BKW oder PV Anlage, Haus mit 2 Ferraris-Zählern

Das ist noch ziemlich frisch und ich hab noch keine Erfahrungsberichte dazu gelesen, wie sich die Netzbetreiber da mit Protokoll F.2 oder wie es hieß anstellen, das man dann ergänzend zur Eintragung im MStR beim NB einreichen muß. Der das Video gemacht hat (hab den Namen jetzt wieder nicht präsent), hat sich selber bei den einschlägigen VDE Sitzungen eingebracht und wirklich was drauf, aber es ist halt noch recht neu.

Der wurde ja vom “Akku Doktor” verlinkt, mit genau dem Hinweis, das dies sein Gebiet ist.

Hoffe halt das ich mit einer kleinen Anlage (~2kWp/WR800W/2kWSpeicher) “BKW” gibts ja so gesehen nicht als Definition, noch ein bissl auf den Ferraris Zähler einspeise und dann die Anmeldung für die Einspeisevergütung mit Zähleraustausch kommt.

Dann, sofern lohnenswert, die PV erweitern, nach sinnigen Dimensionen.

Es gibt halt für "Steckersolar" bis 800W die vereinfachte Anmeldung, ohne Elektriker, ohne Meldung beim Netzbetreiber, nur eben Markstammdatenregister.

Bei einer Erweiterung über die 800W hinaus kommen dann die ganzen Anforderungen an eine normale PV, GAK, Überspannungsschutz, Meldung beim Versorger und Abnahme durch diesen, evtl. umfangreichere Updates in der Hauselektrik.

Wundert mich dass sich heute eine PV nicht rechnet, wo doch immer mehr elektrisch läuft. E-Mobilität, Wärmepumpen, usw.. mit den fossilen siehts ja gerade nicht so gut aus, was für uns in DE leider auch höhere Strompreise nach sich ziehen wird. Ergo: PV lohnt sich erst recht wieder.

Mit der neuen VDE gibts dann wohl noch die Variante 800 Watt Einspeiseleistung aber mit Akku und deutlich mehr PV Modulleistung, aber eben fest angeschlossen, aber noch ohne den ganzen Zirkus im Verteilerschrank und insbesondere mit eigener Meldung beim NB, so daß es keinen Elektriker braucht, der im PV Bereich aktiv ist (alles nur nach meinem Laienverständnis).

Ich würde da einfach mal konkret anrufen und fragen, wie das mit F1.2 oder so ähnlich gehandhabt wird. Ich hab damals vor so etwas 4 Jahren auch angerufen, wie es mit abgeregelten String-WR aussieht, bevor ich mir da einen gekauft hatte, der 1000 Watt kann, aber vom Händler mit Schreiben auf 600 Watt abgeregelt wurde (und inzwischen als Teil meiner größeren PV mit 1000 Watt läuft).

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Was für mich gegen den gezeigten Marstek spräche, ist die fehlende Erweiterbarkeit der Akkukapazität. Bei anderen Plug&Play Teilen kann man da einfach was drunter setzen, wenn man Bedarf sieht.

Der Speicher sollte funktionieren, WR von Marstek hab ich bisher noch wenig gelesen und Module weißt du nicht, woher die kommen. Aber für 599 kann man denke ich das Restrisiko eingehen. Wirklich schlechte Module gibts kaum. Wenn du günstig ein BKW willst, wäre das sicherlich ein attraktive Möglichkeit.

Hier gibts was zu lesen:

Nach noch mehr lesen und überlegen hat sich die Idee nun zu nur Solarpanels und Wechselrichter entwickelt und dann erst später ein Speicher dazu. (Ein Speicher ist ja angeblich leicht anzuschließen im Nachhinein?)

Beim WR muss ich beachten das ich bei mehreren Dachseiten Ausrichtung einen WR brauche der mehrere Eingänge hat. Wenn ich auf meine Ostseite 2 500W Module, Südseite 4 500W Module und Westseite 2 500W Module installieren möchte, brauche ich dann Modulwechselrichter oder Leistungsoptimierer?

