Artikel zu: DIN Produktnorm für Schukostecker für PV sichert rechtlich ab

Das ist halt eine pragmatische Entscheidung deines Netzbetreibers. Einen bundesweiten Rechtsanspruch auf diese Einschätzung wirds wohl nicht geben.

Oliver

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Aber sich dann wundern, dass Batteriewechselrichter mit Schukostecker nicht erlaubt sind.:joy:

Wer sagt, daß die das nicht sind?

Oliver

Man könnte hier im Forum ja eigentlich gleich eine eigene Rubrik für “Todesmaschinen” jeder Art einrichten :slight_smile:

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Bis vor einer Woche waren meine Information so, das Akkus vor dem Wechselrichter in Ordnung sind, da ja weiterhin max 800 W eingespeist werden. Nur wenn sie nach dem Wechselrichter im AC-Teil des Hausstromnetz stehen ist das für den NB wichtig.
Was ich ja auch verstehen würde, zwecks Abschaltung des Stromnetzes.
Deckt sich eigentlich mit der Meinung von @Janneb.

Technisch spielt das überhaupt keine Rolle, Akku ist Akku. Dem Netzbetreiber ist es wohl nur deshalb egal, weil die 1-2kWh und 800W bei dem völlig im Rauschen untergehen.

Oliver

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Ok also solange der Akku vor dem Wechselrichter angebracht ist, wird die einspeise Leistung vom Akku ebenfalls auf 800W begrenzt.

Ich hab mir nun mal den Stromkreis der Außensteckdose angesehen. Diese Außensteckdose nutzt den gleichen Stromkreis wie das Wohnzimmer. Da befinden sich noch:

Tv: 70W

Saugroboter: 30W beim laden.

Lampen: ca 30W

Router: 6W

Musikbox: 3W.

Zusammen also ca 110W

Könnte das Probleme bringen?

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Nein.

Oliver

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Es gab mal den Gag mit den Scherzanrufen von Radiosendern.

Da hat einer bei der Polizei angerufen und gesagt er sei zu schnell gefahren.

Der Polizist so: Wo kein Kläger, da kein Richter (oder so)..

Der Moderator weiter mit: "aber ich war wirklich viel zu schnell....:

(Und damit komplett ins offtopic... Verdammt.)

Übertragen auf die Bastelsachen usw., meine Meinung:

Wenn das sicher ist und niemanden gefährden kann, ist schon viel getan.

Und wenn Du ihn dahinter anbringst … 230VAC || 12VDC Da wird etwas “unschönes” bei passieren.

Hängt vom Wechselrichter ab.
Probleme könnten beim Abschalten der Sicherung für den Stromkreis auftreten,
für die anderen Geräte auf der Leistung.
Bei einem Kurzschluss kann das dem Wechselrichter schaden. Das ist so ein Test,
den man ungern macht. Auch kann der Kurzschluss durch den Wechselrichter
”etwas spektakulärer” ablaufen.

Also Stecker des BKW ziehen, bevor die Sicherung ausgeschaltet wird?

Auf jeden Fall. Auch wenn ein Gewitter aufzieht.

Rechnen wir mal hoch. Habe einen Akku von 10 kWh vor dem 800 W Wechselrichter. Da gibt es doch das gleich Rauschen nur eben länger. Unterschied ? :thinking:

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Wenn ich das richtig verstanden habe, stammen die 600 W von der Leitungssicherheit. Deswegen wird bei 800 W der Anschluss an eine direkte Leitung ohne Zwischenabnehmer zur Sicherung empfohlen, Was Außensteckdosen scheinbar sein soll.
Wenn die Dose am Ende des Kabelstrang liegt soll das auch besser sein. Aber ich bin kein Elektriker. Kann den Gedankengang dazu nachvollziehen, aber ob dem so ist, entzieht sich meiner Kenntnis

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Eigentlich besagt die Norm die so ein BKW Wechselrichter erfüllen muss, dass sich das Gerät selber ausschaltet wenn die 230V Netzspannung weg sind.

Bei Gewitter stöpsel ich nur den Computer aus, auch wenn es logisch erscheint außerhalb der Gebäude liegende Geräte zu entstöpseln. Große PV Anlagen und ich glaube auch Wallboxen haben dicke Leiter und Überspannungsableiter um in Falles eines Blitzes in der.Nachbarschaft die induziertem Ströme "sicher" abzuleiten.

In Wahrheit sind die meißten Elektrogeräte in der "Nähe" des Blitzeinschlags ziemlich Mus, selbst wenn sie nicht eingestöpselt sind.

Demzufolge könnten entfernt induzierte Ströme und Spannungsspitzen über das Netz am wahrscheinlichsten als Schadensquelle sein.

Da gelten wohl auch Überspannungsschutzkomponenten wenn der Sicherungskasten modernisiert wird um das zu verhindern.

Ihm wird dafür Zeit eingeräumt und während dieser darf er hochlaufen.

Das ist nicht die Wahrheit. Ein herausgezogener Netzstecker ist einem Schalter oder
Relaiskontakt haushoch überlegen. Ein Relaiskontakt oder ein Schalter bieten
mindestens Schutz bis 1KV aus dem Netz. Immerhin!
Aber bei den Wechselrichtern nach VDE trennt das Relais nicht alle Teile des Wechselrichters
vom Netz. Der Vergleich mit dem Computer passt daher und

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Haben die nicht.

Oliver

Ich dachte das hier:

  1. Photovoltaik-Anlage ohne Blitzschutzsystem
    Blitzschutz von Photovoltaik-Anlagen - VDE Blitzschutz

Da widerspreche ich dir nicht und stimme dir zu.

Was ich meinte:
Wenn im Haus oder direkt daneben der Blitz einschlägt können wohl auch nicht angeschlossene Geräte darunter leiden.

Dem Blitz ist ziemlich egal, wenn man daran denkt. Real existierende Anlagen, wie EFHs im allgemeinen, haben eher selten echten Blitzschutz, und auch nur selten das andere volle VDE-Überspannungsprogramm.

Oliver

Ich habe zumindest immer SPD Typ 2 gesehen.
Oft sind die ja auch im Wechselrichter verbaut.

Bei mir würde ich die wie das drüber verlinkte verbauen (lassen). Wurde mir auch geraten, dass gleich richtig zu machen/ machen zu lassen.

LG

LichtQuant

Genau läuft hoch, schaltet sich dann so schnell ab, dass man kaum eine Chance hat an den Stecker zu packen beim abziehen und noch irgendwas zu merken.

Dann wenn Netz wieder da ist, muss er warten und sich dann erst nach einiger Zeit wieder aufschalten.

Wohlgemerkt erst wenn das Netz wieder da ist/ der Stecker wieder in eine Steckdose die an einem Netz ist eingesteckt ist.