Ich meinte das anders als Notabschaltsystem. Einfach ein Shelly, der den WR trennt.
Es bräuchte allerdings eine Verzögerung, also z.B. >800W für 10s, dann Notabschaltung.
Ich meinte das anders als Notabschaltsystem. Einfach ein Shelly, der den WR trennt.
Es bräuchte allerdings eine Verzögerung, also z.B. >800W für 10s, dann Notabschaltung.
du bist aber immer reaktiv. dass heißt du könntest schon einen peak gehabt haben der verboten und ermittelt wurde. aber die diskussion ist sinnfrei, sollte der peak überhaupt garnicht gesendet werden. ich weis halt nicht was gesendet wird.
Ja, kommt drauf an, ob 15min gemittelte Leistung relevant ist oder auch Peaks eine Rolle spielen.
Wenn jeder Peak eine Rolle spielt, kann man das alles vergessen, weil keine Nulleinspeisung so schnell regeln kann.
Joa, gut, dann warte ich einfach mal ab bis das Teil eingebaut ist. Ich habe noch parallel einen DIY LFP Akku und einen Victron MP2 GX mit 3kw. Mit dem wollte ich dann die Nulleinspeisung in Kombi mit dem EM24 machen, das ja auch deutlich schneller sein sollte als ein Shelly, den ich auch noch in Betrieb habe. Aber mit den Peaks weiß ich eben auch nicht umzugehen, da wäre es wahrscheinlich besser doch auf DC Ladung zu gehen und die Panels direkt über MPPTs mit dem Akku zu verbinden. Aber gut, soweit bin ich noch nicht. Ich denke ich werde dann erst einmal alles auf 1000 W begrenzen, damit abzüglich des Hauses nicht über 800 W eingespeist werden.
Geh davon aus, daß im schlechtesten Fall die 15s-Leistung übertragen wird. Regelkreis ca. 5s. Also Abschaltung nach 10s.
Ich hab mich nochmal etwas aufgeschaut. Es gibt Zähler, die auch Peaks erfassen. Dazu wurde der RLM-Teil als Spezifikation erstellt. Zähler mit RLM-Profil liefern also tatsächlich Spitzen an den Versorger. Allerdings ist das, wenn die Infos stimmen, eher für Gewerbe und Industrie gedacht. Ich hatte aber einen Versorger gefunden, der geschrieben hat, dass seit 2025 Pflicht ist.
Wer also einen Zähler mit RLM-Profil hat, kann sich das Thema größere Wechselrichter abschminken, da niemals sichergestellt sein kann, dass per Nulleinspeisung der größere Wechselrichter unentdeckt bleibt.
EON:
“Ein RLM-Zähler misst in regelmäßigen Abständen den Mittelwert der abgenommenen Leistung. Der Gesetzgeber hat diese Messperioden auf 15 Minuten bei Strom und auf 60 Minuten bei Gas festgelegt.”
Die kürzeste mir bekannte Speicherung sind 15s
Also die OBIS Kennzahl müsste die 1-0:1.6.x (Bezug) und 1-0:2.6.x (Erzeugung) für den Leistungspeak sein. Und dieser Wert ist Teil der RLM Spec.
Ob nachher wirklich ein Betreiber den Wert empfängt oder gar speichert, kann ich nicht sagen. Für mich ist aber alles spezifiziert um diesne Wert korrekt zu übertragen.
Als Maintainer einer SML Implementierung werde ich diese OBIS-Kennzahlen auf jeden Fall auch integrieren, auch wenn ich selber aktuell keinen Zähler mit RLM habe.
Das bezieht sich auf die Übertragung und nicht die Ermittlung innerhalb eines Zählers.
Was machen die Werte Min / Max / Current für einen Sinn, wenn alle 3 Werte ein Average von 15min wäre.
Granularität auf Sekundenbruchteile wäre schlecht. Stell dir vor, jemand macht nen kurzen und der Zähler speichert 6kA für deine Grundgebühr-Berechnung, in D gilt die für 1 Jahr!
Nein der Zähler speichert die 6kA dann für 15 Minuten, bis zur nächsten Übertragung (so meine aktuelle Interpretation). Unabhängig kann man solche Spitzen auch Problemlos rausfiltern.
Außerdem wird Null-Einspeisung nicht in ms regeln. Daher gibt es ja auch die Probleme mit PWM-Verbrauchern, wie oft verwandten pwm Heizstäbe.
Ich habe das bei mir mal genauer angesehen. Wenn der Zähler Peaks misst werden diese nicht gemeldet. Wenn aber über einen längeren Zeitraum der Einspeisewert >800 W wäre würde das schon sichtbar sein. Man kann also eine Notabschaltung realisieren, d.h. wenn >800 W länger als z.B. 10 Sekunden eingespeist werden wird der WR abgeschaltet.
