Bitte um Einschätzung zur Dimensionierung für ein Split-Gerät zum Backup und Komfortsteigerung

Hallo,

Tolles Forum hier wie ich finde. Habe schon einiges gelesen hier bin aber bei mir nun etwas unsicher.

Ich plane schon etwas länger den Einbau einer weiteren Split-Klima (im kleinen Schlafzimmer hab ich bereits eine MEL) im großen Wohnzimmer.
Das Wohn/Ess/Kochzimmer ist zusammenhängend ca 65m² groß, mit offenen Durchgängen mit Stürzen, etwas verwinkelt.

Ich les hier immermal wieder dass mit 2,5 oder 3,5KW Anlagen 90m² Etagen und mehr geheizt und gekühlt wird. Auch alte Buden, wozu ich meine auch zähle. BJ 71, Poroton, neue Fenster, keine besondere Dämmung, Stahlbetondecken und -boden.

Mit meinem Holzofen (7KW) bekomm ich die Bude locker warm. Gasheizung ist auch fast neu, und manschmal wenn ich lust hab werf ich die Holzheizung im Keller an. Ich bin also eigentlich nicht auf die Heizfunktion angewiesen, würde sie aber gerne manschmal schon haben wollen. Ich heize eher weniger und mach meistens abens dann den Holzofen an der dann übernimmt und es gemütlich macht. Hier würde ich mir ein schnelles Hochheizen wünschen bevor ich Heim komme oder wenn ich mal den Ofen nicht anmachen will. Und wenn dann der Ofen dochmal an ist käme mir die Ventilatorfunktion zu gunsten. Durch die Stürze im Wohnraum sammelt sich die warme luft schon arg unter der Decke und verteilt sich nicht so schön. Hier erhoffe ich mir unterstützung.

Kühlen im Sommer war mir im Schlafzimmer wichtig, im Wohnzimmer wär es aber auch wieder ein Komfortgewinn. Ich habe selten mehr wie 27°C, aber die Lutfeuchtigkeit ist stellenweise dann schon nicht mehr angenehm. Daher wird sie hier auch abund an mal laufen.

Ja also sie muss bei mir die Heizung nicht ersetzen aber hier und da mal das Klima (das im Haus) verbessern und angenehmer machen.
Ansich würd ich ja generell eher wegen der Raumgröße, Türen stehen ja auch immer mal offen, in die 18000BTU-Klasse stechen. Oder denkt ihr 12000 würde reichen?

Ich tendiere aktuell dazu bei den preisgünstigen Anlagen zuzuschlagen, würde dann aber wenn ich genau weiß welche Größe es wird nochmal gesondert einen Treat eröffnen. Versucht macht bekanntlich kluch, im schlimmsten Fall wandert die Anlage eine Etage höher...

Freu mich auf eure Meinung.

Hier mal noch eine Skizze, ich würde das Innengerät dahinhängen wo ichs in rot markiert hab. Das wäre das einfachste.

Bekommst du mit nur einem Innengerät im ungedämmten Altbau sehr wahrscheinlich nicht in den Griff. Scheitert an vernünftiger Wärmeverteilung.

Vom Leistungsbedarf wirst du eher so mit 80-100 Watt pro m² rechnen müssen. Da ist natürlich die Frage, bei welchen Temperaturen das die einzige Heizung sein soll. Wenn du bei tiefen Temperaturen immer noch mit Ofen zuheizen kannst, reicht es z.B. nur bis 0 Grad auszulegen.

2 Geräte mit 3,5kW Nennleistung könnten reichen.

Kannst du übrigens wunderbar mit einem Heizlüfter testen, wie die Situation ist. Einfach mal abwarten, bis es wieder mal um 0 Grad ist und dann versuchen, nur mit einem Heizlüfter zu heizen. So bekommst du raus, welche Leistung du brauchst und wie die Wärmeverteilung ist.

