Bin totaler Fan vom Akkudoktor, hatte bisher aber nicht die Notwendigkeit, mich im Forum anzumelden.
Bis jetzt...
Ich habe zwei B2500 in Nutzung. Einer wurde vor knapp 2 Monaten auf Garantie direkt von Marstek ersetzt, da eine Zelle ein Problem zu haben scheint (ist alls erste leer, ist als erste voll, laden/entladen schaltet entsprechend früh ab).
War ein bisschen stressig mit dem Support aber sie haben bestätigt, dass es hier wohl ein Problem gibt.
Austauschgerät habe ich erhalten, aber sie wollten bisher das defekte Gerät nicht zurück haben.
Ich fände es schade, den einfach (fachgerecht) zu entsorgen.
Gibt es Erfahrungen, ob man die problematische Zelle ersetzen kann, sofern man diesen Zell-Typ überhaupt kaufen kann? (Es darf davon ausgegangen werden, dass das nötige Know-How im Umgang mit hohen Strömen vorhanden ist)
Alternativ würde ich den Akku auch z.B. an das Akkudoktor-Team weitergeben, falls da Interesse besteht, das Innenleben zu zeigen und zu bewerten.
Helfen kann ich leider nicht, aber es interessiert mich, ob es eine Lösung gibt ...
Kenne ich, ich sollte ein Firmware-Update einspielen.
Ich habe den Kaufpreis zurück erhalten. Ein Rücksendeetikett konnten sie zu dem Zeitpunkt nicht ausdrucken.
Bald ist es 2 Monate her, vermutlich wollen sie das Gerät nicht zurück. Bevor ich es entsorge, würde ich gern wissen, ob ein Zellentausch grunsätzlich möglich ist.
Pouch Zellen passender Größe wirst du bestimmt finden, aber bestimmt starken Fummelei, die eingebaut zu bekommen. Das ist alles nicht dafür designt, repariert zu werden.
Da hast du wohl Recht, zumal die verklebt zu sein scheinen.
Aber vielleicht ist das Problem bei meiner Batterie ja auch nur, dass das mit dem Balancieren nicht gescheit funktioniert.
Ich werde erstmal die in dem zweiten Video von "Der Kanal" gezeigten Möglichkeiten ausprobieren (Vollladen per seitlichen Erweiterungs-Anschluss, damit der interne Balancer überhaupt arbeitet, alternativ das manuelle angleichen der betroffenen Zelle).
Vielleicht ist ja gar nichts kaputt sondern es wird nicht vernünftig balanciert.
Wenn die früher leer und früher voll ist, ist es kein Balancing Problem. Dann hat die Zelle einen Schaden. Aber miss Mal von Hand nach, ob das wirklich stimmt und nicht nur das BMS falsch misst.
Werde ich tun. Hab eben schon mal rein geschaut - stinkt nach Lösungsmittel dass man high wird.
Werde dann die Tage in Ruhe messen, Vollladen, und mir ein paar Messeleitungen basteln, damit ich nicht direkt am BMS mit Messspitzen rumhantieren muss.
Wenn du die seitlichen Erweiterungsanschlüsse hast, ist es nicht die neuste Version. Kannst du die Spannungen der Zellen auslesen? Ich habe bei einem V1 Speicher festgestellt, dass das Marstek interne BMS die Zellen beim Laden viel zu früh abschaltet. Ein Hinweis hierfür könnten starke Schwankungen im SOC beim Laden und Entladen sein. Das von mir eingebaute BMS zeigt bei allen Zellen gleichmäßige Spannungen an. Das interne springt gerne mal um mehr als 0.1V nach oben oder unten. Der Ladevorgang wird dann natürlich viel zu früh abgebrochen.
Ich hatte wirklich gedacht, ich habe die seitlichen Anschlüsse...aber habe ich nicht - so kann man sich irren. Intern sind die Anschlussklemmen aber noch vorhanden.
Die Batterie steht erst Mal am Fenster zum Lüften.
Oben links ist ein Taster... leider unbeschriftet. Was der wohl tut ...
Ja, die Zellen lassen sich auslesen mit den Tools von TomQuist.
Die Batterie hat aktuell einen SOC von 82%. Ich schaue mich Mal nach einem gebrauchten Wechselrichter um, damit ich den Akku im Keller entladen kann und nicht immer an die eigentliche Anlage dran muss.
und wenn du sie volllädst ist es auch Zelle 1 die die 3.65V erreicht und die Ladung beendet? Was haben denn die anderen Zellen zu diesem Zeitpunkt für eine Spannung?
Was bringt der Akku denn aktuell noch, bzw. wie viele kWh kannst du entnehmen? In diesem mittleren Bereich finde ich den Zelldrift schon sehr groß. Bei diesen "billigen" Marstek muss man sich immer fragen ob es sich lohnt da Aufwand reinzustecken. Also erst einmal komplett laden, dann gucken bei welchen Zellspannungen das Laden beendet wird. Wenn du ein entsprechendes Ladegerät hast, könntest du ja versuchen die Batterie ganz langsam aufzuladen. Nach der normalen Ladung könntest du gezielt versuchen die einzelne Zelle über die Balancerkabel nachzuladen.
Einen aktiven Balancer müsstest du ja auch erst einmal kaufen und dann entsprechend verdrahten. Ich habe das mit einem JK B2A16S gemacht. Leider ohne großen Erfolg, da mir das original BMS durch falsche Werte dazwischen funkt. Dann habe ich mir zum spielen noch einen JK-BD6A20S6PD gekauft. Mit dem könnte ich den Marstek Speicher auch über ein Ladegerät ohne das interne BMS laden. Da er nicht nur die einzelnen Zellen balanced sondern auch die Zell und Gesamtspannung überwacht und bei Bedarf bei Ladung und Entladung auch trennen würde.
Die Zellen tauschen würde ich bei dem Teil nie anfangen!
Laden bei 2A im CC Modus über den tatsächlich noch funktionierenden Extension-Anschluss.
End-Spannung eingestellt auf 14*3.65V=51.1V.
Wäre interessant, ob der interne Laderegler hierbei arbeitet, oder ob ich das Batteriepack gerade direkt lade.
Über die PV-Anschlüsse hatte ich es erst versucht, aber man hat sehen können, wie der MPP-Tracker gearbeitet hat und finde es so besser (aber es geht aber auch über die PV Anschlüsse, wenn nötig).
Weil dann die eine Zelle massiv überladen wird. Die hört doch bei 3,65 V nicht auf, wenn alle anderen noch bei 3,3 V sind. Oder wie stellst du dir das vor, dass die eine Zelle nicht überladen wird?
Das BMS sollte aber dicht machen.
Ergo sollte es trotzdem nie passieren das eine Zelle über 3,65V steigt.
Und für mich klingt es danach das es genau das macht:
Soweit ich das jetzt überflogen habe geht es bei den 51,1 V (3,65V4Z) nur um die externe Spannung die intern ja nochmals angepasst wird? Interner buck /boost?