Ich brauche euren Rat, weil ich mich jetzt nicht so auskenne.
Folgende Situation:
Ich will mir ein Balkonkraftwerk anschaffen, die PV-Module habe ich schon.
Diese habe ich über meine Verwandschaft bekommen, diese haben eine Palette bestellt für Ihre PV-Anlage und es sind 4 Module übrig geblieben.
Mein Glück, diese konnte ich für einen mittleren Taler abkaufen.
Das PV-Modul ist ein "Trina Vertex N-Type 610W Bifacial Doppelglas"
Diese sollen auf meine Terassenüberdachung-Flachdach, wo jetzt schon 4 Photothermie Module stehen, links und rechts je 2 Stück, daneben.
Da ich leider sonst keinen Paltz habe.
Jetzt habe ich aber gelesen, dass für Balkonkraftwerke nur PV-Module mit max. 2000W Leistung gesamt zulässig sind.
Meine Module aber 2440W Gesamtleistung haben.
Als Wechselricher will ich die "Anker Solix Solarbank 3 E2700 Pro" kaufen, mit Speicher.
Muss diese Anlage als PV-Anlage anmelden werden, auch wenn der Wechselrichter nur 800W liefert.
Zur Info, ich bin Tagsüber meist selten Zuhause, eigentlich fast immer unterwegs,
nur Abends immer zuhause. Da setzte ich mich dann meistens an den PC, der verbraucht so ca. 500W-650W (Gammer halt).
Deshalb will ich zu der Solarbank noch 2 Speicher kaufen, um Tagsüber den Strom zu speichern und abends zu nutzen.
Was ist eure Meinung, macht das sinn, oder habe ich schon alles falsch gemacht.
Ich will halt mit den 4 PV-Modulen so viel Leistung heraus hollen wie geht, weil ich wie gesagt kein anderen Platz habe, und aufs Hausdach will ich keine Module setzten.
Grüße aus Gera.
Danke euch schonmal für eure Antwort.
Da Module vergleichbar nix kosten, aus rot wird schwarz
Das Gespiel mit Kleinkram ist doch für die ohne andere Möglichkeit gut
Aber das Dach ist "nackt" - .....
Vermutlich ist das Solarthermie?
Damit ist der nächste logische Schritt, eine WP und Deinstallation der ST um auch zum Dach da noch ein paar PV Module unterbringen zu können.
Es scheint zumindest mir unausweichlich in Zukunft zu investieren. Weg mit Schornstein, weg mit Holz/Gas/Öl/Kohle und her mit selbstgemachter oder nutzbar gemachter Sonnenenergie.
Ich sehe viele Alte, die stur an Altem festgehakten haben und nun in altem teuren Schrott mit hohen Kosten wohnen.
Sonst - will man nix tun, dann haben die Module halt einfach nur 2000W.
Oder nur drei Module anschließen damit du alles legal hast.
4x610 ist sehr gefährlich, der Anker hat dann nur noch ~1200W Reserve.
Wenn du sie als 4x500 anmeldest würde das der BKW-TÜV bemängeln.
Sofort nach der Anmeldung beim Marktstammdatenregister kommt der vorbei und inspiziert ob alles passt.
Ganz wichtig, wer Spuren von Ironie findet darf sie behalten.
@Vavuum
Dein Rat mag für Dich passen, für den TE geht er am Thema vorbei.
@TE
4*6xxW sind für ein BKW zu groß, das hast Du ja bereits erfahren. Ob das wem auffällt, sei dahin gestellt.
Wie alt ist denn die Installation im Haus, respektive brauchst Du vermutlich einen neuen Zählerschrank mit den entsprechenden Kosten?
Wenn sich das auf Grund aktueller Installationssituation ohne nennenswerten Aufwand machen lässt, würde ich zur Dachanlage tendieren.
Evtl. die Solarthermie etwas flacher anwinkeln, die scheinen auf dem Bild einen Schattenwurf auf das Dach bewirken zu können.
Wie hoch ist denn dein Stromverbrauch und beabsichtigst Du noch weitere Änderungen, z.B. Warmwasser über Strom, Wärmepumpe(n), E-Auto?
Bleibt bitte mal beim Thema, hier sind einige Meldungen eingegangen, dass am Thema vorbei diskutiert wird. Deshalb sind einige Beiträge jetzt ausgeblendet.
