[quote data-userid="10176" data-postid="87764"] @flexiblebird Der ist tatsächlich recht günstig. Kann man da auch den aktuellen Stromverbrauch auslesen, damit die Info dann zum Regeln verwendet werden kann? Leider ist der Zähler auch derzeit nicht lieferbar. Ich würde das Ganze gerne mit einem Raspberry Pi steuern. Wie machst du das mit dem Regeln der Ausgangsleistung?[/quote]
Natürlich, daher ist er beliebt, dazu ist RS485 MODBUS da, und dokumentiert im Gegensatz zu manchem Chinesen.
Aber bei dem Wechselrichter musst du aufpassen, weil der ja nicht mehr zulässig ist. maximal 600W dürfen angeschlossen werden. aber egal. wie ließt denn dein arduino das aus? hast du da explizit ein programm geschrieben oder gibts da was fertiges? ich kenn mich da leider nicht wirklich gut aus. ich habe nur den raspberry pi zu hause rumliegen, der in einer anderen anwendung drin war. daher könnte ich den auch verwenden.
ich hänge mich hier mal mit dran, da mein kleines Projekt recht ähnlich aussieht.
Ich habe das ähnlich nachgebaut wie in dem Video von Andreas, nur versorge ich den DPM8624 über den Lastausgang eines Victron Ladereglers (100/20).Jetzt gibt es das Problem, wenn der Lastausgang wegschaltet, oder auch der Akku bzw. das BMS wegen Unterspannung aus den bekannten Sicherheitsgründen abschaltet, wird auch der DPM8624 abgeschaltet. Sobald wieder Strom ansteht, bleibt der DCDC Wandler aber ausgeschaltet und muss händisch über die Schnittstelle wieder aktiviert werden, sodass er den Microwechselrichter wieder mit Strom versorgen kann. Arduino, oder so, ist eigentlich keines geplant.
Wie habt ihr das Problem mit dem DPM gelöst, da eigentlich bei jedem, wenn der Akku leer ist, der Wandler im stromlosen Zustand abschaltet?
Der Arduino liest über RS485 aus und beeinflusst den WR über RS485. Natürlich muss man das Programm schreiben dazu sind die Arduinos ja ebenso wie die rPi da.
Im Prinzip speist man 0W ein, aber womöglich auf einer anderen Phase als man verbraucht, daher begrenze ich auf 600W, auch damit wird der Akku leer.
Also rein logisch betrachtet müsste es eine maximale Leistungsbegrenzung für den Wandler geben.
wenn der Akku voll ist, dann darf der Wandler die volle Leistung ziehen, wird der Akku leerer, wird die Leistung begrenzt. Ist der Akku dann leer, oder zu zu 70% entladen, schaltet der Wandler quasi ab und es fließt nur noch der Strom für die Erhaltung der Funktionalität. Somit schont man nicht nur den Akku, sondern hält auch sein System am laufen. Quasi ein antistall (Terminologie aus dem Motorsport) vom akkusystem. Aber was das programmieren und alles angeht. Da bin ich gerade bei Kenntnisstand 0. muss mir also alles selbst beibringen. Aber machbar sollte das sein!
[quote data-userid="10176" data-postid="88285"]
Ist der Akku dann leer, oder zu zu 70% entladen, schaltet der Wandler quasi ab und es fließt nur noch der Strom für die Erhaltung der Funktionalität.[/quote]
Heist, du willst das Softwaretechnisch lösen, dass der DPM weiterhin mit Strom versorgt wird und nur an den WR nichts mehr abgibt?
genau das war mein Gedanke. Der Ausgang vom DPM ist dann einfach 0. der Wechselrichter startet dann ja relativ zügig wenn wieder Strom da ist. Der DPM kann ja nicht mehr abgeben als die Gegenseite aufnehmen kann. Also auch wenn der jetzt von 0 auf 17A Strom ausgibt, kann der reale Strom Fluss ja alles dazwischen annehmen. Man gibt ja nur die maximale Menge an. Von daher sollte das kein Problem verursachen denke ich.
