Wie verzweifelt bist du eigentlich?
Hast du nicht gelesen was wir oben geschrieben haben?
das ist doch einfach Spam, oder? @carolus
Wie verzweifelt bist du eigentlich?
Hast du nicht gelesen was wir oben geschrieben haben?
das ist doch einfach Spam, oder? @carolus
Wer sich auf MOSFETs zum Trennen von Batterien verlässt, der ist leider verlassen. Ein MOSFETs kann nicht zuverlässig hohe Ströme trennen. Es kommt zum Stromdurchschlag und dann wird das ganze dauerhaft leitend. Wer das immer noch glaubt, dass er keinen Kilovac oder ähnliches braucht, ist nicht gut beraten.
Ein gutes BMS hat das alles nicht integriert, mit Absicht. Den Kilovac einzeln tauschen zu können, wenn es zum großen Fehlerfall kommt, ist von enormem Vorteil. Wir reden hier über Ströme von 500A oder evtl mehr. Da braucht es spezielle Bauteile und keine 20cent MOSFETs.
Hier ist noch ein Video bzgl der Notabschaltung:
edit: "falsche Video verlinkt"
edit: https://www.youtube.com/watch?v=ftYRKk1xI3g&pp=ygUMd2F0dHNjaG1pZWRl
Sollte die Verbindung zwischen BMS und Victron unterbrochen werden soll es laut Victron den Fehlercode 67 geben und ein Ladevorgang gestoppt werden, wie schnell das geht und auch gehen muss weiß ich nicht.
Das schützt aber natürlich nicht, wenn man noch zusätzlich Laderegler hat die nicht im Victron Universum integriert sind.
Und ich vermute weiterhin, dass man einen einzelnen Akkupack nicht aus dem System rausnehmen kann, ohne dass das BMS einen Fehler meldet und abschaltet. Aber werde ich noch herausfinden.
Naja, es muss ja zwei Stufen der "Abschaltung" geben:
Vermutlich sind die meisten selbst gebastelten Systeme so schlecht integriert, dass Punkt 1 wohl schon überhaupt nicht funktioniert. Dann muss man sich über den gesamten Rest, der dann folgt, auch nicht wundern. Punkt 2 sollte im Alltag eigentlich nie greifen, außer hier kommen jetzt zwei Fehlerquellen zusammen, wie Kommunikation vom BMS zum Rest ist gestört und Zellen laufen zusätzlich aus dem Ruder.
Nenne mal ein Beispiel.
Wurde doch schon genannt: Im System ist noch ein zusätzlicher Laderegler, der nicht ins VenusOS integriert ist. Schon greift dort die Kommunikation vom BMS nicht mehr.
Joa, wenn du wirklich alle Add-Ons gleichzeitig aktivierst – also Wechselrichter, Victron, Ladegeräte, iCharger, Longrun, Kundenschnittstelle und jedes einzelne Relais – dann landest du tatsächlich bei ca. 1000 € extra. Aber mal ehrlich: Wer nutzt das alles gleichzeitig? Die meisten brauchen nur 2–3 Add-Ons. Und wenn du z. B. iCharger, Victron-Zeug oder das BMS direkt bei Boostech kaufst, ist das jeweilige Add-On in der Regel sogar kostenlos mit dabei. Am Ende zahlst du halt für ein System, das wirklich fast alles kann – nicht für Spielerei.
Ja, der Preis liegt natürlich über dem, was man bei den typischen China-BMS zahlt – aber dafür bekommst du hier auch ein durchdachtes System, 'Made in Germany', mit echtem Support. Muss am Ende jeder selbst entscheiden, was ihm das wert ist.
**Hallo zusammen,
ich lese hier aufmerksam mit – und da ich einer der Entwickler hinter dem Boostech BMS bin, möchte ich gerne ein paar Dinge einordnen. Es wurden einige berechtigte Fragen gestellt, und ja, auch Kritik – vieles davon hilft uns tatsächlich weiter.
Thema: Dokumentation & Homepage
Ja, da habt ihr nicht ganz unrecht. Die bisherigen Anleitungen waren stellenweise zu technisch, nicht immer optimal strukturiert und teilweise auch zu knapp. Wir arbeiten gerade aktiv daran, alles Schritt für Schritt verständlicher, optisch ansprechender und nutzerfreundlicher aufzubereiten – auch für Leute, die zum ersten Mal mit so einem System arbeiten.
Aber mal offen gefragt:
Was genau stört euch konkret? Was fehlt euch?
