Balkonkraftwerk mit oder ohne Speicher was ist noch erlaubt und wo kann man ggf. kaufen

nö.

Um es nochmals zu wiederholen: wenn der Wieland am ENDE der Zuleitung zum Zähler sitzt, kann der “ungünstigste Fall” (Überlastung der Leitung ohne dass die Sichung das merkt) NICHT passieren. Prüft man das ( ist ja beim Anschluss des Wieland einfach genug: hinschauen) ist der Norm und Elektrikerprüfung der Leitung genüge getan.

@Sven4
Hallo Sven,
stell bitte Bilder ein, auf denen dein Tarifzähler und der Sicherungskasten abgebildet ist. Vielleicht ist die Steckdose am Balkon bereits mit einem FI abgesichert - ein 2ter kann dann überflüssig bis schädlich sein. Vielleicht hast du bereits einen Tarifzähler mit IR Schnittstelle, dann brauchst du kein Shelly 3 EM. Eine einfache Lesevorrichtung mit Tasmota stellt dir die Zählerdaten in dein WLAN. (such mal nach “Hichi” oder “Volkszähler”.
Mein HMS 800 (ohne WLAN) hat zwar nur 2 MPPT Eingänge, doch wenn du einen Akku willst, brauchst du keine 4 Eingänge, denn der WR wird mit dem Akku verbunden. Die Steuerung übernimmt die “openDtu” mit der “openDtu on Battery” Software. Alles läuft ohne cloud, ist konform mit der Norm und geht auch ohne Wieland Steckdose.

L.G.

Da das seit Jahrzehnten erforderlich ist, wäre alles andere komisch.

Oliver

Bei mir hier oben ist kein passender Händler vor Ort. Zudem würde ich wenn komplett kaufen wollen. Da ich mich ungern mit Akk und WR und so beschäftigen möchte mit wieviel Volt etc darf alles zusammen spielen. Oder jemand Hilft dabei, einen Elektriker vor Ort da zu kaufen na ja das wird doppelt so teuer und würde sich in 7 Jahren erst rechnen.

Hier mit den 1600 war der Gedanke das man 4 Eingänge und jedes Modul seine Leistung bringt wenn was vorkommt wenn die Sonne wandert bei dem einen Modul passiert. Habe zudem im Video gelernt wenn man 3-4 Module nimmt und einen WR mit 800 Watt nimmt könnte eine Überlastung stattfinden welche der FI und so nicht mit bekommt.

Ja das wäre mein Plan, hier muss ich nur sehen das Preis/Leistung passen und da denke ich bei Anker oder so nicht das dieses stimmt? Zudem muss ich schauen wo ich den Akku hinbauen könnte. Da dieser ungeschützt stehen würde, das gesamte Jahr, habe gelesen das die Akkus Intern eine Heizung haben, welche aber richtig frisst. im Sommer sind schnell mal 40-60 Grad wenn es Dunkles Material ist, die Rollläden werden so heiß kannst wirklich Eier drauf braten.

Die Wieland würde paralel gesetzt werden zu der normalen Schuko Steckdose, da ich doch keine seperate Leitung hinbekommen würde.

Bild braucht man, wie bereits mehrfach geschrieben:

  1. Zuleitung zur Steckdose ist mit einer B16 und einem FI 20A und 25ma abgesicehrt bei 1,5 Kabel. Daran hängt der Stubenkreis zusätzlich. Verbaucher an diesem Kreis sind TV/Apple TV/ 1 x AP und eine Sonos Box ach ja und die Außenlampe, alle Verbraucher zusammen max 180 Watt. Ok wenn der Rasenmäher alle 14 Tage geschwungen wird dann kurzfristig auch mal 1600 Watt für ca 15 Minuten.
  2. Wieland an sich finde ich schon nett, sieht nach mehr Sicherheit aus, wenn man doch einmal zeiehen muss den Stecker warum auch immer.
  3. Der Zähler ist ein Digitaler mit einer Metall Linse, hier würde der Volkszähler drauf passen ist auch geplant, da noch der HA eingesetzt werden soll. Hatte gedacht es gibt ja auch von Solokan diese IR Linsen.
  4. open DTU hatte ich bereits angesehen, ich würde gerne eine Lösung für alle meine Fragen um dann bei einem “großen” Händler nach einer komplett Lösung zu schauen mit oder ohne Akku je nachdem wie schwer es wird.

Wie sieht denn grob dein Budget aus bzw. wann ist dein Preis-/Leistungsverhältnis gewahrt?

