Es geht hier vorrangig um eine schnellstmögliche armotisation. Wenn die ausrichtung schlecht ist, macht "mehr" kein sinn , oder ? Da ist wohl ein standard 2.000 W BKW mit kleinem speicher im Angebot das beste. Grösser bedeutet teurer, bedeutet längere amotisationszeit. Eine Anlage kaufen, die massig hergestellt wird, wo es "kampfpreise" gibt. So ähnlich wie jedes jahr den stromanbieter wegen neukundenbonus wechseln.
Das hab ich nicht so verstanden. Es soll sich irgendwann rechnen.
Vielleicht kann da @ruthless mal Klarheit schaffen.
Das Kapital für eine große PV ist vorhanden, allerdings sind die 2 Fälle im Freundes und Familienkreises nicht happy mit der großen PV (komplettinstallation wie bei mir auch)
Daher komm ich beim mehr lesen auf den Punkt klein und beste Preis/Leistung.
Da suche ich praktisch die besten Komponenten und würde es gern auch zeitnah erledigt haben, sofern realistisch
Woran liegts? Auf Enpal reingefallen?
Genau das ging mir auch gerade durch den Kopf ![]()
Richtig gemacht, macht Solar eher süchtig als unhappy ;-p
Würde ich gerade neu bauen oder Dach renovieren etc. würde ich definitv das Dach voll machen. Die Module sind billig, die Kosten für Installation / Gerüst usw. steigen dadurch kaum - und man hat danach einfach ein breites Grinsen im Gesicht inkl. mehr Sicherheit bei Schwankungen der Energiekosten bzw. Ausfällen.
Ich rechne auf erzeugung und Tagesverbrauch. mindestens sollte eine Batterie den kleineren der beiden Werte können, besser den größeren.
Und bei PV aufs Dach: einrüsten kostet. So viel wie möglich in einem Schwung draufpacken. Es ist eh immer zu wenig ![]()
Keiner enpal, aber 200m2 aufwärts Fußbodenheizung, Dächer voll 30kWp, 24kWh Speicher, viel einspeisen und trotzdem viel strom eingekauft. Dauert viel zu lang vis sich das rechnet, da liegt das Geld woanders besser
Ich glaube, du rechnest irgendwo falsch. In aller Regel amortisiert sich eine Dachanlage nach 10-12 Jahren.
Aber klar, ein BKW amortisiert sich in der Regel deutlich schneller. Nur sparst du damit eben jährlich auch deutlich weniger.
Bei vielen läuft es so, dass Balkonkraftwerk der Einstieg ist. Dann siehst, du was so geht und bekommst Lust auf mehr.
Was man derzeit bedenken sollte: Die Bedingungen für Vergütung Einspeisung werden sich evtl. kurzfristig ändern in Richtung unattraktiver. Insofern muss man eine Entscheidung treffen, ob man jetzt noch Möglichkeiten mitnehmen will für eine große Dachanlage.
Das liegt dann aber an einem insgesamt hohen Stromverbrauch oder zu klein dimensioniertem Speicher - und nicht an fehlender Amortisation der Solaranlage. Ohne die Solaranlage würde eben noch deutlich mehr Strom benötigt… und 30kWp produzieren schon eine Menge ^^
Prinzipiell gilt: Je höher die Investition zu Beginn, desto höher die Amortisationszeit. Aber eben auch die Gesamtersparnis - die wird gern vergessen…
Man kann kein BKW für 500€ kaufen, welches sich nach 2 Jahren amortisiert hat und dann hoffen, dass man damit (fast) autark ist.
Verbrauch & Verbrauchszeiten kennen → Sich klar werden, was mit welchem Invest möglich ist → Solarfläche berechnen → Speicher passend dimensionieren → einmal investieren → Freuen ![]()
Und das geht sowohl mit einem BKW, mit einer etwas größeren Anlage und auch einer großen Dach-Anlage.
Nicht wenn einem gesagt wird, man würde bei 25 000kWh Erzeugung auch 25 000kWh einsparen, aber verschweigt dass das beinhaltet, im Sommer 15 000kWh über zu haben und im Winter 15 000kWh kaufen zu müssen.
Das ist natürlich schon ne wirklich dicke Anlage, die fertig gekauft dann auch entsprechend kostet, speziell wenn sie vielleicht auch noch in der Hochpreisphase nach Corona gebaut wurde. Trotzdem viel Strom eingekauft kann da ja eigentlich nur durch einen entsprechend hohen Bedarf der WP von Nov. bis Feb. kommen bzw. E-Autos, die auch im Winter häufiger geladen werden müssen. Enttäuscht können sie aber doch eigentlich nur sein, wenn die Ergebnisse jetzt anders sind als die ursprünglichen Prognoserechnungen? Sonst weiß man doch, was rauskommt. Das sich so ne Anlage nicht in 5 Jahren bezahlt machen kann, ist auch klar.
Wenn man alles teuer installieren lassen muss, die Ausrichtung der Solarpanel nicht optimal ist, kann es zu so Aussagen kommen. Mit einspeisevergütung ist kein blumentopf mehr zu gewinnen. Die wenigsten "komplettanlagen" von "fachfirmen" dürften optimal für eigenverbrauch sein.