Wenn uns jemand direkt auf etwas hinweist, setzen wir das in der Regel auch zügig um. Uns ist wichtig, dass ihr nicht das Gefühl habt, mit einem komplexen System allein dazustehen. Konkretes Feedback wie „Mir fehlt eine Übersicht der möglichen Kombinationen“ oder „Ich verstehe nicht, wie ich X anschließe“ hilft uns deutlich mehr als ein pauschales „Die Anleitung ist schlecht“.
Und wer gerade etwas nicht findet: Wir sind werktags immer telefonisch oder per Mail erreichbar – da hängen keine Callcenter oder Bots dahinter. Einfach durchklingeln oder schreiben, wir helfen direkt.
Thema: Einzelne Packs abschalten & Sicherheit im Fehlerfall
Das Boostech BMS behandelt alle angeschlossenen Zellpakete als einen gemeinsamen 16S × P-Block. Eine gezielte Abschaltung einzelner Packs im Betrieb ist nicht vorgesehen – das ist bei zentral gesteuerten BMS üblich.
Aber:
Wer will, kann selbstverständlich über unser Multifunktionsrelais externe Relais schalten, um einzelne Stränge gezielt zu trennen – das ist technisch möglich und durchaus machbar.
Ein Beispiel aus der Diskussion hier:
Angenommen, eine Zelle hätte einen Kurzschluss – das 16S-Pack reduziert sich effektiv auf 15S. Dann liegt eine Differenzspannung von ca. 3,5 V gegenüber den anderen vollgeladenen 16S-Packs vor. Diese Spannung verteilt sich auf die 15 verbleibenden Zellen – also ca. 0,233 V je Zelle.
Was passiert dann?
Thema: Add-Ons
Ja, das Thema Add-Ons polarisiert. Wir haben uns bewusst für ein modulares System entschieden: Wer nichts steuern will, braucht auch nichts extra freizuschalten.
Aber: Wer z. B. einen iCharger oder Victron-Geräte direkt bei uns zusammen mit dem BMS kauft, bekommt die zugehörigen Add-Ons in der Regel kostenlos freigeschaltet. Seriennummer genügt.
Warum Add-Ons überhaupt etwas kosten?
Weil die Entwicklung der V3-Masterunit ein enormer Aufwand war – neue Hardware, komplett neue Firmware, neue Kommunikationsprotokolle, OTA-Funktion, Touch-Display und vieles mehr. Und auch heute arbeiten wir täglich an Verbesserungen, neuen Funktionen und Gerätekompatibilitäten.
Wichtig: Erweiterungen wie Softwareupdates, neue Menüs oder Funktionen sind immer kostenlos. Nur wenn ein komplett neues Protokoll für einen bestimmten Wechselrichter oder ein spezielles Ladegerät integriert wird, fällt dafür ein einmaliger Preis an – aber auch nur, wenn man genau dieses Gerät nutzt.
Thema: Slave Boards & Balancing
Unsere Slave Boards sind kein „China-Style-Anklatsch“, sondern direkt auf den Einsatz an der Zelle ausgelegt – kurz gehaltene Signalwege, >2 A Balancingleistung je Zelle (je nach Typ). Temperatur Messung auf jedem Slaveboard.
Ja, wir arbeiten mit passivem Balancing – aber nicht irgendwie, sondern geregelt. In der Praxis zeigt sich: Auch große Pakete bleiben stabil, selbst unter Last. Viele, die vorher andere Systeme genutzt haben, steigen nicht grundlos um.
Thema: YouTuber & „Marketing“
Niemand bekommt bei uns irgendwas „zugeschickt“. Die Leute melden sich selbst bei uns, weil sie das System spannend finden und es testen oder zeigen wollen.
Und wir reden auch keine anderen Systeme schlecht – das liegt uns fern. Wir konzentrieren uns lieber auf das, was wir gut können.
Thema: Weiterentwicklung & Support
Das Boostech BMS ist kein „neues Projekt“. Wir entwickeln das System bereits seit 2004 – als viele andere Hersteller noch gar nicht existierten.
Und wir entwickeln es kontinuierlich weiter, nehmen Feedback ernst und setzen es um. Viele Funktionen im heutigen System basieren auf Rückmeldungen von Leuten wie euch.
Wer Fragen hat, kann uns jederzeit erreichen. Wir wollen kein BMS „verkaufen und dann weg sein“, sondern ein System liefern, das euch langfristig begleitet.
Viele Grüße
**
Eine Frage zu der Funktionsweise des Balancers.
du hast 3 Packs x 16 Zellen, eine Zelle driftet und wird früher später "voll" was macht der Balancer?
