B2500 mit Zelldefekt - reparierbar?

Wieso SOH?

Sorry - ist korrigiert. Gemeint war natürlich SOC.
Danke für den Hinweis.

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Ich aktualisiere die Anzeige alle paar Minuten, noch kein Anzeichen, dass der Balancer die Zelle 1 entlädt (sofern man das erkennen würde).
Edit: wenn ich den Ladestrom von 3A auf 2A reduziere, fällt die Spannung von Zelle 1 ab. Vielleicht arbeitet der Balancer ja bereits und entlädt die Zelle lediglich mit weniger Strom als bei den 3A Gesamtladestrom reingeladen wird :face_with_monocle: .

Ich denke, spätestens bei 3,5V für Zelle 1 lasse ich das Weiterladen.

Ich habe die Zellen mit den Spannungsprüfer gemessen, die Werte stimmen überein.

Das deutet darauf hin, dass die Zelle eine geringere Kapazität hat als der Rest, oder?

Die Beobachtung im Eingangspost als erstes leer würde ich nochmal anhand der Spannungsverläufe der Einzelzelle verifizieren.

Dazu nachdem der Akku vollgeladen und balanciert ist, einmal komplett entladen und prüfen:

  • Ist diese Zelle auch zuerst leer
  • Wieviel Gesamtenergie wurde entnommen

Wenn z.B. die Zelle als erstes leer ist, aber trotzdem fast die vollen 2,24 kWh entnommen wurden, dann wäre die Zelle zwar die mit der geringsten Kapazität, aber trotzdem noch in Ordnung.

Wenn sich herausstellt, dass z.B. nur 1 kWh entnehmbar war, dann eindeutig Zelldefekt.

PS: Theoretisch könnte man mit einer 50Ah Zelle die man parallel zur Zelle 1 klemmt, ggfs Zelle 1 sogar entfernt. den Akku noch weiterverwenden. Das empfehle ich aber nur den "Profis"

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Bisher (ich hatte die Zellen ja bereits einige Zeit beobachtet um den Garantiefall zu belegen) war es so, dass Zelle 1 als erstes leer war und die maximal entnehmbare Gesamtenergie der Batterie knapp 1,5kWh betrug.

1,5kWh ist doch noch ganz ok, da würde ich gar nichts machen und erstmal so weiter betreiben.

Der Balancer arbeitet übrigens rein passiv, kann also Zelle 1 nur leicht entladen. Der kann wohl nur was um 100 mA. Insofern könntest du den Ladestrom aber mal auf 100 mA begrenzen, dann sollte Zelle 1 nicht überladen werden.

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Wenn nicht über die Eingänge von PV1 oder PV2 geladen wird, bin ich mir nicht mal sicher ob das Marstek BMS überhaupt eingreift wenn eine Zelle eine zu hohe Spannung hat. Da wäre ich vorsichtig. Selbst wenn doch, gibt es einige Berichte, dass das Marstek BMS es mit der Spannung nicht immer so genau nimmt :wink:

Selbst wenn Marstek das überwacht wird die Zelle 1 viel früher die Ladeendspannung erreichen und die Ladung komplett unterbrechen. Bei 150mA passiven Balancing wird das ewig dauern. Der sauberste Weg wäre es ein Ladegerät mit aktiven Balancer anzuschließen.

Ich bin hierfür, wie im Video von der Kanal, über die BMS Stecker gegangen.

Ja, ob de Balancer arbeitet, wenn man so lädt, könnte ich auch nicht feststellen - aber wäre ja eigentlich notwendig wenn da ein anderer voller Akku als "Erweiterung" dran gesteckt wäre.

Ich habe Zelle 1 einzeln etwas entladen, damit der Rest aufholen könnte.

Jetzt hängt die Batterie gerade am Wechselrichter zum entladen.

Edit:
Was aber funktioniert hat, war die Abschaltung des Ladevorgangs bei Erreichen von 100%.
Ebenso sind die Anschlüsse Spannungsfrei, wenn der B2500 ausgeschaltet ist.

