Es ging darum, was man alles als Privatperson anschließen darf. Man darf ein BEV auch an einen 300kWh Schnellader an ein Auto mit 800V Boardnetz anschließen.
Es bezog sich auf den Kommentar mit Deckenleuchte und Wechselrichter. Also hat das, was man anschließen darf, nicht unbedingt was mit der Leistung zu tun.
Zumal der Topf eh leer ist. Nachdem die Zuschüsse vom Staat in den EEG Topf mangels gerichtsfesten Sondertöpfen ausbleiben, ist der Topf von über 30 Mill. innerhal einiger Monate auf 1 Mill. geschrumpft. Zumindest für neue Anlagen wird die Einspeisevergütung demnächst wohl gestrichen.
Da hilft Dieter Nuhr nicht viel. Das Problem ist die bescheidene Effizienz von Wind und PV in Deutschland. wir haben schlicht zu wenig Sonnen- und Windstunden. Das führt zu 22% Effizienz beim Wind und 10% bei PV. Je mehr man davon baut, desto schwieriger und teurer wird das ganze. Bei viel Wind müssen Anlagen angehalten werden und die Betreiber entschädigt werden. Baut man Backup- Gaskraftwerke müssen die ebenfalls für die Bereitschaft entschädigt werden. Man hat das berechnet. Wir benötigen 24GW an Gaskraftwerken. Das sind 50 Gaskraftwerke H2-ready, die in den nächsten 6 Jahren fertig sein müssen. Habecks Problem ist, dass sich wegen der unsicheren Bedingungen kein privater Investor findet. Deswegen wollte er die benötigten 68 Mill. € aus einem der illegalen Sondertöpfe nehmen. Im Moment ist noch nicht einmal mit der Planung begonnen. Und wenn wir schon 14 Jahre für einen Flughafen brauchen, habe ich schon bedenken, dass uns das hier alles um die Ohren fliegt. Es ist ja nicht nur eine Frage der Stromverfügbarkeit sondern auch der Stromkosten. Gerade habe ich für meinen Betrieb die Mitteilung bekommen, dass sich die Netzentgelte schon wieder um 7000€ pro Jahr erhöhen, weil auch hier die staatlichen Zuschüsse ausfallen. Das wird den Industriestandort Deutschland gefährden. Dann brauchen wir uns um alles andere keine Gedanken mehr machen. Denn ohne Steuereinnahmen und Arbeitsplätzen, kann das ganze auch nicht finanziert werden. Dann wird Strombezug eher zur Glückssache.
Anfang Dezember hatten wir für ca 1 Woche Dunkelflaute mit lediglich 25% EE. Vor kurzem gab es die Situation, dass man im Norden zuviel Windstrom hatte und diesen kostenpflichtig verschenkt hat während man im Süden der Republik zum Strom sparen aufgerufen hat und per redispatch Strom teuer zugekauft hat. Das zeigt schon die Situation auf in der wir momentan stecken. Der Chef von Uniper meinte in einem kürzlich erschienen Interview, dass es an manchen Tagen schon gefährlich knapp würde.
Es werden Entscheidungen zum großen Teil nur ideologisch getroffen. Es gibt keinen wissenschaftlich untermauerten Masterplan was unsere Stromversorgung angeht. Wichtige Ziele (zB Stromrassenausbau) werden reihenweise gerissen. Kommunen werden aufgefordert auch trotz Sparhaushalten große Notstromaggregate zu beschaffen um Supermärkte und Tankstellen im Notfall in Betrieb zu halten. Und da soll man sich keine Sorgen machen?
Und nochmal. Wir stehen mit E-Mobilität und Wärmepumpen noch ziemlich am Anfang des geplanten Umstiegs.
Am Ende taucht dann der Eigenverbrauch als gesunkener Gesamtenergieverbrauch in einer anderen Statistik wieder auf.
