Anker SOLIX Solarbank 3 in Verbindung mit PV-Bestand

Natürlich. Dafür hat man ja die Garantie.

Ich habe mich mittlerweile davon überzeugt, dass bei mir das Anker Smartmeter nur den Verbrauch einer Phase misst, was aber für einen Ausgleich des Eigenverbrauches definitiv nicht ausreicht. Langfristig gesehen, will ich da eine Lösung haben. Ich möchte deshalb, dass das Anker Smartmeter so ausgetauscht wird, dass natürlich der Eigenverbrauch aller drei Phasen gemessen wird. Sollte das unverhältnismäßig lange dauern, muss der Verkauf notfalls per eBay rückgängig gemacht werden.

Genau so: Zuerst musst du herausfinden, was mit großer Wahrscheinlichkeit defekt ist. Wenn nur eine Phase gemessen wird, kann es sein, dass das Smartmeter defekt ist oder irgendwas wurde bei der Installation falsch gemacht. Wäre nicht das erste Mal, auch wenn das ein Fachmann gemacht hat. Wenn Gerät defekt, dann ein Fall der Gewährleistung, dann Austausch.

Und klar müssen alle 3 Phasen vom Smartmeter erfasst werden.

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Ich kann mir noch den Einphasenbetrieb für jede Phase anschauen.

Hallo Win, ich wollte es ja nicht wahrhaben, aber genau so ist es wohl. Der Elektriker war in Eile und hatte vor seinem Urlaub auch ziemlich viel zu tun. Ich muss jetzt also warten, bis der Elektriker aus dem Urlaub zurück ist.

Vorerst vielen Dank an alle Teilnehmer dieses Themas für die hilfreiche Unterstützung.

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Heute konnte die Solarbank nun den gewünschten Betrieb aufnehmen. Ich habe weitere Details des Schaltschrankes gezeigt bekommen und bin schon froh, dass die Regelung jetzt den Verbrauch des Hauses korrekt abbildet.

So ergibt sich eine vergleichsweise preisgünstige Möglichkeit auch ältere PV-Anlagen mit einem Speicher zu erweitern :slightly_smiling_face:

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Vor einigen Tagen kam nun der erste Erweiterungsspeicher. Die softwareseitige Installation war so einfach wie erwartet. Man muss in der App nur ein Firmawareupdate zulassen. Den mechanischen Aufbau macht man besser zu zweit, weil die Solarbank 3 schon ein ordentliches Gewicht hat.

Nun kann auch in der Nacht und bei gutem Wetter der Eigenverbrauch mit Solarstrom gedeckt werden. Die Regel zur Auslegung der Speichergröße kann ich bestätigen. Der Speicher sollte in etwa die Größe des täglichen Strombedarfs haben, wobei man 10% Restkapazität einplanen kann.

Ich kann diese Regel für einen Betrieb ohne Wärmepumpe und ohne Wallbox empfehlen.

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Hallo “Telefonmann”, hallo zusammen,

hierzu eine Nachfrage. Auch ich überlege diese Kombination so umzusetzen.
Bin nun aber verunsichert, wie und durch wen das Ganze gemeldet werden muss.

Hast du einfach die Solarbank 3 als zusätzlichen Speicher im MaStR registriert? Gab es dazu bisher eine Rückmeldung bzw. Nachfrage zu von irgendeiner Seite?

Ich würde mich über eine kurze Rückmeldung freuen und entschuldige mich, wenn ich zu gleicher Thematik/Frage im Forum nicht woanders bereits etwas gefunden habe. Falls dem so ist, nehme ich den Verweis darauf auch gerne entgegen. :slight_smile:

Hallo Kim, das Stromnetz wird durch den Speicher entlastet und für die Abrechnung der Erträge macht es keinen Unterschied, weil ich keine zusätzlichen Solarpanele installiert habe. Also was soll's? Ich habe die Anlage bisher nicht angemeldet, um keine unnötige Verwirrung, bzw. Rückfragen zu verursachen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Nachrüsten. Die Preise sind mittlerweile ja nochmal deutlich gefallen.