Angenommen ich kaufe 8 solcher Module, dann habe ich 4kWp und 1 WR der 800W einspeisen kann, was passiert dann mit dem Reststrom? Brauch ich dann einen zweiten WR, vmtl darf ich ja aber nicht 2 installieren weil es dann ja 1600W sind die eingespeist werden?

Macht die Dimension(4kWp) dann überhaupt Sinn, also vll. nur 4 Module und 1-2-1 (Ost/Süd/West) Ausrichtung? Oder sogar eher 2 Ost/2 West?

Gerade kein CAD zur Hand, daher mal die flotte Paintskizze um vll die Sonnenausrichtung des Daches besser darzustellen.

Ich würde wenns die gegebenheiten erlauben 2 Ost 2 West und 2-4 an die Südwand machen. Südwand rettet den Winter. Montieren auf 60-75° Neigung. Alternativ 2–4 Süd aufs Dach

Wenn du Batterie mit Ladereglern baust: Ost und West parallel auf einen Laderegler, Süd auf zweiten.

Die Südfläche müsste ich zumindest genauer berechnen, wo und wie genau man Module auf das Dach montieren kann. Kann ich eig 400/450/500W Module mischen, aufgrund der Modulgrößen.

Eine Batterie selbst bauen hatte ich nicht vor/kann ich nicht. Ich würde Montageschienen, Leisten und Kabel am liebsten bei einem Händler zusammen kaufen.

Die Montage würde ich mit einem Dachdecker vornehmen, den ich privat kenne, oder denke ich da naiv und man brauch viel mehr Leute/Hilfsmittel? Haben hier schon Leute ihr Solar selbst auf dem Dach installiert? Oder muss ich bei einem 50 Jahre alten Dach noch was anderes beachten?

Eine dritte Person kann nicht schaden für das Hochreichen der Module, Werkzeug zureichen etc. aber geht auch zu zweit. Beim Bremer Solidarstrom bauen wir regelmäßig in einer Mischung von zwei Fachleuten, erfahrenen Laien und eingewiesenen Neulingen PV Anlagen. Meine eigene hab ich ähnlich wie Du installiert. Ob das Dach besondere Schwierigkeiten hat (flache Dachsteine, die man nicht ausflexen kann, längere Schrauben wegen Aufdachdämmung etc), weiß Dein Dachdecker.

Walmdach macht folgende Belegung vermutlich am meisten Sinn

Dann halt schauen ob im Süden dort 1762, 1800 oder 1961 lange Module draufpassen.
O/W würde ich mit großen 500W+ Module arbeiten.

Für BKW konform dann je nach Verschattung im Osten oder Westen eines weglassen. (Oder einfach machen :wink: )

Hängt vom WR der Verschaltung und den MPPTs ab.
Ich empfehle im BKW Fall aber erstmal zu schauen wie man möglichst viel Module draufbekommt.

Danke schonmal, gibt es no gos wenn ich nach SolarPanel suche? Denke ich würde die Online bestellen und die Lieferkosten in Kauf nehmen, abholen mit Anhänger und Baumärkte abfahren ist overall wohl mehr Aufwand/teurer?

Deutsche Baumärkte wären für PV Sachen eh die falsche Adresse. Ggf in kleinanzeigen.de nach lokalen Anbietern suchen.

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Achte bei BKW-Anlagen auf höhere Zellenzahl 60/120 bzw. 72/144. Keine 54/108.

Du musst erstmal klar bekommen, was du bauen willst, ob BKW oder eine große PV-Anlage. Bei BKW gilt 800 VA Einspeisung, alles, was die Module mehr produzieren könnten, wird abgeschnitten, also gar nicht erst produziert.

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Das wird viel Rechnerei und kann schlechte Ergebnisse liefern. Ich würde alle Panels gleiche Sorte nehmen. Bei viel Panels brauchst Batterie, entweder Bausatz oder fertig aufgebaut. Und wahrscheinlich 2 Laderegler.