Balkonkraftwerk erweitern auf ca 5KW und Akku einbauen Nulleinspeisung geplant

Hallo

Aktuell noch 800W Balkonkraftwerk am Start.

nachdem ich jetzt neuen Zähler bekommen habe..schöner Mist…wollte ich erweitern auf 5 KW und Rückspeisevergütung beantragen.

Akku muss rein für Nulleispeisung.

Wärmepumpe ist auch verbaut.

Netzbetreiber sagte Balkonkraftwerk lässt sich aberechnungstechnisch nicht erweitern.

Hat da jemand Erfahrung. denke ich muss Balkonkraftwerk im Stammdatenregister löschen und neue Anlage neu anlegen?!

oder liege ich da falsch?

und welcher Akku taugt.3KW geplant.

Am einfachsten sollte ein getrennter Akku sein mit Netzanschluss. der zieht dann aus Netz was über ist. Und Verbrauchszähler mit Anschluss an neuen Stromzähler wäre super.

kein Gebastel nötig. wo finde ich passende Komponenten?

Schau dir mal die Videos von “Der Kanal” zur neuen VDE Ausgabe an.

Denke das ist was du suchst.

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bin wohl zu doof.
im Kanal..Thema nicht gefunden

https://www.youtube.com/@DerKanal

aah..jetzt...hatte es hier gesucht
aber mein Thema wurde nicht erwähnt..in Kommentare wurde es erwähnt. eventuell geht er ja darauf ein.

Was du vor hast, ist kein BKW mehr, sondern eine ganz normale PV-Anlage, wo du alle Auflagen erfüllen musst. Selbst kannst du die nicht anmelden, dass muss eine Elektriker machen. Und du brauchst alle Voraussetzungen dafür, evtl. z.B. einen neuen Zählerschrank.

Neuerdings wird auf "Der Kanal" behauptet, es gäbe jetzt einen dritten Weg: Eine Anlage, die keine Begrenzung der Module mehr hat, wohl aber die 800W Begrenzung und das man das selber anmelden kann/darf. Ob das wirklich stimmt und in der Praxis funktioniert, muss man erstmal schauen.

Hi
Neue Anlage kann ich schon anmelden..nur muss die Installation am Wechselrichter von zugelassenen Elektriker abgenommen werden. Auf Dach Solar wohl egal...
Elektriker bin ich..nur hab ich keine Zulassung..

aber andere Frage war welchen Akku ich verwende..was taugt was .und am liebsten mit Erfassung nicht im Stromkreis sonderen am Stromzähler...der hat doch einen Messausgang. ich hab da einen neuen Zweirichtungszähler

3kwh Akku - das hört sich nach BKW-Sparte an. Da schau dich am besten bei den üblichen Verdächtigen um: Anker, Zendure, Marstek, Hoymiles, Solakon, Fox.

ich versteh das so, daß die batterie bis zu 3kw leisten soll

Gib Mal Rückmeldung, ob kW oder kWh gemeint sind beim Akku.

Dann würde ich eine pv inselanlage machen. Da muss man nix anmelden. Man kann dann nix einspeisen, bekommt keine einspeisevergütung. Hat aber auch keine zusätzlichen kosten, die erst mal durch einspeisevergütung rein geholt werden müssen. Es wird immer "schlimmer" für private pv Anlagen. Anlagen könnten von aussen zeitweise abgeschaltet werden, dann soll man sich noch an netzkosten beteiligen. Besser wird es nicht. Als elektriker kann man die stromkreise des hausnetzes aufteilen. Einen teil mit der pv insel versorgen. Der wechselrichter kann auf netz umschalten wenn keine pv leistung mehr vorhanden ist.

Willst du nur die Module auf 5kWp erweitern oder auch den 800W Wechselrichter?

