Ich frage mich (neben der Probleme der Beschaffung) aber welcher Typ eigentlich besser ist (Nuos Primo oder die Lydos Hybrid) oder sind beide eigentlich ziemlich gleich und nur ein anderer Name. Wie verhält es sich eigentlich mit der Lautstärke. Ein User erwähnte hier ja, dass es lauter sei als gedacht - aber was heißt dies konkret? Bei mir wäre die Einbausituation so, dass das Gerät wandhängend an ein Schlafzimmer angrenzen würde - wäre das von der Vibration auf die Wand dann in der Nacht unakzeptabel (mal abgesehen, dass mit PV Strom es ohnehin eher am Tag laufen würde).
Bei der Lydos kann man zusätzlich noch eine nachtabschaltung einstellen, dass hat die nuos nicht.
die lautstärke ist meines erachtens recht laut, also deutlich lauter als zb. uns kühlschrank in der küche. wenn ich im angrenzenden nebenraum im keller stehe und die nuos läuft, dann kann ich sie hören/bemerke die vibrationen.
im keller stört das aber nicht weiter, jedoch wenn angrenzend das schlafzimmer ist, ich weiß nicht. evtl. dann nur die lydos, da man dann die nachtabschaltung aktivieren kann.
unabhängig davon, ich bin von dem gerät begeistert. würde es jederzeit wieder kaufen.
Bei der Lydos kann man zusätzlich noch eine nachtabschaltung einstellen, dass hat die nuos nicht.
die lautstärke ist meines erachtens recht laut, also deutlich lauter als zb. uns kühlschrank in der küche. wenn ich im angrenzenden nebenraum im keller stehe und die nuos läuft, dann kann ich sie hören/bemerke die vibrationen.
im keller stört das aber nicht weiter, jedoch wenn angrenzend das schlafzimmer ist, ich weiß nicht. evtl. dann nur die lydos, da man dann die nachtabschaltung aktivieren kann.
unabhängig davon, ich bin von dem gerät begeistert. würde es jederzeit wieder kaufen.
@ 007, Danke für die Schnelle Antwort. Dies habe ich mir fast gedacht, dass in der Nacht ein Laufenlassen keine Gute Idee ist in meinem Setup.
Da wir aber Frühduscher sind, müsste dann der Speicher die Aufgabe haben, die Wärme über die Nacht zu bringen. Aus anderen Beiträgen habe ich verstanden, dass dies wohl möglich ist, obwohl es alles Erfahrungsberichte aus der eher warmen Jahreszeit sind, und die Raumtemperatur nicht so niedrig ist, wie im Winter, wo wohl die Verluste höher sein werden. Zumal die Isolierung ja mit rd. 3 cm nicht die dickste ist. Aber vielleicht ist dann auch der Heizstab angesagt und dann muss der PV-Speicher ran, die Wärme morgens aufzufrischen. Allerdings wollte ich ein Verkalkungsproblem durch Nichtnutzung umgehen. Falls ich ansonsten den Ariston mit Heizstab auf regelmäßiger Basis Laufen lassen muss, ist dann fast schon wieder eine einfacher E-Boiler besser. Weiß jemand, ob man die Geräte so laufen lassen kann, dass zu bestimmten Zeiten nur der Heizstab benutzt wird ohne die WP oder springt die immer erst einmal (mit-)an?
ich war auf der Suche nach einer BWWP und bin über Ariston gestolpert, beim weiteren Recherchieren habe ich diesen Bloc gesehen, den ich ganz spannend finde. Ich frage mich (neben der Probleme der Beschaffung) aber welcher Typ eigentlich besser ist (Nuos Primo oder die Lydos Hybrid) oder sind beide eigentlich ziemlich gleich und nur ein anderer Name. Wie verhält es sich eigentlich mit der Lautstärke. Ein User erwähnte hier ja, dass es lauter sei als gedacht - aber was heißt dies konkret? Bei mir wäre die Einbausituation so, dass das Gerät wandhängend an ein Schlafzimmer angrenzen würde - wäre das von der Vibration auf die Wand dann in der Nacht unakzeptabel (mal abgesehen, dass mit PV Strom es ohnehin eher am Tag laufen würde). Bei Lydos Hybrid habe ich noch einen WIFI Variante gesehen. Kennt sich jemand damit aus, ob dies ein sinnvolles Feature ist?