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Vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt. Mit den Heizkörpern halte ich immer so 16-18 grad und mach dann gerne den Ofen an für den Rest. Mit den Heizkörpern kann ich auch problemlos ganz heizen. Ich habe eben überlegt ob ich dann mit dem einem Gerät schneller auf meine Wohlfühltemperatur komm. Die Klima muss die bestehnde Heizung nicht ersetzen, nur unterstützen/ergänzen. Selbst bei 0 oder weniger grad kann ich mit dem Zimmerkamin ganz problemlos ohne Heizung alles warm halten. Daher war mein Gedankengang dass ich mit ca 5KW Heizleistung keine Probleme haben sollte. Zumal ich selbst bei wenig Holzzufuhr im Winter mit dem Ofen heizen kann und manschmal doch mal lüften muss. Daher bin ich skeptisch ob die nich zu groß wäre. Allerding sollte für 1-2 KW ja immer mal platz sein?
Die Wärmeverteilung ist da schon ein anderes problem. Da wo ich das Innengerät hinhängen möchte könnte es direkt unter der Decke ansaugen und in den angrenzenden Raum pusten, der Durchgang ist ja groß. Es muss hierzu nur etwas nach rechts blasen.
An 2 Innengeräte hab ich auch schon gedacht. Da wird die Installation aber nicht mehr so einfach. Ich müsste mit Kondensatpumpen und Kanälen arbeiten, könnte nur an Innenwände, bzw die Stürze. Also wär mir ein einzelnes Gerät viel lieber.

Das ist eine recht unklare Ausgangssituation, was noch mehr dafür spricht, Versuche mit Heizlüftern zu machen.

Diese 5kW Geräte sind eher ungünstig. Das Innengerät ist ja nicht größer, will man da die höhere Leistung in den Raum bringen, geht das nur mit höherer Lüfterdrehzahl oder mit höheren Temperaturen. Beides ist ungünstig, weil Effizienz schlecht oder Lautstärke hoch.

Wenn also eine 3,5kW Anlage reicht, würde ich diese bevorzugen.

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poroton ist schonmal nicht schlecht das sind doch die hochlochziegel?

die dämmen ja schon von sich aus ein wenig druch die luftkammern.

ich heize 110m² neubau mit einer 2,5 split klima wenn die durchläuft langt das

vielleicht langt das auch bei dir aber eine 3,5 würde ich schon nehmen

die meiste wärme geht über die decke weg wenn also bei dir drüber ein ungedämmtes unbewohntes dach ist dann wäre es sinvoll die decke oben zu dämmen. mit zb 140mm eps

Zum Vergleich: Ich heize hier meinen Wohn-/Essbereich (ca. 10 x 5 Meter), welcher über einen Wanddurchbruch miteinander verbunden wurde, ziemlich problemlos mit einer 3,5 kW Anlage. Die Montageposition dürfte relativ vergleichbar sein.

Zwischen den Räumen entsteht bei einer AT von 0 Grad ein minimales Temperaturgefälle von ca. 0,5 - 1 Grad. Das ist für mich verkraftbar und auch leicht zu kompensieren.

Als Tipp: Der Lüfter meiner Panasonic Anlage läuft im Auto-Modus immer auf einer recht hohen Stufe. Das ist Optimal um die ganze Fläche umzuwälzen, aber die Geräuschkulisse ist auf jeden Fall merklich. Ich würde mir daher gut überlegen, die Anlage direkt über der Couch zu montieren. Meine hängt im weniger genutzten Esszimmer ... was sich jetzt im Nachhinein als gute Entscheidung erwiesen hat.

Zum Vergleich: Mein Haus ist von 1965 und wurde 2016 saniert: 30 cm Bims-Hohlblockstein mit 10 cm Dämmung; Fenster sind 2-Fach verglast mit U-Wert 1.1; auf dem Dach wurden 25 cm Aufdachdämmung angebracht. Heizenergiebedarf bisher: 10.000 kWh Gas bei ca. 160 qm Wohnfläche (südl. Bayern). Das Obergeschoss kann ich fast komplett mit einer einzigen Anlage vom Gang aus beheizen.