Man sollte da viel pragmatischer ran gehen. Alles was nicht fossil erzeugt werden muss, hilft doch dem Klimawandelproblem.
Das Problem ist tatsächlich die Lobby derer, die an der ganzen Sache viel Geld verdienen. Was hinter der Messeinrichtung passiert, sollte eigentlich niemanden was angehen wenn es nach VDE gemacht ist und nichts ins Netz einspeist.
Das einzige Interesse, dass natürlich besteht ist, dass auch die VNBs den Strombedarf planen müssen. Wenn man nicht weiß wann wer im Sommer so gut wie nichts an Strom benötigt, im Winter sagen wir zu 80% aber schon, dann ist das ja durchaus ein Argument zB für eine Anmeldung. Auf der andern Seite muss man auch nicht anmelden, wenn sich jemand zB einen Saunaofen o.ä. mit mehreren kW Anschlußleistung im Haus einbaut. Letztlich sind dann Smarte Zähler vielleicht die bessere Lösung wo man jederzeit über den Verbrauch ablesen kann, was jemand wann verbraucht. Danach ließe sich die Bedarfsplanung auch vornehmen und es würde der Verwaltungsaufwand für die Anmeldung von Balkonkraftwerken oder nicht einspeisende PV-Anlagen überflüssig.
Zeitkontingente für die BKW-Power, eine Alternative? Mittagspause? Balkonkraftwerk 2024! Keine 800 Watt für Mikrowechselrichter? - YouTube
wikkileaks leakt
~04:40 Doch 960Wp Modulobergrenze?
~08:30 Haushaltsgerätenorm ist um den Faktor 10 zu langsam?
Wenn da Einhundert sitzen, dann muss jeder ein Bedenken durchdrücken.
Sobald der erste zwei Zweifel und Limitierungen verbucht, will …
Nichts wäre zu lächerlich, alle sind da tolerant.
Für die Bedarfsplanung brauchen die nix. Wieviel sie verkaufen und wohin wissen sie zu jeder Zeit.
Abhängig von Jahreszeit, Schulferien, Sonn- und Feiertagen, Wetterbericht, Tageszeit, historischen Daten usw. können die sicher eine brauchbare Prognose erstellen.
SMARTmeter und moderne/digitale Messeinrichtung sollte man auch nicht durcheinanderbringen.
Seinen momentanen Verbrauch könnte man heute im Sekundentakt anschauen.
Ein SMARTmeter kann wieder mit ungeheuer wichtigen Umbauten im Zählerschrank einherkommen.
Wer das zahlt ist klar?
Das ist dann fernablesbar für die Rechnungsstellung. Damit sollen auch Steuerungsaufgaben für z.B. Wallbox oder Wärmepumpe möglich werden. Dynamische Stromtarife würden damit z.T. einfacher zu realisieren sein.
Den eigenen Verbrauch gibt es dann immer noch alle 15Min. aus einer nebulösen Wolke (aka Cloud).
Eins der Probleme einer sinnvollen und zielführenden Diskussion zu dem Thema ist, daß solche Albernheiten als Pesudoargumente halt halt einfach nur albern sind, sonst nix.
Die 960 W haben mich jetzt wirklich etwas irritiert... das glaub ich sogar das sowas kommt
Nur mal so ne Frage... wenn ich mein BKW als normale PV anmelden würde (mit Abnahme Elektriker) dann müsste ich doch im Falle eines Microwechselrichters NICHT den Stromkasten komplett erneuern lassen, oder ? Welchen technischen Grund hätte das denn ?
Worauf du einen ... du weißt schon.
Bei der normalen Anmeldung öffnest du die Büchse der Pandora.
Mit der Nutzungsänderung musst du dann die Norm VDE-AR-N 4100(?) und den Stand 2018(?) nachrüsten/installiert haben.
Was der Willkür des VNB und seiner angeschlossenen Fachbetriebe überlassen ist.
