Hallo,
da ich bislang in meinen Recherchen mein Verständnis nicht validieren konnte, hoffe ich, in diesem Forum "Erleuchtung" zu finden.
Ich plane, ein BKW (1820Wp, 1,6kW Speicher, 800W Wechselrichter) zu errichten. Hierfür verlegt mir mein Elektriker eine dedizierte Leitung. Zusätzlich ist ein Shelly Pro 3em verbaut.
Den Akku habe ich vorgesehen, weil wir tagsüber nicht oft zu Hause sind.
Meine Frage:
Wenn ich mich dann abends entschließe, die Spülmaschine laufen zu lassen (Akku voll geladen), ist es dann relevant, ob BKW und Spülmaschine auf der selben Phase laufen?
Mein Verständnis:
Im Zähler werden Bezug und Einspeisung saldiert. D.h. diesbezüglich ist es irrelevant, wie Verbraucher und BKW auf die Phasen verteilt sind.
Was mir unklar ist:
Das BKW wird seinen Akkustrom auf seiner Phase ja nur los, wenn auf dem Netz entsprechender Bedarf ist. Kann ich davon ausgehen, dass dies immer der Fall ist? Also auch, wenn nicht eigene Verbraucher (auf der selben Phase) Strom ziehen? Oder könnte es passieren, dass ich zwar einspeisen möchte (um meinen Saldo niedrig zu halten), aber auf der Phase das Netz (also außerhalb meines Hausanschlusses) gar nicht ausreichend Bedarf hat?
Das würde dann ja darin resultieren, dass ich eben nicht den gespeicherten Strom mit meiner Spülmaschine (rechnerisch) verbrauchen könnte.
Oder ist es doch so, dass irgendwie der Strom von einer Phase in die andere "überwandert" (also irgendwo z.B. in einer Verteilstation)?
Vielen Dank
Christoph