Anzahl/Positionierung/Leistung Splitklimanlage – Altbau 1978

Hallo zusammen,

ich plane derzeit im Frühling 2026 eine Splitklima Anlage einzubauen. Das Ganze wird über einen Fachbetrieb erfolgen, welcher Bosch/Samsung/Daikin Klimaanlagen im Portfolio hat.

Genutzt werden soll die Klimaanlage zur Kühlung im Sommer und zum Heizen in der Übergangszeit. Ansonsten erfolgt das heizen über Öl bzw. Pellets.

Zum Haus: Baujahr 1978, Massivbau 24cm Bims Hohlblockstein, 3-fachverglaste Fenster, 24cm Zellulose Einblassdämmug oberste Geschossdecke, Außenwände Innen beklebt mit 2cm Styropor Gipskarton Verbundplatte (erste Wärmeverordnung 1978)

Meine ursprüngliche Überlegung war es, im EG zwei Splitklimageräte anzuschaffen. Eine im Schlafzimmer(2kW) und eine im Wohnzimmer(3,4kW). Da das Budget leider unvorhergesehen knapp geworden ist, ist der Plan erstmal nur eine etwas größere Split-Klimaanlage (Bosch Climate 7000 53E - 5,3kW) ins Wohnzimmer zu bauen. Positionierung gegenüber der Türe, sodass die anderen Räume zu mindestens etwas abbekommen.

Siehe dazu auch das Bild im Anhang.

Was ist Eure Meinung dazu? Was wäre die Beste Option bezüglich Anzahl und Positionierung der Split-Klimaanlagen im EG?

Gruß

Dominik

Das wird - so - eher nicht funktionieren.

Mit einem einzelnen Gerät andere Räume “mitheizen” klappt grundsätzlich schon, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Es klappt zb. vergleichsweise gut, wenn du im EG eine Anlage installierst und damit Räume im OG mitheizen möchtest. Warme Luft steigt nach oben, also haut die warme Luft nach oben ab und staut sich dann in gewissem Ausmaß in den Räumen “am Ende” wo es nicht nach oben weiter geht. Sie werden also erwärmt.

Was aber eher überhaupt nicht (gut) funktionieren wird, ist wie in deinem Fall andere Räume “ums Eck” auf der selben Etage mitheizen. Und zwar deshalb, weil eben warme Luft nach oben steigt und in deinem Fall dann über die vermutlich offene Treppe “abhaut” bevor die auch nur ansatzweise andere Räume auf der Etage warm macht. Einzig der Flur - wo es vermutlich egal ist - wird so nennenswert mitgeheizt.

Was man auch bedenken sollte: 1. wird es nat. ein gewisses Temperaturgefälle geben, also dort wo das IG montiert ist wird es wärmer sein. (Im Umkehrschluss muss es dort also deutlich wärmer sein, wenn auch die mitgeheizten Räume sehr warm sein sollen)

Wird also - so - eher nicht sinnvoll sein.

Wenn man auch heizen möchte, wäre ggfs. eine Anlage mit A+++ beim heizen sinnvoll.

In der Konstellation - mit offenem Aufgang nach oben - wird ein einzelnes IG im EG nicht sinnvoll funktionieren um auch andere Räume zu heizen. Relativ egal, wo man es installiert. Somit ist in dem Fall eher nur ein IG in jedem Raum der warm sein soll sinnvoll…

Außerdem: Die Split Klima Geräte heizen ja mit “warmer Luft” - wobei “warm” dann eher relativ ist und je kühler die Ausblastemperatur - je geringer der Energiebedarf bzw. höher die Effizienz.

Das kann dann in EINEM Raum (zusammen mit der Geräuschentwicklung) schon “ungewohnt” bzw. störend sein. Wenn man das dann aber “Raumübergreifend” machen möchte, dann ist es noch ungleich “schlimmer” - da in dem Fall dann regelrecht “Zugluft” entsteht die man gut spüren kann. Also “möglich” bedeutet nicht zwangsläufig “angenehm” - “sinnvoll”…

Hallo redhot,

Danke für deine Antwort und die guten neuen Denkanstöße. Werde ich nachher einmal drüber nachdenken.

Bei der Treppe handelt es sich um einen Abgang in den Keller, mit Glasschiebetüre.

Ich kann @redhot zu 100% zustimmen.