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Ich würde eher vermuten, dass die Erweiterungsakkus selber einen Balancer hatten. Es sind nicht genügend Leitungen in den externen Anschüssen vorhanden um die Zellspannungen alle an das Hauptgerät zu melden. Pro Stecker sind es zur Ladung + und - und ich glaube 7 weitere Leitungen. Das passt bei 14 Zellen ja nicht.

Ja das schon, aber wenn der vollere Erweiterungsakku deutlich voller ist als der Hauptakku, würde er doch den Hauptakku laden, so wie ich mit dem Netzteil :thinking:
Aber gut...ist jetzt nur Rätselraten meinerseits.

Mal schauen wie viel der Akku an Energie ausgegeben haben wird, wenn er leer ist.

Natürlich sollte man wissen was man tut und über welche Anschlüsse man lädt und wann man das BMS umgeht und wann nicht :wink:. Wenn du wie in deinem Fall zb. über den gezogenen BMS Stecker laden tust dann ist das BMS natürlich machtlos und wird umgangen. Ich habe mir die zwei Videos von Christian mal reingezogen, und ja das BMS ist für die Mülltonne weil es das laden über 3,7V/Zelle ja sogar 3,8V/Zelle zulässt. Obwohl ich mir gerade nicht ganz sicher bin ober er nicht einfach am BMS über den Externen Anschluss für den Zusatzakku vorbei geladen hat. Und jetzt lehne ich mich mal aus dem Fenster. Er meinte zwar irgentwann "jetzt hat es abgeschaltet", wenig später wurde aber munter bis über 3,8V/Zelle weiter geladen. Abschnitt: 07:05 Laden über den Erweiterungsanschluss. Sowas lässt sich aber druch messen rausfinden. Wenn P- und P+ Durchgang zu B+ und B- hat dann ist der zweite Akku einfach zum ersten parallel geschalten (wovon ich ausgehe). Lädst du darüber mit einem Labornetzteil dann lädst du natürlich auch am BMS vorbei, weil das BMS nur den PV-Eingang abschaltet bzw. auch die Verbindung zum Akku. Falls das der Fall ist: dann braucht man sich natürlich über so hohe Zellenspannungen nicht wundern, vorallem wenn der Akkupack eine Disbalance oder eben schlechte Zellen hat.

Siehe oben.

Wenn der Akku nach Lösungsmittel stinkt würde ich mir Gedanken darüber machen ob nicht schon irgentwo Elektrolyt austreten tut :wink:.

Geringere Kapazität hat nichts damit zu tun das eine Zelle eher voll wird als die anderen.

Ich sehe die Videos von Christian kritisch, auch wenn es natürlich super ist das er das alles zeigt und anderen versucht damit zu helfen.

Man schließt keinen zweiten Balancer über die gleichen Messleitungen vom Haupt BMS an weil das die Spannungsmessung vom BMS verfälscht. Die Messleitungen vom Zusatzbalancer gehören wenn dann direkt an die Fähnchen von den Pouchzellen.

Spannungsdifferenzen und somit Ladungsunterschiede vergleicht man beim laden wenn die Zellenspannungen über 3,4V liegen und nie im Ruhezustand. Diesen Zustand das alle Zellen über 3,4V und nur wenig Differenz zueinander hatten konnte man nie auf seinem Smartphone sehen als er die Differenz verglichen hat. Dennoch meinte er beim laden wäre alles in Ordnung weil die Spannungsdifferenz ja niedrig sei. Trotzdem kann man hier schon sehen das Zellen noch bei 3,34V und andere aber bei 3,4xV lagen. Da ist die Aussage "nur ein Drift von 0,056V" dann doch sehr gewagt.
Abschnitt: 02:10 Auffällige Zellspannungen
Und seine Gedanke ist falsch wenn er denkt das wenn eine Zelle weniger Kapazität hat sie auch beim laden die erste ist die voll ist (in diesem Fall Zelle 5). Überhaupt vergleicht er Spannungsdifferenzen immer im Bereich unterhalb 3,4V das sagt absolut nichts aus... zumindest ist es das was man im Video sieht und erwähnt wird.

