Artikel Professorin: Der ökonomische Wahnsinn der Solarförderung

Die deutsche Photovoltaik-Politik ist ein Musterfall planwirtschaftlicher Unvernunft: Die Versorgung ist unsicher, Betreiber kassieren risikolose Gewinne von Steuerzahlern und Stromkunden. Ein Gastbeitrag. KOMMENTAR von Renate Neubäumer

Zu Klimaschutz darf sie vor dem nächsten Artikel gern noch viel forschen. Modernere Konzepte scheinen ihr noch nicht aufgefallen zu sein

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Aha, und mir wird gesagt, dies sei ein DIY-Forum. Es dürfen wohl nur Ausgewählte Politik hier machen…

Gegen eine sachliche Diskussion, ohne Emotionen und Provokationen ist ja nichts zu sagen. Mal sehen ob das klappt.

Ist doch schon schiefgegangen.

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Finde den Artikel aber sachlich gut. Er kommt halt nur 25 Jahre zu spät…

Die Dame macht keinerlei Vorschläge, wie wir denn anders zum einem ausreichenden Ausbau der EE gekommen wären und lobt natürlich den Kahlschlag von Altmeier und Co. Hätte mich ja auch gewundert … Daß sich PV und Windenergie in ihren zeitlichen Profilen auch sehr gut ergänzen, wird natürlich auch nicht erwähnt. Und ihre Parteifreunde sind ja auch diejenigen, die gegen Windkraft opponieren. Ich sehe da keinerlei Kompetenz für eine zeitgemäße Energieversorgung. Aber das ist ja nach ihrem Profil auch nicht ihr wissenschaftlicher Kompetenzbereich …

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Die Altmeier Delle fiel ja zeitlich ziemlich in den Vorlauf zu Nord Stream 2

Damals jubelten doch (fast) alle über das günstige russische Gas, welches dadurch zusätzlich und ungehindert durch Drittstaaten nach Europa gelangen sollte.
Wandel durch Annäherung galt damals viel im Kanzleramt....

Da störte zuviel Erneuerbares doch nur und es war definitiv noch kein echter Business Case (außer bei der Kern Solar und Wind Branche)..... aber die hatten damals keine(n) Lobby(koffer) in Berlin

Honi soit qui mal y pense.......

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Naja also der Artikel hat ein paar Schwächen, aber er trifft auch den ein oder anderen Punkt aus dem man sicher lernen könnte. Die EEG Vergütung war eine Zeitlang ein Problem, das ist allerdings kaum noch der Fall.
Daher würde ich das eher als historische Zusammenfassung sehen. Aber vielleicht auch als Mahnung an die Zukunft was den Ausbau angeht, hier muss schon etwas getan werden. (Je nach Ausbau Rate)

Was allerdings fehlt, sind die vielen positiven Aspekte:

  • Ohne diese PV hätte uns die Ukraine Krise viel härter getroffen
  • Strompreise profitieren davon
  • Netzausbau und Akkus sind negativ korreliert
  • Sie erzählt nichts von von Eskapaden der Netzbetreiber
  • Den massiven Zubau konnte beim besten Willen keiner erahnen und der kam auch zu einem guten Teil von privat Personen. Das empfinde ich als positiv, weil es diese Haushalte unabhängiger macht.
  • Die Belastung der Stromnetze hängt aktuell kaum von PV ab, das wird (wenn überhaupt) in Zukunft ein Problem. Trotzdem ist es gut darauf hinzuweisen um vorbereitet zu sein. Die Last kommt durch ... Last😅
  • die Volllaststunden von kkw mit PV zu vergleichen ist merkwürdig, zudem sinkt diese die kkw von Jahr zu Jahr. Das wird in FR zum echten Problem.

Kurzum: Mir persönlich ist der Artikel etwas zu einseitig/negativ + kleinere Fehler, aber generell eine schöne Vorlage zur Diskussion. Aber sicherlich kein Grund sich zu streiten.
Zwischen weiß und schwarz, gibt es auch noch Grautöne und die sind hier wichtig.

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Ist schon komisch, wie immer, die Gegner der EE ziehen immer irgend was raus, hier die hohen Förderungen und wenn man fragt, was mit den Förderungen für Fossile Rohstoffe ist, kommt nur ABER...

Wie beim BEV, was wird da geschwurbelt, der Akku und der CO2 Rucksack... aber was ein Verbrenner zur Herstellung und Betrieb benötigt, kein Wort dazu.

Es geht leider nicht darum wie wir es am besten machen, sondern nur Meckern. Hätten ja jeder WKA und Groß-PV Anlage einen Speicher verordnen können. Oder gerade bei Großen PV Analgen, diese könnten den Netzanschluss mit Nutzen, die Hälfte des Tages wird der nicht benötigt. Schlaue Lösungen sind aber nicht gefragt, nur Lobbylösungen, der mit dem dicksten Koffer gewinnt.
Bleibt nur, bau selber dein Zeug für dich und spare damit ordentlich. Energiewende in Bürgerhand, das kann euch keiner nehmen, ihr müsst nur machen.