Also wenn die Lydos neben deinem Schlafzimmer hängt ist es definitiv zu laut. Bei mir hängt die Lydos unter der Küche und ich kann diese leise brummen hören. Es stört mich nicht und da es ein tiefes brummen ist lässt es sich gut ignorieren. An der Schlafzimmer Wand allerdings denke ich ist es ein No-Go. Klar, mit Gummimatte unter der Wandhalterung und beim unteren Abstandshalter könnte man etwas abfedern. Man würde es denke ich dennoch hören.
Zum morgens duschen, mach dir keine Gedanken. Mein Sohn duschte morgens vor mir und meine Lydos startet erst ab 8 ihr morgens. Da ist genug warmes Wasser vorhanden, wenn man nicht eine Stunde durchgehend duscht.
Die Lautstärke habe ich Mal mit einer App gemessen, die kam selbst direkt neben dem Kompressor nicht über 53 DBA. Ein bekannter am Telefon hat die noch nicht einmal gehört als ich mit ihm telefoniert habe direkt neben der Lydos.
Ob die WiFi Variante einen nutzen hat, kann ich nicht sagen, hat meine nicht. Um den Stromverbrauch zu tracken hab ich die Lydos an einem Shelly 1plus PM hängen.
Also wenn die Lydos neben deinem Schlafzimmer hängt ist es definitiv zu laut. Bei mir hängt die Lydos unter der Küche und ich kann diese leise brummen hören. Es stört mich nicht und da es ein tiefes brummen ist lässt es sich gut ignorieren. An der Schlafzimmer Wand allerdings denke ich ist es ein No-Go. Klar, mit Gummimatte unter der Wandhalterung und beim unteren Abstandshalter könnte man etwas abfedern. Man würde es denke ich dennoch hören.
Zum morgens duschen, mach dir keine Gedanken. Mein Sohn duschte morgens vor mir und meine Lydos startet erst ab 8 ihr morgens. Da ist genug warmes Wasser vorhanden, wenn man nicht eine Stunde durchgehend duscht.
Die Lautstärke habe ich Mal mit einer App gemessen, die kam selbst direkt neben dem Kompressor nicht über 53 DBA. Ein bekannter am Telefon hat die noch nicht einmal gehört als ich mit ihm telefoniert habe direkt neben der Lydos.
Ob die WiFi Variante einen nutzen hat, kann ich nicht sagen, hat meine nicht. Um den Stromverbrauch zu tracken hab ich die Lydos an einem Shelly 1plus PM hängen.
Volker
Danke auch noch einmal für diesen Kommentar. Ich werde mir alles noch einmal im Setup überlegen und wahrscheinlich ein wenig kreativ werden. Ich berichte dann mal, wo ich gelandet bin.
Bzgl. WiFi denke ich, ist es kein Stromtracking sondern eher die Möglichkeit aus der Ferne die Programmierung vorzunehmen. Aber mit erschließt sich nicht ganz dessen Funktionsumfang, was ich so online finde. Ideal wäre halt, wenn man es z.B. hinsichtlich PV Speicherstand automatisieren könnte und dann die Infos per WiFi schickt. Aber alles noch Zukunftsmusik.
Eine Anmerkung an den Beitrag von Robodoc vom Apr 10, 2022 7:15 pm So Freunde, um diesen wunderbaren Thread mal wieder on topic zu bekommen: Heute habe ich mal meine neue WP Ariston Nuos Primo (100 Liter) installiert und in umschaltbarer Reihe mit der Viessmann Vitocell (160 Liter) verrohrt. Ich hab das mal versucht, per Handskizze zu verdeutlichen: Bild (https://bilderupload.org/bild/3b2409729-wp0bed45bd5774ffddc496097)
Ich glaube, Du bekommst mit dem Setup evt. folgendes Problem. Wenn Du nur Kaltwasser ablaufen lässt, wird im WW Entnahmerohr, das von unten kommend bis praktisch ganz oben im Tank geht, immer Wasser stehen bleiben, und dann evt. sich Korrosion bilden und daher dieses verfrüht versagen. Denk mal darüber nach, ob Du nicht auch noch wenigstens einen Ablass am WW Strang implementierst. Ich hatte einen YouTube Film gesehen, den ich ganz gut fand, dort sieht man ab Minute 10 auch das Entnahmerohr, was ich erwähnte und bei Minute 5 wie viel Wasser in dem Rohr steht (ist zwar auf Ungarisch oder so, aber bekanntlich sagen ja Bilder mehr als tausend Worte). Wobei ich fast denke, dass die Außerbetriebnahme im Winter u.U. ohnehin keine so gute Idee ist, wegen Abschalten der Elektronik, denn ich glaube fast es ist ein aktiver Korrosionsschutz verbaut, der auf Strom und das Wasser im Tank angewiesen ist. Zumindest im dem Filmchen wird bei Minute 7:20 das Leitungsschema gezeigt und da ist die Anode an ein Stromkabel (+) angeschlossen. Ist zwar m.E. grundsätzlich als Mg-Opferanode ausgelegt, aber mit ein bisschen elektrischer Unterstützung wird sie wohl länger halten (aber vielleicht ist es auch nur eine Überwachungselektronik, die den Strom misst, damit es eine automatische Verschleißanzeige gibt). Wie dem auch sei, eine Opferanode ist immer auf das Wasser im Behälter angewiesen.
