Hallo Carolus,
was für eine Super Erklärung. Vielen Dank dafür, auch von all den Anderen die das lesen.
Mir war die Thematik bekannt und habe nach einigen Versuchen mit verschiedenen Pasten und Brücken jetzt Werte
bei 45A Batteriestrom von 1-2 mV an den Zellbrücken erreicht.
Einzig der Leitungsschutz in der Plusleitung zum WR schlägt bei dem angesagten Strom mit 45mV zu buche, aber das lass ich mal.
Habe ein NH000 80A verbaut, die wird das bischen Wärme abkönnen.
Danke nochmals.
H.P.
Moin, was empfehlen denn nun die Fachleute für die Zell-Pole....
MG Chemicals Carbon Conductive Grease ist ja quasi nicht zu bekommen, oder hat jemand ne Quelle ?
Polfett eher auch nicht optimal, was ich so lese..
Wago 249-130 Füllspritze mit 20 ml Alu-Plus-Kontaktpaste ??
Tendiere aktuell zum Wago Zeug....spricht da was dagegen ?
Gruß alex
jo wago paste habe ich drauf auch kupfer auf kupfer
Polfett eher auch nicht optimal, was ich so lese..Polfett ist in etwa so geeignet wie Benzin zum Feuerlöschen.
Aluminium-Kontakt-Paste ist der richtige Weg für Aluminium zu irgendwas Verbindung.
Für Cu-Cu wiederum isses so nützlich wie ein Kropf.
Genau, Polfett kommt, wenn nötig, hinterher drauf, aber wenn deine Batterie dann so steht das du Polfett brauchst...
Genau, Polfett kommt, wenn nötig, hinterher drauf, aber wenn deine Batterie dann so steht das du Polfett brauchst...Säurehaltige Umgebung?
Warsch. kommen eher salzige oder feuchte Umgebungen in Frage.
Wie salzig ist es eigentlich an einem Haus am Meer? Bringt die Luft da langfristig auch Salz mit?
hab letztens eine cu cu verbindung mit der wago alupaste dazischen aufgemacht sah wie frisches kupfer aus nicht oxidiert
Für Cu-Cu wiederum isses so nützlich wie ein Kropf.
ich meine schaden tut es da nicht
Ich weiss, dass einige hier das machen.hab letztens eine cu cu verbindung mit der wago alupaste dazischen aufgemacht sah wie frisches kupfer aus nicht oxidiert
Für Cu-Cu wiederum isses so nützlich wie ein Kropf.
ich meine schaden tut es da nicht
Ich wusste auch, dass du dabei bist. Ich lese viel und behalte ne ganze Menge.....
Du schreibst
ich meine schaden tut es da nichtIch meine: das ist nicht das entscheidende.
Entscheidend ist, ob es hilft.
Und in dem Zusammenhang ist eine Paste für Alu mit folgender Funktionsweise konstruiert:
Aluminium ist immer auf der Oberfläche oxidiert und hat schlechten Kontakt.
Also enthält die Paste harte (Zink) Partikel, die sich beim Pressen in die (weiche) Aluoberfläche Hineinpressen, dabei das Oxid aufbrechen und durchstossen und damit guten Kontakt herstellen.
Kupfer kann auf der Oberfläche minimal oxidiert sein, diese Oxidschicht ist nur schwach gebunden und kann schon von schwach Säuren Lösungen ( Zitronensäure) entfernt werden. Die Oberflächen geben extrem guten direkten Kontakt, selbst mit einer schwachen Oxidschicht.
Mache ich da jetzt Kontaktpaste zwischen, werden die Zinkkörnchen auf der Oberfläche plattgedrückt ( Kupfer ist härter) und trennen die Kupferoberflächen.
In diesem Zusammenhang denke ich, dass die Paste schon "schadet", aber nicht soviel, dass es ein Problem darstellt.
Meine Erwartung wäre aber, dass man das bei 10 oder 20 versuchen, im Mittelwert der Widerstandsmessung, das messen kann.
klingt logisch werde ich in zukunft bei cu cu verbindungen weglassen
was für eine kontaktpaste ist denn da empfehlenswert für blankes kupfer um oxidation zu verhindern?
Ich glaube gelesen zu haben, dass es auch Paste für cu zu cu gibt.
Aber grundsätzlich ist cu zu cu so gut, das man das eher verschlimmbessern kann.