Wir haben hier im EG zwei Daikin FTXM25A (rote Markierungen). Der Klimabauer hatte bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, dass es keinen Sinn macht die Geräte gegenüber der Türen zu installieren, um damit andere Räume mit zu heizen. Zum kühlen hat es geklappt, aber wie im Vorfeld gewarnt nicht zum heizen. Im Wohnzimmer verschwindet die Luft über das Treppenhaus nach oben, die Anlage moduliert beim Stromverbrauch nicht nach unten und es entsteht bei offener Tür zum Flur permanent ein kalter Luftzug der unangenehm ist. Also: Türen zu / angelehnt und die Anlage läuft bei 160 Watt bei warmen 22-23 Grad.

Was ich heute anders machen würde:

  • Im Schlafzimmer hätte eine günstigere Anlage ausgereicht, die nur im Sommer zum kühlen genutzt wird.
  • In der Küche eine weitere sparsame FTXM installiert
  • für das Badezimmer ist mir noch nichts sinnvolles eingefallen

Wir wohnen allerdings auch erst ein halbes Jahr hier und hatten bisher nur wenige Tage Außentemperaturen unter Null.

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Bei uns funktioniert das sehr gut.

Ich würde die 7000er-Serie nicht empfehlen. Es handelt sich um eine umbenannte Modes Oasis Plus+, und obwohl es sich um eine Neuauflage handelt, waren beim Vorgängermodell viele Einstellungen im Servicemenü deaktiviert. Insbesondere die Einstellungen für die minimale Kompressorfrequenzbegrenzung. Diese Geräte eignen sich für die Kühlung von Serverräumen. Sie benötigen einen sehr hohen Wärme-/Kühlbedarf, um komfortabel zu sein, und da ihre minimale Leistungsaufnahme hoch eingestellt ist, laufen sie sonst wie verrückt. Besonders in isolierten Räumen.

Wählen Sie zwei Geräte aus dem Portfolio von Bosch, die dem Preis der 7000er-Serie entsprechen, wenn Sie das möchten. Es handelt sich ohnehin alle um Mideas, die anderen sind nicht wie die 7000er-Serie eingeschränkt.

Oder kaufen Sie Daikin aus Italien über dagimarket.com, wie es viele andere hier vor Ihnen getan haben, und bitten Sie Ihren Installateur, die Geräte für die Installation bereitzustellen.

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Ok, das ist sehr positiv. Da könnte man - zumindest theoretisch - dann schon mit einem einzelnen IG “arbeiten”

Das hätte dann (wie eh immer alles im Leben) Vorteile - aber nat. auch Nachteile.

Vorteile:

  • Nur ein einzelnes IG+AG muss montiert, angeschlossen und bezahlt werden. Wenig(er) Platzbedarf innen+aussen und geringere Kosten
  • Das (mehr oder weniger viel) Krach machende IG wäre im Flur, wo es vermutlich niemanden störend wird
  • Ein einzelnes Gerät wird auch in der Übergangszeit eher genug zu tun haben um nicht takten zu müssen

Nachteile:

  • Alle Türen der zu heizenden Räume müssen immer offen sein
  • Keine Regelung der Temperatur in einzelnen Räumen möglich
  • Sehr wahrscheinlich werden somit einzelne Räume zu kalt sein
  • Um die Räume damit warm zu kommen, muss es im Flur deutlich wärmer sein, als in den zu heizenden Räumen
  • Für die Effizienz kann es schlecht sein, da man am Ende ggfs. deutlich mehr heizen muss - als im “Idealfall” nötig wäre…
  • Eine einzelne Anlage wird beim Abtauen dann immer eine Weile nicht heizen - bei mehreren teilt es sich ev. auf

Letztlich auch sehr viel eine “Rechenaufgabe” - ob es sich lohnt.

Mehr Komfort, Funktionsgarantie und Praxistauglichkeit bieten separate IG in den Räumen…

Ich dachte vorher es gibt eine offene Treppe nach oben - bei der vorhandenen geschlossenen nach unten sieht es anders aus…

Wenn du nur eine Anlage installieren willst, nimm keine 5kW fürs Wohnzimmer. Das erscheint mir zu groß und bringt keine Vorteile. Bei Kühlung braucht es in der Regel recht wenig Leistung, insofern du keine großen unverschatteten Fenster hast, wo viel Wärme reinkommen würde. Bei uns laufen die Split Klimas beim Kühlen oft nur bei 120-300 W Aufnahmeleistung. Es reichen ja typisch auch 24 Grad mit etwas Entfeuchtung durch die Anlage.