Wenn du nicht sogar das erste Balkonkraftwerk mit 36V(1000V) GeräteAnschlussKasten bekommen wirst.
Je nach Ausgangssituation und Elektriker wird das teurer als deine ganze PV Anlage.
Lass es dir einfach 'mal anbieten
Warum willst das als "große PV Anlage" Anmelden? Du kannst auch mit einem BKW mit 600W eine vereinfachte Anmeldung machen und sogar Einspeisevergütung beantragen, wollen die VNB zwar nicht, aber spricht nix dagegen. Erhöht aber nur den Widerstand beim VNB.
Wie Solarheini schon geschrieben hat, wird eine PV Anlage angemeldet, dann kann der VNB die aktuell TAB fordern. Nicht alle wollen Komplettumbau haben, aber Überspannungsschutz und so wird auf alle Fälle fällig. Dazu mal deinen VNB fragen.
Da gebe ich dir absolut Recht.
Diese Meldepflicht für elektrische Speicher ist albern, solange es um elektrischen Speicher geht dessen Energieinhalt nur für den eigenen Verbrauch verfügbar ist. Das wird nicht ernsthafter wenn man immobil und mobil unterscheidet oder in Folge einem VNB Rechenschaft schuldig sein soll.
SolarHeini
So es gibt Neuigkeiten. Habe Antwort vom VNB erhalten....
Guten Tag,
da bei einer neuen PV-Anlage (nur Überschusseinspeisung ohne Generatorzähler und bereits vorhandener mME (moderner Messeinrichtung)) kein Zählermonteur mehr zur Inbetriebnahme vor Ort kommt, ist für unsere Abrechnungstelle der exakte Zählerstand zum Zeitpunkt der Inbetriebsetzung erforderlich.
Hierzu füllen Sie bitte die gelb hinterlegten Felder des beigefügten pdf-Dokumentes aus und senden dies durch betätigen des "Per E-Mailzurücksenden" Buttons an die erzeugte E-Mailadresse.
Sollte der Button nicht funktionieren, dann senden Sie uns das ausgefüllte Formblatt bitte direkt an folgende E-Mail-Adresse: XXXXX mit dem Betreff "Inbetriebsetzung EEG VIU".
Ein Zählerwechsel zum Zweirichtungszähler ist hier nicht mehr erforderlich. Die Inbetriebnahme kann erfolgen.
Ich glaub das wars dann ... XXL Balkonkraftwerk ist durch !?!?
@und-mehr Zwei Balkonkraftwerke mit je 600W und 4800KWp Modulleistung und Speicher. Mein Haus hat 2 Zähler, wovon einer schon ein digitaler Zweirichtungszähler ist.
Der zweite Zähler ist noch ein Ferrarizähler und hier warte ich noch auf Zählertausch und Freigabe. Aber die erste Anlage ist wohl durch ohne Angabe weiterer Dokumente.
Nachdem mein XXL Balkonkraftwerk seit 4 Monaten angemeldet ist und alles vom NB bestätigt war. kam heute eine Änderungsanforderung.
Nun soll ich meine 4,8 kWp ändern auf 0,4 kWp ! Natürlich abgelehnt und dann kann ich nicht speichern, weil es kommt die Fehlermeldung "Maximal 2 kWp Modulleistung" im Markststammregister ! Wollen die mich verarschen ? Ich denke ich habe hier wohl Bestandschutz ?
Ich hab nun einen Systemfehler gemeldet, mal schaun was zurückkommt.
Ich würde alles glauben bzw. für möglich halten.
Das es lange dauern kann erst recht.
Aber warum 0,4kWp? Wer will das, VNB oder MaStDR? 0,4 < 2 ?
0,3 + 20% = 0.36 ~ 0,4
Speichern und auch abschrauben?
Der Akku-Speicher kommt noch?
Wurde auf das Solarpaket und die neue Eingabemaske gewartet?
Fragen über Fragen …