Da du immer wieder betonst, die Terrasse wäre im Sommer zu heiß und im Winter müßte der Akku geheizt werden - wie sieht es mit dem dezentralen Speicher EcoFlow Stream AC pro aus. Kostet zu Weihnachten 500 Euronen für 1.9 kWh, dazu zwei Module und ein μWR für draußen für 200 bis 250 Euro plus Steuereinheit/Zählerkasten.

Kein Hitze/Kälteproblem, flexibel in der Wahl von Modulen und WR, Speicher erweiterbar.

@jayha vielen Dank für deine Antwort. Das Budget sagen wir zwischen 400 Euro bis 1200 Euro. Es sollte sich rechnen am Ende.

Bei den EcoFlow Produkten ist doch am Akku der WR verbaut wenn ich das so sehe.

Oder den EcoFlow WR nehmen dazu 2-3 Module und den Akku einzeln? Der Akku kann sogar mehr einspeisen als die 800 Watt? Braucht man dafür dann eine eigenen Stromanschluss im HWR?

Ich meine den reinen AC-Speicher, ohne mppts/WR. Dezentral im Warmen an die Steckdose.

Andernfalls hast du wieder das Problem, den draußen stehen zu lassen oder DC ins Haus zu führen.

So wie ich es verstehe, bist du frei in der Wahl des WR, quasi als Ergänzung zu vorhandenen BKWs auch anderer Hersteller.

Braucht wohl ‘ne Cloud (wofür eigentlich?), soll aber eine API kommen, wenn ich da nichts verwechsele.

Mit weiterer Hardware von EcoFlow kannst du auch einzelne Geräte direkt mit bis zu 2300 W betreiben. Interessante Idee, ob sich das lohnt, hm.

Tendenziell halte ich nichts von proprietären Systemen, aber nur der Speicher scheint mir akzeptabel.

entschuldige bitte, wenn ich das überlesen habe. Als ich loslegte, gab es keine Komplettsysteme, die MPPT PV Eingänge, Akku und WR Ausgänge hatten. Daher habe ich alles aus einzelnen Komponenten aufgebaut. Da du das nicht willst, bin ich hier raus. Da wir Laien keine Veränderngen am Sicherungskasten vornehmen dürfen (die bei den Messeinrichtungen wie Shelly und co.. nötig sind), achte bei der Auwahl des Komplettgerätes darauf, dass ein Lesegerät (IR) im Lieferumfang enthalten ist. Frage vor der Bestellung nach, ob es mit deinem Tarifzähler kompatibel ist. Wie ich hier lernte, gibt es einige wenige Digitalzähler mit IR Schnittstelle, die keine Monentanwerte liefern können. Das klärst du beim VNB, indem du sie um die PIN zur Freischaltung bittest. Sagt der VNB, dass es keine gibt, dann ist es ein sehr alter Zähler, der eventuell keine Live Daten sendet.

Wieland Steckdosen dürfen wir Laien auch nicht selbst installieren. Alle zugelassenen WR haben einen sog. NA Schutz. Die schalten ihren Ausgang innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde ab, wenn kein Netz angeschlossen ist. Mehr Schutz geht nicht. Bei mir ist zwischen WR Ausgang und Netzsteckdose noch ein Fritz Dect Schaltstecker als Messeinrichtung zwischen gesteckt (die für Außen gedachte Variante mit 16 A). Damit kann ich die Netztrennung vornehmen, bevor ich den Stecker ziehe.

Ich wünsche dir viel Glück bei der Suche nach einem Kompettsystem, das keinen Elektriker erforderlich macht. Denn es wird schwer sein, jemanden zu finden und die zusätzlichen Kosten kann man sich sparen, wenn die Komponenten zueinander passen.

L.G.

Die Marketing machinery erzählt dir zwar anderes, aber:

Smartmeter und Nulleinspeisung wird überbewertet.

Nimm 3 Module mit einem 800W WR.

Im Frühjahr kaufst du dir noch einen dummen Speicher der zeitgesteuert einspeist. Wenn es im nächsten Winter wieder kalt wird, lagerst du ihn ein.

Du hast 200W Grundlast, in 16h ohne Sonne sind das 3,2 kwh. In den 8h Sonne müssten 4,8 kWh runter kommen damit die 3,2 kwh wieder voll sind Das passiert mit drei Modulen auch im Sommer nicht täglich.

Wenn mal mehr kommt kannst du den nachmittäglichen Überschuss direkt verbrauchen bevor du einspeist. z. B. mit Shelly oder HA.

Also es dreht sich mehr darum, dass ich nicht den durchblick habe mit den einzelenen Komponenten.
Also ich hatte mal geschaut, aber es ist schwer da die Module soviel Volt haben und der WR nur das und schon geht das wieder nicht. Wenn da jemand hilft gerne auch einzelne Dinge.

