr.
Mit PV+Akku kann der Netzbetreiber, selbst wenn er sich den Aufwand machen wollte, meine Gerätenutzung zu analysieren, null Komma nix sehen. Was die meisten auch nicht die Bohne interessiert, die schaffen es ja nicht mal ein 3/4 Jahr nach der Strompreisbremse eine Rechnung zu erstellen vom letzten Jahr, wo drei Monate in 23 lagen.
Selbst wenn sie das mal auswerten in der Zukunft um ihr Netzprofil zu verbessern... mit dem Handy und im Internet gebt ihr viel mehr an persönlichen Daten preis.