Die Balancer Widerstände sind eigentlich überwacht. Wenn einer defekt ist sollte das BMS sperren, bzw. einen Fehler ausgeben.
Bin aktuell bei eine Kommunikation zu dem TI Balancer Chip und / oder Infinion Microcontroller zu bekommen. Um die gespeicherten Hardlocks zu löschen, um ggf. wieder BMS gangbar zu bekommen.
Wird wurde eine "getaktet" Ansteuerung, der Widerstände, reingemacht um eine Überhitzung zu veringern. Ob das tatsächlich so ist, kann ich leider nicht sagen.
Eigentlich sollte das nur auf das, warum sich der Lack verfärbt, bezogen sein. Das die Widerstände zu heiß werden ist klar und sollte irgendwie reduziert werden.
Das es ein schlechtes Design ist, ist richtig. Dass sie prinzipiell runter muss nicht. Das sind 250 mA für 45 Ah. Das ist jetzt schon wenig. Wenn nicht sogar zuwenig.
Hey, kannst du das nochmal bestätigen? Die bisher mir bekannten Fälle waren solche, in denen irgendwann die Imbalancing Hinweise kamen, der erreichbare SOC immer weiter abgenommen hat (weil betreffender Drift immer größer wird nach durchgebranntem Balancer) und das BMS dann erst bei 0,15 V Zelldrifts gesperrt hat.
Wären die Balancer überwacht, hätte das BMS ja sofort nach Durchbrennen sperren müssen. Dann hätte man einen solchen Drift nie erreichen können, hier bspw. direkt nach dem Umbau ausgelesen aus einem NEEY aus zwei verschiedenen Einsätzen:
Habe die Balanacer Widerstände bei ein paar Modulen gemessen. Zwei von ihnen werden gerade balanciert. Alle Widerstände sind i.O. zwar etwas verfärbt und der Lack platz ab, je nach BMS Variante (grüne oder blaue Leiterplatte).
Habe auch ein BMS, wo zwei Widerstände "abgeraucht" sind (BMS Störung rote LED). Widerstände und ich meine die Thyristoren vor den Widerständen, wurden getauscht. BMS bleibt trozdem in Störung (rote LED an). Wahrscheinlich ein Error Latch
Wird bei eurem Versuch auch die 6 Temperaturfühler berücksichtigt / überwacht?
Wie wollt ihr nachher die Kommunikation zwischen den BMS / BMU / Wechselrichter machen?
Hinweis: Parallelschalten von BMS kann zu Aushebelung der Schutzfunktionen des BMZ BMS führen.
Das driften von Zellen bei BMZ ist mir schon seit ca. 2 Jahren bekannt. BMZ hat hier noch die Module, in Garantie, getauscht und ich habe gehofft, dass sie an dem Balancing etwas anpassen.
Ich hatte im Laufe der Jahre viele Fehler bei BMZ. z.B. drift der Batteriemodule untereinander (Abweichnung von bis zu 10V), BMU war plötzlich nicht mehr von BMZ sondern einem anderen Hersteller (wurde dem WR so gemeldet), Unterspannung der Battiemodule, Batteriemodul LED bleibt rot / blinkt rot / blau, DC-Relais defekt.
Bezüglich der ganzen Fehler hab ich mit verschiedenen anderen Firmen gesprochen, ehemalige BMZler kontaktiert, Sachverständige gesprochen etc.
Studenten an der UNI analysieren, die Akkus / Schaltung. Schnittstelle und BMS wurden bei Wechslrichterhersteller und in China angefragt.
Bei dem Thema drift / Balancing, habe ich aber später aufgehört weiter Energie reinzustecken. Durch händisches laden, ggf. Aktiv-Balancer anschließen, ist der Drift behebbar. Um ein drift zu verhindern, ist es ratsam, den Wechselrichter einmal im Jahr, für ein oder zwei Tage auf Serviceladen zu stellen und den Speicher so zu laden.