Wie groß ist der Bereich bei dir?
Also wir bekommen unsere untere Etage (1 Wohnzimmer + offene Küche + Nebenraum neben der Küche, also 2 Türen vom Wohnzimmer entfernt ca. 60m²) mit einer VZ12 gut warm. Den Nebenraum allerdings nicht so gut, aufgrund der Wärmeverteilung. Das ist bei uns nicht schlimm (kaum genutzt, hier reichen ~17-18°), aber die Wärmeverteilung ist schon schwierig.

Wir haben nur schlechte Dämmung (Stein + dünnes Styropor 2-3cm) und schlechte Fenster.
Unsere alte Mitsubishi mit 4.2kW hat das bei unter -5° nicht mehr geschafft. Die Panasonic packt das ganz gut. (gleiche Leistung)
Wenn du Hybrid fahren willst + bessere Dämmung hast, kannst du sicherlich in der Leistung runter / ein günstigeres Gerät nutzen. Heizlüfter finde ich auch eine gute Idee zum testen.

Einfach nur ein subjektiver Vergleich da der Raum bei mir (Wohnzimmer mit offenem Esszimmer und angrenzender Küche Bj.78) in der Größenordnung sehr ähnlich ist und Dein Anliegen verstehe ich ähnlich.

Betreibe im Wohnzimmer allerdings nicht so schön im Luftstrom der Anlage gelegen (wäre Wand links oder rechts bei Dir) eine 3,5kW Anlage zusätzlich zur zentralen Ölheizung.
Die Fläche die auch die Anlage abdeckt ist Hauptwohn- und somit Heizbereich. Aktuelle Idee ist mit der Ölheizung das Haus auf einem Grundniveau zu halten (eher sparsam) und mit der Klima auf Wohlfühltemperatur dort zu heizen. Das gerne möglichst optimal mit PV Strom.

Ganz klar, man merkt die Grenzen/den Unterschied wenn die Zentralheizung läuft und wenn sie vielleicht mal auf Störung steht und hier sehe ich die 3,5kW mit einem IG als alleinige Heizung als unzureichend an.

Für den Wohlfühlbetrieb und auch natürlich mehr in der Übergangszeit sieht es aktuell aber gut aus.
Ich bestimme selbst (über die Bedarfssteuerung der Daikin) wie flott und damit Stromhungrig die Anlage von etwa 19°C aus der Nacht (Restwärme vom Vortag, Ölheizung steht auf 17,5°C in der Nacht) auf wieder 21,5°C aufheizt. Dabei natürlich auch der Punkt der Geräuschkulisse nicht zu Unterschätzen und sitzt man zB Abends im Wohnzimmer möchte ich Lüfter auf Maximum vermeiden und das geht und ist dennoch warm genug.

Mein Gedanke war auch: Bringt das dann überhaupt etwas mit Klima zu heizen?

Jedenfalls wirst du, wenn du dein Heizverhalten wie erklärt beibehalten willst, dich mit einer 5kW Heizleistung bei einer Klima ordentlich ärgern.
Die wäre in dem Fall total überdimensioniert und würde demnach viel mehr an Strom verbrauchen im Vergleich zu dem was du brauchst.

Ein Beispiel von mir:
Ich habe eine 2,5kW Heizleistung in einem Nebengebäude das ungedämmt ist, 4 Außenwände hat und ca. 12qm groß ist. Selbst dafür sind die 2,5kW schon fasst überdimensioniert, aber auch nur fasst, weil die Wärme ruckzuck wieder draußen ist.