Auch das ist mir klar, das könnte man mit dem Eli schon besprechen vielleicht. Muss ja auch einen Shelly Mini PM daziwschen setzen für mich selber nur.

Das verstehe ich nicht so ganz, die Fritz Dect Dose ist doch in Deiner Steckdose draussen, sobald Du zwar die Dect Stromlos machst, könnte vom WR doch immer noch “Strom” kommen, wenn Du dann den Stecker aus der Fritz ziehst wäre doch immer noch die Gefahr das Strom kommt.
Ich habe gelesen das man bei Geschirrspüler oder WaMa etc nichts mit einem Schalt effekt dazwischen setzt. Aber jedem das seine.

Die Idee klingt gut, ist alles dann aber einzeln zu kaufen richtig, wie stelle ich das an einen guten Akku mit 3 guten Modulen und einen passenden WR der gut ist.
Hast Du eine Idee?

Kennt jemand so etwas als Halterung Betonhalter 10-40° für Solarpanel oder diese KANN Solarmodulhalter 80 x 11,3-25,4 x 12 cm grau hier könnte man bei 3 Modulen 3 Beton-Halter nehmen.
An sich wäre es besser was zum verstellen zu nehmen, da man doch besimmt den Winkel im Herbst/Winter/Frühjahr ändern sollte? Im Sommer bei Westen sind 15-20 Grad gut?

Es gibt fertige Sets mit drei Modulen.

Ich würde einzeln kaufen.

Module lokal, selber abholen ist am billigsten.

Halter sind von deinen örtlichen Möglichkeiten abhängig. Schwer was zu empfehlen ohne deine Terrasse zu kennen.

WR aussuchen nach Datenblatt der Module. Dazu wird dir hier geholfen.

Speicher danach aussuchen.

Doch, darfst du. Wer sollte mir das verbieten. Solange das nach aktuellem Stand der Technik ausgeführt wird. Wie schon mehrfach hier im Forum gepostet, soll es ein entsprechendes Gerichtsurteil geben (habe das nicht nachgeprüft).

Wenn man nicht total verblödet ist, sollte es jedem möglich sein, einen Stromkreis an der Sicherung auszuschalten und dann 1:1 von einer Steckdose auf Wieland umzuklemmen. Wird täglich zigfach von sogenannten Laien ohne Berechtigung der Innung ausgeführt.

Es ist ausschließlich eine Frage der Haftung. Dein Elektriker mag zwar die Haftung für dein Hausnetz übernehmen, aber was ist, wenn ich einen anderen Elektriker beauftrage. Wird der dann die komplette Hausverkabelung überprüfen, bevor er eine Steckdose austauscht? Eher nicht, er haftet nur für seine Arbeiten. Werden die verplombt? Auch nicht. Wie willst du im Schadensfall nachweisen, daß genau jede Installation von einem zertifizierten ausgeführt wurde und daß danach kein anderer dran war?

Macht euch doch nicht verrückt, zum Tausch einer Steckdose braucht es wahrlich keine Gesellenprüfung. Abgesehen davon, daß auch “Zertifizierte” Fehler machen.

Zurück zum Thema Auswahl von Komponenten: der TO könnte sich informieren, welche Module er bekommen könnte, dies hier posten und dann auf Unterstützung bei der richtigen Wahl des WRs hoffen. Auch wenn das eigentlich nicht so schwer ist das selber herauszufinden.

Ein Blick in´s Gesetz erspart viel Geschwätz:

”Die Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden; im Interesse des Anschlussnehmers darf der Netzbetreiber eine Eintragung in das Installateurverzeichnis nur von dem Nachweis einer ausreichenden fachlichen Qualifikation für die Durchführung der jeweiligen Arbeiten abhängig machen. Mit Ausnahme des Abschnitts zwischen Hausanschlusssicherung und Messeinrichtung einschließlich der Messeinrichtung gilt Satz 4 nicht für Instandhaltungsarbeiten.” (Zitat § 13 Abs. 2 NAV).

Als ich mein BKW nach alter Rechtslage beim VNB anmelden und im Marktstammdatenregister gemeldet habe, meinen die, ich müsse einen Elektriker für die Wielandsteckdose nehmen. Ich habe dagegen gehalten, dass ich sie fest verdrahen werde und mit einem freundlichen MA gesprochen. Sie haben das Argument akzeptiert.

