Weißt schon, wir leben im Kapitaliasmus und dich hat sicher bisher auch nicht gestört das große Konzene viel mehr Geld von ihren Kunden gezogen haben. Vergleicht man mal die Renditen Energieerzeuger und PV-Betreiber, war der Strom noch zu billig verkauft.
Es gab Förderungen und die Entwicklung passierte in D, nur die CxU Regierung hat das ganze abgewürgt und CN hat sich gefreut und profitiert davon.
Du willst doch nicht wirklich behaupten PV hätte sich so entwickelt, wenn wir in D das EEG und die Solar/Wind Förderung aufgesetzt hätten?
Aus deiner Sicht vielleicht, aber dem Ziel CO2 zu reduzieren um die Erderwärmung zu begrenzen eben nicht. Da ist es kein willkürliches Ziel, sondern basiert auf wissenschaftlicher Erkenntnis.
Was große Konzerne machen, ist nicht unbedingt nacheiferungswürdig. Zudem kannst du Konzernen ausweichen, Steuern eher nicht. Warum hat man wohl EEG-Umlage abgeschafft? Doch nur zur Verschleierung und um bei den Leistungsträgern noch mehr abzukassieren. Und wer kapitalistisch denkt (was legitim ist, für sein erarbeitetes Kapital einen Mehrwert zu schaffen) und das auf Kosten der Allgemeinheit tut, sollte sich nicht das Weltverbesser-Mäntelchen umhängen.
Ne, hätte sich anders, später oder auch gar nicht entwickelt. Und vielleicht Anstrengungen zu besseren Technologien ermöglicht.
Natürlich ist das willkürlich - sowohl vom Zielwert als auch von Zeitpunkt. Zudem, was ist heute nicht alles “wissenschaftliche Erkenntnis”. Einfach eine starre “alternativlose” Behauptung”
Doch. Das ist dennoch etwas anderes als die Förderung um die es geht. Jemandem (garantiert) einen Strompreis von Null zu ermöglichen und noch Gewinn dazu, kann für den PV-Ausbau nicht optimal sein. Offenkundig könnte man mit der gleichen Menge Geld mehr PV ermöglichen, der einer größeren Zahl an Nutzern einen attraktiven Strompreis größer Null ermöglicht. Aber selbst das müßte unterm Strich noch kein gutes Ergebnis sein. Hypothetisch könnte man mit einer Millionen Euro 1kWp mit Gewinn für den Betreiber finanzieren oder 2kWp ohne Gewinn für zwei Betreiber. Man könnte aber auch noch ein paar Jahre warten, bis der Geldbetrag die Finanzierung eines großen Vielfachen an Leistung ermöglicht.
Und? Ich gehöre nicht zu denen die so tun als wäre der Artikel eine erschöpfende Kritik oder müßte eine solche sein.
Fehlt da eine zweite Verneinung in der Frage? Welchen Anteil hatte Deutschland? Doch auf jeden Fall unter 10%, oder? Aber behaupten wollte ich ohnehin nur was ich behauptet habe
Diese Aussage schließt den Fall von einzelnen schlechten Maßnahmen ein, die sich als gut herausstellen. Die Aussage greift nur die Darstellung an, daß ein (zumindes scheinbar) gutes Ergebnis die Maßnahmen die dazu führten zu guten Maßnahmen machen.
Das hat nichts mit Sicht zu tun, sondern mit Semantik. Daß es um letztere in diesem Forum ausgesprochen schlecht bestellt ist, habe ich aber längst bemerkt. Sich mit dem Rest deiner Aussage auseinanderzusetzen erachte ich als weitgehend sinnlos, zumindest ist es in diesem Thema fehl am Platz.
Sowol als auch, Steuren fallen auf Produkte und Dienstleistungen an, da kann ich genau so viel oder wenig umgehen wie bei Firmen, vor allem die mir Energie liefern, da bin ich dann abhängig. Mit PV halt jetzt weniger, trotzdem noch abhängig.
So wie dein Beitrag... nur legen Wissenschaftler ihre Erkenntnisse offen, Diskutieren dies und passen ggf. Verfahren oder Erkenntnisse an. Nur weil ein paar Pseudowissenschaftler irgend etwas unbewiesenes behaupten ist es keine verifizierte Erkenntnis.
Na ja, wenn andere Länder das EEG als Vorlage genommen haben und ihr Energiesystem danach umstellen, sehe ich schon wesentlich mehr hat D hier Vorreiter Rolle gespielt. In %, keine Ahnung, aber wenn keiner vorher das hatte und den Weg dazu beschrieben hat, ist es so bei Patenten, die gehören einem zu 100%...