Auch habe ich die Erfahrung gemacht, selbst wenn du den Lüfter auf höchste Stufe stellst, was vom Geräusch her nervt, ist es nicht so einfach andere Räume damit zu beheizen. Einfach wegen dem Luftstrom.
Das was du höchstens machen kannst, wäre an den Durchgängen Lüfter an zu bringen.
Aber das finde ich eher unkonventionell und würde tatsächlich, wenn dann die meisten Räume ausstatten. Vielleicht nicht jeden Raum, aber schon jeden zweiten.

Aber ich stimme den Vorrednern zu. Ich denke eine Klima zum heizen wäre hier eher Stromverschwendung und würde eher Alternativen nehmen.
Vielleicht sowas wie Infrarotheizungen?

btw.: Kleiner Funfakt, ich finde es lustig wenn Leute bei Altbau oder alten Gebäuden ihre mit Bj 1960/1970 da mit einstufen.
Unser Haus ist auch so BJ. 70/80 rum, keiner weiß das genau, aber bei uns steht eine 18 und keine 19 davor :smiley: . Das ist für mich Altbau. Das Haus meiner Elter ca. 1960 ist für uns eher ein Neubau :smiley:

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Da die 3,5KW-Anlagen ja viel effizienter sind hatte ich ja gehofft dass ich mit der Größe klar kommen würde und nicht unbedingt 5KW benötige. Zur Kühlung im Sommer würde die kleine mit Sicherheit massig ausreichen. Da würde vermutlich eher die Gefahr des Taktens bestehen als im Winter beim Heizen. Für die Ventilatorfunktion spielt die Größe wohl keine Rolle. Der Heizlüftertest ist gerade auch nicht so einfach. Die müsste ich mir erstmal besorgen. Und so richtig kalt wirds ja auch eher selten. Wenn die 5KW-Anlagen nur mehr Leistung aus der Drehzahl und Kompressorleistung nehmen erscheint mir das auch nicht wirklich eine gute Wahl zu sein.

Es sind insgesamt ca 65m². die sind mit großen Durchbrüchen (gute 2,5x2,2m) verbunden, die Klimaanlage könnte fast ungehindert durchpusten.
Mit dem Zimmerofen bekomm ich auch alles ganz problemlos warm (die Verteilung ist damit nicht so toll) und muss sogar irgendwann ausgehen lassen. Da heizt dann ja auch kein Heizkörper mehr.

Es soll bei mir ja keine Alleinlösung sein. Und auch nicht die Hauptlösung. CIh will damit eher in der Übergansgzeit etwas nachhelfen und Umlüften wenn der Ofen an ist. Im Sommer ist natürlich auch Bedarf da.

Ich würde/will mir keine Klimaanlage nur zum Heizen zulegen.
Dass die 5KW zu viel sind ist ja gerade meine Angst.
Ja Altbau... so enorm kalt kommt mir der Bunker ja auch nicht vor. Neue Fenster mit Dichtungen haben schon viel geholfen.

hm, ok also wenn du das Innengerät so ausrichtest, dass es direkt durch den Durchbruch bläst, könnte das super klappen.
Also sowas wie: Innengerät gegenüber vom Durchbruch.

btw. wegen der Wärmeverteilung vom Ofen. Meine Klima im Haus läuft leider noch nicht aber unter anderem war auch eine Idee die Luft vom Ofen mit der Klima besser zu verteilen.
Ich weiß nicht wie es bei dir ist, aber bei uns ist der Boden aktuell so gut wie nicht isoliert. Demnach wenn der Ofen läuft, kann es am Boden um die 15 Grad haben und an der Decke 25 Grad bei 2,6m hohen Räumen.

Ja bei der Ventilatorfunktion läuft das Außengerät nicht. Da geht am Innengerät einfach nur der Ventilator an.
Leider kann ich hier noch nicht berichten. Meine Klima im Wohnzimmer läuft noch nicht, aber tatsächlich war die Idee, dass sie die warme Luft vom Ofen die sich oben sammelt, besser verteilt. Aktuell ist es bei uns so, dass es am Boden so um die 17 Grad hat und oben an der Decke 25 bis 30 Grad, wenn der Ofen läuft.
Deswegen habe ich die Innengeräte ziemlich weit oben bei 2,6m Räumen montiert.