Da der TE nach "was ist noch erlaubt" fragte und es sich selbst wohl nicht zutraut, hab ich darauf hingewiesen. Er kennt die automatische Netzabschaltung (NA) nicht, die jeder zertifizierte Netz WR haben muss. Daher hat er Angst, aus dem WR könne noch Strom kommen, wenn er vom Netz getrennt wird. Mein WR schaltet sich innerhalb von 50 ms ab, die einschlägige DIN verlangt 200 ms. Und er will eine Messeinrichtung installieren (lassen), obwohl er eine hat und nur den passenden Lesekopf benötigt.
Wir sollten ihn an die Hand nehmen, doch für ihn Hand an der E-Anlage angelegen, wird vermutlich aufgrund der Entfernung nicht möglich sein.

L.G.

Ein Blick in die Realität erspart auch viel Geschwätz…

Oliver

Zunächst, deine Aussage war allgemein gehalten und nicht “der TO darf nicht”, zweitens ist eine Verordnung kein Gesetz und drittens endet die Macht des VNBs, Auflagen zu erteilen, am Zähler selbst. Genauso wie die StVO an deiner Grundstücksgrenze endet. Und meines Erinnerns wurde das im oben erwähnten Urteil konkretisiert. Denn die NAV ist keine freiwillige Vereinbarung, die man ablehnen könnte - und damit ist eine Ausdehnung auf das private Hausnetz nicht zulässig, solange es das Netz nicht gefährdet. Eine NAV hat eigentlich rechtsbindend nur technische Vorgaben zu enthalten, nicht wer diese umsetzt. Einer fachgerechten Installation ist es egal, ob der Installateur lizensiert ist. Mein [Privat]Haus ist kein öffentlicher Raum und ich nicht deren Sklave.

Der Eigentümer hat die Sorgfaltspflicht und haftet für die Sicherheit der elektrischen Anlage. Die Haftung kann er durch Beauftragung eines “Zertifizierten” auf diesen abwälzen. Bedeutend nur im Schadensfalls. Letztendlich ist auch eine Handwerkerrechnung kein Beweis für eine ordnungsgemäße Installation.

Der TO möchte alles rechtlich sicher machen, d.h. die Haftung auf Hersteller und Gesetzgeber abwälzen (was nicht geht). Dann wäre ein Akku schon raus, weil es dort (noch) keine klaren vorgegebenen Regeln gibt.

Im Falle des TO darf er als Mieter ohne die Zustimmung des Eigentümers auch vom “Zertifizierten” keine Steckdose tauschen lassen, weil er persönlich nie die Verantwortung für das Hausnetz übernehmen kann. Und doch werden tausendfach Steckdosen von nicht zertifizierten, sogenannten Laien getauscht.

oh, sorry, das ist ein alter Spruch bei Juristen. Das sollte nicht als persönlicher Angriff verstanden werden. Okay, beim nächstem mal werde ich eine andere Variante wählen: "ein Blick ins Gesetz schärft die Rechtskenntnis".

Alles gut. Leute, es ist Weihnachten!!

Hallo in die Runde,

ich wollte daraus keine Grundsatzdisskusion führen. Kein Streit oder Fetzen.

Also eine Wieland klingt einfach besser, daher der Gedanke und wenn man doch 3 Module nimmt brauch man das doch schon irgendwie. Denn es ist ist doch eine Leistung über diese 960 Watt Grenze.

Ich verbaue auch Shellys und Steckdosen, an den Zählerschrank könnte man auch, aber da würde ich dann lieber den Eli ranlassen, Sicherung und FI setzen.

@pv757 Nulleinspeisung ist nicht das Haupthema, an sich drehte es sich darum wenig an den Versorger zu verschenken.

Der Gedanke hier ist gut von dem einen oder anderen 3 Module und einen WR aber auch so das man im Sommer/Herbst den Akku nutzen kann. Müsste nur sehen das man im Sommer den Akku nicht in der Sonne steht, ist bestimmt nicht gut.

Wäre auch bestkimmt gut wenn man im Sommer dann den Akku mit mehr Laden könnte wie nur die 800 Watt, bei 3 Modulen kommt bestimmt um die 1600 Watt rein?

Meint jemand das sich eine Akku nicht lohnt und man nur das Grundrauschen machen sollte?

Wo kann man nach einzelkompontenten schauen? Wie schaut es aus mit Haltern für die Module?

Genau, @carolus
möge jeder das tun, was er sich zutraut. Schalter, Stecker und Dosen usw. kann ich. Am Verteilerkasten mach ich als Laie dann doch lieber nix selbst, außer den Lesekopf auf den Tarifzähler heften (magnetisch) und mit der PIN vom VNB die IR Schnittstelle des Zählers frei schalten.

L.G. und schönen 4ten Advent