Auch mein letzter Beitrag hier...
Frage mich trotzdem, warum gerade jetzt so viele dieser Solarbashing "Der ökonomische Wahnsinn der Solarförderung" Beiträge Publiziert werden? Steckt da Lobby dahinter um ihre alten Geschäftsmodelle weiter zu rechtfertigen und Leute mit plumpen einseitigen Behauptungen auf ihre Seite zu ziehen?
Warum wird nicht so etwas sachlich betrachtet und alle Energieträger dazu genommen... "Der ökonomische Wahnsinn der Atom/Kohle/Gas-förderung" könnte es doch auch heißen. Wenn man das ökonomistische will, muss ich doch alles gegeneinander stellen um Abwegen zu können was am kostengünstigsten ist, aber auch zu den Zielen passt. Denn diese Ziele geben ja die Richtung vor. Nur das scheint ja nicht das Ziel solcher Publikationen zu sein.
Es wurde Vorbild für ähnliche Gesetze in vielen Ländern weltweit.
Also keine Erkenntnis darüber, ob das was kritisiert wurde in anderen Ländern auch so gehandhabt wurde.
Die Vergütung für den erzeugten Strom musste so hoch sein, dass eine Wirtschaftlichkeit erreicht werden kann.
Die kritisierte Vergütung war höher.
Und mit diesen Vergütungen kam der weltweite Durchbruch für die erneuerbaren Energien.
Also mit denen, die eine Wirtschaftlichkeit herstellten.
Am spannendsten war, dass dieses EEG mit seinen exakten Grundbegriffen von China übernommen wurde.
Auffallend überspezifisch und das für das einzige genannte Beispiel.
Alles in allem nichtssagend.
Ich habe folgenden Artikel gefunden:
Der Artikel gibt auch nicht viel her. (Zwischendurch geht es um Bildungspolitik, als wäre eine KI am Werk gewesen.) Allerdings werden Indien und China und die USA nicht als Beispiele für Förderung durch Einspeisevergütung genannt. In Europa wird Irland als Spitzenreiter genannt, weltweit Japan, das war 2024. Die Einspeisevergütung war in Deutschland über 10 Jahre etwa doppelt so hoch wie in Irland 2024.
Quelle: Aktuelle Einspeisevergütung Solaranlagen / Photovoltaik - Solaranlagen, Solartechnik - Planung, Bau und Service aus einer Hand - Sonnenplaner
Werte zu Japan habe ich nicht gefunden.
Die Quelle für die Behauptung bei Wikipedia
Die mit dem EEG gewährten langjährig verlässlichen Einspeisevergütungen waren ein wichtiger Faktor für den starken Kostenrückgang bei der Photovoltaik
ist nicht öffentlich einsehbar. Welche Kosten genau gemeint sind, ist auch nicht klar. Der Begriff Preis wurde nicht verwendet.
@Photowolltaik was ist eigentlich deine Intension bei deinen Antworten? Kannst mal eine kurze Zusammenfassung bringen, irgend wie viele Worte und nix konkretes als Aussage. Stell doch mal deine These vor.
Das ist das Ergebnis der Suche nach Belegen, an der du dich nicht beteiligt hast, für deine Annahme das EEG hätte durch Verbreitung über Deutschland hinaus mehr Wirkung gehabt. Die konkrete Aussage ist, für die Annahme wurden keine Anhaltspunkte gefunden.
Meine These, wenn Du es so nennen willst, habe ich bereits benannt und zu diesem Zwecke zitiert.
Du hast ja sogar bestritten, daß es Vorbildfunktion hatte ... Da es überall ne Weiterentwicklung entsprechender Förderkonzepte gab, kann man immer was rausfischen, was in einem bestimmten Zeitfenster wo anders besser gelaufen ist.
Für nen guten Überblick und eine positiv/negativ Analyse des EEG Prinzips und anderer Konzepte empfehle ich die Wikipedia: Erneuerbare-Energien-Gesetz – Wikipedia, Abschnitt Beurteilung und Perspektiven.
Je genauer ich lese um so deutlicher, sehe ich die Kritik bestätigt.
Nur mal ein besonders deutliches Beispiel aus dem positiven Teil aus Beurteilung und Perspektiven:
Im Jahr 2012 sprachen sich bei einer Umfrage im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien vier von fünf Bürgern für die Beibehaltung des EEG aus; 20 % wollen es so behalten, wie es derzeit ist, 60 % halten eine Überarbeitung des EEGs für notwendig.
