Rein Hypothetisch : Ich trenne das Haus vom Netz, fahre eine Insel über Victron Wechselrichter und benutze das öffentliche Stromnetz nur zum Betrieb von Gleichstromladegeräten um die Batterie zu laden. Gibt es da noch einen Grund für eine Anmeldung und die ewige Suche nach Elektrikern die den DIY-Kram eher nicht unterschreiben wollen ???
Also hast du das Haus nicht vom Netz getrennt ...
AC-seitig dann ja schon.
Ach ja?
Deine Ladegeräte laufen mit DC vom öffentlichen Netz?
Gibt's bei uns nicht ....
Soweit mir bekannt kommst du so aus der Nummer nicht raus.
Falls du schon einen neuen Zähler hast, einfach ordentlich umsetzen und Klappe halten?
Falls noch nicht, melde ein Balkonkraftwerk an und lass dir einen neuen Zähler verbauen. Dann bist du das Thema mit dem Eichgesetz los.
@uwest Seit wann muss ich DC Ladegeräte anmelden. Bin doch ganz normaler Stromkunde. DC- Seite geht doch keinen was an....oder ??? Bei einem Netzausfall sind die doch eh aus.
Du hast einen Hausstromanschluss und damit keine Insel.
Ist das so schwer?
@uwest Wo steht das. Gibt es verbindliche Unterlagen wo das schwarz auf weiß steht ob ich bei reiner DC-Kopplung eine Erzeugungsanlage anmelden muss. Rückspeisung mit Netznutzung ist ja ausgeschlossen. Bin ja nur Verbraucher.
Alles nur hypothetisch : Meine 12,4 KW sind regulär angemeldet.
Ach so, Diskussion um der Diskussion wegen.
Mach mal und berichte.
Es gibt für beide Seiten Argumente. Durchgeklagt es wohl noch niemand. Abgeklemmt wurde aber auch noch keiner deswegen.
Sehe das eigentlich auch so wie @bkrysiak. Es wird ja kein Netz-gekoppelter Wechselrichter verwendet. Muss oder braucht dann ja auch kein Victron sein.
Also z.B. 4 Autobatterien, dazu einen 0/8/15 Wechselrichter aus dem Baumarkt, oder ein 4kW Vevor oder was auch immer, über den ein paar Verbraucher betrieben werden. Das ist ziemlich sicher nicht anmeldepflichtig.
Und wenn ich die vier Autobatterien einzeln oder parallel mit einem 12V-Ladegerät auflade, wird es auch nicht anmeldepflichtig, obwohl ich dafür gekauften Netzstrom verwende.
Wenn die vier Autobatterien in Reihe für 48V verbunden werden, und ich dann ein 48V-Ladegerät dafür nehmen würde, wäre es noch immer nicht anmeldepflichtig.
Dann baue ich 6 Panels à 400Wp auf meine Gartenhütte, und versuche, meine Batterien tagsüber per Solarstrom über einen MPPT-Solar-Charger (Victron SmartSolar o.ä.) zu laden. Muss und kann man auch nicht anmelden.
Ist eigentlich das gleiche Konzept wie ein Solar-Radio mit eingebautem Akku, den ich auch über einen USB-Anschluss laden kann.
Das sollte auch mit einem MP2 in Ordnung sein, solange er nicht (AC-in seitig) mit dem öffentlichen Netz verbunden wird.
Der Gedanke war halt über 3 HUAWEI R4850G2 die Akkus (12 Kwh momentan, demnächst Ausbau auf 72 Kwh) bei Bedarf zu laden (Winterzeit). Die Dinger kosten wenig und lasen sich über Can-Bus regeln. Von ende Februar bis November brauche ich eigentlich keinen Netzstrom. Ich könnte mir aber soviel PV hinbauen und müsste nicht dauernd den an und ummeldeschwachsinn mitmachen. Das nervt, kostet viel Geld und dauert ewig. Irgendwie sind wir halt nicht weit weggekommen vom Reg von 1935.
Das Marktstammdatenregister verlangt die Anmeldung, da ist es klar geregelt.
Es sein denn, die Anlage wird nach <6 Monate abgebaut und neu errichtet (als Mobile Anlage).
Sollten die Kabel der Insel und des Netzes im selben Zählerkasten geklemmt werden, hat man schon ein Problem.
Es wird unterstellt, man würde das je nach Bedarf ändern
Ne Klärung geht wohl wirklich nur vor Gericht.
