Also ca. 2kWh am Tag. Das wäre ungefähr von 10°C auf 38°C 60 Liter am Tag Warmwasser. Mit einer 6l/min Duschkopf sind das 10 Min. duschen täglich +/-Verluste. Nen 50l Boiler reicht aus. Würde einen mit wenig Leistung nehmen, dann kann ein BKW das noch stemmen und überheizen. Auch ich halte eine BWWP für nicht sinvoll.
Aber Gas kostet nur 1/3. Sparen wirst du damit also nicht...
er hat dies mit dem Brandschutz begründet, da ansonsten die Gefahr besteht, dass man im Lüftungsschacht einen (Kabel-)brand haben könnte der sich über die Stockwerke verteilt.
Also das würde mich wundern, wenn Brandschutzgründe gewichtig wären. Entsprechend abgesichert fällt erst der LSS bevor die Leitung brennt. In der Industrie waren m.E.n. Kabelschächte nix ungewöhnliches.
Auch eine schöne Idee, vielen Dank. Es sind aber noch 3 Stockwerke (inkl. Dachgeschoss) obendrüber und vermutlich wird eher das Dach vollbelegt, anstatt einer reinen Teilbelegung für den Boiler.
Ich kann den Elektriker gut verstehen. Die Kabel KÖNNEN zwar durch einen Kanal über mehrere Etagen verlegt werden, dann gehört zwischen die Etagen aber jeweils eine korrekte Brandschottung (MFH).
Das LSS die Leitung selber schützen ist sowieso zwingen, hat aber mit dem Brandverhalten wenig zu tun. Mit den Leitungen wird brennbarer Kunststoff eingebracht. Im Brandfall (egal wodurch ausgelößt) bewirkt das einen Kamineffekt und Feuer und kritische Gase bewegen sich durch das ganze Haus.
Ich würde das Gas lassen ... kostet ja nur ca 10¢ / kwh.
Eine BWP gehört in einen ungedämmten Keller und benutzt die im Erdboden gespeicherte Wärme im Winter.
Falls sie im gedämmten Keller oder gar in den Wohnräumen steht, muß die Wärme ja von der Heizung erbracht werden - eine Null-Rechnung in der Heizperiode. Auch produziert der Luftstrom eine erhebliche Lärmbelastung.
Die beste Lösung ist aus meiner Sicht eine neue Stromleitung mit Durchlauferhitzer.
Ich hatte selber mal eine Zeit lang einen Durchlauferhitzer. Bei 40° Duschtemperatur zog er nur 11kw. Also da ist nur eine Leitung wie bei einem E-Herd notwendig.
Bei einem Boiler hat man ja immer noch die Speicherverluste.
Danke, mit der Stromleitung wird es wohl schwierig. Aber ich werde es versuchen noch einmal vor Ort mit einem Elektriker zu besprechen.
Eins was ich sicher weiß ist, dass ich weg vom Gas will
Kosten (separater Zähler, Wartung, Schornsteinfeger, CO2-Abgabe; perspektivisch steigende Rohrpreise, da weniger Nutzer)
Unabhängigkeit (eher idealistisch von anderen Staaten)/ ökologische Gründe (mir ist bewusst, dass wir in Deutschland erst 56% erneuerbare Energien schaffen; bei mir zu Hause ist der Anteil aber deutlich höher)
Was ist denn Leitungstechnisch überhaupt verfügbar? 1x1,5mm², 1x2,5mm², 3x1,5mm² etc... ?
Ich würde mal nach einem Elektro Boiler schauen. Die gibt es in allen Größen und Formen, sind lautlos und die Abwärme geht in deinem Fall ja nicht verloren sondern bleibt in der Gebäudehülle.
... ich würde sagen du hast erstmal eine ganz andere Baustelle als die Warmwasser-Bereitung. Wenn ich das sehe bekomme ich schon Schweissausbrüche bei den Gedanken das da jemand einen Fön im Bad betreibt.
Zumindest sehen die Zuleitungen ganz anständig aus sodass im Rahmen einer Elektro-Sanierung mal geprüft werden kann ob ein Durchlauferhitzer möglich wäre.