Die Idee, das Gerät deutlich größer auszulegen, um auch andere Räume zu kühlen, klappt deshalb nicht, weil die Türen ein echter Flaschenhals sind.

Ich denke, mit einer 3,5kW Anlage wirst du das Wohnzimmer hinreichend kühlen und in der Übergangszeit heizen können und bei offenen Türen fließt dann auch entsprechend Kühle oder Wärme in die anderen Räume. Eben das, was möglich ist und was eine 5kW auch nicht besser könnte.

Wenn du später mal eine weitere Anlage nachrüstest, hast du im WZ auch keine überdimensionierte Anlage hängen, die noch dazu ineffizienter ist.

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Das denke ich auch - ein Vorteil wäre es (zumindest in der Theorie) nur dann, wenn man so wie der TE es eigentlich vor hat die ganze Etage damit beheizen möchte.

Wenn also das einzelne IG zb. im Flur ist und die angrenzenden Räume heizen soll bei Minusgraden - müsste es den Flur entsprechend “überheizen”, damit dann in den Räumen genügend warme Luft ankommt um sie zu heizen.

Wobei nat. bei “nur für die Übergangszeit” die Sache nicht so tragisch sein wird…

Speziell beim kühlen fällt die kalte Luft eh nach unten, da könnte es schon funktionieren? Aber auch bzgl. heizen:

“Klappt nicht” würde ich pauschal - auch aus eigener Erfahrung und derer die hier dazu schon geschrieben haben - nicht sagen.

Die Frage ist halt wie immer": Was will man haben und was ist man dafür bereit zu bezahlen?

Die “bessere Lösung” ist sicherlich ein eigenes IG für jeden Raum. Aber andererseits könnte das - insbesondere wenn nur in der Übergangszeit damit geheizt werden soll - schon deutlich “überdimensioniert” sein und ist nat. kostentechnisch wenn man alles machen lässt schon extrem…

Ein eigenes IG in jedem Raum wäre dann aber zweifellos dazu in der Lage diese als alleinige Heizung zu beheizen.

Wenn wirklich nur in der Übergangszeit geheizt und im Sommer gekühlt werden soll (also keine Minustemperaturen) so denke ich wäre ein einzelnes IG schon möglich. Da in dem Fall ja wohl kein Weg nach oben vorhanden ist, wo die warme Luft “abhaut”.

Gibt es kein OG? Ist das eingezeichnete Rechteck im Flur eine Öffnung zum Dachraum?

Das ist ein wichtiger Punkt! Wenn weitere Anlagen auf der selben Etage folgen sollten - wären die 5kW sinnfrei…

Ich würde eine 3,5 kW Daikin Perfera ins Wohnzimmer setzen.

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1.Ich würde das Zimmer, das eigentlich immer warm sein muss, direkt beheizen.

2.Wenn es das so nicht gibt, würde ich ein Gerät in den Flur stellen, mit den Nachteil von Türen offen.

Bei der 2. Lösung bin ich gerade bei mir am Planen und machen. Noch keine praktischen Erfahrungen, da die Splitklima noch nicht hängt.
(Splitklimaanlagenwärme vom Wohnungsflur in andere Zimmer verteilen ("Türen doch zu") - Lösungen

3.Die Lösung mit dem vom WZ aus heizen habe ich mal ansehen können und es ging bis so 7 Grad Außentemperatur ganz gut.

Nachtrag:
Vorsicht mit Feuchtigkeit im kältesten Zimmer.
Am besten Hygrometer an Wärmebrücken oder schlecht isolierten Stellen wie schlecht belüftete Ecken , etc.. Das Lüften, Heizung heizen oder Luftentfeuchten ist notwendig.

Was sind die .66 m2 in der Mitte des Flures?

