Batterycase heizen. Welche Variante?

Gebrauchte Heizmatte von einem Wasserbett. Hat sogar Temperaturregelung und gibt es bei Kleinanzeigen teilweise für 10-20€. Wäre vielleicht was?

Ich muss ehrlich sagen, ich habe Angst vor 230V AC in einem 48V Akku. Wenn etwas mal in den Heizfolien/drähten kurzgeschlossen wird, dann hat man gleich 230V offen oder an einer Batterie anliegend.
Da wäre mir sogar 12V DC mit externem Netzteil oder 48V direkt aus der Batterie lieber (mit allen Vor und Nachteilen).

Ich weiß, DC hat auch eigene Problem, vor allem Lichtbögen. Da könnte man aber einen Step-Down von 48V auf 12/24 V nehmen. Dann ist die Ansteuerung auch einfacher (keine 48V fähige Mosfets nötig usw.)
Der Größte Nachteil von "direkt aus der Batterie" (also nach BMS eigentlich): wenn die Ausgekühlt ist, kann ich nicht mehr heizen, denn BMS schaltet ab. Da wäre externes Netzteil besser.

Ich überlege es noch

@eugenius warum 230V?

@tageloehner ja genau, warum eigentlich 230V? alle oben vorgeschlagene Lösungen sind 230V...

"meine" Speigelfolien sind 12V

@eugenius Zeig mal 1 link zu deier Idee. Manche spiegel werden mit PTC geheizt.

Daß 230V draufsteht heißt nicht, daß die an 48V nix tun

@tageloehner Batterycase heizen. Welche Variante? - #8 von eugenius - DIY Akkus - Komponenten, Aufbau, Methoden, Problem - Akkudoktor Forum

@eugenius und das fault nicht weg draußen in einer Grube in der Erde? Nach der Erfahrung (Schrottplatz) werden die dinger schnell hin?

@tageloehner du verwechselst. Ich bin nicht der Threadersteller. mit der Grube. In meinem Fall wäre es eine Garage

Hi, ich habe die Idee mittlerweile umgesetzt.

Ich habe eine Kiste aus mit Elenfantehaut eingecremtem OSB gebaut und darin in allen Richtungen 10cm Styropor. Auf das Styropor eine 230V Heizmatte mit 200W / m², wobei diese 50x70cm hat. Die Kiste steht in einem mit Baufolie ausgegleiteten Loch auf 6 Pflastersteinen als Drainage. Normal kommt dort auch gar kein Wasser hin.

Darauf das Case welches pulverbeschichtet ist und damit theoretisch nicht leitend, wenn die Heizmatte einen Kurzen hätte. Wobei die Heizmatte komplett laminiert ist.

Die ersten Tage hatten wir noch Minustemperaturen in der Nacht. Dennoch musste ich irgendwann das Styropor vom Deckel entfernen.

Denn mit jedem Lade- oder starkem Entladevorgang ging die Temperatur mehr hoch als runter.

Jetzt für den Sommer muss ich wohl das Styropor weiter reduzieren oder mir eine Belüftung ausdenken, die kein Kleinvieh rein lässt.

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@maxpd her mit den Bildern! :slight_smile:
27 Grad ist doch ganz gute Temperatur. über 35° würde ich schon mal über die Lüftung nachdenken. Ansonsten ist LFP wie Mensch. ca. 18-25 Grad sind ganz gut.
Evtl. wirklich weniger Styropor, muss halt an wenigen Tagen mehr heizen.

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Styropor brauchst halt nur, wenns friert. Sonst kann das raus und eingelagert werden.

Grundsätzlich kommt man da nicht so leicht ran und auch in der Kiste ist der Platz knapp bemessen. Raus bekommt man da eher nichts mehr. Das Styropor ist auch press, weil ich Kältebrücken vermeiden wollte.

Die Kiste ohne Elefantenhaut:

Das Loch ohne Akku, direkt an der Hauswand unter einer Treppe

Mit Akku, in Baufolie und noch unaufgeräumt. Der getauschte Deckel mit Styropor liegt noch daneben.

Blick in die Kiste mit dem Case und der Heizfolie darunter. Da sieht man den knappen Platz. Daher wurde der Akku auch 1x komplett auseinandergenommen um ihn in der Kiste wieder zusammenzubauen. Positionieren der Kiste, Bohren der Kabeldurchführungen nach außen und Zerlegen + Zusammensetzen des Akkus: Dauer 7h.