Verstehe ich nicht. Warum sollte man das umklemmen. Um illegal Strom einzuspeisen den man nicht vergütet bekommt ?
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Rein Hypothetisch : Ich trenne das Haus vom Netz, fahre eine Insel über Victron Wechselrichter und benutze das öffentliche Stromnetz nur zum Betrieb von Gleichstromladegeräten um die Batterie zu laden. [/quote]
Würde mich mal interessieren, ob das jemand wirklich genauso umgesetzt hat und das Hausnetz komplett AC-seitig vom Netzbetreiber getrennt hat. Im Tal der Tränen, also Monaten November bis Februar hat man einen erheblichen Verlust, da der AC-Strom im Netz zum allergrößten Teil verlustbehaftet von AC nach DC und dann wieder nach AC gewandet wird. Und selbst in den Monaten März bis Oktober wird man nicht komplett ohne Netzbezug aus kommen. Mit den entsprechenden Verlusten.
Wenn es eine Insel ist, kann man auch nichts mehr ins Netz einspeisen. Daher muss das System sehr fehlertolerant ausgelegt sein und darf keinesfalls mehr Strom Richtung Akku schieben als der aufnehmen kann. Mikrowechselrichter würde ich da persönlich nicht einsetzen, sondern nur Victron MPPTs und höchstens Fronius, die automatisch entsprechend abregeln.
Scheint mir aber persönlich ziemlich hypothetisch zu sein. Und gibt vermutlich auch Diskussionen mit dem Netzbetreiber, wenn der bei einer Störungssuche im Gebiet die vielen Solarpanels auf dem Dach sieht, aber im Markenstammregister und seinen Unterlagen keinen Eintrag sieht. Da wird schnell das verdächtigt, was einem seltsam vorkommt.
Wenn man ihm dann von dem hypothetischen Konstrukt erzählt, das er in der Realität noch nie gesehen hat, wird er das als Märchen ansehen und dann richtig bösgläubig.
Daher würde mich sehr interessieren, ob das nur ein akademisches Konstrukt ist oder jemand wirklich so umgesetzt hat. Und wie seine Erfahrungen der Wandler-Verluste sind.
Bei dem Aufwand und den Kosten (3x große Multiplus II),..., kann man vermutlich besser ein Balkonkraftwerk mit vereinfachter Anmeldung betreiben. Mit allen Vor- und Nachteilen.
Ich lade mein BEV mit 12A AC...
Ich muß nun den Akku beim Knochenmarkdammbruch .....
Man weiß ja nie usw
Einigen reicht nicht einmal eine galvanische Trennung ![]()
Mich beschleicht immer das Gefühl, die werden vom VNB gekauft oder bezahlt, um Angst zu schüren....
Hier ist ein wenig bürgerliche Pflicht gefragt.
Demnach sind Krankenhäuser, Ersatzstromversorgung usw illegal. Geschwafel von mobil usw - ....
Viele Betreiben stationäre AEV als Ersatzstromversorgung, alles illegal. Die gehen ganz oder teilweise in Ersatzstrom und koppeln sich mehr oder weniger vom Netz ab/an.
Paßt soweit ![]()
Tun - klingt doch sehr gut - nette(n) WR, in Kombination mit automatischer Netzumschaltung.
Alles Schick !
Ist es nicht, für Notstrom gilt das nicht, da kannst du angemeldet einen Generator anklöppeln.
Es geht da nicht um technische Sachen, es geht darum, sich das Monopol zu sichern.
Nach dem, was ich gelesen hat, glaube ich, dass ne Insel keinerlei Vorteile hat, wenn beides Illegal ist, dann kann man auch ne klassische 0einspeise basteln.
Habt ihr schon wieder alle Langeweile? Eigentlich reicht ein einfaches nachlesen? Aber das scheint einige zu überfordern.
Übrigens kann man auch was über Generatoren nachlesen, wenn man es wirklich möchte. Aber wer schon bei anderen Themen scheitert, sollte sich auf das Gebiet lieber nicht wagen
Bei der angegebenen Akkugrösse wird es wohl reichen alle paar Tage im Winter bei günstigen Börsenpreisen nachzuladen, der Plan an sich ist gut.
Solange eine deutliche Trennung von öffentlichem Netz und Inselnetz vorhanden ist halte ich das für nur schwer angreifbar.
@sarowe1972 Ja sag doch mal wo das genau steht. Der Leitfaden zur Eigenversorgung (Seite 55) bezieht sich immer auf das EEG (Paragraph 5 und 61) aber das gibt es ja nicht mehr.