Brauchwasserwärmepumpe oder Elektroboiler?

Hallo zusammen,

ich möchte in einer Wohnung den Gasdurchlauferhitzer zur Warmwasseraufbereitung ersetzen.

Es stellen folgende Optionen (nicht) zur Auswahl:

  • Elektrodurchlauferhitzer (scheidet aufgrund der erforderlichen Anschlussleistung aus)
  • Strom-Boiler
  • Brauchwasserwärmepumpe (Austrai Email Calypso VM 2 100 Liter)

Das Warmwasser soll die Dusche versorgen, welche den Tag über zu unterschiedlichen Zeiten genutzt wird. Der bisherige Gasvebrauch lag bei 600-800 kWh, dass Gerät ist aber auch schon sehr alt.

Zu der räumlichen Situation, es handelt sich um eine Wohnung im 1.OG und das Haus verfügt über zwei Lüftungsschächte, die sich vom EG bis zum Dach ziehen. An einem dieser Schächte liegt das innenliegende Bad, der andere Schacht ist am anderen Ende der Wohnung. Ich stehe jetzt vor der Frage, ob eine BWWP überhaupt sinnvoll ist und falls ja, was eine sinnvolle Führung der Luft anbelangt (ohne hierbei viele Kanäle zu legen). Zudem benötige ich - je nach Variante - die Zustimmung der anderen Eigentümer.

Hat jemand Erfahrung mit ähnlichen Anwendungsgebieten oder sinnvolle Ideen?

Hast du eine PV-Anlage oder muss der Strom zugekauft werden? BWWP soll dann ins Bad kommen?

Zu- und Abluft durch die Schächte halte ich nicht für sinnvoll. Bläst man im Winter abgekühlte Luft aus dem Haus, muß noch kältere Luft von außen nachströmen. Kann ich im Sommer warme Luft von außen reinholen, bin ich froh, wenn ich ein paar (wenige) kWh Wärme aus der Luft ins WW transferieren kann. Wird die Luft im Bad angesaugt, entnimmt man zugleich auch Feuchtigkeit, was ein Benefit der BWWP ist (hab da selber aber auch noch nicht gerechnet oder gemessen, wieviel Wasser da eigentlich so kondensiert wird).