Den Akku über den externen Port ans Labornetzteil hängen und bei 51V Ladeschlussspannung einfach mal stehen lassen sehe ich ebenso sehr kritisch vorallem wenn der Strom gegen Null geht und es keinen Terminierungsstrom gibt. Und wenn dann noch Zellen über 3,7V bzw. 3,8V steigen wie er vorher schon festgestellt hat... Ich würde ja sagen das ist Brandgefährlich was er da vorschlagen tut! Die Frage wäre halt eben wie ich oben schon geschrieben habe ob der externe Anschluss nicht einfach parallel mit den Hauptkabeln des ersten Akkupacks geschalten ist, also vor dem BMS. Falls dem so ist dann lädt man am BMS vorbei!
Abschnitt: 11:45 So kannst du deinen Speicher retten

Das bei dem einen Marstek die Temperatur nicht mehr stimmt:
Ich würde ja sagen das er hier beim demontieren einen Pin aus dem Stecker für die Temperatursensoren gezogen hat (wenn auch nur leicht) und es deshalb nicht mehr richtig funktioniert. Hier zu sehen: https://youtu.be/v63U8UAMGMQ?si=iojBc7kxz_EaaWsP&t=665
Kurz vorher sieht man auch das er den Stecker selbst eingeklemmt.
Passiert, kann man aber denke ich sicher fixen wenn man sich mal die Pins anschaut. Das nun auch keine Zellenspannungen mehr angezeigt werden können würde mir zu bedenken geben, vorallem wenn man den Speicher weiter betreiben möchte.

So nun aber genug, und eigentlich weiß ich garnicht wo ich bei diesen Videos anfangen und aufören soll :upside_down_face:. Ist nicht böse gemeint aber er hat reichweite auf YT macht es vor und andere machen es nach.

Vieleicht liegt es daran das du es so verkabelt hast wie es auch der Christian getan und gezeigt hat.

Wenn eine Zelle beim Entladen die erste ist, die leer ist und beim Laden die erste, die voll ist, hat das direkt was mit geringerer Kapazität zu tun. Und das ist hier ja der Fall.

Hallo Ufo,

ich habe früher schon über mqtt die Spannungswerte der Zellen beobachtet. Bei meinem V1 ist mir immer wieder aufgefallen, das der SOC den Marstek angibt um mehrere % hoch wie auch runterspringen kann. Die Werte im mqtt wurden aber nicht schnell genug aktualisiert. Trotzdem konnte man sehen, dass es immer wieder kurz zu einem Ausreißer nach oben kam und die Ladung durch das BMS beendet wurde. (Ich habe sogar mal eine chinesische Meldung mit einem Wert über 3.65V an den Support gesendet.)

Ich habe mir jetzt einen ESP32 mit der Tom Quist Software geflashed und konnte das Verhalten sehr gut beobachten. Hier war noch kein zusätzlicher Balancer angeschlossen. Eine Zelle meldet eine Spannung von über 3.65V, das BMS stellt ab, aber im nächsten Moment sieht man, dass dieser Wert nicht richtig sein kann weil dieselbe Zelle sofort wieder Werte wie die anderen anzeigt, zum Beispiel deutlich unter 3.5V. und teilweise sogar unter 3.4V.

Als nächsten Schritt habe ich einen aktiven Balancer an einen Marstek ohne Elektronik angeschlossen. Die Messwerte überprüft und mit einem externen Ladegerät geladen. Natürlich habe ich den Vorgang überwacht, da der aktive Balancer ja kein vollwertiges BMS ist und den Ladevorgang ja nicht unterbrechen kann. Die Zellen verhielten sich normal und es kam zu keinen extremen Ausreißern.