Der Power Button wurde verlängert und ins Haus verlegt.

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Verstehe. Für die frostfreie Zeit einen Aludeckel?

Was würdet ihr als "Dämmung" Empfehlen, wenn die Temperatur nicht tiefer als -5° fällt, und das nur an 2-3 Tagen im Jahr wenn draußen minus 10 sind und ehe keine Sonne scheint. Restliche Zeit eher über 0°. Da könnte doch auch die "Heizung" reichen ohne extra Styropor und co., oder?

Oder zumindest das Gehäuse aus 15mm Siebdruckplatten mit Alufolie bekleben?

Die Wohlfühl Temperatur was Lebensdauer betrift geht bei LFP erst bei 15 Grad los. Akkus sind nicht digital, Null Grad mit geringer Stromstärke geht zwar, aber besser je näher man an die Wohlfühl Temperatur kommt.

Dazu gibt es Diagramme, finde ich nur nicht mehr.

Habe anfangs auch was mit den Lastwiderständen auf Alu basteln wollen, letzlich wurde es eine Terrarium Heizmatte aus China, gibt es verschieden groß bis etwa 45W incl. Regler für 230 Volt und ein paar $.

Ohne Regler könnte man die vermutlich auch mit DC ab etwa 100 V aus stepup betreiben.

Ein Niedervolt Eigenbau Version hatte ich noch im Kopf. Nicht verwirklicht da mir die ch. Heizmatte passt.

Fermacell Gipsfaser Platten Zuschnitt als Träger und Schutz. Um die mittlere wird einfach grüner Blumendraht oder ähnl. z.B. auch Kupferlackdraht, auch der kann heizen, gewickelt. Vorteil, man kann gegen Ende engmaschiger wickeln um die Heizleistung am Rand zu erhöhen. Fast fertig. Noch irgend ein mech. Thermostat dran, bei DC 48 V auf Funkenlöschung bei höheren Strömen achten. 1 A sollte noch problemlos sein. Oder halt elektronisch die Last mit MOSFET schalten.

SG

@hopfen Wenn schon DIY kannst auch paar NPN transistoren auf ne aluplatte verteilen und denen die Heizleistung mittels Basisstrom vorgeben. Dürfte sicherer sein als ein Drahtwickel, der sich bei Erwärmung ausdehnt

@tageloehner TO220 hatte ich auch im Kopf, heizen jedoch unstabilisiert zu ungleichmäßig.

Danke, guter Hinweis!
Geplant war mit MOSFET zu schalten.

Ich bin mir immer noch nicht sicher wie ich es machen werde. Entweder mit externen 12V Netzteil, dann kann man heißen auch wenn BMS die Entladung nicht freigibt. Aber so weit, also unter ~0°, will ich aber nicht mal kommen lassen. Aber auch im Fall von leeren Akku auch noch mit Heizung entladen wäre wohl auch nicht gut. Aber auch da, im Vergleich zu Akkugröße ist die Heizung eher als "Leitungsverluste" zu sehen... je nachdem wie lange die laufen muss.

Alternativ wäre auch, wenn ich die 4x12V Pads in Serie verbinde und der Mitte trenne, dann sollen nur 24V "in der Mitte" anlegen. Dann wäre auch Relais wieder OK.

Ich überlege es mir noch. Zuerst sollen die Zellen ankommen.

Stromkreis in der Mitte trennen nützt nichts.

Mache den Stromkreis auf und klemme ein Messgerät dran. In einer Ringleitung ist es überall gleich.

Aber es gibt doch was.

z.B. 70 V (eines Modulkreises) hart auf 55 V aufschalten und trennen ergibt nur delta 15 V. Das Modul darf natürlich nicht zusätzlich belastet sein wo die Spannung im Dunkel niederohmig auf Null gezogen wird. Dann wären eine Schaltung dort 55 V.

Halbleiterschalter wie MOSFET sind bei etwas höheren DC Spannungen Spannungen natürlich besser, wenn sie ausreichend spannungsfest sind.

@hopfen Ähm, ich rede hier nicht über die PV Module sondern Heizpads, also Widerstände. Und da fällt an jedem Widerstand die Spannung ab.