Mit 5kWp und 800W Wechselrichter würde ein Akku von 5 - 8kWh Sinnvoll sein, ist natürlich von deinem Verbrauch bei Akkunutzung abhängig und der Ausrichtung der Module.
Mit 5kWp solltest du 4500 - 5500 kWh/Jahr erzeugen. Mit 800W Wechselrichter kannst du maximal 19,2kWh/Tag ins Hausnetz einspeisen und ca. 7000kWh/Jahr

Aber bedenke wenn die Wärmepumpe 2000W zieht, bringt der Akku bzw. der Wechselrichter nur 800W. Ansonsten muss du das als “normale” PV-Anlage anmelden, also wenn der Wechselrichter mehr als 800W hat. Wenn du mehr als 2000Wp Module auf dem Dach hast muß dies auch angemeldet werden, aber ohne Elektriker mit Zertifikat, das kann jeder selbst machen.

Du könnstest auch mit einer Inselanlage einen Heizstab in der Wärmepumpe realisieren, das geht ohne Anmeldung und ohne Elektriker.

Ansonsten gilt die neue VDE-Norm AR-N 4105
Hier schön erklärt:

Upps. Danke schon mal für die Antworten.
Ja PV Erweiterung..wollte 800W weg und 5KW Wechselrichter installieren..alles ja kein Problem.
Nur muss mir ein Zugelassener Elektro-Meister...bin ich nicht..unterschreiben das die Installation ab Wechselrichter ok ist.
Echt doof. Die Meister die ich gut kenne..haben keine Zulassung..also etwas weiter ausholen.
Die machen das aber auch nicht umsonst.
erst dass mal Abchecken...
Kosten Nutzen was am besten ist.
Dann schauen was ich am besten verwende.
gibts da nicht wo was wo drinsteht welcher Wechselrichter und Batteriespeicher aktuell das beste ist..
für Nutzung a ...das
für Nutzung b...das

Gruß Jürgen

Moin, Ich würde die Fragestellung gern erweitern.

Spricht etwas dagegen, ein Balkonkraftwerk zu erweitern?

Aktuell habe ich ein marstek Jupiter c plus. Also Wechselrichter+ Batteriespeicher. Das hat nun im ersten Jahr soviel Spaß gemacht, dass ich das insbesondere aufgrund der aktuell noch attraktiven Angebote zeitnah erweitern würde.

Unser Haus bietet leider nicht die eine große Dachfläche. vielmehr komme ich nur an einzelne Teilflächen, sodass ich in Summe etwa 6000kWp auf insgesamt 6 x 800 Watt Mikrowechselrichter aufteilen würde. (also 4.8kWp Einspeiseleistung). Im Zählerschrank habe ich bereits ein smartmeter, welcher laut Marstek mit den mehreren Speichern & Wechselrichtern zurecht kommen würde.

Übersehe ich da irgendwelche Fallstricke oder Nachteile?

Großen Dank für den Austausch vorab!

Ist dann eine große PV-Anlage mit allen Auflagen und Vorgaben. Also ein gelisteter Elektriker, der das alles abnehmen muss und evtl. den Zählerkasten ertüchtigen muss, was stark ins Geld gehen kann.

Danke für deine Rückmeldung. Welche Auflagen muss der Zählerschrank dann erfüllen? Absicherung durch passenden Schutzautomat und FI Schalter sollte im Zweifel ja noch nicht zu teuer werden…oder muss der ganze Schrank auf den letzten Stand der Norm geupdatet werden?

So ist das oft, das bedeutet dann komplett neuen Zählerschrank inkl. Installation für 3500 Euro aufwärts.

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Hi Juergen :slight_smile:

Wenn du keine Lust hast, alles neu anzumelden, gibts noch Nulleinspeisung als Alternative. Mit der neuen VDE-Regelung geht ja inzwischen 7kwp. Dann kannst du mit einem AC-Speicher den Überschuss zwischenspeichern. Und wenn der Speicher voll ist, lässt sich über eine Last- bzw. Einspeiseregelung erreichen, dass die Wechselrichter entsprechend heruntergeregelt werden. So kannst du den Eigenverbrauch erhöhen, ohne die Anlage komplett neu aufzusetzen. Ein Kollege von mir hat einen MSA2 mit Shelly3EM und Smart Micro Solar im Einsatz. Das sind eher fertige Lösungen und erfordern in der Regel kein großes Gebastel.