Immerhin 80% sprechen sich für eine Beibehaltung aus, aber das ist schlecht aus Deiner Perspektive? Daß man es überarbeitet, weil die Rahmenbedingungen sich ändern und man dazu lernt, ist ja auch nicht verkehrt, entwertet aber nicht das EEG wie es eben zu seiner Zeit mal eingeführt wurde. Die Alternativen zu einem Garantiepreis wie im EEG haben schließlich auch nicht nur Vor- sondern auch Nachteile ...
Ich kann dort keinen Anhaltspunkt für ein Bestreiten einer Vorbildfunktion erkennen. Selbst wenn man meine Frage als rhetorische Frage liest, was sie nicht wahr, so schließt die nachfolgende Aussage doch wohl aus, daß mir genug bekannt ist um etwas zu bestreiten.
Außerdem geht es nicht um das EEG als ganzes, sondern um die Förderung, genauer die PV-Förderung. Denn es ging darum, wie sich ein Wegfall des deutschem Umsatzes (zumindest in der Höhe die er hatte) auf die Weiterentwicklung der PV-Technick ausgewirkt hätte. Das zieht sich auch durch die Zitate, die bis zu dem von dir zitierten Teil geführt haben. Es geht auch nicht um PV-Förderung an sich, noch nicht mal um die Art, sondern um die Höhe der Einspeisevergütung.
Hätte ich den Teil des Satzes beim Zitieren weglassen sollen? Der Teil des Satzes ist die Basis die gesamte Aussage im positiven Teil der Betrachtung einzusortieren.
Die Abstellung oder Milderung der Ursache einer Kritik entwertet auch die Kritik nicht. Zu behaupten, die Höhe der Einspeisevergütung sei erst durch sich ändernde Rahmenbedingungen oder durch Dazulernen als kritisch zu betrachten, finde ich allerdings sportlich. Und wenn schon die 60 bis 80% der Befragten Handlungsbedarf sehen, dann ist man vielleicht auch etwas spät dran mit dem Überarbeiten. Und das, obwohl zum Zeitpunkt der Befragung die Einspeisevergütung auch schon nur noch bei etwa der Hälfte lag.
Selbstverständlich. Ich weiß aber nicht wofür diese Binsenweisheit ein Argument sein soll.
Ich schon ... OK, man kann sagen, Du hast ja geschrieben, daß Du Dich nicht informiert hast, aber die These, daß es so wäre, hast Du dennoch in den Raum gestellt.
Auch andere Länder haben die Installation von PV gefördert, in dem er einen oder anderen Weise der Strom höher vergütet wurde, als was man zu der Zeit hätte erlösen können. Und komm mir jetzt nicht damit, daß es auf das kleine Deutschland ja nicht ankommt. Das kann jeder andere genauso sagen und dann bewegt sich garnichts zum besseren. Ohne die Förderung damals und heute wären die Preise nicht da wo sie heute sind und der Anteil der erneuerbaren Energien auch nicht.
Dafür, daß ich es ziemlich seltsam finde, wenn man das EEG pauschal schlecht redet ohne einen einzigen Gegen- oder Verbesserungsvorschlag ...
Wieviel Prozent Anteil am weltweiten Umsatz mit PV-Produkten hat Deutschland denn nun gehabt? Und welches Land außer Deutschland hat derartig hohe Einspeisevergütungen bezahlt?
Viele Fragen. Die gehen aber an der Aussage von Jens vorbei.
Die Förderung in D. hat (erheblich) dazu beigetragen das heute PV so billig ist und eine beachtliche CO2 Reduzierung erlaubt hat. Das hat das “kleine Deutschland” erreicht
Das wir uns das aus der Hand nehmen haben lassen ist ein anderes Thema.
Ich kann aus meiner Sicht auch nur sagen, das EEG so wie es war, hat dazu geführt das PV Preiswert und leistungsfähig geworden ist. Wie MalteS sagte, damit eine Menge CO2 eingespart wurde und der kleine Bürger auch mal etwas vom großen Kuchen abbekommt.
Wer das Gegenteil behauptet, bringe Beweise dafür... ohne eine Parallelwelt die es anders gemacht hätte, wird dies nicht gelingen.
Übrigens, wenn man GPT-5 glauben kann, hat CN es ähnlich gemacht wie in D, mit den selben Problemen und auch sie haben nach gesteuert, was ja normal ist. Ach da gab/gibt es Verteilungsprobleme, aber da ist so eine Diktatur im Vorteil, die weisen einfach Netzausbau an. Nicht wie in D, wo die Netzbetreiber erst mal jammern und barmen um höhere Gewinne und Förderzungen durch zu bekommen.