Guten Morgen zusammen,
@dmck danke dir (euch) für die Infos. So eine Abschaltung habe ich mir nun in Nodered aufgebaut und werde diese nun mal testen. In einer Woche ist ja schon der Montagetermin :>
Hi zusammen, kurzes Update meinerseits:
Eingebaut wurde am gestrigen Tage eine Landis + Gyr E320 mit Smartmeter Gateway.
Einbau hat keine halbe Stunde gedauert und der Typ war ein wenig mürrisch.
Naja soweit so gut, hoffe dass es dann auch bald aktiviert wird und dann mit Octopus Go genutzt werden kann.
Mit dem iMSys hab ich es so verstanden, das immer nur die in 15 Min. aufgelaufene Strommenge Wh gemeldet werden. Das ist ja relativ ungefährlich.
Gefährlich wird es nach Sonnenuntergang mit einem Akku und dem MP2 um hier beim Beispiel zu bleiben. Der speist durch die Regelschwankungen, die er verursacht, natürlich immer auch ein wenig ein, wenn Geräte oder Durchlauferhitzer anlaufen oder abgestellt werden. Eine Messeinrichtung wie das iMSys tut das nicht. Tagsüber unkritisch mit BKW, nachts aber der Spielverderber.
Da hilft auch keine DC Ladung. Oder habe ich was übersehen?
Was tut der iMSys nicht? Und wo siehst du da Probleme? BKW mit Speicher, wo auch geringe Einspeisung vorkommt, ist doch ganz offiziell ok.
Das iMSys allein verursacht keine Regelschwankungen. Ja klar, wenn Speicher mit dem BKW angemeldet ist, ist Einspeisung durch Regelschwankungen auch Nachts nicht auffällig. Wenn nicht mit angemeldet aber schon.
Speicher für BKW anzumelden, ist ja heute kein Problem mehr, soweit ich es verstanden habe, einfach bei BKW-Anmeldung den Speicher mit angeben und die Sache ist erledigt.
Danke für den Hinweis @Win. Durch starke Einbindung in andere Dinge war ich noch auf Stand 2024/25. Hab mich jetzt aber umgeschaut. Meinst Du die neue Fassung der VDE AR-N-4105 seit 3/2026, oder worauf beziehst Du Dich?
Mit der Änderung der VDE AR-N-4105 ab 3/2026 hat sich formal wirklich was geändert. Seitdem gibt es das VDE Formular F1.2. Darin ist dann von Kleinsterzeugungsanlagen bis 800VA und Kleinstspeicher die Rede. Damit soll die Anmeldung unter anderem von Speicher, auch vom Anlagenbetreiber möglich sein.
Klappt je nach Netzbetreiber und Speichergröße manchmal, oft aber nicht. Mehr oder weniger vom Zufall abhängig. Für diese genannte VDE Norm gilt auch für den Netzbetreiber noch eine einjährige Übergangszeit, worauf er sich berufen kann. Dazu gibt es noch widersprüchliche FAQ zu dem Formular auf der VDE Webseite. Ein totales Durcheinander, was sich viele Netzbetreiber für die Ablehnung zu Nutze machen.
Nur eines ist Fakt, kaum einer blickt da noch durch.
Es ist wohl geplant, nächstes Jahr das EEG zu ändern und Kleinstspeicher darin mit aufzunehmen. Hoffen wir mal das Beste.
Ich weiß es auch nicht so ganz genau. Diese neue VDE wäre nochmal eine Option, wobei man da noch etwas warten muss. Bis spätestens glaube 4/27 muss es wohl jeder Netzbetreiber bearbeiten können. Übergangsfrist.
Aber ich hab hier im Forum mitbekommen, dass einige ein BKW angemeldet haben und dass man da direkt mit Speicher angeben kann.
Das Dokument hab ich gefunden, da stehts auch nochmal:
Genau das ist seit (2024) so, das ist die Registrierung im MaStR, damit sie es dort, wie das "Steckersolargerät" auch, für die Statistik "verbuchen" können. Wenn der Speicher vom Anlagebetreiber auch registriert wurde, steht dort Netzbetreiberprüfung ausstehend, in der Regel, bis der beauftragte Elektriker es beim Netzbetreiber angemeldet hat. Eine Steckersolaranlage flutscht dank EEG aber so durch. Registrieren und anmelden sind 2 unterschiedliche Sachen.
Es ist 2024 leider versäumt worden, die Speicher auch im EEG zu erwähnen und dem Steckersolargerät gleichzustellen. Von daher hat sich eigentlich noch nichts beim Speicher geändert und man ist immer noch auf den guten Willen seines Netzbetreibers angewiesen, wen man es selbst bei seinem Netzbetreiber anmelden möchte.