Aber von den anderen Klimas bei uns, die schon laufen, weis ich, dass es einfach nur ein Lüfter ist. Da kann ich keinen Unterschied vom 3,5kW und 2,5kW Gerät feststellen.

Zur Taktung:
Da kommt es tatsächlich auf das Gerät an. Wichtig ist, nicht das billigste zu kaufen, sondern Qualität. Meine Klima für 600€ taktet deutlich schlechter als die für 1000€. Bei sind etwa gleich dimensioniert.

Den selben Gedankengang hab ich ja auch. Der Boden (Unterkellert, da steht die Holzheizung) geht ansich, aber durch den recht großen Sturz überm Durchbruch sammelt sich die (zu)warme Luft unter der Decke und geht auch nicht so schön in den weiteren Bereich um die Ecke. Daher der Gedanke die warme Luft unter der Decke zu verteilen. Dass die Klima auch heizen kann wäre ein Zugewinn und könnte ggf. bei gutem Einsatz noch etwas Gas/Holz einsparen.
Bei einem 3,5KW-Gerät ist etwas bessere Qualität überschaubar teurer als bei einem 5KW-Gerät, bzw würde ich es dann lieber in die kleinere investieren. Aber mal sehen, wollte es gerne eher günstig halten.

Die Frage ist halt auch: Was soll die Zukunft bringen?

Wenn du sagst: Du willst immer mit Gas/Holz überwiegend heizen, ja dann reicht die 3,5kW mehr als ausreichend aus.

Aber ich z.B. will komplett weg vom Gas. Keine Ahnung was die Vorbesitzer da machen haben lassen, aber die Heizungsanlage ist überhaupt nicht für das Haus ausgelegt.
Im letzten Monat hat die Gasheizung im Schnitt 5€ pro Tag gefressen und bei unter 5 Grad wird es kalt im Haus. 19 Grad im Wohnzimmer sind bei 2 Grad draußen, schon verdammt viel.
Deswegen: Bevor wir die Zentralheizung umbauen lassen, baller ich lieber alle Dächer voll mit PV und heize mit Klimaanlagen.

Letzten Winter haben wir fasst nur mit dem Holzofen geheizt. Aber diesen Winter bin ich bisher kaum dazu gekommen den Ofen am Laufen zu halten und Holz zu besorgen habe ich auch noch nicht geschafft.
Daher mein Gedanke für ca. 80qm und zwei Räume, die später mal durch einen großen Durchbruch verbunden sein sollen, einfach jeweils mit 2,5kW Heizleistung auszustatten. Also Multisplit.
Mein Gedanke dabei war auch, da beide Räume zusammengehören und die Heizlast ziemlich gleich sein wird, ist eine Multisplit perfekt dafür.

Ich würde auch gerne nur mit Holz heizen, aber ich möchte auch den Luxus haben, einfach Klima an und es wird warm. Bei 3.5kW mit ca. 80qm hätte ich bedenken ob das reicht. Wobei wie erwähnt ist unser Haus von ca. 1870. Die Wände sind zwar ca. 50cm dick, aber ich denke trotzdem das deins besser gedämmt sein sollte. Da könnten bei dir tatsächlich 3,5kW reichen.

Naja meine Gasheizung ist fast neu und funktioniert, die bleibt noch ne weile.
Eben weil ich auch nicht immer Lust/Zeit habe den Ofen anzumachen, schon garnicht in der Übergangszeit, dachte ich es wär eine Gute Lösung mit einer Klimaanlage zu experimentieren.

ja unsere Gasheizung macht es auch noch einige Jahre. Aber die frisst Gas wie blöd und laut Medien soll Gas wieder teurer werden.