Wir haben eine ähnliche Konstellation und Größe im Altbau, allerdings selten unter 0° hier im küstennahen Norden. Im Wohnzimmer Perfera 3,5 und die Türen sind fast immer komplett offen zum Flur und Küche. Die Anlage läuft nur bei Anwesenheit +1Std. Der Vorteil ist, dass die Anlage kaum taktet und mit 350-550 W durchläuft. In der Küche ist es 3 Grad kühler. Wir haben noch 600W Infrarotpanel im Bad und Küche, aber in der Küche haben wir es kaum an. Im Schlafzimmer 2,5 Perfera wäre ok denke ich. Auch diese Tür ist in der Regel leicht offen. Die schaltet sich nochmal vormittags an zum Trocknen und zum neutralisieren der Gerüche:). Im Office evt. mit Infrorot anfangen, wenn selten genutzt.

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Hallo Dominik,

wir haben eine sehr ähnliche Aufteilung des EG. Außer, dass Office und Küche bei uns eine offene Küche und Esszimmer ist und das Treppenhaus auf der anderen Seite mit einer Glastüre versehen ist. Unser EG ist ca. 110m² groß und haben an der gleichen Stelle wie du es planst ein Daikin Truhengerät installiert mit der Leistung von 3,5 kw. Unser Haus ist auch Baujahr 1978 / 1979 mit Bims-Mauerwerk, allerdings mit 5-6 cm Styropor-Außenwanddämmung sowie auch 3-fachverglase Fenster.

Daneben werkelt im OG noch eine 2,5 KW Daikin Klimasplit.

Aktuell haben wir eine 23 Jahre alte 20 KW Ölheizung (NT) und ich habe diesen Winter zum ersten mal das Experiment gestartet so gut es geht nur mit Klimas zu heizen.

Was mir bisher aufgefallen ist:

  • WZ wird sehr schnell warm und reicht sogar bis zur offenen Küche / Esszimmer (bei dir Office und Küche)
  • Allerdings werden die hinteren Räume nicht sonderlich warm, insbesondere im Bad haben wir ca. 18 bis 19 Grad, trotz offenen Türen und bei Temperaturen von 22 Grad im WZ. Da behelfen wir uns oft mit einem Heizlüfter, falls notwendig.
  • Stromverbrauch geht in Ordnung und ist günstiger als die Ölheizung. Aktuell war es max. -3 Grad hier.
  • 3,5 KW Leistung reicht locker. Ich plane im hintern Zimmer (bei dir Schlafzimmer) noch eine weitere Klima-Splitt mit 2,5 KW, womit ich ggf. das Bad etwas mit heizen kann.
  • angrenzende Räume mit heizen funktioniert nicht ganz so gut.
  • so gut wie keine Taktung der Anlage
  • Speicherkapazität des Hauses wird nicht gut genutzt. Das merken wir insbesondere, wenn der Ofen mal an war. Da brauchen die Klimas am Tag danach deutlich weniger Strom.

Hallo zusammen,

vielen Dank für die zahlreichen Tipps und Erfahrungsberichte.

Mein Zielbild sieht nun wie folgt aus:

  1. Im Wohnzimmer wird eine Anlage mit 3,5kW installiert
  2. Im Schlafzimmer wird eine Anlage mit 2kW installiert. (Dort wird nicht viel gebraucht)

Vermutlich wegen Budget in zwei Steps.

Ein OG gibt es nicht. Das Rechteck im Flur ist die Bodenluke zum Speicher(Kaltdach). (Neue)Dämmung ist in der Geschossdeck.

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Kann ich bestätigen. “Gut” funktioniert es tendenziell, wenn die Räume die man mitheizen möchte “höher liegen” und die warme Luft ungehindert dorthin “fließen” kann.

Sehr gut funktionierst es, wenn das IG direkt “reinpusten” kann. Geringe räumliche Entfernung hilft nat. auch.

Klingt nach einem gutem Plan.

Bedenke aber: Im SZ ist den meisten Menschen wichtig, dass es möglichst ruhig ist. Ein IG generell und wenn es enteist insbesondere kann da stören. Gleichzeitig mögen / benötigen es viele Menschen im SZ nicht ganz so warm - auch weil man da gewöhnlich ja zugedeckt ist;)

Außerdem “begrenzt” du mit einem IG bzw. einer Anlage im SZ den Einsatzzweck dieser dann schon sehr - denn die kostet am Ende gleich viel oder fast gleich viel wie die im WZ und würde kaum laufen… Mit dieser Anlage andere Räume mitheizen würde dann in der Praxis eher schlecht funktionieren und keinen Sinn machen, denn dann wäre das SZ - das tagsüber wohl nicht “genutzt” wird - immer überheizt obwohl man es nicht nutzt.