Von den Shelly hab ich schon gehört. Am liebsten wäre mir ein System, was ich dann wirklich für alles nutzen kann. Ich habe einige Verbraucher die ich gerne tracken würde. Shelly soll es recht einfach sein. Ich weiß nur nicht wie genau die sind bzw. Wie schnell. Um den WR zu beeinflussen muss das ja irgendwie um die 50ms regeln können.
@robson1311 dem dom kannst Im Menü sagen dass er automatisch auf on geht. Somit sollte er funktionieren sobald wieder Spannung auf der Eingangsseite anliegt
Ich habe hier mal die Spannungsverteilung und die Leistungsabgabe meiner beiden Module aus dem September angehängt. Insgesamt waren das ca. 2,5 kWh an dem Tag. Ich denke damit kann man ganz gut arbeiten. Der eine Baum stört zwar etwas, aber im Sommer könnte man denke ich nachts ganz gut über die Runden kommen mit einem Akku. Im Winter müsste ich ihn aber in den Winterschlaf schicken. Da macht das nahezu keinen Sinn. Ich stelle mir nur gerade die Frage, ob ein 8s LiFePo4 mit dem epever Ladegerät geladen werden kann, wenn die Spannung so aussieht wie in dem Diagramm gezeigt ?
bin aber (gottseidank) mittlerweile selber draufgekommen. geht allerdings nur über die tasten am gerät selbst, und nicht über die software (interface).
Dein Ladegerät ist zu ungenau um den Innenwiderstand der Zellen korrekt zu messen und misst nur mit Gleichstrom. Wenn du vernünftige Werte haben möchtest brauchst du eines mit Vierleitermessung wie es im Bild 5 beim Aliexpress Link von dir zu sehen ist. Zb. ein YR1035+, das misst mit Wechselstrom AC bei 1khz, genau wie es in sämtlichen Akku Datenblättern zu finden ist. Deine Zellen sind von Liitokala und sollten laut Liitokala Shop auf Aliexpress oder Alibaba (falls das wirklich direkte Shops von Liitokala sind) maximal 0,3mΩ haben.
Du könntest als erstes auch mal den QR Code checken, dazu schau dir das mal an:
@u-f-o es steht nichts dabei wie es gemessen wird. Nur dass er es kann. Allerdings nicht beim Laden. Der Modus muss explizit ausgewählt werden. Er misst ca. 1sek und spuckt dann den Wert aus. Hier mal die Bedienungsanleitung dazu:
Habe mal alle QR Codes abfotografiert. Mit dem verlinkten Beitrag komme ich aber nicht so ganz weiter. Bin mir auch nicht sicher ob es Aufkleber sind oder nicht. Es ist auf jeden Fall uneben und hinter einer Schicht Kunststoff.
Sämtliche Modellbaulader messen mit Gleichstrom, die einen recht gut und die anderen weniger gut (habe selbst mehrere Modellbaulader). Die Werte kannst du aber nur als Referenz hernehmen um später zu schauen ob sich im laufe der Zeit und somit der Alterung des Akkus der Innenwiderstand erhöht hat. Zum vergleichen mit den Herstellerangaben und für brauchbare Ergebnisse brauchst du wie ich schon geschrieben habe sowas wie den YR1035+/YR1030 etc... mit einer Vierleitermessung und AC (Wechselstrom) bei 1Khz. Dennoch lassen deine Werte vom Junsi nichts gutes erahnen...
Wenn du anhand des QR Codes mehr wissen möchstest wirst du wohl nicht drum herum kommen und die weiße Folie abziehen müssen wie hier zu sehen:
Darunter wirst du dann mit hoher Wahrscheinlichkeit einen weiteren QR Code vorfinden. Wenn du diese zwei QR Codes dann wie im Beitrag von "ChristianAusWardenburg" beschrieben zusammen in den Decoder eingibst, solltest du zumindest das Produktionsjahr der Zellen rausfinden können.