Guter Hinweis!
Allerdings hat sich die Idee mit der Außerbetriebnahme im Winter bei mir erledigt, da mir der Vitocell Speicher am Ostersamstag geplatzt ist und ich auf "Nur-Nuos-Betrieb" umrüsten musste. Nach den guten Erfahrungen der Zwischenzeit habe ich darauf verzichtet, mir einen neuen WW Speicher für die Gastherme zu besorgen und werde versuchen, auch im Winter ausschließlich mit der Nuos zurecht zu kommen. Bin ganz zuversichtlich, dass das funktioniert. Auch wirtschaftlich scheint das nicht unsinnig, denn die Tarife für Strom und Gas haben sich derart verändert, dass meine Überlegungen/Entscheidungen vom Anfang des Jahres zum hybriden WW Betrieb heute ohnehin wohl auf den Prüfstand müssten.
Hat schon jemand eine Lösung zum „sanften“ Abschalten eine Ariston Nuos in der Nacht gefunden. Die Lösung über Cerbo GX erscheint mir recht kostenintensiv, da das Ding über 300,- € kostet…
Für Fritzbox Besitzer könnte das mit einer AVM Dect 200 / 210 Steckdose möglich sein. Zeitgesteuertes Schalten und auch Ausschalten bei einem Verbrach der über eine bestimmte Zeit unter einem angegebenen Wert liegt ist möglich. Ob das auch in Kombination funktioniert habe ich mir noch nicht angesehen. Da meine Nuos zwar seit zwei Jahren an der Kellerwand hängt aber noch nicht angeschlossen ist, kenne ich deren Leistungsprofil über den Tag leider nicht. Ich meine mich aber zu erinnern, dass einige Leute die Nuos an der AVM Dect betreiben.
Für Fritzbox Besitzer könnte das mit einer AVM Dect 200 / 210 Steckdose möglich sein. Zeitgesteuertes Schalten und auch Ausschalten bei einem Verbrach der über eine bestimmte Zeit unter einem angegebenen Wert liegt ist möglich. Ob das auch in Kombination funktioniert habe ich mir noch nicht angesehen. Da meine Nuos zwar seit zwei Jahren an der Kellerwand hängt aber noch nicht angeschlossen ist, kenne ich deren Leistungsprofil über den Tag leider nicht. Ich meine mich aber zu erinnern, dass einige Leute die Nuos an der AVM Dect betreiben.
Grüße
Holger
So etwas geht mit jeder einfachen Zeitschaltuhr, aber klar auch per DECT Steckdose. Die Nuos ist ja bei Robodoc genau so im Einsatz, meine Lydos mag das nicht, die muss ich direkt programmieren. Nach 2h ohne Strom vergisst die Ihre Einstellungen....
Für Fritzbox Besitzer könnte das mit einer AVM Dect 200 / 210 Steckdose möglich sein. Zeitgesteuertes Schalten und auch Ausschalten bei einem Verbrach der über eine bestimmte Zeit unter einem angegebenen Wert liegt ist möglich. Ob das auch in Kombination funktioniert habe ich mir noch nicht angesehen. Da meine Nuos zwar seit zwei Jahren an der Kellerwand hängt aber noch nicht angeschlossen ist, kenne ich deren Leistungsprofil über den Tag leider nicht. Ich meine mich aber zu erinnern, dass einige Leute die Nuos an der AVM Dect betreiben.