Wir hier im forum sind ne eigene Spezies.
Schlagt mich nicht, wen ich jetzt mit ki um die ecke komme. Schon klar, dass das nicht der Weisheit letzer schluss ist. Aber eben schon ne hausnummer.
Da liegen welten zu uns heimwerkern. Falls diese kosten realistisch sind, ist es nachvollziehbar, wenn keine grossen Anlagen mehr gebaut werden. Private PV Anlagen sind nicht mehr erwünscht. Wir sparen einfach zu viel, kaufen zu wenig strom. Das kann ja nicht so weitergehen. Wenn das jeder macht, wo kommen wir da hin.
So in etwa wirds ja angepriesen, nach einem Jahr sieht man das im Winter ein zu hohes Defizit vorhanden ist und im Sommer gehts ins Netz für Lau.
Danke für die vielen Antworten, schreibe gleich nochmal was mit mehr Details.
ist und im Sommer gehts ins Netz für Lau
Wieso denn für Lau. Du bekommst doch deine nicht unerhebliche Einspeisevergütung.
Wenn eine 10kWp Anlage, wie oben recherchiert, um die 15.000 Euro kostet, erzeugt man damit etwa 10.000 kWh Strom. Davon nutzt man vielleicht 3000 kWh selbst. Das macht:
- 7000 kWh * 7,8 ct = 546 Euro für Einspeisevergütung
- 3000 kWh * 30 ct = 900 Euro Einsparung Eigenverbrauch
Das wären dann 1446 Euro pro Jahr, macht 10,4 Jahre, bis sich die Anlage amortisiert hat.
Wenn mir jemand genau sagen kann welche Werte bei welchen Modulen, Dachneigung, Fläche etc rauskommt wär das Bombe, aber geht ja nicht so exakt. Ich merke gerade selbst wie komplex das Thema ist und wie viele Details benötigt werden um genauere Aussagen zu treffen. Dabei sehe ich nicht den Mehrwert einer großen Anlage hinsichtlich Gewinn/Aufwand und Ertrag verglichen mit anderen Optionen für das Geld.
Im Anhang einmal die Details der 27kWp Anlage für 45k overall aus der Familie, bei der kleineren Version sind die Werte etwas besser sag ich mal hinsichtlich Netzbezug.
Mal anders gefragt, sofern ich mir nun eine 2kWp Anlage, mit Speicher und 800W Wechselrichter hole, die anmelde, erhalte ich dann eine Einspeisevergütung und könnte dann irgendwann auf eine große PV aufrüsten, sodass ich schon in der Einspeisevergütung “drin” bin?
Darf man hier zb mydealz Links posten, dort gibt es gerade ein Paket was ich gut finde und ggf. von euch mal kritisieren/analysieren lassen wollen würde.https://www.mydealz.de/share-deal-from-app/2746435
der 27kWp Anlage
Da stimmt was nicht. Eine 27kWp Anlage würde unter optimaler Ausrichtung eher um 30.000 kWh erzeugen. Da sind die 12900 kWh noch nicht mal halb soviel.
Wenn mir jemand genau sagen kann welche Werte bei welchen Modulen, Dachneigung, Fläche etc rauskommt wär das Bombe, aber geht ja nicht so exakt. Ich merke gerade selbst wie komplex das Thema ist und wie viele Details benötigt werden um genauere Aussagen zu treffen.
Mit dem PVTool hier kommst Du schon recht weit. Die Daten der Anlage, die Du gezeigt hast, sind ne schlichte Katastrophe! Wäre interessant zu klären, woran das liegt (Schatten, Hälfte nach Norden, schlicht ein String nicht aktiv?).
Auf einer riesigen mehrteiligenn Dachfläche installiert, aber unter nicht optimalen Bedingungen.
Bei mir siehts aufgrund des Walmdachs und der Ausrichtung auch nicht verlockend aus, daher bitte einmal Feedback bzgl des Mydealz Paketes unter dem Aspekt, wenig Aufwand und will in die Materie einsteigen + Einspeisevergütungsteilnahme.
Einspeisevergütung bekommst Du beim BKW normalerweise nicht. Zu dem Marstek kann ich nichts fundiert sagen, die Kritiken auf der von Dir verlinkten Seite würden mich aber schon skeptisch stimmen. Such hier im Forum ggf. mal nach einschlägigen Fäden zu dem konkreten Modell. Wenn die PV wie bei Deinen Bekannten nur 40% der üblichen Werte liefert, braucht man sich nicht wundern, daß es sich nicht rechnet. Da kann die Technik auch nicht zaubern. Gabs denn da keine Prognoserechnung vorher und falls doch, wie wären da die Zahlen? Dein Verbrauch ist ja auch deutlich bescheidener und kannst Du mit einem BKW schon mal einen guten Teil erschlagen.
Ich hab bzgl “BKW” und den neuen Vorgaben dank dem Video hier:
nicht ganz verstanden was dagegen spricht das anzumelden (kleine 2kWp + Speicher +WR) um die paar ct erst einmal mitzunehmen und hoffe dann im System zu sein und iwann zu sagen ich erweitere meine Anlage, BKW gibts ja in den Formulardaten nicht, sondern nur als Auswahlraster hinsichtlich der Dimension der PV Anlage, oder?