Ich denke aber trotzdem das man das nicht pauschal auf jedes Haus so übertragen kann. Ich bin der Meinung das die Heizungsanlage für das Haus falsch ausgelegt wurde.

Über 5€ Gas für einen Tag bei 2 bis 3 Grad und höchstens 18 Grad im Wohnzimmer. Mehr hat die selbst auf höchster Stufe nicht geschafft.
Dagegen die Klimas für Küche und Büro (Anbau und Nebengebäude) mit ca. 10kWh Stromverbrauch für beide zusammen und mit Temperaturen bei denen es sich wohnen lässt. Wobei Küche und Büro deutlich schlechter gedämmt sind als das Haupthaus welches aktuell noch mit Gas beheizt wird.

Also deutlich günstiger mit Klima zu heizen als mit Gas.

Die besagten "...5 Euro Gas für einen..." entsprechen bei einem durchschnittlichen Tarif etwa 5 Kubikmeter Gas, bzw. 50 kWh.

Der Energiebedarf dürfte tatsächlich relativ Deckungsgleich mit den 10 kWh der Klimaanlagen sein (was dann bei einem durchschnittlichen Tarif auch über 3 Euro pro Tag wären :wink: ).

hm, tut mir leid nicht böse gemeint, aber hast du mein Kommentar überhaupt richtig gelesen und wie kommst du auf 50kWh Gas? Am Tag, im Monat, im Jahr?

Aber selbst wenn: Was willst du mir mit den 50kWh sagen?

btw.: Das sind eher rhetorische Fragen.
Denn ich denke was du meinst, aber das ist bei dir nur pure Spekulation und du hast mein Kommentar scheinbar nicht gelesen, denn in dem stehen sehr viele Punkte die dein Kommentar sinnfrei machen.

Wie geschrieben: Wirklich nicht böse gemeint.

Aber fangen wir mal an:

  1. Ich habe von 2 Räumen mit den 10kWh geschrieben, welche deutlich schlechter gedämmt sind als das Wohnhaus welches wir aktuell mit Gas heizen. Wirklich deutlich schlechter.

  2. Ich hatte geschrieben das bei uns die Heizungsanlage scheinbar falsch ausgelegt wurde und dadurch schlecht heizt.

  3. Die 5€ Gas am Tag waren darauf bezogen das die Heizung im Haus gerade mal 18 Grad schafft bei 2 bis 3 Grad Außentemperatur. Dagegen stehen die 10kWh bei deutlich angenehmeren Temperaturen als die 18 Grad.

  4. 3€ sind nicht 5€. Das sind 2€ Unterschied. In 30 Tagen sind das 60€ Differenz. Für mich nicht gerade wenig.

  5. Ich zeichne das seit 3 Jahren auf und benutze die Formel von meinem Energieversorger. Dieser hat für unsere Region normale Preise, daher lohnt sich ein Wechsel nicht wirklich und ja leider waren es vom 26.10 bis 24.11 im Durchschnitt 5€ pro Tag. Leider.

  6. Der durchschnittliche Tarif ändert sich von Bundesland zu Bundesland. Hast du nachgeschaut in welchem Bundesland ich wohne und diese Durchschnittspreise genommen? Selbst bei Strom sehe ich oftmals über 5 Cent pro kWh Unterschied.

Fazit:
60€ im Monat sind 60€ im Monat und die zahle für die Räume mit Klima beheizt weniger als für die deutlich besser gedämmten Räume im Haupthaus mit Gasheizung.
Daher lege ich meine Hand ins Feuer, dass wenn die Klimas im Haupthaus laufen, die Differenz deutlich höher als 60€ im Monat ausfallen wird. Da wir gerne auch mehr als nur 18 Grad hätten bei Temperaturen ab 3 Grad abwärts. So wie in den anderen mit Kllima beheizten Räumen.