Meine Intention war auch erst, einen externen Balancer einzubauen, die ganze BMZ Elektronik ersetzen, etc. Aber nach Rücksprache mit Sachverständigen, Anwalt und Personen die sich in Akku Technik besser auskennen, habe ich es dann gelassen. Hintergrund: Haftung nach Umbau und ggf. entstehenden Schäden.
Finde es aber toll das ihr sowie Energie in dieses Thema steckt, als DIY System können dann ggf. technisch versierte BMZ Nutzer ihre Speicher umbauen.
Ich bin aktuell dabei, den CAN-Bus der Modul Kommunikation zu analysieren und eine Verbindung zu den Microcontroller von Infinion, sowie Balanacer Chips von TI zu bekommen (Adapter und Unterlagen sind vorhanden, nur keine Zeit )
Da ich eine BMS habe, einen Error Latch haben, will ich probieren diesen zurückzusetzen. Die jeweilige Module der BMS sind soweit i.O. Ggf. kann die Software der ICs dann auch so angepasst werden, dass das Balancing besser funktioniert. Falls hier jemand schon ein paar Informationen hat, die er mit mit teilen will, wäre ich sehr dankbar.
@jisch89
Bms treiber sind normalerweise Transistoren. Kannst du mir ein hochauflosendes foto senden vom balance bereich, wo man die smd codes sehen kann? Danke
Hallo, schau dir bitte mal den Anfang des Threads hier an. Um den Drift zu verhindern, kommt man um einen zweiten Plus- Und Minuspol sowie auch um zweiten Brücke nicht Drumherum. Dann entsteht gar nicht erst ein großer Drift.
Nochmal, davon habe ich nie was erwähnt. Der externe Balancer übernimmt nur das Ausgleichen etwaiger Zelldrifts und dient dem Auslesen der Zellspannungen, um nachher bisschen mehr Kontrolle zu haben.
Der Strom geht dennoch durch das originale BMS, durch alle Sicherungen usw. Auch die Messefühler der originalen Platine bleiben alle.
Da am originalen BMS der Module und auch des Speichergehäuses nichts verändert wurde, würde hierüber die ganze Kommunikation laufen, um den Speicher wie bisher zu verwenden.
Wir kommen diesen entsprechend zuvor, wodurch das Modul künftig keine notwendige Balancerarbeit merken dürfte. Wenn kein drift entsteht, bleiben die dann einfach aus.
Nach Änderung der Kabel (s. oben) dürften die Balancer 80% weniger Arbeit haben. Das würden die originalen dann problemlos hinbekommen (wenn alle 14 intakt)
Dann wäre der aktive Balancer auch nicht benötigt natürlich
Hallo, kurzer Einwurf am Abend. Ich habe mal durchgerechnet, wie sich ungleiche Ladung im Originalzustand sowie bei veränderter Kabelführung ergibt, bei je einer Stunde Vollgas laden und wieder Entladen kombiniert...
Carlos kam in seiner Rechnung bei 10A auf ein "Fehlen" von ca. 0,30% SOC in der Zelle ganz links der ersten Reihe, also genau gegenüber vom Pluspol...
Das sind 0,15% dann im Mittel für die ganze Reihe betrachtet.
Beim Entladen dasselbe nochmal = 0,30% zusammen.
Das Ganze für eine gesamte Volladung und Entladung. Runtergebrochen auf eine Stunde (/55Ah * 29Ah), wären wir bei 0,1582 %.
Rechne ich das aber mal mit den freigegebenen bis zu 29A statt 10A, komme ich hier auf den 2,9x Strom.
Die ungleiche Ladung (2,9² x 0,1582 %) wäre dann bei 1,3303 %!
Beispiel verschiedener Anbringungsarten der Polkabel und Brücke(n):
Original: bis zu 29A fließen von einer Richtung über die Verteilerschiene (rechts nach links): 1,3303% der Kapazität =0,7317Ah verteilt sich ungleichmäßig --> 2,927 Std Balancerzeit (bei 0,25 A)
Pole werden exakt mittig angebracht. Dafür müssten nur 4 neue Löcher pro Modul (je 1 pro Pol und 2 für die Bridge) gebort werden:
Strom fließt gleichmäßig vom Pol nach links und rechts --> 14,5A Strom, bedeutet 1/4 der ungleichmäßigen Verteilung --> 0,3326 % / 0,1829 Ah = 0,7317 Std Balancerzeit
Optimum: Pole werden auf 1/4 und 3/4 der Länge angebracht (hierbei Y-Kabel selbstverständlich ab Splitter beidseitig genau gleich lang):
Strom halbiert sich erneut auf 7,25A, der von jedem der zwei Pole nach links und rechts fließt.
