Anlagenplanung mit 10 KW PV und 10 KWh DIY Akku

Moin zum thema schieflast:
Wenn der mp5 10kwp input hat und max out power 7.000 und 5.000 (Batterie) hat, hab ich hier nicht schon eine schieflast?

Zum Infinisolar HY 5KW aus Italien. Wie lange hat man hier Garantie drauf?

Danke 👍
Ich glaube er hat immer max. 5kW output daher eher was für 2 Strings in verschiedenen Himmelsrichtungen. Er ist nach VDE 4105 zugelassen das ist hier das wichtige.

Gruß

Danke, das heisst für mich,10kwp,
Davon hab ich theoretisch 7 bis 8. Kwh am wr ankommend.
Davon kann die Batterie gespeist werden und meine verbraucher. Ist die Batterie voll, würde alles über 5.000 oder 4.600 nicht genutzt werden können.

Ok, der Fall kommt bei mir wohl recht selten vor, vorallem im Sommer. Schade um den nicht genutzten Strom, aber einspeisen bei 6 Cent ist nicht die Welt!

Danke, das heisst für mich,10kwp,
Davon hab ich theoretisch 7 bis 8. Kwh am wr ankommend.
Davon kann die Batterie gespeist werden und meine verbraucher. Ist die Batterie voll, würde alles über 5.000 oder 4.600 nicht genutzt werden können.

Ok, der Fall kommt bei mir wohl recht selten vor, vorallem im Sommer. Schade um den nicht genutzten Strom, aber einspeisen bei 6 Cent ist nicht die Welt!
Einen Tot muss man hier sterben. Anderweitig bleibt einem noch das Ausweichen auf den großen Bruder den MPI10K allerdings dann dreiphasig und teurer in der Anschaffung.

Hallo zusammen,

ich bin auch neu hier und hab auch ein ähnliches Projekt vor. Ist das nicht der selbe Wechselrichter von dem ihr hier spricht nur in günstiger? Kann man den kaufen oder übersehe ich da was?

https://www.ebay.at/itm/274608745550?hash=item3feff4ec4e:g:MDEAAOSw-W9bERyT

Viele Grüße,
M.

Das scheint der zu sein. Genau sagen kann man es aber nicht. Denke das beste ist es die Dinger über Mppsolar zu bestellen. Preislich liegt der bei denen glaube ohnehin so um die 3200 für den 10k momentan...daher ist das bestimmt der beste Weg. Alles andere gibt es den und auch den 5k ja auch als chinanachbau vom powmr, easun und anderen...und da sollte man eher vorsichtig sein.

Hmm ok, und verstehe ich das Richtig das man den 5k mit max 10A PV eingang mit z.B. Trina Solar Vertex S Modulen mit einen Kurzschlussstrom von 12,3A bzw 11,7A (Impp) mit bsplsweise 12 Modulen in Reihe anschließen kann?

An den 5k kannst du 11 oder 12A Module anschließen, aber der kann nur 10A Strom bei einer beliebigen Volt Zahl aufnehmen. Volt kannst du bis 850 oder 900 in einem Strang haben...darfst insgesamt mit den beiden Strings auf insgesamt 10kwp kommen...so meine bisherige recherche. Die Frage ist, kann man dann die Leistung nach unten korrigieren...alsp als beispiel ein Modul mit 400W hat einen Strom von 12A bei 33V ....wenn das jetzt nur mir 10A bestront wird, weil der wechselrichter nicht mehr abrufen kann, kann ich dann damit rechnen, dass jedes Modul nur 330W leistet, da 10A x 33V ja 330W ergeben würde....könnt ihr mir folgen?

Ich bin der Meinung in dem Fall sind die PV Module der Stromgeber und der WR der Stromverbraucher.
Also angenommen du schließt ein DC Fön mit 1000W an. Dann ist es egal wenn der Stromgeber 2000W liefern kann, oder gerade abrufbar wären.

Und auch wenn man 2500 Watt Fön anschließt, liefert der Stromgeber nur 2000 Watt.
Dann läuft der Fön eben nicht mit voller Leistung.

So ist das bei dem WR auch. Die PV Module drücken den Stromstärke ja nicht, sondern er wird vom WR abgefordert.
Lediglich auf die Strom-Spannung sollte man aufpassen, dass die vorgegebenen Grenzen des WR eingehalten werden. Denn die Spannung liegt immer an, auch wenn keine Leistung abgerufen wird.

Gerne könnt ihr mich mit Begründung korrigieren.

Das genau meine ich auch...also als Geber und Nehmer. Dann bliebe tatsächlich die Möglichkeit, die Strings sogar einen klein wenig zu "überladen" wie ich es meine.

