Moin @chris1985 ja, der gute Mann ist in den sozialen Medien recht umtriebig, ich folge ihm, werde dort aber bewusst nicht bestellen. Zumal ich persönlich die Konditionen auch gar nicht so gut finde - aber anderes Thema.
Genau das was du beschreibst ist aber auch mein Verständnis und anscheinend auch richtig.
Ich persönlich bin bei so einem Thema zu sehr Kaufmann:
Man baut dann ein ziemlich massives großes teures System auf, welches man vermutlich nur sehr selten wirklich nutzen wird. Das ganze hängt ja auch immer vom eigenen Bedürfnis ab, aber ich persönlich habe nicht den Bedarf von vollautomatischem unterbrechungsfreiem Ersatzstrom - stand heute. In einer ersten Ausbaustufe ist es für mich völlig okay, wenn ich einfach nur meinen Bezug in der dunklen Tageszeit und Jahreszeit senke - das macht finanziell am meisten Sinn (siehe Thema des abnehmenden Grenznutzens). Dazu gibt es dann noch die Option des manuellen Notstroms, zumindest wenn was im Akku ist.
Für mich gilt dann eigentlich folgendes:
- Ich fange mit einem Multiplus II 5000 oder einem Multiplus II 6k5 an
- Ich fange mit einem ca. 15kWh Speicher an.
- Erste Ausbaustufe: Drei neue 500Wp Module auf der Gaube montieren, per DC anbinden
- Zweite Ausbaustufe: Meinen String “Carport + Gartenhaus” auftrennen und per DC anbinden, damit wären dann in Summe 9,1kWp per DC angebunden
- Dritte Ausbaustufe: Zwei weitere Multiplus II 5000 oder 6k5 dazu hängen, Speicher erweitern und die 1:1 Regel umsetzen (und damit auch komplett auf unterbrechungsfreien Ersatzstrom gehen)
Mein SUN2000 KTL33-A liefert aufgrund Südost und Nordwest Ausrichtung sowie 7,6kWp “flach liegend” maximal 21-22kW, also weit entfernt von dem was er könnte. Es war halt damals einer der wenigen Wechselrichter, der 4 MPPTs hatte.