Nächster Schritt, ein vollwertiges BMS mit aktiven Balancer angeschlossen. Die Werte unterschieden sich zum ersten Aufbau nur um wenige mV.

Jetzt habe ich den aktiven Balancer zusätzlich zum Marstek BMS verbaut. Die Spannungswerte, die vom Marstek und dem aktiven BMS gemessen werden sind fast identisch. Die Abweichung beträgt vielleicht einmal 2 oder 3 mV. Hier sieht man jetzt deutlich, dass der Marstek für einzelne Zellen einfach mal kurz 0.1 oder 0.15V nach oben springt um sofort anschließend wieder auf die vorher gemessenen Werte zu gehen. Durch das gleichzeitig angeschlossene aktive BMS sieht man, dass alles normal ist und man von der Ladeendspannung weit entfernt ist. Das passiert auch, wenn das aktive BMS nur misst und nicht balanced.

Zu deinen generellen Bedenken des Anschlusses über die Balancer Kabel, eigentlich werden die originalen Kabel ja nur verlängert und die sind ja durch Marstek / Hame (hoffentlich) an die richtigen Stellen im Batterie Pack angeschlossen. Klar ist aber auch, dass über diese Kabel keine hohen Ströme fließen sollten.

Zu dem Temperatur Sensor. Weißt du wo die Temperatur gemessen wird? Die meiste Zeit liegt der Wer in etwa 2 Grad über der Raum Temperatur. Jetzt lade ich gerade seit 2 Stunden mit 540W und der Wert ist von 22C auf 26C angestiegen. Wenn im Akku / zwischen den Zellen gemessen wird hätte ich höhere Temperaturen erwartet. So ein Handy oder Notebook Akku wird ja auch warm. :wink:

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Wenn das JK balanciert, kann das marstek nicht mehr richtig messen....

Da muss ich dir widersprechen. Es ist anscheinend egal ob der balanziert oder nicht. Die Werte stimmen anscheinend trotzdem überein. Bemerkbar ist nur, dass es bei eingeschalteten Balancer etwas länger bis zum Abbruch der Ladung dauert. Da ich hier 2 alte Speicher stehen habe, werde ich mir das weiter ansehen und mal schauen was ich nur mit dem neuen BMS in den Speicher laden und auch wieder entnehmen kann.

Hast du vom jk getrennte Leitungen zu den zellen gelegt? Dann gehts.

Ich habe mir einen Y-Adapter gebaut. Zwei Verbindungskabel zwischen BMS Anschluss auf der Marstek Platine und den BMS Leitungen die von dem Akku kommt. Dazwischen habe ich dann eine Abzweigung für den JK Balancer gesetzt.

Für den anderen Versuchsaufbau habe ich ein komplettes JK-BMS über einen Adapter direkt an die Anschlüsse die von der Batterie kommen, also Haupt + / - und die Balancer Leitungen gemacht. Das versuche ich komplett ohne Marstek Technik.

Ein auffälliges Verhalten der ersten oder letzten Zelle kann auch durch schlechte Verkabelung des BMS entstehen. In so einem Fall Kontrollprüfung direkt! an dieser und der Nachbarzelle durchführen.
Wobei bei Taschenzellen ja fast immer mehrere parallel geschaltet sind. Dabei kann tatsächlich eine Zelle blind mitlaufen.

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Das ist die ausgasende Zellchemie. Das Gas ist entzündlich, vermeide Funken. Schau dass du eine Ersatzzelle bekommst. An die erste Zelle kommt man ja mit vertretbarem Aufwand ran. Einzelzellen bei ali ca 35-50€. Defekte Zelle vorm ausnandernehmen auf 0V entladen.

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Ist denn bekannt, was für Zellen verbaut sind? Ich denke, ich kann ja nicht "irgendeine" mit 50Ah nehmen - alleine schon wegen dem Innenwiderstand.