Brandgefährlich: Victron Cerbo Multiplus 2 an JK BMS via USB RS485

Hallo zusammen,

Gibt es eine sicheren Weg das JKBMS an den Victron System aus Cerbo und Multiplus via original USB RS485 Kabel zu betrieben?

Bei einer Not Trennen des JK BMS würde ja der MINUS über den Gnd vom jkbms zum USB rs485 adpter zurm cerbo über die gesamte Steuern bis zum multi laufen und alles zerschiesen....oder.im schlimmsten Fall einen Brand auslösen?


Grüße Marv

Der Schirm vom RS485 Kabel darf nur auf einer Seite angeschlossen sein. Dann fließt auch nix. Im Idealfall ist der RS485 Adapter mit galvanischer Trennung für die beiden Datenleitungen.

Der Schirm vom RS485 Kabel darf nur auf einer Seite angeschlossen sein. Dann fließt auch nix. Im Idealfall ist der RS485 Adapter mit galvanischer Trennung für die beiden Datenleitungen.
Moin Danke für die Antwort, und der GND Kontakt schaltet nicht durch? Data + und - auch nicht?

Rs485 braucht keinen Grund, - und + reichen.
Galvanische Trennung der JK Datenleitung ist die zweite Sicherheitsstufe.
Ob da eine drin ist, müsste der Händler sagen können. Wahrscheinlich ist eine vorhanden, bei dem Preis.

Beim kontrollierten Nottrennen, kappt man nur die positive Leitung.
Steht in der Victron Installation auch irgendwo versteckt drin als "keine Sicherung in den DC Minus" oder so.

Rs485 braucht keinen Grund, - und + reichen.
Galvanische Trennung der JK Datenleitung ist die zweite Sicherheitsstufe.
Ob da eine drin ist, müsste der Händler sagen können. Wahrscheinlich ist eine vorhanden, bei dem Preis.

Beim kontrollierten Nottrennen, kappt man nur die positive Leitung.
Steht in der Victron Installation auch irgendwo versteckt drin als "keine Sicherung in den DC Minus" oder so.
Wie soll das gehen, wenn das BMS in der Minusleitung sitzt?

Minus ist das BMS-Minus (am JK P-), das Akku Minus (B-) "zählt nicht", das gehört dem BMS und steckt in einer Blackbox von außen eigentlich unsichtbar.
Bei fertig gekauften Akkus sieht man das innere Minus gar nicht. Gibt auch kein Schalter für das BMS oder so was komisches.
Das ist so was wie die 0. Zelle, die nur keine Spannung erzeugt.

BMS ist immer auf der Minusleitung vom Akku, egal ob beim REC mit Trennrelais oder bei den billigen aus China mit SSR.

Rs485 braucht keinen Grund, - und + reichen.
Galvanische Trennung der JK Datenleitung ist die zweite Sicherheitsstufe.
Ob da eine drin ist, müsste der Händler sagen können. Wahrscheinlich ist eine vorhanden, bei dem Preis.

Beim kontrollierten Nottrennen, kappt man nur die positive Leitung.
Steht in der Victron Installation auch irgendwo versteckt drin als "keine Sicherung in den DC Minus" oder so.
Wie soll das gehen, wenn das BMS in der Minusleitung sitzt?
Victron bezieht sich hier darauf das die Masse zwischen Wechselrichtern, Ladereglern, und co. nicht getrennt werden soll solange die alle noch über die Kommunikationsleitungen/GX Device verbunden sind. Die sagen auch selber ganz offen das z.b. der USB Can Adapter (uns andere) nicht galvanisch getrennt ist usw.

Für den Akku sollte diese Aussage von Victron aber (wie von anderen schon geschrieben) keine Probleme machen solange die RS485 entsprechend gebaut und angeschlossen ist.

Grüße

Edit: ich bin selber in en nächsten Wochen/Monaten an dem Punkt, da werde ich mal messen ob da irgendein Potential anliegt über die RS485 bei (Minuspol) getrenntem BMS

Ich habe das REC und da kommt das Relais direkt nach dem Minuspol der Batterie.
Einzig die Balancerleitungen von den Zellen zum REC bleiben dran, darüber fliest aber auch kein Strom zu Victron.
Ich kann mir nicht vorstellen dass die Chinesen das anders machen, sonst würde eine Tennung ja die Hardware zerschiesen.

Mein pi läuft einfach mit Akku Spannung (klemmt direkt am Akku).
Der victron bus zu usb adapter ist ja galvanisch getrennt.
Bei meinem setup also kein Problem :sunglasses:

Wenn der pi am gnd vom Wechselrichter klemmt würde ich mir Gedanken machen

Beim Daly BMS ist das genauso. Frage mich jetzt auch gerade, ob das zu Problemen führt. Wollte die serielle Schnittstelle nutzen, um die Daten an Victron zu übertragen. Habe daher jetzt mal am BMS gemessen und GND von seriell hat dauerhaft Durchgang zur Batterie. Wenn also GND von seriell zum Cerbo geht und dieser per Kabel mit dem MP2 Verbunden ist, könnte beim Notaus durch BMS ohne dass + getrennt wird die GND Leitung von der seriellen Schnittstelle durchbrennen, ist das korrekt?

