ich denke über eine Splitklima nach. Im Sommer natürlich bisschen kälter, aber weil ja das Jahr 2027 mit der tollen Co2 Steuer kommt, dachte ich wenistens den Hauptraum unseres Hauses ca 44qm mit der Splitklima auch zu Heizen -in der Hoffnung, dass nicht der Strompreis genauso steigt. Aber denke das bekommt die Politik eh nicht hin. Anderes Thema
Jetzt hole ich mir Angebote rein und bisher:
Midea Monosplit Klimaanlage Xtreme Save Pro - 5,3 kW
Modell: MSAGCU-18HRFN8-ME + MOX301-18HFN8-ME Preis: irgendwie komisch aufgegliedert der Kostenvoranschlag. Der war noch inkl Solar, was ich aber streichen werde.
Alles Installationen von Fachbetrieben. Warum soll ich eine 5,3kw Außeneinheit nehmen. Kommt mir zuviel vor.
Angebote zu Bosch Climat 7000i folgen in den n. 2 Wochen.
Wie ist eure Meinung zu den Geräten und muss es für 44qm 5,3 kw sein ( Esszimmer und Wohnzimmer in einem) ? Haus von 1993 und die Firma hat damit geworben, besser zu sein als die damaligen Vorschriften. Selber haben wir den Dachboden gedämmt (25cm) den Drempel (ca. 30cm) Heizbedarf ganzes Haus 15000kwh 136qm inkl Warmwasser 3 Personen. Evtl an Unterstützung der Gasheizung oder alleine?
Wenn es ordentlich effizient sein soll, würde ich bei Geräten bis 3,5kW bleiben. Das liegt einfach daran, dass größere Geräte vom IG nicht mitwachsen. Um da also mehr Wärmeleistung rauszuholen, müssen Lüfterdrehzahl und Temperatur hoch, was beides ungünstig ist.
Was noch interessant für solche Situationen ist: Die 4kW Daikin Nepura. Die ist fürs Heizen optimiert und ist von der Leistung eher mit einem 5,2 kW Gerät vergleichbar, hat aber einen hohen SCOP, also hohe Effizienz.
44m² mit 3,5kW kann funktionieren, aber das bleibt eine enge Sache. Wobei es hier auch sein kann, dass 2 IGs sinnvoll sind. Wenn es geht, würde ich es erstmal mit einer 3,5kW oder 4kW Nepura umsetzen und wenn das nicht reicht, später nochmal eine Anlage zufügen.
Wenn es ums Heizen geht, würde ich nur Daikin nehmen.
Gibts Unterlagen zur Heizlast des Raums? Z.B. vom hydraulischen Abgleich? Sonst mit Energiebedarf und Schweizer Formel und Dreisatz der qm abschätzen. Bei unserem RMH würden die 3.5 kW fürs ganze Haus reichen, wenn man die Wärme verteilt bekäme …
Ich habe mal nachgeschaut. Hab mal Gemini gefragt und die KI meinte “Die Kosten pro KW Wärme sind in diesem Beispiel fast halbiert.” Angenommen habe ich nun eine Bosch CL700i 35… .Strompreis 29cent und gas zur Zeit an die 8,8 also 9 cent mit Grundgebühr.
Ich fange gerade an Erfahrungen mit den Teilen zu sammeln. Ordentlich warme Luft kommt da jedenfalls raus.
Nach meiner worst case Rechnung mit Schweizer Formel und Ölverbrauch sollte die Bosch im schlecht gedämmten 40qm Wohnzimmer problemlos reichen. Erfahrungswerte folgen dann wie gesagt bald.
Wenn du auf eine umfassende Steuerung über Smart Home o. Ä. legst, scheint Bosch da (leider) nicht die beste Wahl zu sein. Da habe ich aber auch keine Erfahrungen mit anderen Geräten. Die Grundfunktionen lassen sich darüber steuern, die Feinheiten bisher aber wohl nicht.
und schon was an Erfahrungen gemacht? Ich bin immer noch in der Planung.. naja, dieses Jahr kam die PV Anlage drauf. Ob es jetzt die 7000i sein muss, weiß ich auch nicht mehr. Evtl eher die ATXM50 von Daikin. Aber die will mir keine Einbauen. Sonst muss ich in den saueren apfel beißen und mir das Werkzeug für 500 Euro kaufen und selber machen. Leiutn mit 2,5mm² habe ich schon liegen, Fi Schalter Siemens... und im Zuge der PV Elektronik mit einbauen lassen. Den Grundriss habe ich der Ki mal gezeigt und sie meinte mit 5 kw wäre ich auf der sicheren Siete, da die Küche Türlos ist und mit zu den Räumen heört. Somit also 56m². Und wenn die Tür zum Flur noch auf ist...
