ich bin schon einige Zeit hier im Forum unterwegs und habe mittlerweile die Konzeptphase für mein geplantes Victron-System abgeschlossen. Anbei ein Architekturbild, welches den aktuellen Planungzustand darstellt.
Zur Absicherung kommen NH 00 Sicherungen in 3 poligen Trennern zum Einsatz (Sicherung in Plus, Trennmesser in Minus). Als Busbar werde ich wahrscheinlich die 5- oder 8-poligen Busbars von Victron verwenden oder eventuell noch auf zwei Lynx Power In umschwenken. Allerdings sind diese in Verbindung mit NH Sicherungen ja nicht wirklich notwendig.
Die anderen Komponenten sollten im Plan hoffentlich klar dargestellt sein. Bei Fragen hierzu bitte einfach Fragen!
Wäre super wenn ihr mal einen Blick auf den Plan werfen könntet und euere Meinung hierzu mit mir teilt!
Derzeit ist das Ganze als Nulleinspeisung geplant. Ich würde das gerne erstmal so belassen und bin mir über die Vor- und Nachteile der Nulleinspeisung, wie beispielsweise Wandlungsverluste, bewusst.
Anbei noch die Auslegung der MPPT im Victron-Rechner:
6S4P - 150/60 - 112% Auslastung Hier könnte man noch ein Modell größer wählen, wobei eine leichte Über-Dimensionierung ja erlaubt ist. Das Terrassendach ist mit 10° in Richtung Westen geneigt und deswegen sollte, meiner Meinung nach, die leichte Über-Dimensionierung kein Problem darstellen.
Die Querschnitte der Leitungen passen euerer Meinung nach so und sind stimmig mit den geplanten Sicherungsgrößen. Ich habe mich hier an der VDE0298-4 orientiert. Die NH Sicherungen lege ich ja auf den Nennstrom/Dauerstrom und nicht auf die entsprechenden Spitzenströme aus. Die Leitungen dimensioniere ich größer wie die Nennströme der Sicherungen. Dann sollte das meiner Meinung nach so passen, oder?
Also mit Stringsicherungen die einzelnen Strings absichern? Ich finde allerdings keine Angabe zur Rückstrombelastbarkeit der Module. Kurzschlussstrom ist 11A, die Rückstrombelastbarkeit ist ja höher (Faktor 2-3), aber welche Sicherung würdet ihr hier nehmen?
Ich könnte natürlich auch 12S2P machen, aber dann wird der MPPT wieder teurer und überdimensioniert...
Ja, verstehe was du meinst, aber das könnte ich doch mit entsprechend dimensionierten Sicherungen in den Strings verhindern, oder nicht?
Wenn ich hoymiles Wechselrichter nehme, dann kann ich zwar über die dtu eine Nulleinspeisung einrichten, aber wie bekomme ich dann den Akku mit ins System? Das ist noch eine ganz dunkle Ecke für mich...
Ich war bei der Erstplanung auch erst auf diesem Trichter, bin aber wieder davon abgekommen..... denn egal ob Nulleinspeisung, Teileinspeisung oder Volleinspeisung, anmelden musst du eine netzparallele Anlage (die hast du) so oder so.... und auf die paar hundert Euro Einspeisevergütung im Jahr würde ich nicht verzichten...also überlege dir das nochmal gut.
Den Akku lässt du einfach da wo er ist. Der wird dann einfach über den Victron Multiplus geladen, d.h. Energie kommt von PV-String => Hoymiles => Multiplus => Batterie.
Ich würde dir (nicht nur dann) auch empfehlen, einen Victron Multiplus 5000 anstatt den 3000er zu nehmen.
Hoymiles / DTU und Nulleinspeisung geht nicht so einfach out of the box. Da muss man schon ein wenig tiefer einsteigen und sich etwas mit Linux/Cerbo/Raspi auskennen. Zudem hat das den Nachteil, dass du von jedem PV-Modul zwei Kabel zum Hoymiles legen musst, das ist schon viel Arbeit und wenn die Hoymiles zentral irgendwo stehen auch viele lange Kabel.
Mit Fronius Symo Wechselrichtern (SMA glaube ich auch) geht Verkabelung un Nulleinspeisung aber gaaanz einfach. Da könntest du auch gaanz einfach all deine 24 Module (6S4P) an 2 Strings (vielleicht sogar an einen einzigen anschliessen) , der kann verträgt nämlich 1000V Leerlaufspg am PV-Eingang. Geht natürlich nur wenn da nix verschattet ist, aber bei Verschattung sind parallelgeschaltete Strings so wie du sie in deinem Plan hast auch gar nicht gut.
Nulleinspeisung mit Hoymiles geht über openDTU-onBatterie ohne Scripte und PI. In ein Victronsystem lassen die sich auch einfach einbinden und im ESS integrieren.
Ich hab ja nicht gesagt dass es nicht geht...aber openDTU ist halt nix von der Stange sondern ein DIY Projekt für ambitionierte Bastler. Wie einfach oder kompliziert das ist muss jeder selbst sich anschauen und dann entscheiden. Ich habe meine zwei Hoymiles über einen EM340 laufen, damit ich sie im Victron Portal sehen kann. Nulleinspeisung geht damit aber nicht....
Die läuft Netzparallel, anmelden muss er ja trotzdem. Daher kann er ja auch einspeisen und Geld bekommen. Finanzamt braucht er nicht, nach der neuen Regel ( Gewinnabsichtserklärung) kann er sich komplett befreien lassen.
Daher würde ich so viel wie möglich mit PV WR bauen und einspeisen.
Sicher kann er auch schwarz bauen, aber mit etwas Pech fällt ihm das auf die Füße, und dann wirds unangenehm.
Netzbetreiber nutzen ja schon länger Google Earth, wenn die das mal KI unterstützt machen, kriegen die jeden dran.
Google Earth zeigt Pannels, aber nicht wie die angeschlossen sind.
Eventuell an eine Powerstation, oder alle auf einen 600W WR der angezeigt wurde.
Selbst wenn das ganze Dach voll ist, Banane. Aktuell würde ich was bauen das 600W möglichst durchgehend schafft und die 8ct kassieren. Das läppert sich.
Also, ich verstehe, dass ein Teil AC gekoppelt Sinn macht, da hier weniger Wandlungsverluste anfallen. Da gehe ich voll und ganz mit.
Ich könnte ja beispielsweise das Terrassendach, wie vorgeschlagen, an einen fronius hängen. Ich verstehe nur nicht wieso der Vorschlag ist, noch einen hoymiles mit ins System einzubinden.
Wir wäre es den fronius für das Terrassendach zu nutzen und die beiden anderen kleineren Felder beide über MPPT laufen zu lassen. Was ist der Vorteil vom hoymiles im System? Nur dass er sich AC seitig läuft oder noch mehr Vorteile?
Den fronius kann der cerbo ja direkt regeln bei einer evtl. Nulleinspeisung. Gleiches gilt für den hoymiles wenn eine dtu pro verwendet wird?
Ich finde, das ist eigentlich egal, wie du die beiden BKW-Panels anschließt. Baulich ist es halt meist einfacher, hier einen MikroInverter zu verwenden.