Ich habe damit bei mir im Haus ein Treppenpodest an einer 125er Ytong Wand festgemacht. Die kann man mit einem Löffel durchbrechen, aber das Podest hält bombig.
Muss aber wirklich sauber gearbeitet werden. Länger als 2 Minuten hat man da meistens nicht.
Haben ja schon einige erwähnt, aber ich führe es noch mal auf. Durch die Fassadendämmung sowie die Montage bzw. das Aufhängen der zwei Split-AGs sind unterschiedliche Dübel bei uns im Einsatz. Wir haben “leider” auch eine Hochlochziegel-Außenschale mit 1,4t/m² Rohdichte - also bei Weitem nicht der stabilste Stein (meiner Meinung nach).
Für die Fassadendämmung, erste Ebene KVH 6x10 kommen die hier zum Einsatz (je nach geforderter Festigkeit Einschraubtiefe beachten!):
Für die Konsolen der Klima-Außengeräte (800mm Ausleger/Hebel da die AGs vor der neuen Fassade stehen müssen) kommen Chemie-Dübel zum Einsatz:
Ich habe die gleichen Steine. Wenn du Nylondübel nimmst ist es wichtig, nur zu bohren, kein Schlagbohren.
Trotzdem habe ich festgestellt, das Material wegbrechen kann. Dann hält der Dübel nicht. Ärgerlich, man kann das eine Loch nicht einfach woanders neu machen bei Mehrfachbefestigung.
Mit Injektionsmörtel und Gewindestangen hat das bei den Steinen sehr gut funktioniert.
Falls es um eine Klimakonsole geht: Falls du die Muße hast kannst du überschlägig nachrechnen wie hoch die Zug- Druck und ggf. Scherkräfte sind. Wenn du die Hebellängen einsetzt wirst du sehen das bei den „kritischen“ oberen Schrauben gar nicht mal so viel Kräfte ankommen.
Der Schlag ist deutlich verkürzt aber dennoch vorhanden. Ist zumindest beim Fassadenbau wo quasi 100te Löcher gebohrt werden müssen ein echter Zeitvorteil gegenüber dem nur Drehbohren.
Ich nutze diese Bohrer jetzt immer wenn etwas im Hochlochziegel gedübelt werden soll ohne das die Stege im Inneren zersprengt werden sollen.
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jensdecker
(JensDecker)
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