Grüße
Holger
So etwas geht mit jeder einfachen Zeitschaltuhr, aber klar auch per DECT Steckdose. Die Nuos ist ja bei Robodoc genau so im Einsatz, meine Lydos mag das nicht, die muss ich direkt programmieren. Nach 2h ohne Strom vergisst die Ihre Einstellungen....
Für Fritzbox Besitzer könnte das mit einer AVM Dect 200 / 210 Steckdose möglich sein. Zeitgesteuertes Schalten und auch Ausschalten bei einem Verbrach der über eine bestimmte Zeit unter einem angegebenen Wert liegt ist möglich. Ob das auch in Kombination funktioniert habe ich mir noch nicht angesehen. Da meine Nuos zwar seit zwei Jahren an der Kellerwand hängt aber noch nicht angeschlossen ist, kenne ich deren Leistungsprofil über den Tag leider nicht. Ich meine mich aber zu erinnern, dass einige Leute die Nuos an der AVM Dect betreiben.
Grüße
Holger
So etwas geht mit jeder einfachen Zeitschaltuhr, aber klar auch per DECT Steckdose. Die Nuos ist ja bei Robodoc genau so im Einsatz, meine Lydos mag das nicht, die muss ich direkt programmieren. Nach 2h ohne Strom vergisst die Ihre Einstellungen....
Volker
Der Unterschied zur normalen, zeitgesteuerten Steckdose ist, dass du mit der AVM erst ausschaltest wenn die Wärmepumpe nicht in Betrieb ist.
Der Unterschied zur normalen, zeitgesteuerten Steckdose ist, dass du mit der AVM erst ausschaltest wenn die Wärmepumpe nicht in Betrieb ist.
Ja stimmt so weit. Habe ein AVM DECT an der Nuos.
Das ganze klappt sehr gut, nur vergisst die Nuos die Settings nach ein paar Stunden ohne Strom d.h. am kommenden morgen, ist alles auf Werkseinstellungen und das dann jeden Tag aufs neue.
Der Unterschied zur normalen, zeitgesteuerten Steckdose ist, dass du mit der AVM erst ausschaltest wenn die Wärmepumpe nicht in Betrieb ist.
Ja stimmt so weit. Habe ein AVM DECT an der Nuos.
Das ganze klappt sehr gut, nur vergisst die Nuos die Settings nach ein paar Stunden ohne Strom d.h. am kommenden morgen, ist alles auf Werkseinstellungen und das dann jeden Tag aufs neue.
Das wundert mich etwas. Ich meine im Photovoltaik Forum hätten sie das ohne „Gedächtnisverlust der Nuos“ laufen. Ist aber ne Zeit her, dass ich mich da durchgearbeitet habe.
Das ganze klappt sehr gut, nur vergisst die Nuos die Settings nach ein paar Stunden ohne Strom d.h. am kommenden morgen, ist alles auf Werkseinstellungen und das dann jeden Tag aufs neue.
Das ist bei mir definitiv nicht so, meine Nuos läuft seit Ostern, eingestellt im Sparmodus (nur WP), aktuell auf 53 Grad und sie wird jeden Abend hart ausgeschaltet. Die vergisst dabei nix.
Das ganze klappt sehr gut, nur vergisst die Nuos die Settings nach ein paar Stunden ohne Strom d.h. am kommenden morgen, ist alles auf Werkseinstellungen und das dann jeden Tag aufs neue.
Das ist bei mir definitiv nicht so, meine Nuos läuft seit Ostern, eingestellt im Sparmodus (nur WP), aktuell auf 53 Grad und sie wird jeden Abend hart ausgeschaltet. Die vergisst dabei nix.
Nochmal ein Zwischenruf zu der Nuos 100 hier bei mir.
Ich habe das Ding bekanntlich seit Ostern in Betrieb, im Durchschnitt hat das Ding 25 kWh Strom pro Monat gefressen, für einen Zweipersonenhaushalt ohne dass Spülmaschine oder Waschmaschine davon versorgt werden. Auch die Zirkulation habe ich abgestellt. Bei der Dusche dauert es halt jetzt 15 Sekunden bis das WW kommt, sonst kein Komfortverlust. Die 25 kWh / Monat konnte ich natürlich gut aus meinen Solarüberschüssen abzwacken. Betriebskosten also Null.
