Tatsächlich nicht? Das sehe ich (mal wieder und wie immer
) anders weil es extrem darauf ankommt, wann das E-Auto zur Verfügung steht zum laden. Was nützt es wenn der Wagen erst nachmittag da steht, mit 16kWh der Akku voll ist, und der Wagen dann geladen wird? Dann geht die Sonne ggf. schon unter und man muss den einen Akku mit dem anderen Akku laden.
In dem Falle würde ich es wirklich nicht mit der Nordseite machen, die Südseite erzeugt im Sommer sowieso schon mehr als nötig, die 400kWh und dafür knapp 50% mehr belegen. Was natürlich wieder ein Argument sein kann ist, dass wenn man nur 50% einspeisen darf, und die Nordseite dient als "Argument". Sprich, man installiert 25kwp um mit einem 25KW Wechselrichter 12,5KW einspeisen zu dürfen. Würde man nur Südseite mit 13kwp machen und einen 15KW Wechselrichter einsetzen darf man nur 7,5KW (bei 50%, ich bin mir nicht sicher ob das in Deutschland nach Wechselrichter oder Modulen berechnet wird, daher bitte nachkorrigieren) einspeisen im Sommer.
In jedem Fall aber ist der Akku zu teuer. Da würde ich wirklich lieber auf Niedervolt gehen. Nur als Vergleich, aber das ist ohne Installation:
Da bekämst du ungefähr für 5300€ 64kWh Speicher... Damit kann man dann im Sommer auch das E-Auto nachts laden. Mit einem großen Wechselrichter der überdimensioniert gegenüber der PV-Anlage ist, der beispielsweise 20 oder 25KW 3-phasig kann, kann man dann sogar sein Haus mit betreiben und das E-Auto mit 22KW laden. Oder runter auf 11KW und es bleibt fürs Haus noch 14KW. Mit den 64kWh Speicher klappt es auch viel besser mit Eigenverbrauch im knackigen Winter. Wenn dann mal ein paar Tage Sonnenschein sind, kann das anstatt verkauft zu werden eingelagert werden, mit Verlusten natürlich, aber das ist besser als wenn man verkauft und dann den Strom wieder kaufen muss.
Wichtig ist immer das Zusammenspiel und was man davon hat.