Mein Kenntnisstand.
Update: was ich mache, ich entferne die Oxidschicht, wenn nötig, mit Zitronensäure.
Was ist mit Noalox?
Was ist mit Noalox?Natürlich. Der Klassiker für Alu.
Ich glaube gelesen zu haben, dass es auch Paste für cu zu cu gibt.Da täuschst Du Dich.
Aber grundsätzlich ist cu zu cu so gut, das man das eher verschlimmbessern kann.
Mein Kenntnisstand.
Update: was ich mache, ich entferne die Oxidschicht, wenn nötig, mit Zitronensäure.
Auch bei CU erreichst Du nie den vollen Querschnitt der beiden aufeinanderliegenden Flächen, da es es immer feine Unebenheiten gibt! Das führt unter Umständen zu partieller Überhitzung an einigen wenigen Punkten der Verbindung.
Die CU-Paste gleicht diese Unebenheiten aus.
Wie sowas aussieht, wenn´s schief geht siehst Du hier - nach mehreren Jahren! (An der CU-Paste hat´s nicht gelegen, da war keine dran ;) )
Das ist nicht nur bei Kupfer so, das ist, fast, immer so.Ich glaube gelesen zu haben, dass es auch Paste für cu zu cu gibt.Da täuschst Du Dich.
Aber grundsätzlich ist cu zu cu so gut, das man das eher verschlimmbessern kann.
Mein Kenntnisstand.
Update: was ich mache, ich entferne die Oxidschicht, wenn nötig, mit Zitronensäure.
Auch bei CU erreichst Du nie den vollen Querschnitt der beiden aufeinanderliegenden Flächen, da es es immer feine Unebenheiten gibt!
Wenn die Anzugskraft nicht reicht, um das Material zum fliessen zu bringen, geht das sowieso nicht. Selbst polierte Flächen gehen nicht in Vollkontakt. Aber selbst wenn es fliesst, wie bei Quetschverbindungen, hast du zwar kalt gasdichte Kaltverformung, aber noch längst keinen Vollflächenkontakt.
Was glaubst du denn, warum man soviel Kupferverbinder verzinnt, obwohl Zinn eine schlechtere Leitfähigkeit hat und auch oxidiert?
Weil Zinn weicher ist und auch noch fliesst .
Das führt unter Umständen zu partieller Überhitzung an einigen wenigen Punkten der Verbindung.Kaum. Die wirklich tragende Kontaktfläche ist und Größenordnungen kleine als die zusammengepresst Kontaktfläche, vorstellbar als eine große Anzahl Punktkontakte. Daher ist, theoretisch, ein sanft angerauhte Fläche besser als eine polierte.
Die CU-Paste gleicht diese Unebenheiten aus.Das meint man. Ist vergleichbar mit dem Thema Wärmeleitpaste bei Halbleitern. Wenn man von modernen Pasten mit Metallpartikel absieht, ist die Wärmeleitung grottenschlecht.... Nur eben besser als die Luft in einem Spalt.
Wie sowas aussieht, wenn´s schief geht siehst Du hier - nach mehreren Jahren! (An der CU-Paste hat´s nicht gelegen, da war keine dran ;) )Ich erkenne am Bild nicht was das für eine Anlage oder Kontakt ist. Sieht mir aber aus wie Folge von Korrosion, das ist natürlich ein Thema, was zu berücksichtigen ist. In einem solchen Fall braucht auch Kupfer einen Schutz. ( Aber normalerweise nicht für die Kontaktqualität).
WhatsApp Image 2022-07-19 at 08.46.41.jpegWhatsApp Image 2022-07-19 at 08.46.42 (1).jpeg
ui das siet nach viel strom aus ;)
Wie sowas aussieht, wenn´s schief geht siehst Du hier - nach mehreren Jahren! (An der CU-Paste hat´s nicht gelegen, da war keine dran ;) )
wo hat man denn solche verbindungen?
in dem fall hätte eine wärmebikdkammera geholfen
evtl waren die schrauben nicht ganz fest angezogen...
Das sind die Sekundäranschlüsse von einem Trafo, der einen Lichtbogenofen versorgt, da gehen 5-10kA drüber.ui das siet nach viel strom aus ;)
Wie sowas aussieht, wenn´s schief geht siehst Du hier - nach mehreren Jahren! (An der CU-Paste hat´s nicht gelegen, da war keine dran ;) )
wo hat man denn solche verbindungen?
in dem fall hätte eine wärmebikdkammera geholfen
evtl waren die schrauben nicht ganz fest angezogen...