Momentan bringt der Speicher so gut wie nichts, weil bei Nebel kaum Solarstrom produziert wird. Man kann den Speicher also auch gut nach dem durchschnittlichen und täglichen Stromverbrauch im Sommer oder Frühjahr auslegen. Ich fand etwas Reserve nach oben ganz gut.

Der nächste Preisverfall kündigt sich mit der Entwicklung von Natriumzellen bereits an.

Alles klar. Du hast also doch nichts angemeldet. Das klang oben zuerst noch anders. Mich hätte jetzt interessiert, ob sich da ggf. drauf wer gemeldet hätte.

Problem an der Solix bzw. der Unterschied ist ja, dass man sie mit Netzstrom laden kann und diesen dann wieder einspeisen könnte. Dafür erhält man aber die Einspeisevergütung, weil ja bereits eine Anlage auf dem Dach entsprechend angemeldet und registriert ist. Unabhängig davon, ob das sinnvoll ist, Strom zu ziehen um diesen für gut 8 Cent wieder einzuspeisen, spricht man dann von Betrug. Das gehört einfach gesetzlich verändert und wäre bei Einspeisevergütungen von über 25 Cent vielleicht ein Thema.

Das ist dennoch das, was mich an dem Ganzen noch verunsichert. Ich aber eigentlich auch ungern auf diese Möglichkeit des kleinen Speichers (Solix 3 + max. eine Erweiterung) verzichten würde.

Das ist für mich aktuell ein offenes Thema. Sobald ich einen nachvollziehbaren Nutzen in der Anmeldung erkennen kann, kann ich das ja jederzeit nachholen.

Bis jetzt nicht. Zum Jahreswechsel muss man aber beim Netzbetreiber die Zählerstände melden und da könnte dann eventuell im nächsten Jahr auch mal aufgrund des deutlich geringeren Verbrauchs eine Rückfrage kommen. Momentan fallen die paar kWh vermutlich noch nicht sonderlich auf. Die Anlage wurde ja erst im September/Oktober in Betrieb genommen.

Das Thema betrifft mich nicht, weil ich keinen dynamischen Stromtarif nutze und deshalb nur den Eigenbedarf reduziere. Die Solarbank speist bei mir also keinen Strom aktiv in das Netz. Im Prinzip könnte die Solarbank das aber. Es gibt dafür in der App einen KI-Modus, der das Ladeverhalten dann vermutlich entsprechend anpasst.

In dem Fall kannst Du ja eine Anmeldung im Datenregister machen.

Für mich ist die Solarbank aktuell eher ein interessantes "Spielzeug" mit App. Die Amortisationszeit liegt bei mir ganz grob geschätzt im Bereich von 10 Jahren. Mich hat vorallem die technische Umsetzung interessiert.

Ich vermute da ein Mißverständnis. Die Regelung der Solarbank sorgt z.B. im Modus Eigenverbrauch bei ausreichend Ladung dafür, dass das Haus oder die Wohnung in der Nacht praktisch keinen Strom mehr aus dem Netz bezieht. Die Solarbank speist im Modus Eigenverbrauch zudem nie zurück in das Netz und ich vermute, dass das im KI-Modus genauso ist. Die Solarbank bezieht dann vermutlich zusätzlich zu günstigen Zeiten Strom aus dem Netz und nutzt diesen dann, um den Eigenbedarf in der Nacht zu minimieren.

Ja, ich sehe es auch eher als “Spielzeug” und hab Freude daran, wenn es auch nur Kleinigkeiten sind, in kleinen Schritten der Umwelt etwas gutes zu tun.

Du hast ja recht in deinen Ausführungen. Aber alleine, dass die Solarbank die Möglichkeit bietet, reicht eben wohl aus, dass man diese nicht zugelassen bekommt und Anker auch nicht das erforderliche Zertifikat vorlegen kann.

Gibt es denn noch andere hier, die die Solix ohne Module nutzen und damit eine bestehende und geförderte PV-Anlage (ohne Speicher) zu ergänzen?

Beste Grüße und kommt gut in das neue Jahr. :partying_face:

Laut google unterbindet das Anker-SmartMeter in Kombination mit der Solarbank die Einspeisung in das öffentliche Netz. Ich kann das, wie gesagt, bestätigen.

Das weiß ich nicht.

Danke und dito