Nach einem ziemlich kalten Winter kann ich auf jeden Fall einige Erfahrungen teilen. Wenn der Nachwuchs in ein paar Monaten da ist kann ich mich bestimmt auch mal hinsetzen und einen detaillierten Erfahrungsbericht schreiben. Bis dahin ist meine To-Do Liste aber übervoll
Also kurz und knapp: Sind keine schlechten Geräte. Bei -10 °C Außentemperatur waren sie noch weit davon entfernt an ihre Grenzen zu kommen. Das 3,5 kW Modell reicht bei uns im schlecht gedämmten 40qm Wohnzimmer mehr als aus. Ist eher noch etwas überdimensioniert. In allen anderen Räumen sind die 2,5er verbaut, die auch eher im Bereich überdimensioniert liegen. Kleinere gab es aber nicht.
Insgesamt haben sie gut warm gemacht und ich bin (mit der Heizleistung) zufrieden. Genauen Kassensturz habe ich noch nicht gemacht, aber grob überschlagen waren die Heizkosten im sehr kalten Winter mit Klimas paar 100€ günstiger als im milden Winter mit Ölheizung.
Negative Punkte:
Sie können nur bis 300 W runter regeln, takten daher ziemlich oft. In wie weit das tatsächlich ein Problem ist, wird sich wohl mit der Zeit zeigen. Also überleg dir sehr gut, ob es wirklich eine 5 kW Einheit sein muss.
Die Temperatur wird nur ganzzahlig ausgelesen, was keine besonders feine Temperaturregelung erlaubt.
Die App ist absoluter Schrott, aber zwingend erforderlich, um die Klimas per Matter ins Smart Home einzubinden.
Die Fernbedienung spricht mit der Klimaanlage, aber die Klimaanlage nicht mit der Fernbedienung. Wenn man sie anderweitig steuert, zeigt die Fernbedienung daher nicht den aktuellen Stand an.
Steuerbarkeit über Matter ist sehr rudimentär. Haupt-Betriebsmodi und Temperatur. Das war's.
Ob das alles noch immer so ist, weiß ich nicht. Firmware habe ich seit dem Einbau nicht aktualisiert. (Ob es überhaupt ein Update gibt weiß ich nicht)
Ich hatte leider ziemlich Zeitdruck weil die Ölheizung im Sommer das Zeitliche gesegnet hat und daher schnell eine Lösung her musste. Meine Wunschgeräte wären eigentlich Mitsubishi Electric gewesen und sollten die jetzt eingebaut irgendwann ersetzt werden müssen, werde ich wahrscheinlich Mitsubishi oder Daikin nehmen.
Wenn du noch Detailfragen hast, kannst du mir gerne persönlich schreiben.
Edit: Betreffender Teil des Hauses ist von 1964 und hat nur paar cm Schaum als Dämmung. Nachgedämmt wurde von den Vorbesitzern nicht. WZ zwei Außenwände (W und N), drei sehr alte Fenster. Scheiben aus den 80ern, Rahmen wahrscheinlich noch original. 5 kW klingt für mich daher in deinem Fall nach keiner guten Idee.
Sofern dein Gerät dies zulässt, kannst du die Einstellung so anpassen, dass die Modulation niedriger ausfällt als in den Werkseinstellungen vorgesehen.
"Sofern dein Gerät dies zulässt" Ist der springende Punkt. Man kann da leider rein gar nichts einstellen. Der Eco-Modus sorgt dafür, dass sie anfangs nicht ganz so hoch gehen von der Leistung, Änderungen im Taktverhalten oder dem Energieverbrauch über längere Zeit konnte ich dabei aber nicht feststellen.
Das ist bedauerlich. Für den allergrößten Teil der Nutzer wohl vollkommen egal, aber bei hybrider Nutzung ziemlich nervig. Die Fernbedienungen kommunizieren aber definitiv noch über Funk mit den Anlagen weil man einstellen kann, dass die Temperatur an der Fernbedienung gemessen werden soll. Für's Heizen eine sehr sinnvolle Funktion.
Das dürfte auch per Infrarot passieren. Ist zumindestens bei Geräten von TCL so. Oder gibt es einen bestimmten Grund, warum Du annimmst, das passiere per Funk?