Ich bin kein Spezi für diese WR und soweit ich das hier verstanden habe...
Dieser Wechselrichter besteht aus einem MPPT-Regler einem Laderegler und einem Wechselrichter (hab ich was vergessen ? :wink:
Wenn als Beispiel der Akku über die Nacht entleert wurde und in den Mogenstunden kaum PV-Leistung vorhanden ist und der Akku weiter entladen wird,
dann hat man, wenn Mittags dann die Sonne rauskommt die volle Leitung auf der PV und damit auf dem MPPT-Regler.
Dieser wird dann das Spannungs-/Stromprodukt so regeln, das die max. Leistung abgegeben wird (zb in die Batterie und Haus)
Es kann sein (Kann sein?? ) das dann die Stromstärke überschritten wird die der MPPT-Regler verkraftet. Das hängt von dem Regler ab ob er sich selbst schützt.
Da aber der Hersteller eine max. Stromstärke angibt und diese dann überschritten wird ... könnte es eine Rauchwolke geben.

Ich bin kein Spezi für diese WR und soweit ich das hier verstanden habe...

Es kann sein (Kann sein?? ) das dann die Stromstärke überschritten wird die der MPPT-Regler verkraftet. Das hängt von dem Regler ab ob er sich selbst schützt.
Da aber der Hersteller eine max. Stromstärke angibt und diese dann überschritten wird ... könnte es eine Rauchwolke geben.
Er wird das abnehmen was er kann, alles was übrig bleibt regelt er über Spannung so aus das es auf dem Dach bleibt und in Wärme umgewandelt wird nehme ich an ...sowie das Sonne so macht.

Der MPPT- Regler wird das abnehmen was verwendet werden kann!!! Wenn der Wechselrichter für das Haus UND der Laderegler für den AKKU einen sehr hohen Bedarf hat, wird der MPPT-Regler maximal ausregeln (!!) das bedeutet (wenn der MPPT sich nicht selbst schüzt) das dieser ÜBERLASTET ist.
Der Hersteller gibt die Stromgrenze nicht grundlos an.

Und auch wenn man 2500 Watt Fön anschließt, liefert der Stromgeber nur 2000 Watt.
Dann läuft der Fön eben nicht mit voller Leistung.
Das ist faslch... denn kein Stromgeber oder Verbraucher interessiert die Leistung!
Es gibt 3 Faktoren im Anwendungsfall:
Spannung, Widerstand und der daraus resultierende Strom. Die Summe dieser Werte ergibt die Leistung.

Dein Fön hat einen Widerstand, der ist fix, den ändert niemand (außer die Temperatur...)
Dein "Stromgeber" ist im Normalfall eine Spannungsquelle (PV Module sind Stromquellen!)
Deinem Stromgeber wird vorgegen er hat 230 V zu liefern (und das mit 50 Hz). Jetzt trifft er auf einen Fön, der nen gewissen Widerstand hat. Wenn der Widerstand so niedrig ist, dass der Strom höher sein müsste als dein "Stromgeber" kann, dann passieren eins von zwei Dinge: Die Spannung bricht zusammen (weniger Leistung) oder der Stromgeber schaltet ab, da er keine geringere Spannung liefern darf (Frequenz lass ich mal aus).
Also wird dir ein Fön nie mit 2000 Watt an einem Wechselrichter laufen, sondern immer der Wechselrichter abschalten.

Ok, das war mir nicht bewusst. Also lieber mit Max 10A Panele holen und dranhängen.

https://photovoltaik-guru.de/laderegler/welchen-laderegler-brauche-ich-pwm-mppt-und-leistungsdaten.html

Von Abrauchen ist hier zumindest keine Rede aber ich bin bei meinen Modulen auch mit der max. Stromstärke druntergeblieben ...Arc hatte dazu aber auch hier im Thread irgendwo was geschrieben

