Wir hatten hier im Januar 2005 einen Monat keinen Strom. Ländlichliche Gemeinde, resilent. Habe in der Stadt auf der Arbeit geduscht. Rest ging eigentlich gut. Handy-Mast hat funktioniert.
Im Januar 2007 dann nochmal eine Woche ohne Strom.
Die Hausratsversicherungen mussten erstaunlich viel Rinderfilet ersetzen.
viele haben irgendwelche gaskartsuchen zuause für campingkocher feuerzeuggas usw.
wäre die menge an propan nicht erlaubt dann dürfte man diese kleineren mengen auch nie im haus aufbewahren.
außerdem darf man zuhause mit propan kochen so eine 5kg flasche bei 50% inhalt hat deutlich mehr r290 drin als eine splitanlage.
Du musst halt extrem sauber arbeiten mit Vakuum ziehen, Gas reinlassen etc. pp. Zudem war vorher, also so zu Geisha, Heisha, Jeisha Zeiten noch R32 drin. Die wurden ja deswegen gekauft, weil man die für 3000€ bekam und es dann extrem viele waren die sich damit beschäftigt haben.
Du hast ja auch ne Sole-WP die eher nicht von der Stange ist.
Ich pers. weiss nicht, ob ich eine Split-LWWP einbauen würde. Der Plattenwärmetauscher befindet sich dann im Haus, ok. Obs billiger ist als ne Jeisha, keine Ahnung. Es gibt auch viel mehr Auswahl an Monoblöcken. Ob man dort alles einstellen kann weiss ich ebenfalls nicht.
Theoretisch könnte man ja eine Split-Klima nehmen bzw. ein Außengerät, und innen dann mit Plattenwärmetauscher den Übergang zu Wasser machen. Habe ich auch von ganz wenigen Leuten gehört, die sowas realisiert haben. Aber möglich wärs …
Wie werden die Split LWWPs eigentlich innen verbunden? Bördel, Löten, andere Verbinder?
Wir hatten ja mal in einem anderen Thread die Normen etwas recherchiert. Da gibt es je nach Menge an R290 diverse Regeln.
Na ja beide Systeme Split und Mono LWWP sind nun wohl hunderttausendfach (?) im Einsatz, und es passiert kaum etwas. Ähnlich wie bei den Haus-Gasanschlüssen. Unfälle sind auch da extrem selten.
das bördeln muss man etwas üben, keine frage habe ich auch gemacht.
dafür muss man keine langen teuren fernwärmeleitungen legen wenn das außen gerät mal nicht an der wand des technikraums stehen kann sondern 5 oder 8 meter weiter muss.
bis eben etwas passiert wie in berlin jetzt.
haben da alle ihre frostschutzventlie verbaut?
wahrscheinlich nicht, denn strom kann ja nie lange zeit ausfallen...
Was ich gesehen habe, wird da wohl auch gebördelt bzw. Armacell Flare Fittings.
Derzeit sind die Split-Systeme durchweg R32. Für R290 gibts bisher keine sichere Umsetzung, die rechtlich erlaubt wäre. Ich gehe aber fest davon aus, dass die Hersteller irgendeinen Weg finden werden. Entweder kann man R290 sicher betreiben oder es kommt ein anderes Kältemittel. Vielleicht kann man die Menge R290 auch soweit reduzieren, dass es wieder sicher wird. Fraunhofer Institut hat da wohl schon gezeigt, dass es machbar ist, mit 150 g R290 auszukommen für eine 5-10 kW LWWP.
Erste Hersteller sollen wohl schon Anlagen in diese Richtung nahezu serienreif haben.
Wieso so niedrig?
Auf Temperatur halten dürfte die sparsamere Variante sein. Wenn da 2 Tage mit hoher Leistung bei evtl. in der Zwischenzeit gefallenen Außentemperaturen die Bude hochgeheizt werden muss, dürfte das einen erheblichen Verbrauch verursachen.
Mal abgesehen davon: Traue keinem Temperatursensor.
Heizungsbauer hat meinem Außenfühler ein gutes Gehäuse verpasst. Der zeigt mehr an als alle anderen Temperaturanzeigen.
Bezüglich Explosionsgefahr bei Frostschäden sollte es reichen, wenn die Umwälzpumpe gelegentlich läuft und sich das warme Wasser aus dem Haus holt. Sollte dafür Frostzschutzeinstellungen geben. Hilft natürlich ohne Strom für die Umwälzpumpe und ohne andere Wärmequelle im Haus auch nicht.
Ich würde mir eher Gedanken machen, wie man im Notfall die Bude sicher mit Strom versorgt.
Umso moderner der Haushalt umso mehr funktioniert ohne Strom nicht mehr. Heizung ist da nur ein Teil davon.
Danke für eure Beiträge, das ist eine spannende Diskussion. Bisher war ich eher ein riesen Fan des Monoblocks, aufgrund der deutlich einfacheren Installation / DIY Fähigkeit. Was sich generell nicht verändert hat, aber das sind natürlich wichtige Hinweise.
Ich denke, wenn ich euch hier korrekt verstanden habe:
Reicht es, wenn der Heizkreislauf einfach weiterläuft.
Ablassventil (automatisch gesteuert)
Oder vor dem Urlaub einfach ablassen und gut.
Wie eine Explosion stattfinden kann: Ist mir allerdings ein Rätsel
Also kein riesen Drama, aber man sollte es wissen und dem Installateur (falls man es nicht selbst macht) auf die Hände schauen.