Anscheinend sind das ja Geräte von Midea. Wahrscheinlich meinte @Magiaconatus dass man dort - so wie bei Original Midea - in einem "Servicemenü" Parameter ändern kann. Im Midea R290 Thread gibts Infos wie das funktioniert, etwas tricky aber man kann die untere Modulationsgrenze einstellen. Ob das bei den "Bosch" Mideas auch geht, weiß ich aber nicht.
Interessant, bei Midea funktioniert der ECO Modus nur im Kühlbetrieb. Allerdings kann durch die Lüftereinstellung " Leise" dort die leistung auf 800W begrenzt werden.
Naja, die Temperatur an der Fernbedienung kann ohne Sichtverbindung ausgelesen werden Wäre eine ziemlich sinnfreie Funktion wenn man dabei die ganze Zeit auf die Klima zielen müsste.
Ich habe anfangs sehr ausgiebig nach Möglichkeiten gesucht weil mich der Nachlauf störte (und auch noch immer stört. Nachlauf = Klima pustet weiter ohne zu heizen wenn Solltemperatur erreicht ist). Habe sogar den Bosch Service überreden können mich zu den Technikern durchzustellen, die normalerweise nicht mit Kunden reden. Der Herr war sehr hilfsbereit, kam aber zu dem Schluss, dass es keine weiteren versteckten Einstellungsmöglichkeiten gibt und der Nachlauf auch bei anderen Herstellern normal sei. Die Monteure wussten auch von nichts. Also wohl leider nichts zu machen.
Scheint ein Teil der Firmenphilosphie zu sein, dass die Nutzer Vollpfosten sind und bloß nicht an irgendwelche Einstellungen gehen sollen. Zeigt sich besonders bei der BWWP, wo in der mitgelieferten Bedienungsanleitung steht das dort abgedruckte (!) Menüpasswort wäre streng geheim und dürfe dem Kunden nicht mitgeteilt werden. Einer der Hauptgründe warum ich nie wieder Geräte von Bosch kaufen werde.
Im Kühlbetrieb habe ich ihn nicht ausprobiert. Im Heizbetrieb drehen die für 5-10 Minuten gerne auf 2 kW Leistungsaufnahme auf wenn man sie einschaltet. Das verhindert der ECO Modus hauptsächlich. Über den Lüfter lässt sich das da auch begrenzen, aber keine Ahnung auf welchen Wert. In die Verlegenheit längere Zeit mit hoher Leistung zu laufen kommen die eigentlich nie.
Du hast den Fehler gemacht, alles zu glauben, was dieser Techniker gesagt hat.
Es handelt sich um ein Midea-Innengerät mit einer RG10-Fernbedienung. Bei allen diesen Geräten besteht die Möglichkeit, die Einstellungen im Servicemenü zu ändern.
Hier findest du eine Anleitung, wie du die Serviceeinstellungen aufrufen kannst:
Für dich sind nur die Kanäle 2 und 12 von Interesse. Die Kanäle 11 und 12 sind möglicherweise gesperrt. Ob sie verfügbar sind, hängt von der Software ab, mit der die Geräte ausgeliefert wurden.
Alle Geräte mit Temperatursensor in der FB, die mir so bekannt sind, übertragen per Infrarot. Wäre ja auch sehr merkwürdig, wenn ein Hersteller in der Fernbedienung IR und dann auch noch Funk einbaut.
Damit Infrarot funktioniert, braucht man nicht unbedingt zu zielen. Und wenn die Anlage nichts empfängt, nutzt sie wieder den Innensensor, ohne das dir das auffällt.
Kurzum: Funk halte ich für unwahrscheinlich, lass mich aber gerne überraschen, wenn es da handfeste Fakten zu gibt.
Ich habe schlichtweg keinerlei Informationen dazu finden können, habe aber auch nur nach Bosch gesucht.
Daher: Vielen Dank! Das werde ich mir definitiv genauer ansehen und ausprobieren. In Bedienungs- und Installationsanleitung ist nicht einmal angedeutet, dass es noch andere Einstellungen geben könnte.
Gewundert hat mich das auch. Ich werde da nochmal experimentieren und berichten. Die aktuell gemessene Temperatur sehe ich in Home Assistant.
In der Regel werden solche Infos nicht herausgegeben, die sind eher für Service-Techniker gedacht. Deshalb steht sowas nicht in einer Bedienungsanleitung.
Wäre auf jeden Fall interessant, ob die Bosch da auch einen Zugang hat.