Ich würde deshalb auch mal in diese Richtung überlegen:

2x 2,5kW (ich würde 2x3,5 nehmen) zb. Daikin Perfera.

Somit würde sich die eine Anlage um das WZ kümmern, die im Flur könnte dann je nach Stellung der Ausblaslamellen direkt ins SZ oder bei Schrägstellung auch ins office heizen. Die “Heizleistung” wenn man direkt ins SZ bläst wäre dann im SZ schon sehr ähnlich, als wenn das IG direkt dort eingebaut wäre. Dadurch, dass es sich außerhalb befindet hat man aber folgende Vorteile:

  • Laufgeräusch deutlich leiser im SZ, das kann insbesondere beim Abtauen wichtig sein
  • Die anderen Räume können sinnvoll mitgeheizt werden
  • Die Auslastung / Laufzeit der Anlage kann deutlich ausgedehnt werden
  • Die Wirtschaftlichkeit steigt, denn sie kann bei Bedarf auch der Anlage im WZ “helfen”

Da dort der Abgang zum Keller ist, könnst es auch vergleichsweise einfach möglich sein dort im Stiegenhaus - aufputz - einen Kabelkanal zu legen und nachh hinten raus.

Ich kenne es so, dass man insbesondere bei Computerarbeit eher fröstelt weil man sich weder körperlich bewegt noch zudeckt etc. Da denke ich könnte die Entscheidung genau in den großteils ungenutzten (tagsüber) Raum wo man nachts eh zugedeckt ist eine Anlage zu bauen am Ende verkehrt sein. Je nach dem wie warm man die Anlage im Flur dann heizen würde, könnte es ev. dann auch noch für Küche und Bad reichen. Im Bad dann aber ggfs. noch einen Heizlüfter.

Das “mitheizen” würde jedenfalls eher / besser funktionieren als mit einer Einzelanlage im WZ oder einer 2. im SZ.

Bei mir ist es so:

Das Zimmer gegenüber wird sehr gut beheizt, das Bad “ums Eck” wird auch gut mitgeheizt - aber ist durchwegs 1-2° kühler. Da bei dir SZ exakt gegenüber wäre und office auch (nur seitlich versetzt) sehe ich da keine Probleme.

Das Konzept mit “nicht in jedem Raum ein IG” hat nat. auch Vorteile:

  • Günstiger in Anschaffung und Montage
  • Zb. nur 1-2 AG und dennoch nur Monosplit
  • Grundauslastung ist besser = kleinere / keine Gefahr für takten
  • was nicht da ist, kann nicht kaputt gehen;)
  • Man kann zb. das SZ beheizen (Tür offen) oder trotz Heizung vor der Tür lautlos (Tür zu)

Der Variante “je Raum ein IG” bleibt nat. vorbehalten:

  • Garantiert ausreichende Heizung / Kühlung “komme was wolle”
  • Temperaturregelung je Raum getrennt

Der größte “Nachteil” bei “ein IG je Raum” ist aber (abgesehen von den Kosten), dass man dadurch zwangsläufig auch (tw. viel) zu viel Leistung einbaut - da es keine derart kleinen Anlagen gibt wie sie dann eig. ausreichen würden.

Das SZ scheint mir am Ende im Grunde noch der Raum, wo “mitheizen” von allen noch am ehesten möglich und sinnvoll ist.

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Wenns unbedingt ne Klima werden muss, würd ich über eine Multisplit im Kaltdach nachdenken. Durch die Decke durch lassen sich auf kurzem Weg mehrere IG anbinden.

Mein Plan B wär eine kleine LWWP ins Dach, die ins bestehende Heizsystem integriert wird.

Im oder auf dem Kaltdach?
(Im Dach, hätte nicht genug "Luft")

Jedenfalls im Kaltdach ansaugen und nach aussen abführen. Solche anlagen heizen recht gut. Zum kühlen müsste man den Luftstrom umkehren.

Geht bestimmt, ist aber auch mehr Aufwand.
Ich denke es müssten beide Wege nach außen geführt werden. Bestimnt gibt es hier Themen dazu?

Wenn das dann passt, passts.

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