Mit der Gastherme hatte ich in den letzten Sommern einen Monatsverbrauch von etwas über 250 kWh, bei weitgehend gleichem Verbrauchsverhalten. Selbst wenn ich einen optimalen COP der Nuos von 4 annehme, wäre die WW Leistung bei 100 kWh und der Rest Verlust. Die Zirkulation hat sich sicherlich was genommen, aber der größte Anteil liegt meines Erachtens darin, dass mehrmals am Tag das Kesselwasser auf 80 Grad hochgeheizt wurde und anschließend nach der WW-Bereitung der heiße Kessel langsam im Keller wieder abkühlte. Betriebskosten bei 250 kWh Gas, das ich natürlich nirgendwo abzwacken kann, bei aktuell 15 Cent/kWh (eher steigende Tendenz) knapp 40 Euro / Monat. Bezahlt habe ich inkl. Installationsmaterial 900 Euro. Amortisation also in 23 Monaten, sicher ein bisschen einfach über den Daumen kalkuliert, aber genauer rechnen lohnt sich kaum bei den schwankenden Preisen. Kann ja sein, dass ich in einem halben Jahr die gleiche Rechnung mit einem Gaspreis von 30 Cent/kWh aufmache ... dann lande ich bei einer Amortisation von ca. 1 Jahr.
Worauf ich in diesem Post aber auch noch hinaus will: Die Nuos habe ich bin zum Urlaub im August immer abends hart abgeschaltet, mit der Idee im Hinterkopf, dass die sich bitte schön den Strom aus der Solar nimmt und nicht aus der Batterie. War ein bisschen Komfort Einbuße. Einfach weil es schon mal vorkam, dass auf Grund nächtlicher Verbräuche morgens nur noch warm statt heiß geduscht werden konnte. Daher stand die WW Temperatur auf 55 Grad, also am Maximum. Experimente mit 53 Grad oder weniger waren nicht so prickelnd ... also meist auf Maximum 55. Nach dem Urlaub habe ich das umgestellt, nun läuft die im Dauerbetrieb. Komfort ist super, obwohl die WW Temperatur jetzt auf 50 Grad eingestellt ist. Auch muss ich mir keine Gedanken mehr darüber machen, wie geil es der Kompressor auf Dauer findet, hart abgeschaltet zu werden. Nun, da wieder ein Monat um ist, mit der neuen Vorgehensweise, stelle ich fest, dass sich der Verbrauch im letzten Monat unauffällig in meine Verbrauchsstatistik einreiht. Es sieht momentan so aus, als dass die Umstellung nichts merkliches an den Verbräuchen ändert. Ideal ... mehr Komfort, gleicher Verbrauch.
Ich denke jetzt darüber nach, auch die Spülmaschine und die Waschmaschine an das Nuos-Warmwasser anzuschließen. Dann wird der Spareffekt durch die Nuos und damit deren Amortisation noch verbessert. Vermutlich jedenfalls.
Ein netter Nebeneffekt dieser Anlage ist auch, dass die mir über den Sommer ca. einen Eimer Wasser pro Woche aus dem Keller entfeuchtet hat. Wunderbar, das Kellerklima / Feuchte hat sich deutlich verbessert. Einen Einfluss der Abkühlung - die Kaltluft leite ich in einen anderen Raum - habe ich über den Sommer nicht wirklich festgestellt. Messen kann ich das schon, aber die Empfindung stellt sich nicht ein ... man spürt es höchstens mal, wenn der Kompressor grad läuft und man vor dem Luftauslass steht.