Dadurch viertelt sich erneut der Unterschied der ungleichmäßigen Ladung:
= 0,083144 % / 0,0457 Ah = 0,1829 std ~ 11 Min Balancerzeit
Bei einer Schienenlänge von 45cm wäre das Optimum also, 11,25cm von jeder Seite die Pole anzubringen.
Ich habe das gerade mal durch Gemini berechnen lassen und bei Verwendung der existierenden Bohrungen (6, 3 cm von links + ganz rechts) wäre ich bei:
ca. 16,5A für den linken Pol und
12,5A für den Rechten Pol.
Dabei verteilt sich der Strom links dann vergleichsweise gut, da links daneben noch 3 Zellen sitzen und zur Mitte hin es langsam ausläuft. Bei dem rechten Pol wollen weiterhin 12,5A in dieselbe Richtung.
Ich nehme hier mal als Strom die 12,5A an, welcher vom linken Pol nach rechts und vom rechten nach links fließt:
Ungleiche Verteilung wäre dann 0,2472 % / 0,1359 Ah = 0,5437 std ~ 32 Min Balancerzeit
Das ist weit weg vom Optimum, jedoch haben allein durch diese Änderung (verbauen zweiter Brücke + Y-Kabel für Plus- und Minuspol) die Balancer hier nur noch 18,57% der vorherigen Arbeit!!
Über 80% der vorherigen Tätigkeit der Balancer entfällt!
Jetzt kommt sicher die Frage: Welcher Depp läd und entläd mit 29A?
Das lässt sich einfach beantworten: Aus dem Netz laden im Winter bei günstigem Nachtstrom (Tibber -> ggf. nur eine Stunde lang) und Stunden später beim Entladen z. B. WP auf Vollgas und Trockner gleichzeitig laufen haben. Also kein alltagsfremder Fall....
Ich behaupte mal, dass 2x Y-Kabel und eine zweite Brücke als alleinige Maßnahme ausreichen, wenn man es VOR dem Durchbrennen einzelner Balancer macht.
Kleiner Hinweis zu meiner Berechnung. Das ist eine Berechnung die auf einer Grundannahme beruht:
1 mV Spannungsabfall auf der Schiene bei 10 A. Das ist geschätzt, nicht gerechnet.
Man kann das mal messen, und dann das Ergebnis der berechnung linear korrigieren.
Aber das Grundproblem ist dur die Berechnung aufgezeigt: für die erste Stufe geht Vom ladestrom durch den Spannungsabfall etwas verloren: wenig, aber genug um das empfindliche Gleichgewicht der stufen zu stören.
Ja, aber wenn der Spannungsabfall bei 10 A größer oder kleiner als 2 mV wäre, wäre auch der Störfaktor größer oder kleiner.
Kannst du das njcht mal messen? Geht am offenen nichr angeschlossenen Gerät.
Labornetzteil an die schiene dran, mit dem dmm den soannzngsabfall messen . 19 A und 1 mV müsste gerade gehen.
Kann ich machen, wovon welchen BMS brauchst du sie? Die Widerstände wurden aber von einem anderen BMS abgelötet und wieder aufgelötet.
Nicht alle Wechselrichter die mit BMZ arbeiten können 29A am Batterieeingang. Kostal kann mit den Plenticore G1 und 13A und G2 mit neuster Firmware 15A, mit älteren Firmware 13A
Die Module driften nicht, sie haben einen anderen Fehler geloggt, welcher zurückgesetzt werden muss. Das Problem liegt hier wahrscheinlich wo anderes.
Habt ihr auch mal den Innenwiderstand der Zellen / Module gemessen?