Wenn die Module mehr Strom können als der WR “schadet” es erst mal nicht. Wenn von 12 angebotenen Ampere der WR nur 10 A nutzen kann bleiben eben 2 A liegen.
Schlimmer ist es die Max. Spannungsgrenze des WR zu überschreiten, dann raucht der WR ab.
Vielleicht muss ich mich an der Stelle mal präzisieren.
Wenn ein Modul mit einem Kurzschlusstrom Isc von 9,5 A angegeben ist und der Strom des maximalem Powerpoint Imppt bei meinetwegen 8,3 A so bedeutet das zum einen dass der Isc nur in einem Kurzschlussfall soviel Strom liefern kann.
Der Tracker regelt in dem Leistungsbereich für den er ausgelegt Leistung über das Produkt von Spannung und Strom. Man könnte man auch die "First Line of Defence" nennen.
Die Second Line of Defence ist die Temperaturüberwachung des Trackers. Die regelt die Leistung eben auch in Anhänglichkeit der Temperatur der IGBT's im Tracker runter wenn es den Bauteilen zu warm wird.
Und es sollte auch noch eine Third Line of Defence geben. Das ist die Schmelzsicherung die in jedem String vorhanden sein sollte. Die schützt allerdings vor vor groben Überschreitungen des Nennstroms.
Also, einen "gewissen Überstrom "den ein String liefern kann ist tolerabel in Abhängigkeit der Qualität der Tracker-Designs, aber nicht bei einer ständigen Überlastung des Kühlsystems durch Fehlausegung der Strings. Insbesondere bei thermisch wackeligen Wechselrichten (die mit viiiel Lüfterleistung und wenig passivem Kühlkörper) würde ich mir mehr Gedanken zu Überstrom machen als bei thermisch stabilen WR die auch ohne Lüfter auskommen.
Die Robustheit der Auslegung ist genau die Stelle an der sich der sich wirklich der Unterschied in Qualität zeigt.
Bei Überspannung hilf auch alle Qualität nicht wenn die max. zulässige elektrische Feldstärke eines IGBT's überschritten ist schlägt der durch, ohne dass da vorher viel Wärme entstanden sein muss.
Noch dümmer wäre es sowohl mit der String-Spannung UND dem Strom oder über die zulässigen Grenzen zu gehen nur um das Maximum an Leistung herauszukitzeln. Die zu bewältigende Verlustleistung geht eben auch mit dem Produkt von Spann und und Strom.

Nichts desto Trotz zerlegt es irgendwann das robusteste Design und dann wird sich der Hersteller immer auf die Spezifikationsgrenzen zurück ziehen wenn es um Garantie geht.

Einiger Hersteller haben auf ihren Webseiten Tools veröffentlicht, auf Anhieb fällt mir Victron (excel) und Fronius (online tool) ein. Mit diesen Tools kann man ziemlich Idiotensicher die Belastungsgrenzen an Hand der Modul- und Stringparameter austesten.
Bei Fronius konnte man sogar Einstellung zur Überschreitung der Toleranzgrenzen der WR -Leistung machen.

In den Datenblättern der Module ist immer der Performanceverlust der Module über die Alterung angegeben. So dass man hoffen kann dass bei leichter Überschreitung der Parameter einem die Alterung der Module innerhalb der ersten 1 oder 2 Jahre entgegen kommt.

Grundlegend gilt jedoch immer: Je mehr Last oder Überlast um so schneller altert der WR oder Tracker. Grenzüberschreitende Auslegungen bedeuten eigentlich immer einen früheren Ausfall.

Nachtrag: Fronius gibt sogar vor bis zu welchem Grad ein WR AC und DC-seitig überladen werden darf ohne die Garantienedingungen zu verletzen. ![22914=4467-8C9CD6CA-1084-45AB-B0E7-DB6CAB73F480.jpeg|1504x828](upload://zr4aVh6l5d4CQg35zK6Hi449TzT.jpeg)

Wenn wir also einen I_mppt < I_max = 10A haben (z.b. RSM132-6-385M-B I_mppt = 9,5A) , sollte man doch eigentlich für die Betriebsauslegung auf der sicheren Seite sein. Ist zwar nicht ewig viel Luft, für lange Lebensdauer sollte man wohl kleinere Zellen nehmen aber erstmal im grünen Bereich. Der Kurzschlussstrom ist eher ein Wert für einen Fehlerfall, zumindest verstehe ich die Aussage von Fronius so. Jetzt ist die Frage, ob das auch für den MPI 5K gilt.

Hallo damianator,

vielen Dank für deine Anlagenplanung Zeichnung. Es hat mir sehr geholfen mein Wissen und meine Planung zu unterstützen :clap: :smiley: .

Kannst du bitte noch mal den letzten Stand deiner Planung posten :wave: .

Im Voraus vielen Dank

GSDUFFY

Zwischen Batterie und WR noch NH00 Schmelzsicherungen und ggf. Lasttrennschalter

Hallo,

erstmal, cooles Projekt. Genau so möchte ich es hier auch bauen. Viele Fragen wurden hier auch schon geklärt, ein riesengroßes Danke an alle.
Eine Frage plagt mich noch. Ich möchte auch ein E-Auto laden. Als Wallbox habe ich aktuell eine Zappi.
Folgende Kriterien sind mir aber wichtig.

Prio 1, Speicher sollte geladen werden
Prio 2, Grundlast des Hauses abdecken, sofern möglich
Prio 3, das was über ist, ins Auto schieben. Ich möchte damit aber NICHT den Speicher leerfahren!
Prio 4, Wenn nötig, möchte ich den Wagen auch mit 10KW laden können, aus dem Netz. Auch hier wieder, der Speicher sollte nicht angetastet werden.

Hat einer Idee dazu?

Grüße
Stefan