Betrieb meiner NUOS 100 nun 3 Wochen, Fazit: "Warum hab ich das nicht schon vor 10 Jahren gemacht?!", naja, da war Energie noch deutlich günstiger
Nachheizzeit bisher 2x 1h/Tag (ich hab nen SonoffPow Energiemesser dazwischen gehängt, der über IOBroker in eine InfluxDatenbank loggt)
vorher Durchlauferhitzer 24kW ca 6kWh/Tag
durch PV und 8kW aus dem Batteriespeicher maximal 14kW eigendeckung im schnitt lag die Eigendeckung eher bei 10kW was nach Mathematik ca. 3kWh aus dem Netz bedeutet (immer schön gerechnet)
die Nuos kann ich komplett aus dem PV/Heimspeicher betreiben, Betriebskosten derzeit "NULL"
ABER, selbst Ohne PV sollte sich jeder, der den Platz für das Riesenfass hat über eine Anschaffung einer BWWP nachdenken, ohne das wir unser Warmwasserverhalten geändert haben (wir verbrauchen nun eher mehr, weils beim aufheizen nix kostet ), spart die BWWP im Gegensatz zum Durchlauferhitzer/GasTherme mindestens 75% Energie. Aber es gibt eben auch Nachteile. 1. der Immense Platzbedarf von 55cm im Umfang und 1,7m Bauhöhe 2. das nicht zu unterschätzende Gewicht für die Wandaufhängung (50Kg Gerät + 100Kg Wasser); kann per Unterschrank (stabil) reduziert werden 3. wenn diese in Wohnräumen/Küche montiert wird, zwei 130mm Löcher in die Aussenwand 4. in bewohnten Räumen brummt das Gerät wie eine grosse Kühltruhe (250-300W Kompressor) 2x 1h/Tag, hier kann aber das Nachheizen programmiert werden, auf zwei Uhrzeiten die dem Betreiberverhalten entsprechen
Wie du sagst, selbst die Nuos komplett ohne PV betrieben wird, wird sich das auch lohnen. Das wäre auch bei mir so ... bei Ersatz einer Gastherme, die ich von April bis Oktober elektrisch ausschalten kann, spart das ja nochmal jede Menge Strom für den Bereitschaftsbetrieb der Therme und den Pumpenstrom. Ich hatte das in meiner Amortisation vernachlässigt, weil den Strom dafür hätte ich theoretisch hier ja auch der PV/Batterie. Kommt der gezählt aus dem Netz, ist das natürlich auch ein Punkt in der Rechnung. Wie gesagt, alles hier ist Milchmädchenrechnung ... aber unterm Strich lohnt sich das Ding. Punkt.
Deine Einwände 1 bis 4 sind berechtigt. Wohnraumfähig ist das Gerät imho gar nicht. Meines steht im Keller gegenüber der momentan noch abgeschalteten Gastherme. Da kann die brummen wie sie will. Und Platz ist da auch, wenn die kaputte Vitocell irgendwann raus fliegt, dann sogar mehr als vorher. Die Wände sind massiv und das Gewicht somit kein Problem. In einem Hauswirtschaftsraum, angrenzend zum Wohnzimmer, mit Rigipswänden ... da muss man tatsächlich genauer überlegen was geht.
Geile Sache, wir sind zu viert und der Verbrauch liegt bei 45-50 kWh/monat.
Über Nacht schalte ich nichts ab, da sowieso kaum in der Zeit Energie benötigt wird. In der Regel ~200-300W die nachts benötigt werden, durch meine Nuos, dass ist ok.
Positiv: VIEL weniger Energieverbrauch als vorher → das meiste bei mir über die Solaranlage Keller wird immer trockener
Negativ: Lauter als gedacht → nichts für einen Standort in der Küche oder ähnlich Vibrationen stärker als gedacht → auch hier muss der Standort bedacht gewählt werden Kondenswasser- > weit mehr als gedacht: muss irgendwie weg, ich habe das über einen Wasserpegelschalter mit Wassersensor) gelöst der abpumpt nach draussen
Ich würde das Teil immer wieder kaufen und mich wundert, dass es die 120Liter Variante nicht mehr gibt.
Kondenswasser- > weit mehr als gedacht: muss irgendwie weg, ich habe das über einen Wasserpegelschalter mit Wassersensor) gelöst der abpumpt nach draussen
Ich schleppe noch immer einmal pro Woche den Eimer Wasser in den Nebenraum und gieße das dort ins Waschbecken. Die Menge hatte ich auch unterschätzt, aber eigentlich bin ich ziemlich zufrieden und überrascht, dass es so viel ist. Immerhin wird der Keller davon trocken :mrgreen:
Über Ebay habe ich mir eine günstige Kondensatpumpe besorgt, SFA Sanicondens oder so heißt die, kostet so um 60 Euro (glaube ich), die steht auch schon wochenlang hier rum. Das Kondenswasser von der Gastherme, das momentan etwas tricky abgeführt wird, kommt auch da dran. Das mit der tricky Abführung hat mich immer schon gestört und auch bereits zu Ausfällen geführt, daher sind die paar Euro gut angelegt. Und der Drucküberlauf Brauchwasser kommt ebenso da dran. Daher lohnt sich das kleine Ding für mich ... ich muss das halt nur noch einbauen. Kommt an den Notstromausgang vom MP2, dann ist es auch relativ safe obwohl da nicht grad viel reinpasst. Ich stell das Pümpi in eine größere Plastikbox und einen Wassersensor für die Alarmanlage habe ich auch noch in dem Kellerraum. Kann also eigentlich nix passieren.