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Das ist sehr direkt formuliert. Es kommt noch ein weiterer Punkt hinzu. Das möchte ich jetzt nicht so pauschal schreiben, weil es dann wie ein Vorurteil klingt.

Es gibt Länder und deren Bevölkerung, die sind extrem darauf bedacht Gesetze einzuhalten. Seien es Gesetze die sinnvoll sind um andere zu schützen, seien es Gesetze die etwas normieren, um es zu vereinfachen, aber auch einfach Gesetze, die bei näherem hinsehen keinen technisch/wissenschaftlichen Vorteil bringen, sondern eher einen wirtschaftlichen und den dann für bestimmte Interessengemeinschaften. Mhhhh freundlich formuliert sind das dann “im gesetzlichen Rahmen beschlossene Subventionen einer Branche”.

Und kommuniziert wird und wurde immer, wir müssen uns an das demokratische Gesetz halten, wenn das wankt, wir wissen was dann passiert.

Es wird also in die Köpfe der Leute gebracht und die kümmern sich dann mehr zu versuchen diese Gesetze einzuhalten (was sie auch sollen und müssen) als Alternativen zu überlegen, die man dann ggf. sogar durchsetzen könnte. Oder Möglichkeiten das Gesetz betreffend zu umgehen, wie eben z.B. Akkuspeicher an Balkonkraftwerken welche auf 800W limitiert sind, aber dann ist am Wechselrichter eine Steckdose die 2000W kann. Weil nur 800W mit dem Netz verbunden sind, ist die 2000W-Steckdose sozusagen eine Insellösung.

Nun wird aber mehr Augenmerk auf die 800W gelegt als die Möglichkeit der zusätzlichen Steckdose. Und damit verschwimmen ganz viele Ziele in der Ohnmächtigkeit überhaupt erst alle Gesetze weitläufig vollumfänglich verstehen und umsetzen zu können. Denn: “Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.” Verstößt man gegen ein Gesetz kann man in Haftung genommen werden und wird ggf. bestraft. Vor dieser Strafe, sei auch weder die Überprüfung ob man das Gesetz verstoßen hat oder nicht, ist man dann vorkonditioniert mit Angst belegt und kommt in eine Handlungsstarre. Das ist dann Gesamtgesellschaftlich durchzogen und dann macht man lieber gar nichts, als dass man es falsch macht oder damit Gesetze bricht.

Das soll auch keine Grundsatzdiskussion über Gesetze sein. Sondern nur erklären, wie es denn dann dazu kommt, dass wenig getan wird. Die Leute fühlen sich dann in die Ecke gedrängt: Ich muss es entweder richtig machen, oder gar nicht. Schwarz oder weiß. Und kommen dann zu nichts aus Angst es falsch machen zu können. Lieber direkt das Dach vollmachen als nachher nochmal jemand aufs Dach zu lassen und einen neuen Wechselrichter und PV anmelden, die dann in anderer Weise vom Gesetz behandelt werden. Einer mit Spitzenkappung, das Andere eine Altanlage, einer zuviel Leistung, die Andere zu groß….

Es geht also gar nicht vorwiegend um das Meckern. Das Meckern ist die Folge der im Geiste herrschenden Ohnmächtigkeit, der Zwiespalt zwischen “Ich muss mich dann vollumfassend informieren bis zum letzten Gesetzestext” und “na dann mach ich eben und spar schonmal was, und wenn dann was geändert werden muss, änder ich das mal eben”. Und da spielt auch Geld eine Rolle. Wenn ich nur ein wenig investieren kann, und Angst habe das Wenige zu verlieren…. Was auch wieder der Grund ist, warum wenig in Aktien/Wertpapieren etc. investiert wird. Man will “sparen”, was auf Seite legen, und hat Angst das Wenige zu verlieren. Und legt es dann als Bargeld unters Kissen, bei der Bank und die Inflation frisst es auf.

Das sind jetzt viele Themen auf einmal, und es geht nicht um jedes einzelne Thema, sondern das sind Beispiele für eine allumfassende Komplexität, WARUM die Leute eben NICHTS machen und ansonsten nur MECKERN. Genau darum. Und das ist ein nicht unbeträchtlicher Anteil an der Bevölkerung.

Du Fuchs du …. :blush:

Darum, nicht meckern sondern machen
Sollte der Leitspruch für 2026 werden.

Guten Rutsch wünsche ich schon mal.

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Ich kann nicht erkennen inwiefern das eine Kritik an dem sein könnte was in dem Artikel steht.

Insofern als die Kritik berechtigt ist. Ansonsten kann ich ihm nicht viel abgewinnen . Es geht anderthalb Absätze lang um eine 1kWp-Anlage, wobei sich keine einzige Aussage ändern würde, wenn es eine 2kWp- oder eine 1MWp-Anlage wäre. Ich denke, an meiner FH hätte die keine Chance gehabt bei der zuständigen Universität eine Doktorarbeit zu schreiben, zumindest ohne weitere Umstände.

Außerdem hantiert sie mit vielen Zahlen ohne dem Leser eine Vergleichsmöglichkeit zu bieten, oder wenn doch, dann erst mehrere Absätze später.