Der Victron Mitarbeiter mvader hat am 11.7.22 hier Is the VE.Bus connection isolated on the Quattro? einen Kommentar ergänzt. Demnach ist das Abschalten von DC Minus erlaubt, es wird aber davon abgeraten. Ausnahme: Dein Multiplus II gehört zu den ersten Geräten, die vor Jahren gebaut wurden.
Zwei Gründe für Probleme werden auch genannt.
Und: auch mein BMS JBD 300A mit Relais schaltet DC Minus. Ist halt schaltungstechnisch einfacher.

Ich muss hier noch mal nachfragen, warum hast du dein Relais zur Batterietrennung am Minus der Batterie?

Ich würde meine 200A Megafuse an den + Pol klemmen und danach ein bistabiles Relais. Von da aus geht's weiter zum + Pol des multiplus 2. Der Minus Pol geht direkt von der Batterie zum multiplus. Ich meine ich hätte das auch irgendwo in der Doku so gesehen.

Es geht nicht um die Sicherung, sondern darum, wenn das BMS abschaltet. Das schaltet in der Regel die Minus Leitung.

Das kann doch nicht so schwer sein.

Das BMS schalten nicht die komplette Minusleitug ab, sondern den Lastzweig, bzw. jeweils die Mosets für das Laden und die Mosfets für das Entladen.
Sollte das BMS die Minusleitung wirklich trennen, warum geht es dann nicht aus?
Das BMS hat kein eigenes Netzteil, es bedient sich für seien Eigenbedarf auch aus den Zellen und ist permanent mit Minus verbunden.

Minus Kabel zwischen MP2 zum BMS und Signalkabel Grund sind parallel geschaltete Widerstände.
Nimmt man den Niederohmigen weg (die negative Powerleitung, positve bleibt erhalten), bekommt der Signalkabelwiderstand mehr Last, ob die reicht, um einen Brand zu erzeugen, kann man nicht vorhersagen,
Wenn man es genau wissen will, muss man es testen.
Galvanische Trenner sind Bauteile, die Signalkabel extrem hochohmig machen. Das Trennen der positiven Leitung verhindert das Problem auch.

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Das kann doch nicht so schwer sein.

Das BMS schalten nicht die komplette Minusleitug ab, sondern den Lastzweig, bzw. jeweils die Mosets für das Laden und die Mosfets für das Entladen.
Sollte das BMS die Minusleitung wirklich trennen, warum geht es dann nicht aus?
Das BMS hat kein eigenes Netzteil, es bedient sich für seien Eigenbedarf auch aus den Zellen und ist permanent mit Minus verbunden.

Minus Kabel zwischen MP2 zum BMS und Signalkabel Grund sind parallel geschaltete Widerstände.
Nimmt man den Niederohmigen weg (die negative Powerleitung, positve bleibt erhalten), bekommt der Signalkabelwiderstand mehr Last, ob die reicht, um einen Brand zu erzeugen, kann man nicht vorhersagen,
Wenn man es genau wissen will, muss man es testen.
Galvanische Trenner sind Bauteile, die Signalkabel extrem hochohmig machen. Das Trennen der positiven Leitung verhindert das Problem auch.
In dem Fall mit Mosfet Trennung ist das wohl so, da ich aber das DIYBMS von Stuart verwenden will betrifft mich das nicht.
Das BMS schalten nicht die komplette Minusleitug ab, sondern den Lastzweig, bzw. jeweils die Mosets für das Laden und die Mosfets für das Entladen.
Sollte das BMS die Minusleitung wirklich trennen, warum geht es dann nicht aus?
Das BMS hat kein eigenes Netzteil, es bedient sich für seien Eigenbedarf auch aus den Zellen und ist permanent mit Minus verbunden.
Korrekt, das BMS ist dauerhaft an Minus, der Wechselrichter aber nicht. Den Rest hast du ja selber schon beschrieben. Ob es brennt weiß ich auch nicht, aber sicherlich könnte irgendwas wegen Überlast kaputt gehen, was auch blöd ist.

Beim Daly ist definitiv kein Durchgang an Minus wenn es aus ist. Und das Daly kann Plus nicht schalten, also in dem Fall nicht hilfreich. Bei BMS mit extra Relais aber sicherlich machbar.

Würde mich mal interessieren, was die am Design vom MP2 geändert haben, dass das angeblich kein Problem mehr sein soll...

Ich denke die haben einfach eine galvanische Trennung zwischen Last und Signalleitungen eingefügt, damit bei Trennung der Masse diese nicht über die Signalleitung gezogen wird.
Ich setze bei mir nur TTL / RS485 etc Adapter ein die eine galvanische Trennung haben, um hier nicht einen teuren Schaden durch nicht bedachte Betriebszustände einzufahren. DIe sind natürlich deutlich teurer (z.B. die original Victron Kabel)
Aber Geiz ist geil ist bei den billigen Adapern definitiv mit hohem Risiko verbunden.

So eben mal Durchgang gemessen. Zwischen Cerbo und MP2 gibt es keinen Durchgang, wenn die mit VE.Bus verbunden sind. Wenn man also eine Verbindung von BMS zu Cerbo zu MP2 hat ist das kein Problem und man kann auch ohne extra Hardware das Benutzen. Scheint also schon was eingebaut zu sein, was zumindest den VE.Bus isoliert.

Das Problem ist zwischen BMS und Cerbo da die USB Schnittstellen nicht galvanisch getrennt sind, da muss man sich ein entsprechendes Kabel kaufen