Die Wärmebildkamera hat gezeigt, dass es da viiiiel zu warm ist, daher hat man nachgeschaut.
Man wird nun in Zukunft öfter mal prüfen.
Das ist nicht nur bei Kupfer so, das ist, fast, immer so.Da geb ich Dir vollkommen Recht!
Das ist wirklich ein interessanter Gedanke!
GeLuPV2 hat geschrieben: ↑Di Aug 16, 2022 7:30 am
Das führt unter Umständen zu partieller Überhitzung an einigen wenigen Punkten der Verbindung.
Kaum. Die wirklich tragende Kontaktfläche ist und Größenordnungen kleine als die zusammengepresst Kontaktfläche, vorstellbar als eine große Anzahl Punktkontakte. Daher ist, theoretisch, ein sanft angerauhte Fläche besser als eine polierte.
..................
Ich erkenne am Bild nicht was das für eine Anlage oder Kontakt ist. Sieht mir aber aus wie Folge von Korrosion, das ist natürlich ein Thema, was zu berücksichtigen ist. In einem solchen Fall braucht auch Kupfer einen Schutz. ( Aber normalerweise nicht für die Kontaktqualität).
Mich macht die lange Zeitdauer von mehreren Jahren stutzig, ehe das aufgetreten ist. Schrauben waren fest.
Kupferpaste ist tatsächlich eine Lösung bei diesen Anschlüssen, aber der Grund, wieso es hilft, könnte tatsächlich ein anderer sein, als man gemeinhin vermutet :thumbup:
sondern so wie man Wärmeleitpaste aufträgt: ein Kleks in der Mitte, der sich beim zusammenpressen gleichmäßig nach aussen ausbreitet.Tut bei dem thema hier zwar nix zur sache, aber da hätte ich vielleicht eine bessere option.
Das sorgt dafür das du an den ecken keine wlp hast und dafür zw den ecken die wlp heraus quillt.
Oder überall wlp unter dem kühler vervorquillt. Was bei 0815 wlp für 3,50€ kein thema ist,
aber bei teurer wlp schon eher ärgerlich ist. Bei flüssigmetal wird es sogar gefährlich.
Hoher anpressdruck ist dabei immer gut, aber auch da: nach fest kommt ab und das ziel sollte
eine möglichst gleichmäßige verteilung der wlp auf der cpu sein.
Da ist ein klecks in der mitte der sich erst breitdrücken muss nicht das optimum.
Und ja, ich weiß, das wird immer so gezeigt, aber ist halt nicht die beste herangehensweise.
Die guten Wärmeleitpasten sind sehr zähflüssig, da hilft den Kühlkörper vorher mit dem Föhn warm zu machen ungemein für gute Ergebnisse.
Die Pasten aus der Elektronikindustrie sind dagegen unbrauchbar, passt aber dazu, wie die angewendet werden.
Jetzt ist nur die Frage, ob das bei so Kontaktschmiere genau so ist, oder Kupferpaste & Co. Industriewärmeleitpaste entsprechen und die von Wago zum guten Zeug gehört.
kupfer oder verzinntes kupfer auf alu mache ich wago 249-130 draufhttps://www.hornbach.de/shop/Wago-249-130-Fuellspritze-mit-20-ml-Alu-Plus-Kontaktpaste/8852916/artikel.html?wt_cc2=41053551340&wt_cc3=183363166977&gclid=EAIaIQobChMI8ri_wP7K-QIViIbVCh2L7wsCEAYYASABEgJwvfD_BwE&wt_cc6=8852916&wt_mc=de.paid.sea.google.alwayson_assortment.leu.pla.766470194.41053551340.&wt_cc1=766470194
ich mache die kontaktstellen mit nem tuch und etwas bremsenreiniger sauber bevor ich auf einer seite die paste(ganz wenig) auftrage
Wie sind die praktischen erfahrungen? Reicht da eine 20ml spritze für 32 zellen?
Die guten Wärmeleitpasten sind sehr zähflüssig, da hilft den Kühlkörper vorher mit dem Föhn warm zu machen ungemein für gute Ergebnisse.Arctic MX4 für den ganz schmalen geldbeutel oder mx5 und gut is.
So genug offtopic :)