Sollen wir hier ein Video machen, um dem etwas entgegen zu setzen?
Ich sag mal vorsichtig so: die Diskussion ist so alt wie die Monoblöcke. Der allgemeine Tenor dazu ist in der Regel: der Strom fällt so selten so lange bei entsprechendem Frost aus, daß man im Falle eines Falles halt von Hand das Wasser ablassen muß.
Es gibt dafür auch automatische Ventile (für die Winterurlauber).
Mancher geht auf Nummer sicher, und baut zwei Kreise mit einen Wärmetauscher dazwischen, mit Frostschutz im äußeren Kreis. Nach Murphy erleben solche Anlagen dann allerdings niemals einen einfrierungsgefährdeten Stromausfall.
Wie geschrieben, das wurde sehr reißerisch gemacht und beinhaltet eine Fülle von: WENN, DANN.
Automatische Ablassventile außen lösen bei 3°C Temperatur aus und entleeren das, was an Wasser außen vorhanden ist. Das funktioniert mechanisch, also keine elektrischen Bauteile. Damit ist der in der Monoblock-Wärmepumpe eingebaute Plattenwärmetauscher ohne Wasser. Das Wasser kann sich dort also nicht mehr ausdehnen = Kein Problem.
In dem Beitrag geht es darum, dass das Wasser in der Leitung und im Plattenwärmetauscher gefriert. Daraufhin gibt es ein Leck im Plattenwärmetauscher, der zum einen das Heizungswasser, zum anderen das Kältemittel enthält. Und nun soll das Kältemittel über das Heizungs-Wasserrohr rückwärts gelangen und in den Keller (weil die Anbindung zur Heizung meist im Keller ist). Dann muss im Keller irgendwo das Kältemittel austreten, ich nehme an bei Ventilen, weil die für Wasser ausgelegt sind und nicht für Gase und dann muss dort ein Funken entstehen im Keller…….
Aber die Logik sagt mir dass man Teile im Aussenbereich IMMER mit Frostschutz beaufschlagen muss, sei es durch massive Isloation oder eben Frostschutzmittel im System. Wird das standartmässig so gemacht?
By the way, auch kohlenwasserstoffbasierte Heizungen leiden Schaden wenn der Frost bis in den Keller vordringt. Dass der Ytuber da ein Klickbait veranstaltet hat und Unsicherheit schürt, versteht sich imho von selbst
Wobei so ein - wohl EXTREM unwahrscheinliches - Ereignis auch dann eintreten kann, wenn der Wärmetauscher aus anderen Gründen undicht ist / wird. In diesem Fall entstand die Undichtigkeit durch einfrieren des Plattenwärmetauscher. Als er später wieder aufgetaut ist, gelangte das R290 zusammen mit dem Wasser ins Haus.
Ein Undichtigkeit kann aber natürlich auch aus anderen Gründen entstehen, wie Produktfehler oder Korossion. Diese (in der Praxis wohl sogar wahrscheinlicheren) Ursachen wurden in der hier geposteten Untersuchung auch zuerst als Ursache angenommen.
Da zu dem Zeitpunkt noch Druck im Heizungssystem war und das Heizungssystem nach außen hin absolut dicht, kann man so einen Fehler auch optisch nicht feststellen. Es ist eine rein innere Undichtigkeit im Wärmetauscher zwischen Kältmittelkreis und Heizkreis.
Es gab ein automatisches Entlüftungsventil + Überdruckventil im Heizkreis, über das dann (offenbar) das R290 die (nach aussen dichte!) Anlage verlassen konnte und sich im Haustechnikraum angereichert hat. Lt. der Untersuchung befanden sich in der Anlage 1,17kg R290. Der Raum hatte ca. 6m² - 15m³. Die Menge im Gerät hätte ab ca. der Hälfte - aber auch bei vollständigem Austritt ein zündfähiges Gemisch bilden können. Sobald ein zündfähiges Gemisch besteht, reicht ein kleiner Schaltfunke für die Zündung. Keine Ahnung, was da in Frage kommt in dem Fall. Die Verpuffung wurde ja offensichtlich ohne menschliches Zutun ausgelöst.
Ich denke insgesamt schon extrem unwahrscheinlich, bevor ich das gelesen hätte, hätte ich es aber für völlig unmöglich gehalten - so gesehen…
Es könnte dann halt - zumindest in der Theorie - speziell interessant werden wenn qualitativ minderwertige bzw. mit Produktionsfehlern versehene Plattenwärmetauscher verwendet werden oder aber diese über die Jahre durch Korrosion geschwächt werden.
Naja also man muss hier sicherlich aufpassen, dass man der Angstmache der Bildzeitung hier nicht nachgibt, aber technisch korrekt bleibt.
Wenn man zu sehr ins Detail geht und alle möglichen Szenarien (egal wie unwahrscheinlich) aufmacht, spielt man dem eher in die Hände.
Ich würde es eher pragmatischer angehen und die verschiedenen Wärmepumpen Typen erklären und dann erklären was beim Blackout passiert / kann oder auch nicht / wie man das behebt oder es eigentlich schon gemacht sein sollte.
Es ist ja nicht so, als wären Gas oder Ölheizungen ohne Risiko
Ich würde die Sicherheit auch eher umgekehrt bewerten, vielleicht gibt es Statistiken.