Dein "ausreichend" hängt ganz schön in der Luft, will sagen, das kann sonstwas sein oder nicht sein. Und eine schlechte Maßnahme, die ein gutes Ziel erreichen läßt, ist noch lange keine gute Maßnahme. Mit anderen Mitteln hätte man das Ergebnis bei gleichen Kosten erreichen können oder nur ein etwas schlechteres Ergebnis zu viel geringeren Kosten.

Könnte man einen Artikel darüber schreiben. Vielleicht würde jemandem in einem solchen Artikel der Tierschutz zu kurz kommen. Könnte man einen Artikel darüber schreiben.

Das ist falsch, schon lange, wenn nicht gar schon immer. Das nur am Rande.

Frei nach De Maizière, ein Teil meiner Antwort könnten die Moderation beunruhigen.

Ausreichend im Sinne der definierten Klimaziele. Welche Maßnahmen schweben Dir den vor, nachdem sie nichts im Artikel bringt?

Um die Klimaziele zu erreichen, ist der erreichte Stand ausreichend? Handelt es sich um willkürliche Klimaziele?

Du meinst, welche Maßnahmen in der Vergangenheit besser gewesen wären als die PV-Förderung so wie sie stattgefunden hat? Die PV-Förderung von den Aufstellwinkeln abhängig zu machen, um mal eine zu nennen. Da haben Leute Geld auf Kosten der Allgemeinheit verdient, weil die Maximierung des Jahresertrages für sie finanziell am günstigsten war. Aber wohin soll das aufzählen von Maßnahmen führen? Für die Aussage die ich gemacht habe spielt es keine Rolle was mir einfällt. Die Förderung hatte erhebliche Nachteile und es ist anzunehmen, daß das Mehr an Kosten das Mehr an Vorteil nicht wert gewesen ist. Es ist sehr naheliegend, daß die Mittel an anderer Stelle mehr bewirkt hätten oder, daß die Mittel, wenn jetzt noch verfügbar, jetzt mehr bewirken könnten.

Bis vor paar Jahren war ja zu keiner Zeit zuviel PV im Netz und die Module teuer, so dass der maximale Jahresertrag schon sinnvoll war.

Wenn Du behauptest, mit anderen Mitteln wäre das gleiche oder ähnliches Ergebnis erreichbar gewesen, dann darfst Du das auch begründen, sonst ist das halt genauso substanzlos wie bei ihr.

Was hat Tierschutz bei der Stromerzeugung zu tun? Diesen Zusammenhang sehe ich jetzt nicht, es sei denn du spricht die vielen Hamster an, die in ihren Rädern Tag ein Tag aus schuften müssen.
Bei EE geht es um Stromproduktion und im Artikel um Förderungen... da muss man aber auch die Kohlepfennige und Gasvorhalteeuro so mit einbeziehen. Der Artikel ist saichtes geplänkel einer Rentnerin, nichts fachliches was ich von einer Wirtschaftswissenschaftlerin erwarten würde.

Nö, sind Vertraglich festgelegt. Also nix willkürlich.

guter Punkt...

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In finanzieller Hinsicht, für den Betreiber auf jeden Fall. Schon, daß Du den Preis anführst zeigt doch worum es geht.

Die Behauptung, ohne diese Förderung in der Form wäre der PV-Ausbau nicht erreicht worden, der mit dieser Förderung erreicht worden ist, ist auch nicht begründet. Die Behauptung, das Nichterreichen wäre unterm Strich etwas schlechtes, ist auch nicht begründet. Wir sind uns doch aber einig, alles kostet auf die eine oder andere Weise Geld, oder? Und effizienter Geldeinsatz bewirkt mehr, oder? Dann geht es auch noch um Akzeptanz von Maßnahmen. Wenn Leute nicht nur ihre Stromkosten decken, sondern Gewinn machen, auf Kosten der Allgemeinheit, ist das dann der Sache förderlich oder bewirkt das Widerstand?

Selbst wenn es keinen Weg gegeben hätte den PV-Ausbau mit Modulen zu erreichen die teurer waren und einen schlechteren Wirkungsgrad hatten als heute, hätte man das Geld sinnvoller einsetzen können. Man hätte Forschung finanzieren können. Welcher Anteil am weltweiten PV-Technik-Umsatz ist über die Förderung zustandegekommen? Hätte der Verzicht auf diesen Umsatz die Entwicklung der PV-Technik spürbar gebremst?

Er kommt in dem Artikel nicht vor, das hat er damit zu tun. Worum es mir gar nicht ging, Stromerzeugung hat einiges mit Tierschutz zu tun. Wassertemperatur in zur Kühlung verwendeten Gewässern, Vogelschlag, ...

Wofür muß man das? Ich sage, nein, muß man nicht.

Was hat das mit dem Inhalt des Artikels zu tun?

Das heißt, es ist kein wie auch immer geartetes konkretes Ziel erfüllt worden?

Das ergibt keinen Sinn. Eine vertragliche Festlegung schließt Willkürlichkeit nicht aus, im Gegenteil, es ist ein starkes Indiz für Willkürlichkeit.

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