An deiner Stelle würde ich 4x2000 W Modulleistung und 800 W Wechselrichterleistung anmelden, meinetwegen auch noch den Speicher, und gut is.
Ob die Spannungen (auch die Leerlaufspannung) der Module zum Wechselrichter passen, hast du kontrolliert?
Etwas mehr Gelassenheit wäre der Moderation schon zuzutrauen , es war soweit ich das uebersehe null beleidigende Worte dabei , klar etwas Off Topic , jedoch passiert sowas schnell wenns um erneuerbare Energien und Speicher geht ..
Ist ja auch so dass der Threadstarter mit dem Informativen Bild doch Recht gute Infos bisher bekommen hat .
Ob man als Moderator gleich auf jede " Petze" reagieren muss
Da der Thread nun dank Moderation nicht auf den Punkt kommt , Frage ich nochmal ob es legal ist mehr PV als 2000 Watt PV an einen Speicher zu hängen aber die max 800 Watt AC Einspeisegrenze einhaltend ?
Also die Solarthermie war zu meiner neuen Gasheizung dazu, damit ich die 60%tige Förderung bekomme. Diese hat mir sehr viel Gas gespart seitdem ich diese habe.
Die werde ich bestimmt nicht wieder abbauen.
Die PV-Module wieder zu verkaufen ist keine Option.
Auf das Hausdach will ich deshalb jetzt keine Module setzten weil ich dieses in 2-3 Jahren neu eindecken will, da wäre es quatsch jetzt vorher PV-Module drauf zu bauen und dan baue ich alle wieder ab.
Auch benötige ich nicht so viel Solar ertrag weil ich einen Strom Jahresverbrauch von ca. 2200kw/h habe. Ein Balkonkraftwerk würde mir vollkomen reichen.
Wenn es doch mal mehr werden sollte kann ich ja aufrüsten.
Aber eine PV-Anlage für mehr als teils 5000€-10000€ oder mehr rentiert sich für mich nicht.
Da kann ich lange Strom aus dem Netz beziehen.
Gut dan werde es als PV-Anlage anmelden.
Aber trotzdem nur mit 800W Wechselrichter.
Laut HP
bietet ein Marstek C alles was Du suchst.
Gibt vielleicht noch andere, der war nur der erste den ich gefunden habe.
Wichtig beim WR ist, dass die zulässige Eingangsspannung auch unter ungünstigsten (kältesten) Temperaturen nicht überschritten wird.
Ein zu hohes Stromangebot wird der entspannt ignorieren und nur ziehen, was er auch verarbeiten kann.
Da der WR nur 800W AC-Ausgangsleistung hat ist diese Seite konform.
Wenn Du den noch auf Nulleinspeisung konfiguriert bekommst, k.A. ob der das kann, dann ist Dein Nutzen maximal.
Frage: Wo saugt die Heizung die Luft an?
Ich frage deshalb weil mir aufgefallen ist, dass die neuen Heizungen ein langes Abgasrohr haben müssen aber dies nicht nutzen um die Luft vorzuwärmen. (Prinzip Franco Crosti)
Das ist in der Regel kein attraktiver Weg, weil hoher Aufwand und geringer Nutzen. Es kann z.B. sein, dass dafür erstmal ein neuer Zählerkasten montiert werden muss mit diversen anderen Anpassungen. Auch wirst du einige Stunden an den Elektriker zahlen müssen. Das wird sich in einem Kostenrahmen von 2000-8000 Euro abspielen. Völlig unattraktiv für ein etwas aufgebohrtes Balkonkraftwerk.
Wenn du andere Informationen dazu hast, bitte mitteilen. Hier im Forum und in anderen Foren kannst du zahlreiche Beispiele finden, was für ein Aufwand nötig ist, um eine normale PV-Anlage umzusetzen und angmeldet zu bekommen.
Persönliche Angriffe und Unterstellungen helfen niemanden weiter.
Hab mal die KI Gemini recherchieren lassen:
Neuer Zählerschrank 1500-5000 Euro Material
8-20 Stunden Arbeitszeit bei 60-90 Euro die Stunde
Arbeitskosten also 500-1800 Euro
Weitere Kosten für Überspannungsschutz und diversen Erweiterungen, die individuell noch nötig sind
Endcheck und Abnahme einer selbstgebauten Anlage 500-2000 Euro
Anmeldung Netzbetreiber 200-400 Euro
Ob ein neuer Zählerschrank nötig ist, hängt vom Alter der Installation ab.