Bei Aktivem Balancer wird die Zelle geladen und den anderen angepasst, bei passivem müssen die anderen Zellen entladen werden, dh. 3x16-1 muss entladen werden. dh 47x2Ax3,5V=329W Im Ernst? 300 Watt Heizung damit die eine Zelle sich angleicht...
Oder funktioniert es anders?
Geht es Dir gut? Brauchst Du Hilfe?
Ich habe das nun auch bei mir. Bin sehr zufrieden damit. Es gibt dazu weitere Videos.![]()
Muss es nicht, es wird aber alles abgeregelt, was viel wichtiger ist.
Ich bin 100% Zufrieden damit
Hallo voltmeter,
doch, wir lesen durchaus, was du schreibst. Und wir nehmen auch kritische Stimmen ernst – wenn sie fachlich bleiben.
Aber ganz ehrlich:
Du gehst hier gerade ziemlich pauschal auf Konfrontation und unterstellst uns, wir würden technische Zusammenhänge nicht verstehen oder ignorieren, was du schreibst. Das ist weder korrekt noch zielführend.
Was du beschreibst (Zelle im Kurzschluss, Kettenreaktion durch Paralleleinspeisung) ist nicht falsch, aber du blendest leider aus, was unser System tatsächlich kann, wie es mit solchen Situationen umgeht und was z. B. Victron in genau solchen Fällen vorsieht. Du sagst selbst, dir sei egal, was Victron vorgibt – das ist natürlich deine Entscheidung, aber dann braucht man auch nicht mit Victron-konformen Schutzmechanismen diskutieren.
Fakt ist:
Unser System erkennt solche Fehlerzustände, meldet sie über CAN weiter, passt Spannungsgrenzen an, unterbricht Lade-/Entladefreigaben, und wer will, kann zusätzlich Relais oder Remote-Offs schalten. Alles mehrstufig und sicher, ohne wild MOSFETs zu zünden oder gegen Systemvorgaben zu arbeiten.
Wenn du ernsthaft diskutieren willst – gerne.
Wenn du nur auf Krawall gebürstet bist, bringt das hier keinem was.
Ja das wissen wir, und dass es noch 10% Rabat gibt.
Aber eine einzige Frage zu der Funktionsweise zu beantworten fällt dir schwer.
Du hörst dich an wie ein KI ChatBot
Was willst Du wissen ![]()
Gute Frage – aber in deinem Beispiel stimmt der Denkansatz so nicht ganz.
Bei unserem System (passives Balancing mit intelligenter Regelung) passiert Folgendes:
Wenn eine Zelle früher voll ist, wird nur diese eine Zelle über ihren Shunt-Widerstand aktiv entladen (= balanciert).
Gleichzeitig drosselt das BMS den Ladestrom, sodass die anderen, noch nicht vollen Zellen „nachkommen“ können. Es wird also nicht der Strom durch 47 andere Zellen verheizt – das wäre tatsächlich Wahnsinn.
Es balanciert nur die eine Zelle, und zwar mit bis zu 2 A. Durch die Stromdrosselung und die Shunt-Spannungsebene kommen alle anderen Zellen langsam auf das gleiche Niveau – am Ende ist das Paket sauber ausgeglichen.
sollte natürlich später voll heissen, sorry
@voltmeter – Liest du eigentlich auch, was wir schreiben?
Wir sagen nicht, dass CANbus ein defektes Akkupack physisch trennt – das wäre auch nicht seine Aufgabe.
Wir sagen, dass unser System solche Fehlerzustände erkennt, kommuniziert, und darauf basierend z. B. Lade- und Entladefreigaben abschaltet, Ladeschlussspannungen anpasst, Remote-Off schaltet oder – falls vom Anwender eingerichtet – externe Relais auslöst. Alles möglich, alles dokumentiert, alles umgesetzt.
Du wiederholst hier in Dauerschleife, dass man jede Zelle hart trennen muss – ja, das kann man machen, wenn man will. Und auch dafür bieten wir mit dem Multifunktionsrelais die Möglichkeit, externe Trennungen zu schalten.
Das ändert aber nichts daran, dass ein mehrstufiges, kommunikatives Sicherheitskonzept in den meisten Anlagen sinnvoller und praxisnäher ist als ein pauschales "Relais überall rein"-Denken.
Wir haben deine Kritik verstanden – jetzt lies bitte auch mal unsere Antworten.
Dann hast du natürlich recht – aber das ist doch bei jedem BMS so. Anders geht es nicht, außer mit aktivem Balancer